Mitglied einer nicht zugelassenen Partei in der DDR

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20.03.2014 17:30
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#16
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Zitat von HG19801 im Beitrag #11

Mal ein anderes Beispiel aus der Realität: Immer wenn Rentner sich in Richtung BRD aufmachten, wurden sie von der Organen der DDR (sprich Volkpolizei) davon in Kenntnis gesetzt, dass sie von westdeutschem Boden aus nicht in Drittländer weiterreisen dürfen.
"Ihr Visum gilt nur für die BRD! Wenn wir erfahren, dass ,,,, dann dürfen Sie nie wieder ...!!!"



Hallo,
es gab doch vermutlich auch DDR-Rentner die nahestehende Personen, welche Geschichte auch immer, in Österreich, Frankreich, Schweden oder sonstwo hatten.

Abgesehen vom devisenkostenden Flugticket ( wenn der Einladende bucht und bezahlt ? ), war das schwieriger genehmungsmäßig als Duisburg oder Heilbronn?


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20.03.2014 17:35
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#17
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Zitat von linamax im Beitrag #14
Hallo
Diesen Herren habe ich bis vor zwei Jahren immer in meiner Stammkneipe getroffen .
Ohne dir zu nahe zu treten: Was glaubst du, wie viele Leute nach der Wende rein menschlich abgrundtief enttäuscht wurden, nachdem sie Einsicht in ihre Stasi-Akten beantragten?

... das ging tiefer als Stammkneipentreffen.


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20.03.2014 17:38
#18
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Das mit dem Bundesdeutschen Reispass war nun wirklich nicht das Problem.
Das Problem der damit gewonnene Reisefreiheit stellte sich etwas anders dar. Ungefähr so wie in diesem Witz:
"Sie haben einen 14 tägigen Urlaubsaufenthalt auf einer Karibikinsel gewonnen! Wie sie dort hinkommen und womit sie das Hotel bezahlen ist allerdings ihr Problem."

Es war also so, das die vor Ort ansässige Verwandtschaft die Reisen finanzieren mußten sonst nutzte einem der Pass überhaupt nichts ......

Gruß
Nostalgiker

Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


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20.03.2014 17:50
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#19
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Zitat von 94 im Beitrag #15
Na Du kannst Leute kennen. Wie bist'n drauf gekommen, das es gerade Dein Kneipenkumpan war?
Und da dreh Lutzles Frage gleich mal rum, wie hatte ein im Operationsgebiet tätiger 'Kundschafter für den Frieden' eigentlich seine Mitgliedsbeiträge für die SED entrichtet?

Hallo 94
Was kann ich da für das dieser Herr in meine Stammkneipe verkehrt , sollte ich ihn erschießen . Ach Grinsemann laß es , du labberst nur dummes Zeug .


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20.03.2014 17:54
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#20
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Zitat von SET800 im Beitrag #16
Hallo,
es gab doch vermutlich auch DDR-Rentner die nahestehende Personen, welche Geschichte auch immer, in Österreich, Frankreich, Schweden oder sonstwo hatten.

Abgesehen vom devisenkostenden Flugticket ( wenn der Einladende bucht und bezahlt ? ), war das schwieriger genehmungsmäßig als Duisburg oder Heilbronn?


Selbstverständlich gab es DDR-Bürger, die auch in andere westliche Länder als die BRD reisten.

Wie diese Leute in deren Reiseländern "behandelt" wurden weiß ich nicht. Ob DDR-Rentner in Österreich, Frankreich usw. auch als Bundesdeutsche angesehen wurden entzieht sich meiner momentanen Kenntnis.

Ich weiß ebenfalls nicht, ob es schwieriger war ein Visum für solche Länder zu bekommen.


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20.03.2014 18:55
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#21
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hallo Lutze,
stelle mir gerade vor, wie Du an einem Auto schraubst und diese geniale Frage formulierst. Genialität hat ihre Zeit in den blauen Stunden, der Zeit zwischen Tag und Nacht, wo maNN draußen sitzt mit einem Bierchen und über die Welt nachdenkt: Was wäre wenn? Ich stelle mir vor, wie Du da exotische Sensation in den Reihen der SPD gefeiert wirst, Medien inclusive. Alle Großen sind dabei, die die noch nicht gestorben waren. Und, was kommt danach?
SPD-Mitglied Lutze in Delmenhorst mit einer Autowerkstatt. Die Werkstatt finde ich in Ordnung, der Umzug hätte nicht sein müssen. Diesbezügliche Spekulationen sind eine schöne Form abzuschweifen, neue Kraft zu tanken und möglicherweise etwas daraus zu machen, in der Welt in der Mann und Frau lebt. In diesem Sinne bleib Dir treu Lutze, bist echt spontan.
Gruß diegrenzgängerin


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20.03.2014 18:58 (zuletzt bearbeitet: 20.03.2014 18:58)
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#22
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Ich weiß, das Rentner sich einen Pass haben ausstellen lassen und diesen dann in der Verwaltung hinterlegt haben. Somit reisten sie in die Urlaubsländer als Bundesbürger ein.
Eine Rentnerin(unsere Nachbarin) wanderte zu DDR Zeiten zu ihrer Tochter nach Schweden aus. War offensichtlich auch kein Problem.


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20.03.2014 19:15
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#23
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Zitat von damals wars im Beitrag #22
Ich weiß, das Rentner sich einen Pass haben ausstellen lassen und diesen dann in der Verwaltung hinterlegt haben. Somit reisten sie in die Urlaubsländer als Bundesbürger ein.
Eine Rentnerin(unsere Nachbarin) wanderte zu DDR Zeiten zu ihrer Tochter nach Schweden aus. War offensichtlich auch kein Problem.
... aber hier geht's ja nicht um reisende DDR-Rentner, sondern um Parteizugehörigkeiten.

Also wir kennen doch einen, der war ganz offiziell in der SPD und bekam keine Probleme seitens der DDR-Behörden. Wer könnte das verdammt nochmal gewesen sein?


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20.03.2014 19:26
#24
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Zitat von SET800 im Beitrag #16
Zitat von HG19801 im Beitrag #11

Mal ein anderes Beispiel aus der Realität: Immer wenn Rentner sich in Richtung BRD aufmachten, wurden sie von der Organen der DDR (sprich Volkpolizei) davon in Kenntnis gesetzt, dass sie von westdeutschem Boden aus nicht in Drittländer weiterreisen dürfen.
"Ihr Visum gilt nur für die BRD! Wenn wir erfahren, dass ,,,, dann dürfen Sie nie wieder ...!!!"



Hallo,
es gab doch vermutlich auch DDR-Rentner die nahestehende Personen, welche Geschichte auch immer, in Österreich, Frankreich, Schweden oder sonstwo hatten.

Abgesehen vom devisenkostenden Flugticket ( wenn der Einladende bucht und bezahlt ? ), war das schwieriger genehmungsmäßig als Duisburg oder Heilbronn?


Grün: Als meine Eltern schon beide Rentner waren, wurden sie von unseren Kasseler Bekannten zu einer Alpentour eingeladen. Meine Mutter wollte gern mal die Stätten in Österreich besuchen, in denen sie als junges Mädchen gearbeitet hatte. Die Frauen sind rüber. Mein Vater hat sich nicht getraut. Passiert ist nichts.


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20.03.2014 19:29
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#25
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über 20 Jahre habe ich in der DDR gelebt,
weiß man alles über die DDR?,
dieses Thema habe ich eröffnet,
damit sich einige über mich lustig machen können,
Alkohol kommt auch gleich zum Ausdruck,
viele hängen sich in Themen rein,Senf soll dabei sein,
vielleicht mal selber ein Thema aufmachen?,
sowas vermisse ich
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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20.03.2014 19:30
#26
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Zitat von HG19801 im Beitrag #20
Zitat von SET800 im Beitrag #16
Hallo,
es gab doch vermutlich auch DDR-Rentner die nahestehende Personen, welche Geschichte auch immer, in Österreich, Frankreich, Schweden oder sonstwo hatten.

Abgesehen vom devisenkostenden Flugticket ( wenn der Einladende bucht und bezahlt ? ), war das schwieriger genehmungsmäßig als Duisburg oder Heilbronn?


Selbstverständlich gab es DDR-Bürger, die auch in andere westliche Länder als die BRD reisten.

Wie diese Leute in deren Reiseländern "behandelt" wurden weiß ich nicht. Ob DDR-Rentner in Österreich, Frankreich usw. auch als Bundesdeutsche angesehen wurden entzieht sich meiner momentanen Kenntnis.

Ich weiß ebenfalls nicht, ob es schwieriger war ein Visum für solche Länder zu bekommen.


Es muß etwa in den 60ern gewesen sein. Da erzählte mir mein Klassenkumpel, daß sein Vater seine Verwandten in UK besucht. Er, der Kumpel, hat die Fahrkarte am Bahnhof abgeholt und gemeint, die Kunden hinter ihm hätten ganz schön dumm geguckt, als er die Fahrkarte nach GB löste. Die dachten sicher, wie kommt dieser junge Schnips von ca. 17 Jahren dazu, nach GB zu reisen.


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20.03.2014 19:32 (zuletzt bearbeitet: 20.03.2014 19:32)
#27
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Zitat von Lutze im Beitrag #25
über 20 Jahre habe ich in der DDR gelebt,
weiß man alles über die DDR?,
dieses Thema habe ich eröffnet,
damit sich einige über mich lustig machen können,
Alkohol kommt auch gleich zum Ausdruck,
viele hängen sich in Themen rein,Senf soll dabei sein,
vielleicht mal selber ein Thema aufmachen?,
sowas vermisse ich
Lutze


Lutze, denk immer daran: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten (oder dumme Bemerkungen). Viele sind wohl auch mehr spaßig gemeint. Nimms locker.


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20.03.2014 19:44
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#28
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
gab es sowas?,
zum Beispiel,ich möchte Mitglied einer westdeutschen Partei werden,
und man lebt in der DDR,
wenn ja,wie wurden Mitgliedsbeiträge bezahlt?
gruß Lutze


Lieber @Lutze, ich weiß, dass Du intellektuell höher stehst, als der Inhalt Deiner eingangs gestellten Frage.
Willst Du wirklich alle User dieses Forums auf den Arm nehmen( Klartext: Verscheißern)?
Oder willst Du etwaige auch nicht zu vergessene Gegner des DDR-Regimes, die in diesem Forum schon ausreichende verachtende Ergüsse über sich ergehen lassen mussten, erneut erniedrigen?
Besser vorher Kopf einschalten und dann schreiben, ein Rat von mir, bevor es hier noch dicke für Dich kommt...

VG Klaus


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20.03.2014 19:48
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#29
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94

Zitat von linamax im Beitrag #19
Hallo 94
Was kann ich da für das dieser Herr in meine Stammkneipe verkehrt , sollte ich ihn erschießen . Ach Grinsemann laß es , du labberst nur dummes Zeug .
Yepp, mach ich, also das Lassen. Aber bleibt doch noch die Frage, woher Du das Wissen meinst zu haben, das dieser Herr nun derjenige war, welcher Deine Mutter verpfiff.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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20.03.2014 19:52 (zuletzt bearbeitet: 20.03.2014 19:58)
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@ Lutze: Nun mach mal keinen auf beleidigt.

Du hast einen Thread eröffnet, der schon ziemlich knifflig ist und bist jetzt in gewissem Maße darüber echauffiert, dass eben genau das nun aus deiner Sicht ins Höschen geht.


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