Der Todes-Flug von Cottbus / MIG-Absturz von 1975

  • Seite 1 von 3
18.03.2014 22:54
avatar  ( gelöscht )
#1
avatar
( gelöscht )

Über diesen Vorfall habe ich heute das erstemal etwas gehört,bzw. gelesen.
War jemandem von euch dieses Unglück bekannt?
Sicherlich wurde auch hier, wie immer bei solchen Vorfällen, durch die zuständigen "Organe",der "Mantel des Schweigens" ausgebreitet.....

"Es war nur eine 15-Zeilen-Meldung der staatlichen Presseagentur ADN: "Flugzeugabsturz in Cottbus". Tatsächlich war es aber die größte Katastrophe der Stadt seit dem Zweiten Weltkrieg. Beim Absturz eines NVA-Jagdfliegers starben 1975 sechs Menschen, 16 wurden schwer verletzt. Die jetzt entdeckte Stasi-Akte enthüllt die Wahrheit über den Todes-Flug. "

"Die Umgebung wird hermetisch abgeriegelt. Als die Unglücksstelle zwei Tage später wieder freigegeben wird, ist von der Katastrophe nichts mehr zu sehen. "

Hier zum kompletten Artikel: http://www.bz-berlin.de/bezirk/umland/di...cle1816360.html



Quelle und noch mehr Fotos: http://www.bz-berlin.de/bezirk/umland/di...360-image1.html


 Antworten

 Beitrag melden
18.03.2014 23:56
avatar  ( gelöscht )
#2
avatar
( gelöscht )

Oha,da ist in Cottbus damals noch mehr passiert.

http://68210.webhosting25.1blu.de/index....&id=3&Itemid=41

Weitere Links und Bilder zum Unglück vom 14.Januar 1975 und andere.

http://www.lr-online.de/serien/flugzeugabsturz/

http://www.feuerwehr-cottbus.org/e_flugzeug1975.html


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 12:44
avatar  Linna
#3
avatar

Ich kenne diesen Vorfall bestens, da ich 1976 als Zivilbeschäftigter auf dem Cottbuser Flugplatz zur Ausbildung
am Dieselkompressor DIKO 90/350 war.
Es war eine schöne Zeit, da gerade die Fußball-WM in Argentinien lief und wir Zeit hatten jedes Spiel im Fernsehen
anzuschauen.
Ich glaube sogar, daß ich in dem betroffenen Wohnblock untergebracht war, der zwischenzeitlich repariert wurde.
Es diente als Wohnheim für Offiziere und lag direkt an der Straße.


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 12:49
avatar  94
#4
avatar
94

Peter Veith nennt in seiner Internetzpräsenz seit ein paar Jahren schon auch die Ursache für diese Katastrophe. Also wer 'die Wahrheit' wissen möchte, na der war (zumindest in diesem Fall) nicht auf soebend entdeckte Schdassi-Akten angewiesen.

Hier die schon erwähnte ADN-Meldung


http://home.snafu.de/veith/verluste1.htm#Makowicka

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 13:09
avatar  Lutze
#5
avatar

Zitat von Linna im Beitrag #3
Ich kenne diesen Vorfall bestens, da ich 1976 als Zivilbeschäftigter auf dem Cottbuser Flugplatz zur Ausbildung
am Dieselkompressor DIKO 90/350 war.
Es war eine schöne Zeit, da gerade die Fußball-WM in Argentinien lief und wir Zeit hatten jedes Spiel im Fernsehen
anzuschauen.
Ich glaube sogar, daß ich in dem betroffenen Wohnblock untergebracht war, der zwischenzeitlich repariert wurde.
Es diente als Wohnheim für Offiziere und lag direkt an der Straße.


1976 gab es keine Fußballweltmeisterschaft
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 13:09
avatar  ( gelöscht )
#6
avatar
( gelöscht )

R.I.P.


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 17:37
avatar  jecki09
#7
avatar

vielleicht meint er:

die Fußball-Europameisterschaft vom 16. bis 20. Juni 1976 in Jugoslawien ............


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 17:42 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2014 17:43)
avatar  94
#8
avatar
94

Oder es ward 1978 gemeint, hmm?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 19:54
avatar  Linna
#9
avatar

Zitat von 94 im Beitrag #8
Oder es ward 1978 gemeint, hmm?

Entschuldigung, natürlich war es 1978


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 20:18
avatar  ( gelöscht )
#10
avatar
( gelöscht )

Zitat von Linna im Beitrag #3
Ich kenne diesen Vorfall bestens, da ich 1976 als Zivilbeschäftigter auf dem Cottbuser Flugplatz ........
Ich glaube sogar, daß ich in dem betroffenen Wohnblock untergebracht war, der zwischenzeitlich repariert wurde.
Es diente als Wohnheim für Offiziere und lag direkt an der Straße.



Ich mach dir morgen mal ein Foto von dem Haus- da kannst du dich dann sicher besser erinnern.
Offz.-WH war das "eher nicht"- die waren weiter westlich an der Sielower Landstraße.

Siggi (Cottbuser seit 78)

... beklemmend war die Einflugschneise aus Richtung Osten aber allemal- dass da nicht noch mehr "zu tief geflogen" sind, ist schon erstaunlich


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 20:55
avatar  ( gelöscht )
#11
avatar
( gelöscht )

Hallo Ihr

War im Januar 1975 zu Besuch in Cottbus an der Str. der Freundschaft habe von dem Absturz erst ein Paar Tage danach erfahren
aber was da so lang gefahren ist war der Wahnsinn Polizei, Sani ,Russen, Feuerwehr und vielles mehr, das es jetzt erst ans Tageslicht kommt
ist schon nen Ding.

Grüsse aus Sachsen


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 21:11
avatar  ( gelöscht )
#12
avatar
( gelöscht )

Zitat von Friedensfahrt im Beitrag #11
Hallo Ihr

War im Januar 1975 zu Besuch in Cottbus an der Str. der Freundschaft habe von dem Absturz erst ein Paar Tage danach erfahren
aber was da so lang gefahren ist war der Wahnsinn Polizei, Sani ,Russen, Feuerwehr und vielles mehr, das es jetzt erst ans Tageslicht kommt
ist schon nen Ding.

Grüsse aus Sachsen




also, erschtema, mei gudsder- in Cottbus gab / gibt es keine Straße der Freundschaft

Und die ganze Sache kommt auch nicht "erst jetzt ans Tageslicht"- in dem Zeitungsartikel stand nichts, was die Cottbuser zumindest "kollektiv" nicht schon wussten.
Wurde eben alles nur ein bisschen aufgehübscht- "Zeitzeugen, die sich jetzt erst trauen, sich dazu zu äußern" usw..
So sind Journalisten- müssen so sein...

Siggi

(übrigens gab es ein paar Tage nach diesem "Sensationsbericht" noch einen weiteren derselben Dame über einen "sensationellen Aktenfund beim Abriss der Stasi- Bezirksverwaltung am Nordrand"- man hat in einer Garage alte Bauakten gefunden !!!
Also Pläne mit eingezeichneten Heizrohren, Deckenbewehrungen und Steckdosenanordnungen und so... wirklich sensationell !
Aber was sollen die armen Schweine in so einer Redaktion auch schreiben..
Die Leser sind gierig nach "Sensationen"...


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 21:19
avatar  ( gelöscht )
#13
avatar
( gelöscht )

"Bild 5" in der BZ oben ist ja stark. Man erkennt die Einschlagstelle heute noch.


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 21:28
avatar  ( gelöscht )
#14
avatar
( gelöscht )

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #13
..,.... Man erkennt die Einschlagstelle heute noch.


So ist es- und eben deswegen ist da nichts geheimnisvolles dran- jeder sieht heute noch die Einschlagstelle.
Das Haus hat noch keine Außenisolierung oder Farbe gesehen seitdem...
Wer es nicht weiss, oder wen es nicht interessiert, der geht / fährt vorbei- ist eben bloss ne dreckige Betonplatte zu sehen.

Siggi


 Antworten

 Beitrag melden
19.03.2014 21:29
avatar  ( gelöscht )
#15
avatar
( gelöscht )

Sorry Grenzgänger

Ich glaube da liegst du nicht ganz Richtig. Du weist ja wo das Sportzentrum liegt ??? und noch ist.
Sorry

Grüße aus Sachsen


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!