Die Europawahl 2014 hat begonnen

  • Seite 1 von 26
17.03.2014 18:02 (zuletzt bearbeitet: 17.03.2014 18:06)
avatar  ( gelöscht )
#1
avatar
( gelöscht )

und zwar ganz unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit. Waren doch alle so sehr mit einem anderen Referendum beschäftigt.

Die Region Venetien, in der die berühmte Lagunenstadt Venedig liegt, stimmt derzeit online über eine Abspaltung von Italien ab. Luca Zaia, der Präsident von Venetien, sagte der Zeitung Il Quotidiano, die italienische Verfassung könnte eine Abspaltung nicht verhindern, das Völkerrecht sehe "das Recht zur Selbstbestimmung" vor. Allerdings ist die bis Freitag andauernde Abstimmung rechtlich nicht bindend.

Venetien gehört zu den reichsten Regionen Italiens, neben Venedig liegen hier Verona, Padua und Treviso. Berechnungen der rechten Partei Lega Nord zufolge kann Venedig durch eine Unabhängigkeit pro Jahr mindestens 20 Milliarden Euro sparen, berichtet die Daily Mail. Präsident Luca Zaia gehört der Lega Nord an und schimpft öffentlich gern über den armen und wirtschaftlich desolaten Süden Italiens.

Jüngste Meinungsumfragen zeigen, dass zwei Drittel der vier Millionen Wahlberechtigten eine Abtrennung von Rom befürworten würden, wie die BBC berichtet.


http://www.sueddeutsche.de/politik/onlin...itaet-1.1914609

Wenn das Nachahmer findet. Wahrscheinlich wird das Thema auch deshalb von den Medien unter der Decke gehalten.

Irgendwo habe ich gelesen, dass damit in Venetien auch der Austitt aus der EU und NATO einhergehen soll.

LG von der Moskwitschka


 Antworten

 Beitrag melden
17.03.2014 18:07
avatar  PF75
#2
avatar

Vieleicht gibs als Antwort einen " italienischen Frühling " (oder wiedie umstürze auch genannt werden )


 Antworten

 Beitrag melden
17.03.2014 18:07
#3
avatar

Bayern wäre ein Kandidat.
Wie der Name es schon sagt: Freistaat.

Die Bayern sind dem Deutschen Reich 1870/71 nur zögerlich beigetreten und noch heute anders als der "Rest".


 Antworten

 Beitrag melden
22.03.2014 12:07
avatar  ( gelöscht )
#4
avatar
( gelöscht )

Venetien: 89 Prozent gegen Italien, EU und NATO

Die Organisatoren erklärten, dass von 2,36 Millionen abgegebenen Stimmen der insgesamt 3,7 Millionen Wahlberechtigten, 2,1 Millionen für die Unabhängigkeit gestimmt hätten. 89 Prozent haben sich demnach für die Unabhängigkeit von Italien entschieden.

Das Ergebnis der Volksabstimmung wurde am Freitag in Padua veröffentlicht. Anhänger der Unabhängigkeitsbewegung schwenkten venezianische Flaggen. Nach der Verkündung des Ergebnisses brachen sie in Jubel aus.

Jetzt sollen grosse Kundgebungen in den italienischen Städten Venedig und Vicenza zur Unterstützung der Krim stattfinden. Das hat eine gewisse Brisanz denn in Vicenza befindet sich ein grosser amerikanischer Militärstützpunkt. Die VS- Soldaten müssten wohl ihre Basis verlassen, sollte sich der Unabhängigkeitswunsch der Einwohner von Venetien durchsetzen.


http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten...n-und-NATO.html

Juristisch nicht bindend, aber

Die Regionalregierung in Venetien nimmt das Abstimmungsergebnis nun als Anlass für eine politische Offensive: Sie will das Gesetz für ein Referendum nach der Zustimmung durch den Regionalrat ins nationale Parlament in Rom einbringen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/se...n-a-960144.html

LG von dr Moskwitschka


 Antworten

 Beitrag melden
22.03.2014 12:51
avatar  ( gelöscht )
#5
avatar
( gelöscht )

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #4
Venetien: 89 Prozent gegen Italien, EU und NATO

Die Organisatoren erklärten, dass von 2,36 Millionen abgegebenen Stimmen der insgesamt 3,7 Millionen Wahlberechtigten, 2,1 Millionen für die Unabhängigkeit gestimmt hätten. 89 Prozent haben sich demnach für die Unabhängigkeit von Italien entschieden.

Das Ergebnis der Volksabstimmung wurde am Freitag in Padua veröffentlicht. Anhänger der Unabhängigkeitsbewegung schwenkten venezianische Flaggen. Nach der Verkündung des Ergebnisses brachen sie in Jubel aus.

Jetzt sollen grosse Kundgebungen in den italienischen Städten Venedig und Vicenza zur Unterstützung der Krim stattfinden. Das hat eine gewisse Brisanz denn in Vicenza befindet sich ein grosser amerikanischer Militärstützpunkt. Die VS- Soldaten müssten wohl ihre Basis verlassen, sollte sich der Unabhängigkeitswunsch der Einwohner von Venetien durchsetzen.


http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten...n-und-NATO.html

Juristisch nicht bindend, aber

Die Regionalregierung in Venetien nimmt das Abstimmungsergebnis nun als Anlass für eine politische Offensive: Sie will das Gesetz für ein Referendum nach der Zustimmung durch den Regionalrat ins nationale Parlament in Rom einbringen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/se...n-a-960144.html

LG von dr Moskwitschka




Hurra wir gehen wieder zurück ins Milttelalter, jede kleine Provinz will eigenständig werden.


 Antworten

 Beitrag melden
22.03.2014 13:03
avatar  ( gelöscht )
#6
avatar
( gelöscht )

Zitat von Duck im Beitrag #5


Hurra wir gehen wieder zurück ins Milttelalter, jede kleine Provinz will eigenständig werden.




Hallo @Duck ,

Dort sind wir längst schon angekommen. Wegezoll, Brückenzoll usw. hieß das im Mittelalter. Heute sagt man Maut dazu.
Eine Königin, die sich um's Volk nicht kümmert haben wir auch (sogar Landesfürsten existieren), von den adligen Wald- und Großgrundbesitzern ganz zu schweigen.

Gruß, Kurt


 Antworten

 Beitrag melden
22.03.2014 13:20
avatar  ( gelöscht )
#7
avatar
( gelöscht )

In der DDR war der letzte König Dachdecker.
Die Dächer haben mal ausgesehen.


 Antworten

 Beitrag melden
22.03.2014 13:29
avatar  Lutze
#8
avatar

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #7
In der DDR war der letzte König Dachdecker.
Die Dächer haben mal ausgesehen.

ein Dachziegel muß ihn getroffen haben
Lutze


 Antworten

 Beitrag melden
22.03.2014 13:48
#9
avatar

Ausgelernt hatte er aber nicht, also nur Dachdeckerhelfer...



Nach der Schule fand Erich Honecker nicht sofort einen Ausbildungsplatz. Während den zwei Jahren Wartezeit jobbte er als landwirtschaftlicher Helfer in Pommern. Danach begann er im Jahr 1928 eine Ausbildung zum Dachdecker bei seinem Onkel, diese beendete er jedoch nicht, sondern begann mit einem Studium. Denn der KJVD schickte ihn nach Moskau, wo er an der Internationalen Lenin-Schule studierte.
http://www.was-war-wann.de/politik/biogr...h_honecker.html


 Antworten

 Beitrag melden
22.03.2014 14:11
avatar  ( gelöscht )
#10
avatar
( gelöscht )

Zitat von Kurt im Beitrag #6
Zitat von Duck im Beitrag #5


Hurra wir gehen wieder zurück ins Milttelalter, jede kleine Provinz will eigenständig werden.




Hallo @Duck ,

Dort sind wir längst schon angekommen. Wegezoll, Brückenzoll usw. hieß das im Mittelalter. Heute sagt man Maut dazu.
Eine Königin, die sich um's Volk nicht kümmert haben wir auch (sogar Landesfürsten existieren), von den adligen Wald- und Großgrundbesitzern ganz zu schweigen.

Gruß, Kurt

@Kurt, was hast Du gegen die Maut? In anderen Ländern müssen wir sie auch bezahlen! Warum sollen die hier bei uns kostenlos die Autobahnen kaputt fahren? Wegen Wald- und Grundbesitzer, wo ist das Problem, wenn das Land immer schon Eigentum meiner Familie war( außer zu DDR-Zeiten), bin ich froh, das ich den mir zustehende Besitz , wieder mein eigen nennen kann und wie heißt es so schön " Eigentum verpflichtet"! Kostet Geld und Arbeit!
Grüsse Steffen52


 Antworten

 Beitrag melden
22.03.2014 14:30
avatar  ( gelöscht )
#11
avatar
( gelöscht )

Die paar Millionen Maut der ausländischen Autofahrer landen im Bundeshaushalt und werden eh bloß ostwärts weitergereicht,
Alle Einnahmen decken bekanntlich alle Ausgaben, und unsere Scheckbuchdiplomaten sind mal wieder dolle am austeilen!


 Antworten

 Beitrag melden
22.03.2014 14:34
#12
avatar

Zitat von Freienhagener im Beitrag #3
Bayern wäre ein Kandidat.
Wie der Name es schon sagt: Freistaat.

Sachsen nennt sich auch Freistaat.


 Antworten

 Beitrag melden
22.03.2014 14:50
avatar  ( gelöscht )
#13
avatar
( gelöscht )

Zitat von damals wars im Beitrag #11
Die paar Millionen Maut der ausländischen Autofahrer landen im Bundeshaushalt und werden eh bloß ostwärts weitergereicht,
Alle Einnahmen decken bekanntlich alle Ausgaben, und unsere Scheckbuchdiplomaten sind mal wieder dolle am austeilen!



Stimmt, aber nicht mal soweit ostwärts wie du denkst.
Die versickern schon in Sachsen-Anhalt. Die kommen da einfach nicht aus der Hüfte.


 Antworten

 Beitrag melden
22.03.2014 15:00
#14
avatar

Die Einheit von Wort und Tat

Vor wenigen Wochen hörte ich eine Rede von G. Gysi zu den Perspektiven Europas und die Ideen, die man selbst einbringen will.
Vor wenigen Minuten hab ich das Programm http://www.die-linke.de/fileadmin/downlo...rogramm_neu.pdf durchgelesen um eine Passage aus dieser Rede des Berliner Politstars einmal konkret und sinngemäß nachzulesen.
Gysis (mündliches) Ansinnen war es, europaweit die englische Sprache in allen Schulen Europas als Pflichtfach zu unterrichten, wenn schon die Eurokraten alles reglementieren wollen, warum dann nicht auch einmal in sinnvollen Bahnen.
So durchsuchte ich die pdf- Datei (Kapitel 2.7 u.a) nach dieser Idee und fand ---- nichts.
Alles war hölzern und bürokratisch kommuniziert, aber konkrete Ansagen---- Fehlanzeige !
Zwar positioniert man sich ausdrücklich und konkret gegen das verhaßte Freihandelsabkommen mit den USA, wettert gegen Banken- und Spekulantenwahnsinn, man spart aber Wegbeschreibungen zur Umsetzung aus, ein großer Mangel aller Parteien.
Leider sind sowohl unsere Medien als auch oberflächlich recherchierende Wahlbürger an diesen Kommunikationsmängeln schuld, da vieles von den Schreiberlingen aus dem Zusammenhang gerissen wird, um Appetithäppchen für das recherchefaule Freßvieh anzubieten, das weiß wohl auch inzwischen der innerlich verzweifelte Berufspolitiker und lehnt sich kaum noch aus dem Fenster.
Visionäre Einzelstarter und Splitterparteien mit mutigen Ansätzen schaffen es trotz der herabgesetzten 3%- Hürde auch nicht, ihre Ziele verständlich zu formulieren und so bleibt einmal mehr der ratlose Bürger zurück.
So fahren wir also in ein paar Wochen wieder mal los, hinein in den dichten Nebel, weil wir ja irgendwann mal ankommen müssen und hoffen, die Parteien zu wählen, die uns an den Hindernissen und Gefahrenstellen am sichersten vorbeileiten mögen.


 Antworten

 Beitrag melden
22.03.2014 15:01
#15
avatar

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #13
Zitat von damals wars im Beitrag #11
Die paar Millionen Maut der ausländischen Autofahrer landen im Bundeshaushalt und werden eh bloß ostwärts weitergereicht,
Alle Einnahmen decken bekanntlich alle Ausgaben, und unsere Scheckbuchdiplomaten sind mal wieder dolle am austeilen!



Stimmt, aber nicht mal soweit ostwärts wie du denkst.
Die versickern schon in Sachsen-Anhalt. Die kommen da einfach nicht aus der Hüfte.


Bei der Verschuldung gibts aber Schlimmere...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...188-312650.html


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!