Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

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30.07.2012 11:22
#181
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Zitat von turtle im Beitrag #174
Für Reisen in die NSW-Staaten benötigte man Devisen ! Konnte der DDR Bürger diese für MDN bekommen? Ich mußte zB. offiziell zum Kurs von 1:1 Umtauschen. Da wäre es doch gerecht gewesen dem DDR Bürger für solch ein Reiseprivileg auch zu diesem Kurs umtauschen zu lassen! (...)


Privatreisen nach Berlin(West) oder in die Bundesrepublik Deutschland: 15DM zum Kurs von 1:1
in andere europäische NSW Länder konnten 90 M getauscht werden zum Tageskurs für Devisen (wobei eine M einer DM entsprach). Soweit ich mich erinnern kann, hingen diese Wechselkurse in den Filialen der Staatsbank der DDR aus (auch für RGW Länder).
Theo


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30.07.2012 11:37
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#182
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Usbekistan würde mich interessieren ! Taschkent,Buchara,Samarkand ,überhaupt am liebsten die alte Seidenstraße entlang.
Na das ist bestimmt für mich zu viel und zu teuer. Aber Usbekistan ,da möchte ich noch hin. DDR Bürger durften da ja hin, wie hat es Euch da gefallen?


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30.07.2012 12:21
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#183
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Zitat von turtle im Beitrag #174
Für Reisen in die NSW-Staaten benötigte man Devisen ! Konnte der DDR Bürger diese für MDN bekommen? Ich mußte zB. offiziell zum Kurs von 1:1 Umtauschen. Da wäre es doch gerecht gewesen dem DDR Bürger für solch ein Reiseprivileg auch zu diesem Kurs umtauschen zu lassen! Das betrifft natürlich alle offiziellen staatlichen Umtauschkurse ,ob DM,Lire,Franc,Rupie oder Peso. DDR Währung auszuführen war ja nicht gestattet. Wer kann schreiben wie das gehandhabt wurde?

Stimmt Eisenringtheo Sotschi ist sehr schön und Palmen gibt es da auch,auf der Krim ist es noch schöner .Ich liebe die Krim,ob Strand ,Berge,Palmen ,Geschichte alles da.


Das Problem der DDR war, das viel mehr Bürger aus der DDR in die BRD fuhren als andersrum.
Daher war diese "Zahlungsbilanz" negativ.
Außerdem fuhren die Rentner natürlich mit der Bahn, und zahlten die Bahnfahrt natürlich in DDR Mark.
Die DB wollte natürlich in harter Währung bezahlt werden. Und auch der Eingetümer der Bahn unternahm da nichts.
Da wäre doch ein Betädigungsfeld für das Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen gewesen.

Somit ging die Bilanz noch weiter ins negative. Und das bei der chronischen Devisenknappheit.


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30.07.2012 13:00
#184
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Zitat von turtle im Beitrag #182
Usbekistan würde mich interessieren ! Taschkent,Buchara,Samarkand ,überhaupt am liebsten die alte Seidenstraße entlang.
Na das ist bestimmt für mich zu viel und zu teuer. Aber Usbekistan ,da möchte ich noch hin. DDR Bürger durften da ja hin, wie hat es Euch da gefallen?


Du hast Chiwa vergessen
Wenn Du es möglich machen kannst fahr hin, ich war mal dort auf der "Durchreise" aber das ist eine andere Geschichte.
Google einfach mal nach 'Unerkannt durch Freundesland' dann weißt was ich meine......

Gruß
Nostalgiker


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30.07.2012 14:49
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#185
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #184
Zitat von turtle im Beitrag #182
Usbekistan würde mich interessieren ! Taschkent,Buchara,Samarkand ,überhaupt am liebsten die alte Seidenstraße entlang.
Na das ist bestimmt für mich zu viel und zu teuer. Aber Usbekistan ,da möchte ich noch hin. DDR Bürger durften da ja hin, wie hat es Euch da gefallen?


Du hast Chiwa vergessen
Wenn Du es möglich machen kannst fahr hin, ich war mal dort auf der "Durchreise" aber das ist eine andere Geschichte.
Google einfach mal nach 'Unerkannt durch Freundesland' dann weißt was ich meine......

Gruß
Nostalgiker



Danke für den Tipp ! Werde mir das Buch besorgen!


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30.07.2012 14:59
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#186
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Zitat von damals wars im Beitrag #183
Zitat von turtle im Beitrag #174
Für Reisen in die NSW-Staaten benötigte man Devisen ! Konnte der DDR Bürger diese für MDN bekommen? Ich mußte zB. offiziell zum Kurs von 1:1 Umtauschen. Da wäre es doch gerecht gewesen dem DDR Bürger für solch ein Reiseprivileg auch zu diesem Kurs umtauschen zu lassen! Das betrifft natürlich alle offiziellen staatlichen Umtauschkurse ,ob DM,Lire,Franc,Rupie oder Peso. DDR Währung auszuführen war ja nicht gestattet. Wer kann schreiben wie das gehandhabt wurde?

Stimmt Eisenringtheo Sotschi ist sehr schön und Palmen gibt es da auch,auf der Krim ist es noch schöner .Ich liebe die Krim,ob Strand ,Berge,Palmen ,Geschichte alles da.


Das Problem der DDR war, das viel mehr Bürger aus der DDR in die BRD fuhren als andersrum.
Daher war diese "Zahlungsbilanz" negativ.
Außerdem fuhren die Rentner natürlich mit der Bahn, und zahlten die Bahnfahrt natürlich in DDR Mark.
Die DB wollte natürlich in harter Währung bezahlt werden. Und auch der Eingetümer der Bahn unternahm da nichts.
Da wäre doch ein Betädigungsfeld für das Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen gewesen.

Somit ging die Bilanz noch weiter ins negative. Und das bei der chronischen Devisenknappheit.







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30.07.2012 16:34
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#187
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Zitat von turtle im Beitrag #182
Usbekistan würde mich interessieren ! Taschkent,Buchara,Samarkand ,überhaupt am liebsten die alte Seidenstraße entlang.
Na das ist bestimmt für mich zu viel und zu teuer. Aber Usbekistan ,da möchte ich noch hin. DDR Bürger durften da ja hin, wie hat es Euch da gefallen?

Hallo Peter,

Ich selbst lebe ja dort wo andere Urlaub machen, deshalb habe ich mir nie darüber den Kopf zerbrochen wo ich im Urlaub hinfahre, nur einmal war ich zum Winterurlaub im Vogtland.
Meine Schwester hat sich damit nicht begnügt, so lange sie frei und ledig war, hat Sie die "Welt" bereist. Und eines ihrer Reiseziele war der Mittlere Osten der ehemaligen Sowjetunion (Usbekistan, Kasachstan, Tadschikistan) davon schwärmt sie heute noch. Nicht ganz billig aber über Jugendtourist gerade noch erschwinglich. Nach Grenzöffnung war sie dann auch im Mittleren Westen der USA auch der Tripp hat sich gelohnt.
Von Allem was mir meine Schwester an Urlaubserinnerungen gezeigt hat, hat mich Duschanbe und Samarkand am meisten beeindruckt.

Gruß Hartmut!


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30.07.2012 20:52
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#188
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Zitat von utkieker im Beitrag #187
Zitat von turtle im Beitrag #182
Usbekistan würde mich interessieren ! Taschkent,Buchara,Samarkand ,überhaupt am liebsten die alte Seidenstraße entlang.
Na das ist bestimmt für mich zu viel und zu teuer. Aber Usbekistan ,da möchte ich noch hin. DDR Bürger durften da ja hin, wie hat es Euch da gefallen?

Hallo Peter,

Ich selbst lebe ja dort wo andere Urlaub machen, deshalb habe ich mir nie darüber den Kopf zerbrochen wo ich im Urlaub hinfahre, nur einmal war ich zum Winterurlaub im Vogtland.
Meine Schwester hat sich damit nicht begnügt, so lange sie frei und ledig war, hat Sie die "Welt" bereist. Und eines ihrer Reiseziele war der Mittlere Osten der ehemaligen Sowjetunion (Usbekistan, Kasachstan, Tadschikistan) davon schwärmt sie heute noch. Nicht ganz billig aber über Jugendtourist gerade noch erschwinglich. Nach Grenzöffnung war sie dann auch im Mittleren Westen der USA auch der Tripp hat sich gelohnt.
Von Allem was mir meine Schwester an Urlaubserinnerungen gezeigt hat, hat mich Duschanbe und Samarkand am meisten beeindruckt.

Gruß Hartmut!

warum ist es immer dort am schönsten wo man grade nicht ist? wie gesagt, ich war zwar auch in anderen ländern nach der wende aber eigentlich geht es mir am hut vorbei. die meisten wissen sogar die strassennamen am ballerman aber fragt man nach deutschen gegenden kommen sie ins stottern. so blöd es klingt, aber es stimmt. ein angler wirft die rute immer in richtung anderes ufer, egal an welchem ufer er sitzt. damit bewiesen das es immer dort am schönsten ist wo man grade nicht ist. mir reicht eigendlich deutschland weil es so viele sehenswerte ecken gibt und selbst die menschen sind so verschieden das man viel lernen kann.


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30.07.2012 21:10
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#189
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #170
Moin Maxwell,

nett dass Du das geändert hast. Nur mir ging es mehr um den Satz danach! Vielleicht war es von Dir pure Ironie und ich habe es nicht erkannt?

Mir ist es nie gelungen einen FDGB Platz zu ergattern bzw. im November wollte ich auch nicht unbedingt Urlaub an der Ostsee machen, sondern mehr ' in die warmen Länder fliehn' .....

Ehrlicherweise habe ich mich auch nicht groß drum bemüht; FDGB Platz und das mit dem 'fliehn'....., nun ja ungesund da bleihaltige Luft zwischendurch.....

Mit meinen Eltern war ich als Kind und Schüler immer im Sommer im FDGB Urlaub, wir sind auch immer im Winter 1 Woche ins Gebirge gefahren. Immer in das gleiche Betriebsferienheim.......

Ebenfalls sind wir in der 8. und 9, Klasse auf Privatinitiative unseres Sportlehrers, er organisierte Quartier und alles was dazu gehört, für jeweils eine Woche mit der Schulklasse ins Gebirge zum Skilaufen gefahren.
Ferienlager als Kind sowieso. Nur war damit mit dem Erreichen des 14. Lebensjahr Schluß, also zwischen 8. und 9. Klasse konnte schon nicht mehr ins Ferienlager gefahren werden und die 'Lager für Arbeit und Erholung' waren noch nicht erfunden

Einzig ein sogenanntes 'zentrales Pionierlager' in dem ich 2x weilte war nicht so toll. Es war alles ziemlich reglementiert, im Lager befanden sich 4 Teillager, das Gelände durfte nicht so einfach verlassen werden, essen in Schichten, baden im See nach Zeitplan und Bestellung etc.
Dazu kam ein leichter militärischer Touch. Lagerwachen! welche von den Kindern im Wechsel gestellt wurden.
Dieses Pionierlager trug den Namen, was sonst, eines verdiehnstvollen Kommunisten und Spanienkämpfers und seine Witwe besuchte bei meinem ersten Aufenthalt das Lager. Sie wurde mit "militärischen Ehren" empfangen und die Dame war einigermaßen entsetzt darüber das im Jahr 1960 Kinder zu militärischen Spielchen animiert wurden.
Ihre Kritik und eventuelle Beschwerden darüber hatten Erfolg denn dieser ganze militärischer Bimborium wurde sang und klanglos eingestellt und im Folgejahr, ich war wieder in diesem Pionierlager, stand er auch nicht wieder auf der Tagesordnung.

---------------------------------------------------------

@furry, das von Dir in Deinem #163 erwähnte praktizierte ich auch. Slubice war ein netter Zielort wenn man nach Berlin reisen wollte......
Nur wurden einem ab 1978??? von der Reichsbahn Fahrkarten in diese Grenzorte verweigert wenn sie mit dem Internationalen Studentenausweis gelöst werden sollten.......
Jedenfalls ist mir das passiert

Gruß
Nostalgiker





Ja ich hatte es übertrieben, wollte damit sagen wie selten so was vorkam. Ob Ihr es glaubt oder nicht, ich war noch nie richtig im Urlaub. In der DDR habe ich mich nicht so darum bemüht und heute habe ich kein Geld und keine Zeit dafür.


Grüße


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30.07.2012 22:24
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#190
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Zitat von maxel22 im Beitrag #189


Ja ich hatte es übertrieben, wollte damit sagen wie selten so was vorkam. Ob Ihr es glaubt oder nicht, ich war noch nie richtig im Urlaub. In der DDR habe ich mich nicht so darum bemüht und heute habe ich kein Geld und keine Zeit dafür.


Grüße



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30.07.2012 22:34
#191
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Zitat von EK 82/2 im Beitrag #188
Zitat von utkieker im Beitrag #187
Zitat von turtle im Beitrag #182
Usbekistan würde mich interessieren ! Taschkent,Buchara,Samarkand ,überhaupt am liebsten die alte Seidenstraße entlang.
Na das ist bestimmt für mich zu viel und zu teuer. Aber Usbekistan ,da möchte ich noch hin. DDR Bürger durften da ja hin, wie hat es Euch da gefallen?

Hallo Peter,

Ich selbst lebe ja dort wo andere Urlaub machen, deshalb habe ich mir nie darüber den Kopf zerbrochen wo ich im Urlaub hinfahre, nur einmal war ich zum Winterurlaub im Vogtland.
Meine Schwester hat sich damit nicht begnügt, so lange sie frei und ledig war, hat Sie die "Welt" bereist. Und eines ihrer Reiseziele war der Mittlere Osten der ehemaligen Sowjetunion (Usbekistan, Kasachstan, Tadschikistan) davon schwärmt sie heute noch. Nicht ganz billig aber über Jugendtourist gerade noch erschwinglich. Nach Grenzöffnung war sie dann auch im Mittleren Westen der USA auch der Tripp hat sich gelohnt.
Von Allem was mir meine Schwester an Urlaubserinnerungen gezeigt hat, hat mich Duschanbe und Samarkand am meisten beeindruckt.

Gruß Hartmut!

warum ist es immer dort am schönsten wo man grade nicht ist? wie gesagt, ich war zwar auch in anderen ländern nach der wende aber eigentlich geht es mir am hut vorbei. die meisten wissen sogar die strassennamen am ballerman aber fragt man nach deutschen gegenden kommen sie ins stottern. so blöd es klingt, aber es stimmt. ein angler wirft die rute immer in richtung anderes ufer, egal an welchem ufer er sitzt. damit bewiesen das es immer dort am schönsten ist wo man grade nicht ist. mir reicht eigendlich deutschland weil es so viele sehenswerte ecken gibt und selbst die menschen sind so verschieden das man viel lernen kann.


Ich verbringe im Moment die letzte Woche meines Heimaturlaubs und was soll ich sagen, zu Hause ist es halt am Schönsten wenn der berufliche Alltag aus Reisen und Hotelaufenthalten besteht.
Unter anderem war ich 3-4 mal die Woche angeln und möchte Dir energisch widersprechen bei Deinem Vergleich mit dem Angler.
Es ist keinesfalls immer so, daß man am anderen Ufer sein Glück versucht, es sei denn man tut das aus Erfahrung oder weil andere dort auch gut fangen.
Ein guter Angler sucht zuerst das Revier in Ufernähe ab, erst recht weil man ggf. nur dort gezielt anfüttern konnte und auch weil man dort stehendes Flossenwild noch überraschen kann,wenn man gerade erst die Rute ausgeworfen hat...die werden erst nach und nach mißtrauisch, wenn man sich geschickt anpirscht.
Auch kann man in Ufernähe gründelnde Fische und wackelnde Schilfhalme leichter wahrnehmen, oft sogar die Fischart, um den richtigen Köder zu finden.
Also ohne Not zu neuen Ufern aufzubrechen ist nur dann sinnvoll, wenn es in der Nähe des angestammten Platzes keine Erfolge mehr gibt, das kann man übrigens auch auf meine Treue zur alten Heimat DDR sagen, aber das geht sicher zu weit.
Mir war sie jedenfalls groß genug und kapitaler sind die Karpfen im Kapitalismus auch nicht geworden.
Ich war übrigens zu DDR- Zeiten tageweise auch in fremden Revieren unterwegs, die Freizügigkeit, mit dem DAV- Ausweis überall im Land angeln zu dürfen ist mit der Wende verloren gegangen, eine weitere Niederlage die sich im Stillen vollzogen hat.


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30.07.2012 23:30
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #191
Zitat von EK 82/2 im Beitrag #188
Zitat von utkieker im Beitrag #187
Zitat von turtle im Beitrag #182
Usbekistan würde mich interessieren ! Taschkent,Buchara,Samarkand ,überhaupt am liebsten die alte Seidenstraße entlang.
Na das ist bestimmt für mich zu viel und zu teuer. Aber Usbekistan ,da möchte ich noch hin. DDR Bürger durften da ja hin, wie hat es Euch da gefallen?

Hallo Peter,

Ich selbst lebe ja dort wo andere Urlaub machen, deshalb habe ich mir nie darüber den Kopf zerbrochen wo ich im Urlaub hinfahre, nur einmal war ich zum Winterurlaub im Vogtland.
Meine Schwester hat sich damit nicht begnügt, so lange sie frei und ledig war, hat Sie die "Welt" bereist. Und eines ihrer Reiseziele war der Mittlere Osten der ehemaligen Sowjetunion (Usbekistan, Kasachstan, Tadschikistan) davon schwärmt sie heute noch. Nicht ganz billig aber über Jugendtourist gerade noch erschwinglich. Nach Grenzöffnung war sie dann auch im Mittleren Westen der USA auch der Tripp hat sich gelohnt.
Von Allem was mir meine Schwester an Urlaubserinnerungen gezeigt hat, hat mich Duschanbe und Samarkand am meisten beeindruckt.

Gruß Hartmut!

warum ist es immer dort am schönsten wo man grade nicht ist? wie gesagt, ich war zwar auch in anderen ländern nach der wende aber eigentlich geht es mir am hut vorbei. die meisten wissen sogar die strassennamen am ballerman aber fragt man nach deutschen gegenden kommen sie ins stottern. so blöd es klingt, aber es stimmt. ein angler wirft die rute immer in richtung anderes ufer, egal an welchem ufer er sitzt. damit bewiesen das es immer dort am schönsten ist wo man grade nicht ist. mir reicht eigendlich deutschland weil es so viele sehenswerte ecken gibt und selbst die menschen sind so verschieden das man viel lernen kann.


Ich verbringe im Moment die letzte Woche meines Heimaturlaubs und was soll ich sagen, zu Hause ist es halt am Schönsten wenn der berufliche Alltag aus Reisen und Hotelaufenthalten besteht.
Unter anderem war ich 3-4 mal die Woche angeln und möchte Dir energisch widersprechen bei Deinem Vergleich mit dem Angler.
Es ist keinesfalls immer so, daß man am anderen Ufer sein Glück versucht, es sei denn man tut das aus Erfahrung oder weil andere dort auch gut fangen.
Ein guter Angler sucht zuerst das Revier in Ufernähe ab, erst recht weil man ggf. nur dort gezielt anfüttern konnte und auch weil man dort stehendes Flossenwild noch überraschen kann,wenn man gerade erst die Rute ausgeworfen hat...die werden erst nach und nach mißtrauisch, wenn man sich geschickt anpirscht.
Auch kann man in Ufernähe gründelnde Fische und wackelnde Schilfhalme leichter wahrnehmen, oft sogar die Fischart, um den richtigen Köder zu finden.
Also ohne Not zu neuen Ufern aufzubrechen ist nur dann sinnvoll, wenn es in der Nähe des angestammten Platzes keine Erfolge mehr gibt, das kann man übrigens auch auf meine Treue zur alten Heimat DDR sagen, aber das geht sicher zu weit.
Mir war sie jedenfalls groß genug und kapitaler sind die Karpfen im Kapitalismus auch nicht geworden.
Ich war übrigens zu DDR- Zeiten tageweise auch in fremden Revieren unterwegs, die Freizügigkeit, mit dem DAV- Ausweis überall im Land angeln zu dürfen ist mit der Wende verloren gegangen, eine weitere Niederlage die sich im Stillen vollzogen hat.


haste etwas falsch verstanden? viele werfen raus und du machst es genauso wie ich. an den scharrkanten stehen die besten fische wie auch aal und schleie im versteck. die brd hat den ganzen dav versaut und will immer die oberhand haben dabei gibt es nicht mal einheitliche gesetze und einheitliche mindestmaße, jedes land kocht sein eigenes süppchen. kleinstaaterei wie vor 500 jahre. urwald brd kann ich da nur sagen. aber zum hauptthema, mir reichte die ddr auch vollkommen und wo ist nun dein problem?


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31.07.2012 08:02
#193
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Zitat von EK 82/2 im Beitrag #192
Zitat von Hackel39 im Beitrag #191
Zitat von EK 82/2 im Beitrag #188
Zitat von utkieker im Beitrag #187
Zitat von turtle im Beitrag #182
Usbekistan würde mich interessieren ! Taschkent,Buchara,Samarkand ,überhaupt am liebsten die alte Seidenstraße entlang.
Na das ist bestimmt für mich zu viel und zu teuer. Aber Usbekistan ,da möchte ich noch hin. DDR Bürger durften da ja hin, wie hat es Euch da gefallen?

Hallo Peter,

Ich selbst lebe ja dort wo andere Urlaub machen, deshalb habe ich mir nie darüber den Kopf zerbrochen wo ich im Urlaub hinfahre, nur einmal war ich zum Winterurlaub im Vogtland.
Meine Schwester hat sich damit nicht begnügt, so lange sie frei und ledig war, hat Sie die "Welt" bereist. Und eines ihrer Reiseziele war der Mittlere Osten der ehemaligen Sowjetunion (Usbekistan, Kasachstan, Tadschikistan) davon schwärmt sie heute noch. Nicht ganz billig aber über Jugendtourist gerade noch erschwinglich. Nach Grenzöffnung war sie dann auch im Mittleren Westen der USA auch der Tripp hat sich gelohnt.
Von Allem was mir meine Schwester an Urlaubserinnerungen gezeigt hat, hat mich Duschanbe und Samarkand am meisten beeindruckt.

Gruß Hartmut!

warum ist es immer dort am schönsten wo man grade nicht ist? wie gesagt, ich war zwar auch in anderen ländern nach der wende aber eigentlich geht es mir am hut vorbei. die meisten wissen sogar die strassennamen am ballerman aber fragt man nach deutschen gegenden kommen sie ins stottern. so blöd es klingt, aber es stimmt. ein angler wirft die rute immer in richtung anderes ufer, egal an welchem ufer er sitzt. damit bewiesen das es immer dort am schönsten ist wo man grade nicht ist. mir reicht eigendlich deutschland weil es so viele sehenswerte ecken gibt und selbst die menschen sind so verschieden das man viel lernen kann.


Ich verbringe im Moment die letzte Woche meines Heimaturlaubs und was soll ich sagen, zu Hause ist es halt am Schönsten wenn der berufliche Alltag aus Reisen und Hotelaufenthalten besteht.
Unter anderem war ich 3-4 mal die Woche angeln und möchte Dir energisch widersprechen bei Deinem Vergleich mit dem Angler.
Es ist keinesfalls immer so, daß man am anderen Ufer sein Glück versucht, es sei denn man tut das aus Erfahrung oder weil andere dort auch gut fangen.
Ein guter Angler sucht zuerst das Revier in Ufernähe ab, erst recht weil man ggf. nur dort gezielt anfüttern konnte und auch weil man dort stehendes Flossenwild noch überraschen kann,wenn man gerade erst die Rute ausgeworfen hat...die werden erst nach und nach mißtrauisch, wenn man sich geschickt anpirscht.
Auch kann man in Ufernähe gründelnde Fische und wackelnde Schilfhalme leichter wahrnehmen, oft sogar die Fischart, um den richtigen Köder zu finden.
Also ohne Not zu neuen Ufern aufzubrechen ist nur dann sinnvoll, wenn es in der Nähe des angestammten Platzes keine Erfolge mehr gibt, das kann man übrigens auch auf meine Treue zur alten Heimat DDR sagen, aber das geht sicher zu weit.
Mir war sie jedenfalls groß genug und kapitaler sind die Karpfen im Kapitalismus auch nicht geworden.
Ich war übrigens zu DDR- Zeiten tageweise auch in fremden Revieren unterwegs, die Freizügigkeit, mit dem DAV- Ausweis überall im Land angeln zu dürfen ist mit der Wende verloren gegangen, eine weitere Niederlage die sich im Stillen vollzogen hat.


haste etwas falsch verstanden? viele werfen raus und du machst es genauso wie ich. an den scharrkanten stehen die besten fische wie auch aal und schleie im versteck. die brd hat den ganzen dav versaut und will immer die oberhand haben dabei gibt es nicht mal einheitliche gesetze und einheitliche mindestmaße, jedes land kocht sein eigenes süppchen. kleinstaaterei wie vor 500 jahre. urwald brd kann ich da nur sagen. aber zum hauptthema, mir reichte die ddr auch vollkommen und wo ist nun dein problem?



Es gibt kein Problem, außer daß Dein Vergleich mit dem Angler etwas hinkt, weil ich bei der Platzwahl schon versuche am richtigen Ufer zu sitzen, aber egal.
Im Großen und Ganzen hast Du recht mit Deinen Ansichten zum Urlaubsland Deutschland.
Ich hatte auch ehemalige Wirkungsstätten meiner früheren Tätigkeit als Reichsbahnlokführer abgefahren und bin von den Bahnhöfen überwiegend enttäuscht über den Kahlschlag seit der Bahnreform.
Die Kleinstadtbahnhöfe sind oft als Haustür zum potentiellen Urlaubsort sind nur dann noch attraktiv, wenn privates Engagement im Spiel war, die Städte und Kommunen selbst haben weder Geld noch Konzepte, Leute auf diesem Wege die Region schmackhaft zu machen.
Der Irrsinn mit den oft widersprüchlichen und realitätsfernen Angelbestimmungen ist ein weiterer Faktor, um jemanden aus dem Urlaubsland Deutschland zu vergraulen, so z.B. gibt es am Süßen See bei Eisleben zusätzlich zum Landesfischereigesetz eine zehnseitige Richtlinie, die nur für dort gilt, da kann Dich der Detektiv auf Schritt und Tritt wegen irgendetwas belangen, das Netz ist hier sehr engmaschig, um Strafzahlungen an den Hals zu bekommen.
Allerdings war es für den DDR- Angler hier in der Gegend so etwas wie eine Auszeichnung, eine Jahreskarte für dieses Gewässer zu bekommen, da waren schon jede Menge Aufbaustunden nötig- Die Wochenkarte gab es aber für jeden, sie war obligatorisch, weil es ein Produktionsgewässer war, was die Freizügigkeit ein wenig einschränkte.
Übrigens hatte unser Betrieb dort einen Bungalow, den man kostenlos nutzen konnte, wenn man sich mit den Verwaltern vor Ort abgesprochen hat, ich ärgere mich heute noch, so etwas damals nicht öfter genutzt zu haben.
Also dann mal noch Petri Heil für die Restsaison, für mich ist die mit dem Ende des Urlaubs vorbei.


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31.07.2012 08:51
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#194
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einen FDGB platz bekam man so alle 7 jahre, aber die leute in der DDR waren ja nicht dumm. die privatvermietungen übertrafen sogar die FDGB plätze und campingplätze waren oft stammkunden vorbehalten. trotzdem gelang es den meisten jedes jahr urlaub zu machen. ich möchte mal heute eine prozentuelle umfrage sehen ob auch noch jeder deutsche jedes jahr unbeschwert urlaub macht ohne wegen dem geld zu rechnen oder angst seinen job zu verlieren wenn er denn einen hat.


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31.07.2012 09:07
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Zitat von EK 82/2 im Beitrag #194
einen FDGB platz bekam man so alle 7 jahre, aber die leute in der DDR waren ja nicht dumm. die privatvermietungen übertrafen sogar die FDGB plätze und campingplätze waren oft stammkunden vorbehalten. trotzdem gelang es den meisten jedes jahr urlaub zu machen. ich möchte mal heute eine prozentuelle umfrage sehen ob auch noch jeder deutsche jedes jahr unbeschwert urlaub macht ohne wegen dem geld zu rechnen oder angst seinen job zu verlieren wenn er denn einen hat.


Bei den oft mageren Verdiensten in der DDR konnte auch nicht jeder jedes Jahr verreisen.
Meine Frau hatte als Krippenerzieherin 400 Mark Anfangsgehalt für eine wirklich verantwortungsvolle Tätigkeit, ich 600 und als junge Familie mit Kleinkind mussten wir uns einrichten, Möbel waren damals vergleichsweise teuer und auch sonst hat man nicht alles für fast lau, wie es hier oft dargestellt wird, bekommen.
Da musste man sich auch strecken.
Und nicht vergessen, Berlin war nicht die DDR, in der sächsischen Provinz z.B. hieß es für viele krebsen um sich ein klein wenig Luxus zu gönnen, da waren auch die preiswerten FDGB-Kontingente begrenzt und kleine Betriebe hatten halt nur einen Bungalow für 50 Mann am See um den sich alle kloppten.


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