Polizeistrukturreform in Sachsen-Anhalt

28.02.2014 23:04
avatar  Hans55
#1
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Hallo,zusammen!
Es vergeht doch kein Tag wo nicht Morde,Diebstähle,Unfälle usw geschehen!
Die Polizei kommt doch jetzt kaum nach,das aufzuklären!
Aber ,was muß man lesen http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/p...6,25575104.html Ich weiß nicht wohin diese Sparmacken noch führen sollen!
Wollen die wieder den ABV einführen? Was meint ihr dazu?


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28.02.2014 23:36
avatar  DirkUK
#2
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Ham wa hier in England schon. Seit dem die Tories anne Macht sind wurden alle kleinen Polizeiwachen geschlossen. Es gibt Fusstreifen und Local Bobbies (ABV). Wenn man mal die Police braucht wartet man ne Ewigkeit oder vergeblich.


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28.02.2014 23:48
#3
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In Sachsen ist man seit dem Jahr 2008 dabei, genau dieses Modell umzusetzen. Die Bürgermeister der Kleinstädte sind auf die Barrikaden gegangen, weil der Polizeiposten oder das Polizeirevier geschlossen werden sollte.
Aus diesem Grund wurden z.B. Sprechzeiten 2 mal die Woche Tagsüber eingerichtet. Sonst sollten eventl. Vorfälle durch Kollegen der Streife
abgedeckt werden.
Fazit, es funktioniert nicht, weil die Streifenbeamten ein "riesiges" Territorium haben und viel Zeit für die Anfahrt benötigen.
20 min sind da keine Seltenheit. Da kannst du dir sicher vorstellen, wo der Straftäter da ist, auf jeden Fall nicht mehr in der Nähe.
Die Verwaltung sollte "schlanker" werden aber von "denen" habe ich bis jetzt keinen auf der Straße gesehen.
Durch so eine Reform wird aber die Kriminalitätsstatistik in Sachsen-Anhalt fallen, weil die Oma nicht mehr zur
Anzeige kommen kann, wenn ihr etwas entwendet wurde.

Andreas

März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode


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01.03.2014 00:54 (zuletzt bearbeitet: 01.03.2014 00:54)
#4
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Hinweis Admin Rainman2:

@Hans55
Ich habe den ursprünglichen Titel geändert. Wir haben zur Zeit eine Inflation an Titeln: "Was soll das", "Was soll das werden", "Was soll das sein". Ich fordere eine sorgfältigere und aussagekräftigere Wahl der Themenüberschriften und behalte mir für die Zukunft weiteres Engreifen vor.

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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02.03.2014 12:18
#5
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Zitat von RudiEK89 im Beitrag #3
In Sachsen ist man seit dem Jahr 2008 dabei, genau dieses Modell umzusetzen. Die Bürgermeister der Kleinstädte sind auf die Barrikaden gegangen, weil der Polizeiposten oder das Polizeirevier geschlossen werden sollte.
Aus diesem Grund wurden z.B. Sprechzeiten 2 mal die Woche Tagsüber eingerichtet. Sonst sollten eventl. Vorfälle durch Kollegen der Streife
abgedeckt werden.
Fazit, es funktioniert nicht, weil die Streifenbeamten ein "riesiges" Territorium haben und viel Zeit für die Anfahrt benötigen.
20 min sind da keine Seltenheit. Da kannst du dir sicher vorstellen, wo der Straftäter da ist, auf jeden Fall nicht mehr in der Nähe.
Die Verwaltung sollte "schlanker" werden aber von "denen" habe ich bis jetzt keinen auf der Straße gesehen.
Durch so eine Reform wird aber die Kriminalitätsstatistik in Sachsen-Anhalt fallen, weil die Oma nicht mehr zur
Anzeige kommen kann, wenn ihr etwas entwendet wurde.


Andreas


In weiteren Schritten kann man auch weitere Gefahrenstellen beseitigen.
http://www.mz-web.de/eisleben/sparkasse-...2,25732036.html
Und wenn die Filiale weg ist, gib's auch keine Überfälle mehr.
Wenn es keine Überfälle mehr gibt, brauchen wir auch keine Polizei mehr, und so gehen uns wohl auch bald auch die Opfer aus.
Was für ein kaputtes Land des 100%ig durchökonomisierten Gemeinwesens.
Und wenn man nun auch noch bedenkt, daß immer mehr Überwachungskameras, z. B. auf Bahnhöfen nur noch Attrappen sind, so muß man sich über den Zustand der frisch sanierten Bauten nicht mehr wundern, wenigstens hier hätte man gegenlenken müssen.
Aber immerhin hat man das bahninterne Überwachungspersonal um ca. 10 % im Regionalbereich Südost der DB Station & Service aufgestockt, die könnten doch eventuell nebenbei noch die Sparkasse überwachen....
Vielleicht lachen wir darüber bald schon nicht mehr.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein aber kein Sofa.


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