Die Alt-Nazis waren schlimmer als die Alt-Stasis

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27.07.2009 18:33
avatar  Angelo
#1
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Große Aufregung darüber, dass in Brandenburgs Polizei viele arbeiten, die mal der Stasi gedient haben. "Unerhört" schimpft die CDU, dass auch die Kanzlerin Merkel von Leibwächtern geschützt wird, die mal bei der Stasi waren. Als es um die Alt-Nazi ging, war die CDU lange nicht so sensibel.

Die Maßstäbe, die jetzt in der öffentlichen Diskussion an die Beschäftigung von ehemaligen Mitarbeitern des DDR-Staatssicherheitsdienstes angelegt werden, sind bemerkenswert hochmoralisch. "Skandal, Skandal" schimpft vor allem die CDU, dass nach der Wiedervereinigung auch hauptamtliche MfS-Mitarbeiter in den Polizeidienst übernommen wurden. Vor allem das Land Brandenburg wird als "kleine DDR" geschmäht.

Eine bemerkenswert peinliche Aufregung, vor allem für die CDU. Wohl vergessen, kann man sie fragen, dass die Bundesrepublik ab ihrem Gründungstag eine "große Altnazi-Republik" war? Konrad Adenauer übernahm hunderttausende in den öffentlichen Dienst, die dort nicht hingehörten, weil sie den Nazis zuvor mit Hingabe gedient hatten. Die bei jeder Gelegenheit "Heil Hitler" geschrieen hatten. Die die Justiz in den Dienst der Juden-Mörder stellten. Die Soldaten, die den Krieg nicht mehr ertrugen, als "Fahnenflüchtlinge" aufhängen ließen. Die als Lehrer für junge Menschen erst Goebbels in den Himmel gehoben hatten, um dann als Oberstudiendirektoren im Unterricht die deutsche Geschichte schon vor dem Ersten Weltkrieg zu beenden.


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http://www.stern.de/blog/82_wahlfisch/ar...alt-stasis.html


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27.07.2009 18:46
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#2
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Das ergab sich wohl aus der Natur der Sache. Viele waren in gefangenschaft und in den Fragebögen zur Entazifizierung wurde sicher gelogen, dass die Balken sie biegen. Im Grunde muss man sich im Nachhinein fragen wie Hitler überhaupt an die Mancht kam. Keiner hat ihn gewollt. Ich denke mal viele wurden als Mitläufer eingestuft und ob überhaupt ein Interesse daran bestand alle Leute mit "Nazivergangenheit" an den Pranger zu stellen bzw aus dem Staatsdienst zu verbannen sei dahin gestellt. Ich denke eher man hat sich auch teilweise genau diese Leute zumindest in den Westsektoren zu Nutze gemacht.

In Antwort auf:
Unerhört" schimpft die CDU, dass auch die Kanzlerin Merkel von Leibwächtern geschützt wird, die mal bei der Stasi waren.


Die verstehen halt ihr Handwerk . Oder?


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27.07.2009 19:54
avatar  glasi
#3
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ja ja. die cdu. wie war nochmal das sprichwort. wer im glashaus sitzt soll nicht mit steinen schmeißen. sorry. die partei ist nur peinlich. und ich war auch noch mitglied.


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27.07.2009 20:21 (zuletzt bearbeitet: 27.07.2009 21:14)
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#4
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Evtl. Alt-Nazis hatten damals nach der Gründung der Bundesrepublik Dewutschland im Gegensatz zu den heutigen Kommunisten und Stasi-Mauer-Mauermördern keine Möglichkeiten rückfällig zu werden.
Heute versuchen sich unverbesserliche Stasi-Leute durch die Blume über die Partei DIE LINKE wieder in Amt und Würden zu kommen und machen sich lauthals dafür auch noch stark, die Demokratie Deutschlands zu überwinden und ihr altes System des Sozialismus wieder aufzubauen.
Das ist doch das eigentlich Gefährliche an der ganzen Sache, weil man sie gewähren lässt und die Gefahr für unsere Demokratie von dieser Linkspartei unterschätzt wird.
Aus diesem Grunde ist diese Stasi-Situation in keinster Weise mit den angeblichen Alt-Nazis nach dem Krieg und nach der Gründung der Bundesrepublik zu vergleichen, da unsere Befreier USA/GB/F/SU immer ein wachsames Auge auf jene Herren und Damen hatten und es gar nicht hätten zugelassen, dass sich so etwas wie in 30er jahren wiederholt.
Außer unserem Verfassungsschutz, wo es wahrscheinlich auch so machnen Stasi-Mann gibt, ist niemand mehr da, der diesen gefährlichen Leuten auf die Finger schaut.



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27.07.2009 20:23 (zuletzt bearbeitet: 27.07.2009 20:27)
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#5
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Damit hier nicht alle gegen ein und dieselbe Partei brüllen...

Um nicht zu verallgemeinern; ich meine natürlich nicht alle Mitglieder der Stasi.


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27.07.2009 20:33
avatar  glasi
#6
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hallo manudave. ich glaube nicht das linke einr gefahr für unsere demokratie ist. ich glaube die größte gefahr für unsere demokratie ist die koruption. lg glasi


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27.07.2009 20:33
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#7
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Korruption ist für jede Gesellschaftsform eine Gefahr - frag mal die Mao´s...


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27.07.2009 20:35
avatar  skbw
#8
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Anfang 1992 - Einer meiner zahlreichen Versuche in der freien Marktwirtschaft unter zu kommen. Mit meiner Vergangenheit zum Vorstellugsgespräch eingeladen zu werden, war kein Problem. Aber es war immer nur die Neugier, wie so einer aussieht. Bis zu jedem Moment. Der Personalchef zeigte Verständnis für meine Situation und erzählte mir, daß sein Vater nach dem Krieg sich auch neu orientieren musste. Er war ja schließlich bei der Waffen-SS, aber mir gegenüber hatte er einen entscheidenen Vorteil - Er musste nicht umdenken!

Hier hatte wohl die Entnazifizierung versagt. Oder ich bin in diesem Land falsch.

Bis bald, skbw

" Man kann nur zu einer eigenen Meinung gelangen, wenn man offen sein kann und sich auch irren darf. "

Maxie Wander


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27.07.2009 20:36
avatar  glasi
#9
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du sagst es.


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27.07.2009 20:51
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#10
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Bin der gleichen Meinung wie manudave.
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Wenn jetzt immer mal so kleckerweise etwas über die Verstrickungen und
Beteiligungen des MfS der ehemaligen DDR ans Licht kommt, dann rennen die Politiker aller Arten rum wie aufgeschreckte Hühner.
Hätten Herr Krause & Co. 1990 bei der Erstellung des Einigungsvertrages das Thema "STASI" richtig konsequent durchgesetzt (Wollte man das überhaupt ? Wollte man das überhaupt von Seiten der "Gebrauchten" Bundesrepublik ?) und zwar so, daß das MfS per Gesetz als kriminelle terroristische Organisation eingestuft worden wäre, dann sähe es heute in vielen Ämtern (Arbeitsamt, Finanzamt, Verfassungsschutz, BND) vielleicht anders aus.
Dazu kommt, daß sich die ehemaligen offiziellen Mitarbeiter des MfS aktiv unter anderem in der Linken Partei tummeln und uns verkünden wollen, daß ein Sozialismus in einer Demokratie möglich ist, wo es dann allen besser geht. Einige sind ja der Meinung, sie hätten die Marktwirtschaft überhaupt erst erfunden. Nur, auch diese Leute haben in der DDR-Schule im Staatsbürgerkunde- und Geschichtsunterricht das Kommunistische Manifest und die Leninsche Revolutionstheorie gelehrt bekommen bzw. haben Marxismus-Leninismust studiert. Dann müßten sie eigentlich wissen, daß es Sozialismus ohne Diktatur nicht geben kann - nämlich der Diktatur des Proletariats. Diese Diktatur muß zwangsläufig alle wahren demokratischen Bestrebungen bekämpfen, um sich nicht selbst auf Zeit, in Frage zu stellen (siehe ehemalige DDR).


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27.07.2009 20:52
avatar  PF75
#11
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Zitat von manudave
Evtl. Alt-Nazis hatten damals nach der Gründung der Bundesrepublik Dewutschland im Gegensatz zu den heutigen Kommunisten und Stasi-Mauer-Mauermördern keine Möglichkeiten rückfällig zu werden.
Heute versuchen sich unverbesserliche Stasi-Leute durch die Blume über die Partei DIE LINKE wieder in Amt und Würden zu kommen und machen sich lauthals dafür auch noch stark, die Demokratie Deutschlands zu überwinden und ihr altes System des Sozialismus wieder aufzubauen.
Das ist doch das eigentlich Gefährliche an der ganzen Sache, weil man sie gewähren lässt und die Gefahr für unsere Demokratie von dieser Linkspartei unterschätzt wird.
Aus diesem Grunde ist diese Stasi-Situation in keinster Weise mit den angeblichen Alt-Nazis nach dem Krieg und nach der Gründung der Bundesrepublik zu vergleichen, da unsere Befreier USA/GB/F/IL immer ein wachsames Auge auf jene Herren und Damen hatten und es gar nicht hätten zugelassen, dass sich so etwas wie in 30er jahren wiederholt.
Außer unserem Verfassungsschutz, wo es wahrscheinlich auch so machnen Stasi-Mann gibt, ist niemand mehr da, der diesen gefährlichen Leuten auf die Finger schaut.


ist dir bei den befreiern nicht irgendwie eine nation abhanden gekommen die die meisten opfer zu verzeichnen hat oder bist du um es mal ganz krass auszudrücken(ist nicht persöhlich gemeint)ein notorischer antikommunist und russenhasser ?


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27.07.2009 21:07
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#12
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( gelöscht )

Zitat von PF75


ist dir bei den befreiern nicht irgendwie eine nation abhanden gekommen die die meisten opfer zu verzeichnen hat oder bist du um es mal ganz krass auszudrücken(ist nicht persöhlich gemeint)ein notorischer antikommunist und russenhasser ?

also wenn ich an Befreier denke, ist bei mir die Sowjetunion nicht in diesem Maße enthalten, wie die drei anderen Nationen. Diese habe dem Menschen in ihren Zonen die Möglichkeit gegeben zu leben, bzw. zu überleben. Der Sowjetunion ging es in erster Linie ab dem 08.05.45 um die Erweiterung ihres Machtbereiches und Ausplünderung mit dem Argument der Wiedergutmachung. Wovon hat die UdSSR die Menschen in den Ostgebieten befreit? Dem einen Übel folgte das Nächste.


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27.07.2009 21:13
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#13
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Wie schnell ein ein Schreibfehler aus mir einen Russenfeind macht. Dabei stehen ja vier Kürzel da - gab es auch noch mehr Besatzer?

In Antwort auf:
(ist nicht persöhlich gemeint)


Das wiederum finde ich lustig. Du sprichst mich an, meinst es aber nicht persönlich...


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27.07.2009 21:15 (zuletzt bearbeitet: 27.07.2009 21:15)
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#14
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Oje,

jetzt wird es aber bunt.

Ich denke alle Staaten hatten ihre eigenen Interessen bei der Besetzung Deutschlands.


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27.07.2009 21:17
avatar  PF75
#15
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Zitat von karl143
Zitat von PF75

ist dir bei den befreiern nicht irgendwie eine nation abhanden gekommen die die meisten opfer zu verzeichnen hat oder bist du um es mal ganz krass auszudrücken(ist nicht persöhlich gemeint)ein notorischer antikommunist und russenhasser ?

also wenn ich an Befreier denke, ist bei mir die Sowjetunion nicht in diesem Maße enthalten, wie die drei anderen Nationen. Diese habe dem Menschen in ihren Zonen die Möglichkeit gegeben zu leben, bzw. zu überleben. Der Sowjetunion ging es in erster Linie ab dem 08.05.45 um die Erweiterung ihres Machtbereiches und Ausplünderung mit dem Argument der Wiedergutmachung. Wovon hat die UdSSR die Menschen in den Ostgebieten befreit? Dem einen Übel folgte das Nächste.



befreit hat sie deutschland von den nazis,die amis haben sich ja mehr oder weniger notgedrungen beteiligt am krieg durch den angriff der japaner und um einfluß in europa zu gewinnen oder weshalb haben sie nach kriegsende unsummen in europa investiert? aus reiner freundlichkeit sicher nicht. nach der wiedervereinigung und der auflösung der warschauer vertrages als die brd nicht mehr als vorgeschobener posten gebraucht wurde hat man sich ja das geld wieder geholt(zwangsarbeiterentschädigung)


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