Tierheime

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10.02.2014 15:11
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#1
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Hat es eigentlich Tierheime in der DDR gegeben?
In meiner thür. Kleinstadt, gab es keins oder es ist völlig an mir vorbei gegangen.
Wenn da jemand was weiß, wäre ich sehr an ein paar Fragen interessiert.
Wer waren die Träger? Wie war der Zustand?


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10.02.2014 15:21
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#2
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Direkt nach dem Krieg hatten die Menschen Hunger. Auch gab es damals noch Füchse und Raubvögel. Da brauchte man keine Tierheime.


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10.02.2014 15:27
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#3
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Also in Potsdam gab es zu DDR Zeiten schon ein Tierheim.
Träger muß der Rat der Stadt gewesen sein. Es hatte damals noch
nicht die Bedeutung wie Heute, da wurden eher verletzte Wildtiere
untergebracht.
mfg jan


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10.02.2014 15:52
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#4
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Wenn ich mich richtig erinnere, gab es in Großstädten relativ wenige Tiere wie Hunde und Katzen. In unserer Wohnanlage gab es ca. 80 Mietparteien und davon war ein Hundebesitzer mit einem schwarzen Zwergpudel. Bei uns Kindern waren Meerschweinchen, Hamster und Wellensittiche heiß begehrt. Das Gegenargument der Eltern, die meist alle berufstätig waren, war immer, wer soll sich denn um das Tier kümmern. Nicht zuletzt ist man dann scharenweise in den Tierpark gewandert - 1 bis 2 mal im Jahr war schon beinahe Pflicht.

In Siedlungsgebieten, also mit Einfamilienhäusern und Garten oder Kleingärten, sah das schon anders aus. Da konnte man dann auch Hühner und Kaninchen antreffen. Das waren dann aber schon Nutztiere.

Und Tierheim? Einen Tierarzt in Wohnnähe war schon schwierig zu finden und meist überaufen - also mit sehr langen Wartezeiten verbunden.

Na und nicht zu vergessen - Du und Dein Haustier - im Fernsehen http://www.ddr-fernsehen.de/magazine/du-...n-haustier.html Die Sendung ist aber auch erst ende der 70-er (?) auf dem Bildschirm erschienen.

LG von der Moskwitschka


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10.02.2014 16:00
#5
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Hallo,

ich fürchte, um den Tierschutz war es in der DDR ähnlich traurig bestellt wie heute noch in Süd- und Osteuropa: einfach kein Thema.
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Grüße aus Hessen


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10.02.2014 16:08
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#6
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Es gab einfach keinen Bedarf. Als Kinder waren wir froh eine wilde Katze zu adoptieren und zu verpflegen. Niemand hätte einen Hund oder ein anderes Haustier ausgesetzt. Da hätte man ja verkaufen können. Für einen herum streunenden Hund oder eine Katze hat sich schnell ein Betreuer gefunden. Das sind meine persönlichen Erfahrungen aus meiner Kindheit in Eisenach.


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10.02.2014 16:13
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#7
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Die Probleme in den südlichen und osteuropäischen Staaten mit wildernden Hunden beruhen auf deren Mentalität. Da fehlt jegliches Verantwortungsbewusstsein.


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10.02.2014 16:14
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#8
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Mir geht es ähnlich, ich kann mich kaum z.B. an Katzen im Stadtbild erinnern. Auch in meinem Bekanntenkreis gab es nur eine Katzenbesitzerin. Mit Hunden wird es bei der Stadtbevölkerung ähnlich gewesen sein, Vollbeschäftigung - wer sollte da Gassi gehen. Auf dem Dorf sah das natürlich anders aus.
Mein Junge wollte auch einen Hund - welches Kind nicht - wir haben ihn mit einem Nymphensittich abspeisen müssen. War aber auch ein ganz putziges Tierchen.


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10.02.2014 16:25
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#9
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Mir tut sich gerade die Frage auf, ob es Tierversuche gegeben hat, z.B. in der Kosmetikindustrie.
Das an Schweinen und Ratten, radioaktive Bestrahlung getestet wurde, las ich mal.


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10.02.2014 16:26
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#10
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Hier mal eine Geschichte aus dem Leben - so wie es wahrscheinlich viele gab -

DDR-Kindheitserinnerungen Von Hamstern und Menschen http://einestages.spiegel.de/external/Sh...23/l0/l0/F.html

LG von der Moskwitschka


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10.02.2014 16:27
#11
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Also Tierheime,das kann ich Dir garnicht sagen.Da hat man sich weniger den Kopf drüber zerbrochen, aber ich weiß das es schon zu DDR Zeit ne Tierklinik in Rostock gab und auch weiterhin besteht.
Und weil ich hier gerade lese, das es in etwa so ausgesehen hat wie in Ost und Südeuropa. Da kann ich nur sagen man sollte ersteinmal vor der eigenen Tür kehren. Es gibt heute in Deutschland genug ausgesetzte Tiere und Tierquälerei. Und was ganz schlimm ist jede Menge Tretminen auf den Bürgersteigen.


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10.02.2014 16:34
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#12
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In Schönwalde bei Berlin gab es seit den 70-ern einen VEB Versuchstierproduktion. http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nwalde_%28Wandlitz%29

Wenn also Versuchstiere "produziert" wurden, gab es auch Tierversuche.

LG von der Moskwitschka


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10.02.2014 16:38
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#13
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Man müsste jetzt noch fragen, gab es schon vor 25 Jahren in der Alt-BRD diese Tierheimdichte. Die Antwort wäre wahrscheinlich nein. Besonders Hunde und Katzen wurden in vielen Fällen in den vergangenen Jahren zum schmückenden Beiwerk. Ich möchte es fast vergleichen mit den Sonnenbrillen, die so manche Dame bei größter Dunkelheit in die Haare steckt. Es scheint einfach chic zu sein, mit Paris Hilton mithalten zu können. Nur wird darüber sicher wenig nachgedacht, dass so ein Tier 10 und mehr Jahre alt werden kann. Spätestens wenn die Tiere lästig werden, werden sie abgeschoben.


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10.02.2014 16:40
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#14
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #12
In Schönwalde bei Berlin gab es seit den 70-ern einen VEB Versuchstierproduktion. http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nwalde_%28Wandlitz%29

Wenn also Versuchstiere "produziert" wurden, gab es auch Tierversuche.

LG von der Moskwitschka


Es gab ja auch eine DDR Pharmaproduktion. Da ist es schon besser gewesen , das man neu entwickelte Medikamente nicht gleich direkt an den Ossis ausprobiert hat.


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10.02.2014 16:41
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#15
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@Rostocker , du hast schon Recht aber da fehlt eben auch bei vielen das Verantwortungsbewusstsein.
Meine Nachbarin ist auch so eine, die die Tretminen nicht einsammelt - schlicht und ergreifend zu faul...und egoistisch.


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