GK Breitenrode, 1974-1975

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10.07.2010 20:24 (zuletzt bearbeitet: 10.07.2010 21:36)
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#16
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Hallo EK81/2,
heute noch ein Nachtrag zum Thema Grenzsicherung.

Neben der Hauptführungsstelle in Oebisfelde stand der ZF-Führungsturm (BT-11) wie Du schon geschrieben hattest.Hinter der BBL(Braunschweiger-Bahnlinie) stand ,wenn mich nicht alles täuscht der BT-9 als Postenpunkt.Der Zaun 1 hinter dem K6 (Oebisfelde) ging als Mauersichtblende bis zur BBL und nach der Bahnlinie ging er als Streckmetalzaun mit vorgelagerter Hundelauftrasse weiter.Danach in Höhe Breitenrode(6.GK) war der Zaun mit Minen ( 501 Anlage)bestückt.In 3 Reihen waagerecht zum Zaun hingen sie im Abstand von 15 - ca 25 m.Sie konnten von der Hauptführungsstelle aus aktiviert bzw. deaktiviert werden.Die Durchfahrt unter der Bahnlinie war manchmal nach länger anhaltenden Regengüßen und nach schweren Gewittern,was im Drömling ziemlich oft vorkam,unpassierbar.Dann mußte immer ein Umweg über die Gassentore ,vorbei an der GüST und SiK, genommen werden.

Gruß Perle


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31.07.2011 15:57
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#17
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Hallo
Hier ist auch ein Grenzer aus Breitenrode
War von 77-78 dort.
Ja die einzelnen Punkte und vereinzelte Namen gab es bei mir auch schon.Hätte auch noch mehr gesehenvon den alte Postenpunkten, war aber sicher auch erst zu spät dort, wo schon alles zugewachsen war.
Die 1. kanalbrücke , ja da war ich auch öfter, war nicht der schlechteste Platz. Ab und an gab es sogar frische Kuhmilch.
Habe bisher auch noch keinen gefunden der in Breitenrode gedient hatte.
Was der Grenzdienst war, kann ich nur sagen relativ ruhig.Der Club gerade rüber, der Dorfkonsum, die Poststelle, man sieht bestimmte Dinge wieder vor den Augen. Die ersten VW's die die BBL per Zug den Westen verlassen haben, oder auch bestimmte Nachtschichten wo einem der "Kupferbolzen" raushing.Ja das sind so Sachen die einen geprägt haben




.

Zitat von Perle
Hallo Yogi!
Hier ist Perle. Ich habe auch in Breitenrode gedient. Und zwar als 3 ender.War sozusagen der EK 83.Den Kompaniechef Stucke kenne ich nur vom Hören und Sagen.War ein markanter Punkt im 2. Grenzabschnitt in Oebisfelde .Er hatte dort ein Eigenheim direkt am Grenzsignalzaun(Klingelzaun) rechts neben der Hauptführungsstelle.Wenn man dort als Kontrollstreife vorbeikam, hieß es immer :Hier ist das Haus Stucke! Ich kam im Oktober 80 von der U-Schule Perleberg nach Breitenrode (6.Scheißhaus).Von den alten Grenzern kenne ich noch Uffz.Roncke,Ufw.Manske,von den Offizieren ,Fähnrichen und BU´s sind mir noch geläufig:Major Junghardt,Oberleutnant Hoffmeister Stellvertr. Kompaniechef,Oberleutnant Holzmann Politoffizier,Fähnrich Seifert ,Fähnrich Ätzroht und der Spieß Oberfeldwebel Muhlack(Zucki). Der Grenzdienst selber war der reine Stress.Ich muste als Postenführer(Uffz)mit meinen Posten fast jede Schicht als Kontrollstreife zu Fuß jeden Posten ablaufen(10-15 km).Also der totale Sackstand.Nur selten hatte ich mal einen festen Postenpunkt wie z.b.2.Grenzabschnitt(Brandecke BT-9)Nähe Rühner Bahndamm.Oder 1.Grenzabschnitt MLK(Mitterlandkanal).Oben auf der Brücke war ein Wachhaus.Bei Einbruch der Dämmerung mußten wir runter vom Turm und mittels Handkurbel den Ponton über den Mittellandkanal ziehen.Ich hatte auch viel A-Gruppe in der Hauptführungsstelle.War meistens mit Sackies besetzt.Wurden bei jeden Furtz(ein Stern rot oder Minenauslösung)für mehere Stunden in die Abriegelung geschickt.Im ersten Grenzabschnitt (Buchhorst 5.Grenzkompanie) war die A-Gruppe in einem überirdischen Bunker zusammen mit der Führungsstelle neben den BT-11 untergebracht. In der 6.GK gab es auch 2 Hausmeister,ich glaube der Name war Rohrbach.Der Dorf- ABV hieß glaube ich Schulze.Kontrollen gab es auch oft vom Stab.Kennst Du noch Hauptmann Fuchs ,Hauptmann Elster,Major Golombeck(Innerer Dienst)Stabschef Major Telle oder der Batt.Kommandeur(Battler)OSL Scharf.Der war wirklich scharf.Unser Regimentskommandeur war damals zu meiner Zeit Oberst Gaile. Er bestand darauf das sein Name mit ai geschrieben wurde.18.00 Uhr war bei den EK´s Im Anschnitt.Vorher durfte nicht abgeschnitten werden.Da gab es unter den EK´s immer Konntrollen.Wer zu früh abgschnitten hatte mußte immer Liegestütze oder Kniebeugen machen.Meine Uffz.Bude war im obersten Stock gleich rechts neben den Waschraum.Am anderen Ende des Flures war links der Kulturraum und rechts der Schulungsraum ,innen geteilt durch eine Holzzieharmonikatür.Ab und zu rollte mal eine EK-Kugel über den Flur , was die Sackies gar nicht gut fanden und Tagedrücken bekamen. Viele Grüße Perle.

p.s. Würde mich auch freuen ,wenn sich ehemaligen Grenzern aus Breitenrode melden würden.


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31.07.2011 16:02
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#18
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( gelöscht )

Hallo
War ebenfalls in der 6. GK 77-78
war nicht die schlechteste Zeit, auf jedenfall besser wie in Halberstadt, weiß vieleicht noch jemand wie es dort aussieht
bis zum nächsten mal


Zitat von Perle
Hallo yogi!
Wie Du schreibst war bei Euch Kompaniesicherung.Als ich im Oktober 1980 nach Breienrode kam(in dieser Zeit 6. Grenzkompanie)war die Bataillonssicherung aktuell.Das heißt eine komplette Kompanie hatte Frühschicht ,die nächste Spätschicht,die andere Nachtschicht und die nächste frei bzw.Gefechtsbereitschaft.Und das im täglichen Wechsel.Im Ausgang waren wir meistens in Oebisfelde.Manchmal wurden wir auch mit dem LO oder P3 (Eisenschwein) in den Ausgang nach Oebisfelde gefahren.Wir waren aber auch im Ort Breitenrode selbst im Ausgang.Da war zu meiner Zeit ein Jugendclub direkt gegenüber der Kompanie.Dort ging es manchmal hoch her.Die Dorfmädels standen bei uns auch oft am Tor.Bei uns gab es aber keine halbjährliche EK-Feier.Wurde warscheinlich wieder abgeschafft.So Anfang 82 wurde im GR 23 eine neue Grenzsicherung erprobt. Das heißt,die Bataillonssicherung wurde wieder abgeschafft. Statt dessen wurden die Postenpaare auf 3 Mann aufgestockt(ein Postenführer und zwei Posten).Und es gab nur noch eine Führungsstelle im Grenzabschnitt(Bereich von der 1.Kanalbrücke bis Oebisfelde) und zwar die ehemalige Hauptführungsstelle.Dort habe auch ich oft 12 Stundenschichten geschoben.Ab Dienstgrad Uffz. durfte man dort die Regie übernehmen. Unser KC ,Polit und Hauptfeld wohnten mit ihren Familien gleich hinter dem Sportplatz.War so ein Alt-Neu-Bau.Wir hatten den Bau immer als ,,Sackiebau''bezeichnet.Ich glaube die Straße hieß zum Fangdamm.Unser Objekt war im Bauerndamm.War übrigens im Mai 2010 mal da.Dort ist jetzt eine Autowerkstatt untergebracht.Das Kompaniegebäude selber ist fast mit Sträuchern und Unkraut zugewachsen.

Erstmal genug für heute.Demnächst habe ich noch ein paar Fragen an Dich. Aber ein anders mal.

Gruß Perle


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31.07.2011 16:30
#19
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Zitat von Grenzer76
Hallo
War ebenfalls in der 6. GK 77-78
war nicht die schlechteste Zeit, auf jedenfall besser wie in Halberstadt, weiß vieleicht noch jemand wie es dort aussieht
bis zum nächsten mal


der Eingang 2007 und quer über'n Sportplatz 2010

Gruß,254Spielregel

31.07.2011 18:35
avatar  Winch
#20
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wer die Breitenroder Kompanie noch mal sehen möchte, sollte sich beeilen. Das Gelände hat jetzt einen neuen Eigentümer un der wird in Kürze alles abreißen lassen.
Grüße Winch


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06.08.2011 17:05
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#21
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Ja ganz so schlimm war es bei uns noch nicht, aber K6 laufen im 5.Abschnitt Buchhorst gab es auch schon. Ja bei uns war noch Kompaniesicherung.Wir hatten aber relativ viel Ruhe vor den Sacktretern,war nicht die schlechteste Zeit ,jedenfalls besser wie die Ausbildung in Halberstadt.



Zitat von Grenzer76
Hallo
Hier ist auch ein Grenzer aus Breitenrode
War von 77-78 dort.
Ja die einzelnen Punkte und vereinzelte Namen gab es bei mir auch schon.Hätte auch noch mehr gesehenvon den alte Postenpunkten, war aber sicher auch erst zu spät dort, wo schon alles zugewachsen war.
Die 1. kanalbrücke , ja da war ich auch öfter, war nicht der schlechteste Platz. Ab und an gab es sogar frische Kuhmilch.
Habe bisher auch noch keinen gefunden der in Breitenrode gedient hatte.
Was der Grenzdienst war, kann ich nur sagen relativ ruhig.Der Club gerade rüber, der Dorfkonsum, die Poststelle, man sieht bestimmte Dinge wieder vor den Augen. Die ersten VW's die die BBL per Zug den Westen verlassen haben, oder auch bestimmte Nachtschichten wo einem der "Kupferbolzen" raushing.Ja das sind so Sachen die einen geprägt haben




.

Zitat von Perle
Hallo Yogi!
Hier ist Perle. Ich habe auch in Breitenrode gedient. Und zwar als 3 ender.War sozusagen der EK 83.Den Kompaniechef Stucke kenne ich nur vom Hören und Sagen.War ein markanter Punkt im 2. Grenzabschnitt in Oebisfelde .Er hatte dort ein Eigenheim direkt am Grenzsignalzaun(Klingelzaun) rechts neben der Hauptführungsstelle.Wenn man dort als Kontrollstreife vorbeikam, hieß es immer :Hier ist das Haus Stucke! Ich kam im Oktober 80 von der U-Schule Perleberg nach Breitenrode (6.Scheißhaus).Von den alten Grenzern kenne ich noch Uffz.Roncke,Ufw.Manske,von den Offizieren ,Fähnrichen und BU´s sind mir noch geläufig:Major Junghardt,Oberleutnant Hoffmeister Stellvertr. Kompaniechef,Oberleutnant Holzmann Politoffizier,Fähnrich Seifert ,Fähnrich Ätzroht und der Spieß Oberfeldwebel Muhlack(Zucki). Der Grenzdienst selber war der reine Stress.Ich muste als Postenführer(Uffz)mit meinen Posten fast jede Schicht als Kontrollstreife zu Fuß jeden Posten ablaufen(10-15 km).Also der totale Sackstand.Nur selten hatte ich mal einen festen Postenpunkt wie z.b.2.Grenzabschnitt(Brandecke BT-9)Nähe Rühner Bahndamm.Oder 1.Grenzabschnitt MLK(Mitterlandkanal).Oben auf der Brücke war ein Wachhaus.Bei Einbruch der Dämmerung mußten wir runter vom Turm und mittels Handkurbel den Ponton über den Mittellandkanal ziehen.Ich hatte auch viel A-Gruppe in der Hauptführungsstelle.War meistens mit Sackies besetzt.Wurden bei jeden Furtz(ein Stern rot oder Minenauslösung)für mehere Stunden in die Abriegelung geschickt.Im ersten Grenzabschnitt (Buchhorst 5.Grenzkompanie) war die A-Gruppe in einem überirdischen Bunker zusammen mit der Führungsstelle neben den BT-11 untergebracht. In der 6.GK gab es auch 2 Hausmeister,ich glaube der Name war Rohrbach.Der Dorf- ABV hieß glaube ich Schulze.Kontrollen gab es auch oft vom Stab.Kennst Du noch Hauptmann Fuchs ,Hauptmann Elster,Major Golombeck(Innerer Dienst)Stabschef Major Telle oder der Batt.Kommandeur(Battler)OSL Scharf.Der war wirklich scharf.Unser Regimentskommandeur war damals zu meiner Zeit Oberst Gaile. Er bestand darauf das sein Name mit ai geschrieben wurde.18.00 Uhr war bei den EK´s Im Anschnitt.Vorher durfte nicht abgeschnitten werden.Da gab es unter den EK´s immer Konntrollen.Wer zu früh abgschnitten hatte mußte immer Liegestütze oder Kniebeugen machen.Meine Uffz.Bude war im obersten Stock gleich rechts neben den Waschraum.Am anderen Ende des Flures war links der Kulturraum und rechts der Schulungsraum ,innen geteilt durch eine Holzzieharmonikatür.Ab und zu rollte mal eine EK-Kugel über den Flur , was die Sackies gar nicht gut fanden und Tagedrücken bekamen. Viele Grüße Perle.

p.s. Würde mich auch freuen ,wenn sich ehemaligen Grenzern aus Breitenrode melden würden.




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06.08.2011 17:12
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#22
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( gelöscht )

Ja die namen Stu. Muh uns Äz gab es zu meiner Zeit auch. Sind aber ganz schön gestiegen .Ja vom B-Turm konnte man auf das Haus Stu. sehen, hat uns aber nicht gestört.War später dann auch mal Richtung Grafhorst gefahren ,war ein komisches Gefühl, da ja früher die Grenze dort lang ging. Schön das noch jemand aus Breitenrode dabei war.Vieleicht kenne ich noch jemanden der um meiner Zeit gedient hat.


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07.08.2011 17:34
avatar  Perle
#23
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Hallo Grenzer76,
wie du schon in den vorigen Beiträgen von mir gelesen hattest ,war ich auch in Breitenrode (damals noch 6.GK danach mehrmals umbenannt).Als ich im Oktober 80 da ,,angefanngen'' habe, war der Hauptfeldwebel Muhla.. noch Feldwebel.Der wohnte gleich hinter der Kompanie zusammen mit Leutnant Hofmeis... (stellv. Kompaniechef) und den anderen Krawatten im sogenannten ,,Sackiebau''.Diese beiden Typen sind mir besonders ans ,,Herz gewachsen''.Der Grund war laufende Schiekane,Beschimpfungen und Bestrafungen (6-8 Wochen Ausgangs und Urlaubssperre) aus niedriegen Beweggründen u.s.w.Der Hauptfeld hatte es sogar mal fertig gebracht mich als Uffz. den Kellergang fegen zu lassen,nur weil ich angeblich nicht in der Lage war meine Gruppe nach denm Nachtdienst dazu zu befehligen.Die Liste könnte ich noch ellenlang fortsetzen.Ich habe in diesen ,,Stall'' auch unzählige UvD Schichten geschoben. Die UvD Bude war gleich gegenüber des Politzimmers.Was mich noch interessieren würde ist: Was war das für eine Erderhebung mit eingelassener Eisenlucke die mit Rasen bewachsen war zwischen dem Kompaniegebäude und den Hundezwingern?Etwa der Muni- Bunker?

Gruß Perle


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03.10.2014 23:14 (zuletzt bearbeitet: 03.10.2014 23:15)
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#24
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Hallo Winch,

wie ich heute erfahren habe wird die ehemalige Breitenroder Grenzkompanie nicht abgerissen.Der Abriss wäre zu teuer. Ich habe heute am 3.10.2014 auf dem Weg von Wolfsburg nach Magdeburg einen Abstecher nach Breitenrode unternommen. Dort am Bauerndamm habe ich mich mit einer sehr netten jungen Frau unterhalten die das Grundstück samt Objekt vor einiger Zeit erworben hatte. Sie wohnt gleich neben der ehemaligen GK. Sie war auch so lieb und hat mich durch das Objekt geführt. Das heißt ,ich habe ihr eigentlich erklärt wo und was welcher Raum war u.s.w. Und ich habe einige Bilder gemacht.

Gruß Perle


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12.10.2014 00:40
#25
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Hallo Perle, was hat denn die Frau gesagt was sie mit der GK vorhat ?


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12.10.2014 18:07
avatar  Perle
#26
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Zitat von Grenzerei im Beitrag #25
Hallo Perle, was hat denn die Frau gesagt was sie mit der GK vorhat ?


Hallo Grenzerei,

sie hatte nur gesagt ,dass eine Sanierung b.z.w. ein Abriss zu teuer wäre. Wahrscheinlich nutzt sie das Gelände anderwärtig. Demnächst
wenn ich mal wieder in der Nähe zu tun habe fahre ich wieder mal dort vorbei und frage sie nochmals ob ich ein paar Bilder machen darf. Ein großes Teil der Bilder die ich dort gemacht habe sind unscharf und zu dunkel geworden trotz Digitaltechnik. Bin eben nur ein Laie in Sachen fotografieren.

Hattest Du dort auch mal gedient?


Gruß Perle


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24.10.2014 00:18
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#27
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Wie ich es mitbekommen habe wird meine GK in Gehrendorf durch ein Verein genutzt. Es handelt sich um Freunde für Militärtechnik die das Gelände und die GK nutzen. Die haben auch eine eigene Web-Seite.


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09.11.2014 17:26
#28
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Zitat von Perle im Beitrag #11
Hallo yogi![hallo]
Wie Du schreibst war bei Euch Kompaniesicherung.Als ich im Oktober 1980 nach Breienrode kam(in dieser Zeit 6. Grenzkompanie)war die Bataillonssicherung aktuell.Das heißt eine komplette Kompanie hatte Frühschicht ,die nächste Spätschicht,die andere Nachtschicht und die nächste frei bzw.Gefechtsbereitschaft.Und das im täglichen Wechsel.Im Ausgang waren wir meistens in Oebisfelde.Manchmal wurden wir auch mit dem LO oder P3 (Eisenschwein) in den Ausgang nach Oebisfelde gefahren.Wir waren aber auch im Ort Breitenrode selbst im Ausgang.Da war zu meiner Zeit ein Jugendclub direkt gegenüber der Kompanie.Dort ging es manchmal hoch her.Die Dorfmädels standen bei uns auch oft am Tor.Bei uns gab es aber keine halbjährliche EK-Feier.Wurde warscheinlich wieder abgeschafft.So Anfang 82 wurde im GR 23 eine neue Grenzsicherung erprobt. Das heißt,die Bataillonssicherung wurde wieder abgeschafft. Statt dessen wurden die Postenpaare auf 3 Mann aufgestockt(ein Postenführer und zwei Posten).Und es gab nur noch eine Führungsstelle im Grenzabschnitt(Bereich von der 1.Kanalbrücke bis Oebisfelde) und zwar die ehemalige Hauptführungsstelle.Dort habe auch ich oft 12 Stundenschichten geschoben.Ab Dienstgrad Uffz. durfte man dort die Regie übernehmen. Unser KC ,Polit und Hauptfeld wohnten mit ihren Familien gleich hinter dem Sportplatz.War so ein Alt-Neu-Bau.Wir hatten den Bau immer als ,,Sackiebau''bezeichnet.Ich glaube die Straße hieß zum Fangdamm.Unser Objekt war im Bauerndamm.War übrigens im Mai 2010 mal da.Dort ist jetzt eine Autowerkstatt untergebracht.Das Kompaniegebäude selber ist fast mit Sträuchern und Unkraut zugewachsen.

Erstmal genug für heute.Demnächst habe ich noch ein paar Fragen an Dich. Aber ein anders mal.

Gruß Perle

Hallo
war ebenfalls von 1976-1978 in Breitenrode stationiert,ja mit dem Jugendclub war schon ne feine Sache.
Wenn man die Foren liest von Breitenrode kommen halt die alten Erinnerungen wieder (kanalbrücke,Lunapark,BBL,Alimentenecke,Grenzknick usw.
Vieleicht kann mir jemand schreiben wie er die Zeit erlebt hat und welche Postenpunkte es noch so gab würde mich sehr interessieren


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09.11.2014 23:54
avatar  Perle
#29
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Zitat von Grenzer76 im Beitrag #28
Zitat von Perle im Beitrag #11
Hallo yogi![hallo]
Wie Du schreibst war bei Euch Kompaniesicherung.Als ich im Oktober 1980 nach Breienrode kam(in dieser Zeit 6. Grenzkompanie)war die Bataillonssicherung aktuell.Das heißt eine komplette Kompanie hatte Frühschicht ,die nächste Spätschicht,die andere Nachtschicht und die nächste frei bzw.Gefechtsbereitschaft.Und das im täglichen Wechsel.Im Ausgang waren wir meistens in Oebisfelde.Manchmal wurden wir auch mit dem LO oder P3 (Eisenschwein) in den Ausgang nach Oebisfelde gefahren.Wir waren aber auch im Ort Breitenrode selbst im Ausgang.Da war zu meiner Zeit ein Jugendclub direkt gegenüber der Kompanie.Dort ging es manchmal hoch her.Die Dorfmädels standen bei uns auch oft am Tor.Bei uns gab es aber keine halbjährliche EK-Feier.Wurde warscheinlich wieder abgeschafft.So Anfang 82 wurde im GR 23 eine neue Grenzsicherung erprobt. Das heißt,die Bataillonssicherung wurde wieder abgeschafft. Statt dessen wurden die Postenpaare auf 3 Mann aufgestockt(ein Postenführer und zwei Posten).Und es gab nur noch eine Führungsstelle im Grenzabschnitt(Bereich von der 1.Kanalbrücke bis Oebisfelde) und zwar die ehemalige Hauptführungsstelle.Dort habe auch ich oft 12 Stundenschichten geschoben.Ab Dienstgrad Uffz. durfte man dort die Regie übernehmen. Unser KC ,Polit und Hauptfeld wohnten mit ihren Familien gleich hinter dem Sportplatz.War so ein Alt-Neu-Bau.Wir hatten den Bau immer als ,,Sackiebau''bezeichnet.Ich glaube die Straße hieß zum Fangdamm.Unser Objekt war im Bauerndamm.War übrigens im Mai 2010 mal da.Dort ist jetzt eine Autowerkstatt untergebracht.Das Kompaniegebäude selber ist fast mit Sträuchern und Unkraut zugewachsen.

Erstmal genug für heute.Demnächst habe ich noch ein paar Fragen an Dich. Aber ein anders mal.

Gruß Perle

Hallo
war ebenfalls von 1976-1978 in Breitenrode stationiert,ja mit dem Jugendclub war schon ne feine Sache.
Wenn man die Foren liest von Breitenrode kommen halt die alten Erinnerungen wieder (kanalbrücke,Lunapark,BBL,Alimentenecke,Grenzknick usw.
Vieleicht kann mir jemand schreiben wie er die Zeit erlebt hat und welche Postenpunkte es noch so gab würde mich sehr interessieren

Hallo Grenzer 76,

ich kenne noch die Postenpunkte ,,Trabbischanze'' und die ,,Brandecke''.Sie war in der Nähe des Rühener Bahndamm´s. Dort war auch ein BT 9.
Der Zaun 1 war in diesem Bereich mit den SM 70 bestückt.(501 -Anlage) Das war in der Zeit von 1980 bis 1982.

Gruß Perle


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10.11.2014 10:36
#30
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hallo
auch ich hatte Dienst von 1976-1978 in Breitenrode unter Leitung Stucke geschoben,bin gerade dabei einen Rückblick zu erstellen. wenn du mehr wissen möchtest dann melde dich


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