Einsicht durch Erfahrung

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01.02.2014 01:07
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#1
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Einsicht durch Erfahrung

Anfang November 1983 wurde ich hauptamtlicher MA des MfS und kam in eine kleine DE in Potsdam, die sich mit Anwerbung von Angehörigen der Westberliner Polizei für eine Zusammenarbeit mit dem MfS befasste. Ich war damals 22 Jahre alt und hatte nach dem Besuch der „Stintenburg“ gerade mal 2 Jahre Erfahrung als HIM, darunter Ermittlungen im Bereich der Spionage und des Geheimnisverrates.
Um mir meinen Einstieg zu erleichtern, wurde mir eine Art Mentor an die Seite gestellt, der mir auf Anweisung unseres gemeinsamen Vorgesetzten mehrere so genannte Ausgangsinformationen zur Verfügung stellte.
Darunter befand sich ein bereits fertiger Plan zur Kontaktaufnahme zu einem jungen Potsdamer, der als Reiseziel eines Westberliner Polizisten angegeben worden war. Der Mann arbeitete bei der DEWAG in Potsdam, die für Werbung in Kaufhäusern und anderen Läden in der DDR zuständig war (kann sich jemand an Werbung in der DDR Anfang der 80’er erinnern? – ich nicht so richtig).
Er wurde mit einer „Vorladung zur Klärung eines Sachverhaltes“ zur Polizei bestellt und dort, entsprechend dem bestätigten „Plan zur Kontaktaufnahme“ durch mich als MA des MfS zu Antragstellern (auf Ausreise) aus seinem pers. Umfeld befragt.
Ziel des Gespräches sollte lt. Plan sein, seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem MfS zu testen.
Das ganze musste natürlich gründlich daneben gehen. Der Mann kam, das Gespräch wurde geführt und es wurden auch künftige Gespräche vereinbart. Er unterschrieb eine Erklärung, wonach er über das Gespräch nicht sprechen durfte, auch nicht mit seiner damaligen Ehefrau – das kam mir nicht erst damals als vollkommen unsinnig vor.
Er hielt die Treffvereinbarungen nicht ein und Monate später wurde die Beendigung einer Zusammenarbeit festgelegt, die nie stattgefunden hatte. Um das „nachhaltig“ zu bekräftigen, holten wir ihn an einem Wochentag abends aus seiner Wohnung wiederum zur „Klärung eines Sachverhaltes“ ab, fuhren ihn zum örtlichen VPKA (Volkspolizeikreisamt) und entpflichteten ihn schriftlich von einer Zusammenarbeit mit dem MfS, der er nie wirklich zugestimmt hat. Die Akte dazu wurde archiviert, aber es wurde nach der Kontaktaufnahme auch ein IM-Vorlauf angelegt. Damit war er im System als IM abgelegt, obwohl er es niemals war.

Das waren meine ersten Erfahrungen als hauptamtlicher MA im MfS und ich empfand es bereits damals als vollkommen unmöglich, so mit den Menschen umzugehen.
Darum habe ich es auf diese Art und Weise auch nie wieder getan.

Wenn ich noch seinen Namen wüsste – ich wurde mich heute bei Ihm in aller Form für das entschuldigen, was ich ihm mit der vollkommen unnötigen Archivierung seiner Akte im Archiv der Abt. XII des MfS angetan haben (könnte).

Das dass nicht reichen kann, dessen bin ich mir bewusst.


andy


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01.02.2014 01:19
#2
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Hallo,

warst Du nicht Überzeugt von deiner damaligen Arbeit beim MfS, weil Du es damals schon
unmöglich gefunden hast,wie man mit Menschen umgeht. War es nur das Anwerben oder die Arbeit beim MfS allgemein?
Welche Konsequenzen hast Du danach gezogen?

MFG Batrachos

.


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01.02.2014 01:44
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#3
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Zitat von Batrachos im Beitrag #2
Hallo,

warst Du nicht Überzeugt von deiner damaligen Arbeit beim MfS, weil Du es damals schon
unmöglich gefunden hast,wie man mit Menschen umgeht. War es nur das Anwerben oder die Arbeit beim MfS allgemein?
Welche Konsequenzen hast Du danach gezogen?

MFG Batrachos

.Nein, von der Wichtigkeit der Arbeit eines Geheimdienstes der DDR war ich nach wie vor überzeugt und habe an der Notwendigkeit nicht gezweifelt. Es ging mir damals eher um das "WIE".
Also darum, wie ich meine Aufgabe erfülle, ohne die mich interesierende Person in direkte Gewissenskonflikte zu bringen.
Es ging also darum, Sachverhalte zu konstruieren, die meine Zielperson dazu brachte so zu reagieren, wie es für die Erfüllung der Aufgabenstellung erforderlich war.

Das näher zu erklären, dazu ist es jetzt (per Uhrzeit) aber zu spät.


andy





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01.02.2014 01:52
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#4
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Ein interessantes Thema.

seaman


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01.02.2014 01:57
#5
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Zitat von andy im Beitrag #3
Zitat von Batrachos im Beitrag #2
Hallo,

warst Du nicht Überzeugt von deiner damaligen Arbeit beim MfS, weil Du es damals schon
unmöglich gefunden hast,wie man mit Menschen umgeht. War es nur das Anwerben oder die Arbeit beim MfS allgemein?
Welche Konsequenzen hast Du danach gezogen?

MFG Batrachos

.Nein, von der Wichtigkeit der Arbeit eines Geheimdienstes der DDR war ich nach wie vor überzeugt und habe an der Notwendigkeit nicht gezweifelt. Es ging mir damals eher um das "WIE".
Also darum, wie ich meine Aufgabe erfülle, ohne die mich interesierende Person in direkte Gewissenskonflikte zu bringen.
Es ging also darum, Sachverhalte zu konstruieren, die meine Zielperson dazu brachte so zu reagieren, wie es für die Erfüllung der Aufgabenstellung erforderlich war.

Das näher zu erklären, dazu ist es jetzt (per Uhrzeit) aber zu spät.


andy








Wenn die Uhrzeit dann genehm ist, kannst Du das ja bitte näher erläutern,find ich nämlich sehr interessant das Thema.
Denn ein paar Fragen hätte ich noch.
Hast Du dir Gedanken gemacht wie man es ändern könnte ohne in Gewissenskonflikte zu kommen?
Und wenn ja,hast du die Vorschläge deinen Vorgesetzten unterbreitet?
Wie haben sie drauf reagiert? Mit Verständnis oder Unverständnis?

MFG Batrachos


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01.02.2014 04:38
#6
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Danke Andy für die Offenheit!


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01.02.2014 11:32
#7
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Zitat von Batrachos im Beitrag #2
Hallo,

warst Du nicht Überzeugt von deiner damaligen Arbeit beim MfS, weil Du es damals schon
unmöglich gefunden hast,wie man mit Menschen umgeht. War es nur das Anwerben oder die Arbeit beim MfS allgemein?
Welche Konsequenzen hast Du danach gezogen?
MFG Batrachos


Ich meine, das hat wenig mit Überzeugung zu tun. Man kann durchaus 100% von der Richtigkeit einer Sache überzeugt sein, muß aber nicht unbedingt die durch Vorgesetzte vorgegebenen Mittel und Wege für richtig und erfolgversprechend halten. Das ist normal, ein gemeinsames Anliegen, Ziel, Aufgabe, aber unterschiedliche Ansichten bezüglich der Mittel und Wege zu deren Erreichung. Gilt in allen Bereichen, Politik, Wirtschaft, Militär, Kultur, Sport, Wissenschaft u.s.w.


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01.02.2014 11:45
avatar  seaman
#8
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #7
Zitat von Batrachos im Beitrag #2
Hallo,

warst Du nicht Überzeugt von deiner damaligen Arbeit beim MfS, weil Du es damals schon
unmöglich gefunden hast,wie man mit Menschen umgeht. War es nur das Anwerben oder die Arbeit beim MfS allgemein?
Welche Konsequenzen hast Du danach gezogen?
MFG Batrachos


Ich meine, das hat wenig mit Überzeugung zu tun. Man kann durchaus 100% von der Richtigkeit einer Sache überzeugt sein, muß aber nicht unbedingt die durch Vorgesetzte vorgegebenen Mittel und Wege für richtig und erfolgversprechend halten. Das ist normal, ein gemeinsames Anliegen, Ziel, Aufgabe, aber unterschiedliche Ansichten bezüglich der Mittel und Wege zu deren Erreichung. Gilt in allen Bereichen, Politik, Wirtschaft, Militär, Kultur, Sport, Wissenschaft u.s.w.



Fehler passieren überall.
In diesem Bereich,wie von andy geschildert,mit gravierender Tragweite.
Für den Betroffenen selbst und für den jungen unerfahrenen MfS-Mitarbeiter,der durch seinen Vorgesetzten eine falsche Anleitung zur Vorgehensweise bekam und dann mit dem Problem im Regen stehen gelassen wurde.
Andersrum,wenn sich jemand über diese Handlungsweise noch heute indirekt Vorwürfe macht(nach über 30 Jahren),zeigt es doch,dass nicht nur kalt agierende und gefühlslose Apparatschiks für dieses Ministerium,wie häufig behauptet, tätig waren.

seaman


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01.02.2014 11:45
avatar  Alfred
#9
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Zitat von andy im Beitrag #1
Einsicht durch Erfahrung

Anfang November 1983 wurde ich hauptamtlicher MA des MfS und kam in eine kleine DE in Potsdam, die sich mit Anwerbung von Angehörigen der Westberliner Polizei für eine Zusammenarbeit mit dem MfS befasste. Ich war damals 22 Jahre alt und hatte nach dem Besuch der „Stintenburg“ gerade mal 2 Jahre Erfahrung als HIM, darunter Ermittlungen im Bereich der Spionage und des Geheimnisverrates.
Um mir meinen Einstieg zu erleichtern, wurde mir eine Art Mentor an die Seite gestellt, der mir auf Anweisung unseres gemeinsamen Vorgesetzten mehrere so genannte Ausgangsinformationen zur Verfügung stellte.
Darunter befand sich ein bereits fertiger Plan zur Kontaktaufnahme zu einem jungen Potsdamer, der als Reiseziel eines Westberliner Polizisten angegeben worden war. Der Mann arbeitete bei der DEWAG in Potsdam, die für Werbung in Kaufhäusern und anderen Läden in der DDR zuständig war (kann sich jemand an Werbung in der DDR Anfang der 80’er erinnern? – ich nicht so richtig).
Er wurde mit einer „Vorladung zur Klärung eines Sachverhaltes“ zur Polizei bestellt und dort, entsprechend dem bestätigten „Plan zur Kontaktaufnahme“ durch mich als MA des MfS zu Antragstellern (auf Ausreise) aus seinem pers. Umfeld befragt.
Ziel des Gespräches sollte lt. Plan sein, seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem MfS zu testen.
Das ganze musste natürlich gründlich daneben gehen. Der Mann kam, das Gespräch wurde geführt und es wurden auch künftige Gespräche vereinbart. Er unterschrieb eine Erklärung, wonach er über das Gespräch nicht sprechen durfte, auch nicht mit seiner damaligen Ehefrau – das kam mir nicht erst damals als vollkommen unsinnig vor.
Er hielt die Treffvereinbarungen nicht ein und Monate später wurde die Beendigung einer Zusammenarbeit festgelegt, die nie stattgefunden hatte. Um das „nachhaltig“ zu bekräftigen, holten wir ihn an einem Wochentag abends aus seiner Wohnung wiederum zur „Klärung eines Sachverhaltes“ ab, fuhren ihn zum örtlichen VPKA (Volkspolizeikreisamt) und entpflichteten ihn schriftlich von einer Zusammenarbeit mit dem MfS, der er nie wirklich zugestimmt hat. Die Akte dazu wurde archiviert, aber es wurde nach der Kontaktaufnahme auch ein IM-Vorlauf angelegt. Damit war er im System als IM abgelegt, obwohl er es niemals war.

Das waren meine ersten Erfahrungen als hauptamtlicher MA im MfS und ich empfand es bereits damals als vollkommen unmöglich, so mit den Menschen umzugehen.
Darum habe ich es auf diese Art und Weise auch nie wieder getan.

Wenn ich noch seinen Namen wüsste – ich wurde mich heute bei Ihm in aller Form für das entschuldigen, was ich ihm mit der vollkommen unnötigen Archivierung seiner Akte im Archiv der Abt. XII des MfS angetan haben (könnte).

Das dass nicht reichen kann, dessen bin ich mir bewusst.


andy



Andy,

wenn die Akte korrekt geführt wurde, wird in dieser auch zu lesen sein, dass der Herr sich nicht an Trefftermine hielt und das es keine Zusammenarbeit gab.

Er war ja auch ja in den Sinn auch nicht als IM abgelegt, weil es sich 1. "nur" um einen IM Vorlauf handelte und er ja 2. keine Verpflichtungserklärung geschrieben / unterschrieben hat.


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01.02.2014 13:08
#10
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Zitat von Alfred im Beitrag #9
Zitat von andy im Beitrag #1
Einsicht durch Erfahrung

Anfang November 1983 wurde ich hauptamtlicher MA des MfS und kam in eine kleine DE in Potsdam, die sich mit Anwerbung von Angehörigen der Westberliner Polizei für eine Zusammenarbeit mit dem MfS befasste. Ich war damals 22 Jahre alt und hatte nach dem Besuch der „Stintenburg“ gerade mal 2 Jahre Erfahrung als HIM, darunter Ermittlungen im Bereich der Spionage und des Geheimnisverrates.
Um mir meinen Einstieg zu erleichtern, wurde mir eine Art Mentor an die Seite gestellt, der mir auf Anweisung unseres gemeinsamen Vorgesetzten mehrere so genannte Ausgangsinformationen zur Verfügung stellte.
Darunter befand sich ein bereits fertiger Plan zur Kontaktaufnahme zu einem jungen Potsdamer, der als Reiseziel eines Westberliner Polizisten angegeben worden war. Der Mann arbeitete bei der DEWAG in Potsdam, die für Werbung in Kaufhäusern und anderen Läden in der DDR zuständig war (kann sich jemand an Werbung in der DDR Anfang der 80’er erinnern? – ich nicht so richtig).
Er wurde mit einer „Vorladung zur Klärung eines Sachverhaltes“ zur Polizei bestellt und dort, entsprechend dem bestätigten „Plan zur Kontaktaufnahme“ durch mich als MA des MfS zu Antragstellern (auf Ausreise) aus seinem pers. Umfeld befragt.
Ziel des Gespräches sollte lt. Plan sein, seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem MfS zu testen.
Das ganze musste natürlich gründlich daneben gehen. Der Mann kam, das Gespräch wurde geführt und es wurden auch künftige Gespräche vereinbart. Er unterschrieb eine Erklärung, wonach er über das Gespräch nicht sprechen durfte, auch nicht mit seiner damaligen Ehefrau – das kam mir nicht erst damals als vollkommen unsinnig vor.
Er hielt die Treffvereinbarungen nicht ein und Monate später wurde die Beendigung einer Zusammenarbeit festgelegt, die nie stattgefunden hatte. Um das „nachhaltig“ zu bekräftigen, holten wir ihn an einem Wochentag abends aus seiner Wohnung wiederum zur „Klärung eines Sachverhaltes“ ab, fuhren ihn zum örtlichen VPKA (Volkspolizeikreisamt) und entpflichteten ihn schriftlich von einer Zusammenarbeit mit dem MfS, der er nie wirklich zugestimmt hat. Die Akte dazu wurde archiviert, aber es wurde nach der Kontaktaufnahme auch ein IM-Vorlauf angelegt. Damit war er im System als IM abgelegt, obwohl er es niemals war.

Das waren meine ersten Erfahrungen als hauptamtlicher MA im MfS und ich empfand es bereits damals als vollkommen unmöglich, so mit den Menschen umzugehen.
Darum habe ich es auf diese Art und Weise auch nie wieder getan.

Wenn ich noch seinen Namen wüsste – ich wurde mich heute bei Ihm in aller Form für das entschuldigen, was ich ihm mit der vollkommen unnötigen Archivierung seiner Akte im Archiv der Abt. XII des MfS angetan haben (könnte).

Das dass nicht reichen kann, dessen bin ich mir bewusst.


andy



Andy,

wenn die Akte korrekt geführt wurde, wird in dieser auch zu lesen sein, dass der Herr sich nicht an Trefftermine hielt und das es keine Zusammenarbeit gab.

Er war ja auch ja in den Sinn auch nicht als IM abgelegt, weil es sich 1. "nur" um einen IM Vorlauf handelte und er ja 2. keine Verpflichtungserklärung geschrieben / unterschrieben hat.


Rot: Wenn dieser Mensch, über den eine Akte existiert, heute eine wichtige Funktion in Politik, Behörden oder sonstwo inne hat und er bestimmten Leuten ein Dorn im Auge ist, wird das für die egal sein. Sie haben erst mal einen Punkt, an dem sich medial etwas gegen diesen Mißliebigen aufbauen läst.



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01.02.2014 16:00
avatar  Alfred
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Dore,

da kann man dem MfS nur den Vorwurf machen, dass 1989 /90 nicht alle Akten vernichtet wurden.

Für den Umgang heute sind andere verantwortlich. Zur "Not" kann man den Unterlagen ja die verantwortlichen Führungsoffiziere u.a. entnehmen und diese Zeitzeugen befragen.


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01.02.2014 16:05
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@Alfred

1. Machst du es Dir da nicht etwas zu einfach?

2. Geht es hier nicht primär über den Umgang mit Akten, sondern um den Einblick in die Gedanken derer, die diese Akten angelegt haben.

Meine große Hochachtung @andy

LG von der Moskwitschka


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01.02.2014 16:12
avatar  Alfred
#13
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Ich mache mir nichts einfach.
Es war eine Antwort auf Doeres Beitrag.


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01.02.2014 16:23
avatar  seaman
#14
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Ich warte bis andy wieder hier ist.
Er hat das Thema eröffnet und wird auf Fragen,soweit er will,antworten.
Alles andere ist Spekulation.
Es gibt Wenige die darüber berichten können.Viele, die darüber vorgeblich werten können.

seaman


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01.02.2014 16:27
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#15
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( gelöscht )

Das sollte einer für die Stasi angeworben werden.
Der Versuch ist misslungen.Der Mann blieb standhaft.
Es wurde eine Akte angelegt und nach der Kehre hat sich der Mann eventuell gewundert, daß er vielleicht als IM geführt wurde.
Heute wird das bedauert.
Ich kenne da aus eigenem Erleben ganz andere Verhaltensweisen der MA der Stasi.
Da wurden Menschen erpresst und isoliert , da wurden Beziehungen zerstört.
Bis heute ist keiner der Herren aufgetaucht und hat sich entschuldigt.


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