Die Berliner Mauer 1988

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17.08.2014 12:45
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#46
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Hi,...
Das ist ja sicher richtig.
Bleibt also die Frage : Welchen Sinn hat die Erwähnung (ein härteres Wort verkneif ich mir mal) von diesen supergeheimen Einrichtungen ?
Das ist doch wohl des Pudels Kern. "Nichtsdestotrotz" - ich liebe halt Urban Legends.
73, Hans


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17.08.2014 14:26
#47
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Zitat von GZB1 im Beitrag #45
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #43
Zitat von Hans im Beitrag #37
Abend, Gemeinde,...
@Thunderhorse , Du bist ja dafür bekannt, das Du Dich recht konkret ausdrückst. Hier verwendest Du die Worte "Gerücht auch gehört" und dann "hätten eingebaut seien müssen".
Also - nach meinem Verständniss "Urban Legends" oder zumindest - "bisher nur behauptet" . Könntest Du da konkret werden ?
Danke, 73 Hans


Dieser Hinweis auf diese ominösen ""Durchbruchsstellen"" taucht immer wieder mal auf, woher dieser Hinweis stammt, kann ich nicht nachvollziehen.

In der Computersimulation, etwa bei 4:48ff wird von Sollbruchstellen gesprochen.
Die Ersteller beziehen sich dahingehend darauf, dass dies durch dass nicht verschweißen der Segmente gegeben wäre.

Sollbruchstellen sind:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sollbruchstell

Schwere Technik in größerem Umfang in Ost-Berlin heranzuführen wäre auch den zahlreichen Streifen der westlichen Schutzmächte wie auch anderen Personen aufgefallen.

Zur Ausrichtung der Segmente der GM75, im Bereich der Grenzlinie je nach Örtlichkeit Bodenplatte freund- oder feindwärts. Im Bereich der Hinterlandmauer so dort die Segmente verwendet wurden, feindwärts.


Schwere Technik war ausreichend in den PiK der GR und im GKM vorhanden und auch entsprechend schnell einsetzbar. Im E-Fall wäre entsprechende Technik "aus dem Stand" sicher auch vom Baukombinat in Berlin/ Bezirk Potsdam gekommen. Auf die Schnelle legt man die Mauer mit Schneidladungen an den gewünschten Stellen flach. Wie das ungefähr geht, wurde von westlicher Seite relativ amateurhaft, zum Glück ohne schweren Personenschäden, beim Sprengstoff-Anschlag in der Charlottenstr demonstriert.

Sprengstoffanschlag 28.07.1986 nähe BT Charlottenstr. neben der Güst Friedrich-/ Zimmerstr. (Checkpoint Charly) Berlin


Schwere Technik, der Begriff beinhaltet wesentlich mehr.
Mal logisch Hinterfragen, so für sich Selbst!!
Dass manches aus """dem Stand""" vorhandenen war, kein Thema, aber alles braucht seine Zeit (Vorlaufzeit).

Sicherlich wäre Sprengen auch eine Möglichkeit gewesen.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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17.08.2014 14:51
#48
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Vielleicht schafft der Panzer die Mauer auch so. Nach der Eroberung Westberlins braucht man sie ja ohnehin nicht mehr. Oder man benützt mit den Panzern eine Güst:
http://www.berlin-mauer.de/videos/amokla...nt-charlie-632/
Es ist erstaunlich, was man so mit einem Panzer machen kann, San Diego 1995

Theo


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17.08.2014 14:56
avatar  Kalubke
#49
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Zitat von Zermatt im Beitrag #31
Noch eine Anmerkung zur Mauer.

An einigen Stellen gab es "Weichteile".Also Stellen die zwar von außen wie normal aussahen aber sehr leicht beseitigt,bzw durchbrochen werden konnten.

Der Grund....in Krisenzeiten,bzw im Kriegsfall hätten an diesen Stellen die Panzer des Warschauer Paktes problemlos einen Durchlass gefunden und so eine Eroberung West Berlins in Angriff genommen.

Wo dieses Stellen waren war natürlich streng geheim..und auch wieviele.



...die Marienfelder Chaussee könnte z.B. so eine Stelle gewesen sein. Der Kfz-Sperrgraben war hier sicherlich nicht zufällig unterbrochen und durch "Blumenkübel" ersetzt worden. Diese beiseite geschoben und den GZ1 im Bereich der Straßentrasse aufgeschraubt sowie die Pfosten umgelegt, und fertig war die Durchfahrt.

Gruß Kalubke


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17.08.2014 15:20 (zuletzt bearbeitet: 17.08.2014 15:44)
avatar  GZB1
#50
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Da gab es einige Stellen, wo vernünftige Straßen an der Hinterlandsmauer endeten und der KFZ-Sperrgraben im Abschnitt zugeschüttet war. Allerdings dürften die auch den westl. Stellen bekannt gewesen sein. Die alliierten Hubschrauber patrollierten ja regelmäßig entlang der Sektorengrenze und das "Fliegende Auge" (Pilatus?) rund um Berlin auch.

@Thunderhorse, das die Kasernen in Bernau, Karlshorst, um Wünsdorf, im alten olympischen Dorf und anderswo rings um Berlin stets überwacht wurden dürfte wohl klar sein. Da haben auch die US-Aufklärungsdienste mit ihren Foto- und Infrarotsatelliten bestimmt ganze Arbeit geleistet. Die MVM oder BC konnten ja nicht überall gleichzeitig sein, obwohl sie in Berlin-Treptow bei der Aufstellung des Marschbandes einer GK vor der GT-Kaserne innerhalb von 10 Minuten da waren. 15 Minuten später waren dann auch, nach Info, die Kollegen aus Karlshorst zur Stelle.

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%...bindungsmission


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17.08.2014 16:21
#51
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #41
Zitat von Ari@D187 im Beitrag #40
(...)

Von daher eher grundsätzliche Ausrichtung des langen Teils der Mauerteile (Winkelstützwände) in Richtung freundwärts.

Ari




Betrachtet auf die ganze Länge der Mauer würde ich das auch nicht unterschreiben[...]

Also ich wäre für weitere Beispiele (VSE mit Bodenplatte in Richtung feindwärts) dankbar. Das eingestellte Foto ist ja auch aus der Bernauer Straße, wo das bekanntermaßen so war.

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #41
Ganz offensichtlich hat man dort die lange Seite freundwärts gelegt, wo frühere Generationen der Mauer direkt an der Sektoren- oder Zonengrenze lagen. Man wolte wohl den Standort der Mauer nicht freundwärts versetzen. Das wird vor allem bei dichter Bebauung der Fall gewesen sein - dort wo die Touristen hinkommen.


Theo, evtl. stehe ich etwas auf dem Schlauch oder ggf. meintest Du feindwärts statt freundwärts?

Ari

Alles wird gut!

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17.08.2014 16:59
#52
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Freundwärts!! zb. in der Zimmerstrasse

http://www.kupfernagel.de/d/d_03_galerie2.html

http://ddr-fotograf.de/mauer/
oder beim Reichstag

http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...Wall/station/06
http://west-berlin.info/images/1983_MauerhinterReichstag.JPG
(Bild zu gross zum direkt anzeigen lassen)
http://west-berlin.info/bilder13.html
Es scheint so, dass man an gewissen Stellen den nötigen Platz nicht hatte, um die lange Seite feindwärts zu platzieren. Was mein eingestelltes Foto von der Bernauer Strasse betrifft, ist es ein Beispiel, wo man den Platz fand. Die Mauer war etwas zurückversetzt.
Wer will kann sich hier durcharbeiten
Sektorengrenze (253 Bilder)
http://www.berliner-mauer.tv/fotos-der-g...-915-pixel.html
Dann gibt es noch 830 Fotos von der Zonengrenze, wobei erst 90 aufgeschaltet sind. Besonders dort, wo es ein GM gibt, die lange Seite meist aussen.
http://www.berliner-mauer.tv/fotos-der-g...egiment-42.html
Theo


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17.08.2014 17:30 (zuletzt bearbeitet: 17.08.2014 17:33)
#53
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #52
Freundwärts!! zb. in der Zimmerstrasse [...]


Ja, freundwärts, Theo.
Ich wäre allerdings an Abschnitten interessiert, an welchen die Bodenplatte in Richtung feindwärts gerichtet war (außer in der Bernauer Straße).

Zitat von Ari@D187 im Beitrag #51
Also ich wäre für weitere Beispiele (VSE mit Bodenplatte in Richtung feindwärts) dankbar. Das eingestellte Foto ist ja auch aus der Bernauer Straße, wo das bekanntermaßen so war.


Meine Aussage war ja folgende:
Zitat von Ari@D187 im Beitrag #40
[...]Von daher eher grundsätzliche Ausrichtung des langen Teils der Mauerteile (Winkelstützwände) in Richtung freundwärts.


Ari

Alles wird gut!

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17.08.2014 17:31
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#54
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Ich glaube nicht, das Mauer oder geschweißte doppel- T-Träger einem Beschuss durch Panzer standgehalten hätten. Außerdem gab es selbst bei den Grenztruppen Pioniereinheiten, die den Sperrelementen den Garaus gemacht hätten.
Gab es den eine pioniertechnische Absicherung der Grenzeübergänge von westlicher Seite bzw. Sprengkammern in westberliner Brücken?
Sonst wären wir mit unseren Muckerbussen problemlos in Westberlin eingerückt.


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17.08.2014 18:20 (zuletzt bearbeitet: 17.08.2014 18:23)
#55
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Zitat von Ari@D187 im Beitrag #53


Meine Aussage war ja folgende: Von daher eher grundsätzliche Ausrichtung des langen Teils der Mauerteile (Winkelstützwände) in Richtung freundwärts.[
Ari


Ich habe ja nicht gesagt, dass deine Aussage falsch ist, sondern nur, dass ich sie nicht unterschreiben würde. An den Orten in Westberlin, die ich als Tourist besuchte, war die lange Seite immer auf der Ostberliner Seite.
An der Sektorengrenze sind die langen Teile eher oder fast immer auf der Ostberliner Seite
http://www.berliner-mauer.tv/fotos-der-g...-915-pixel.html
An der DDR Grenze sind sie oft auf der Westberliner Seite
http://www.berliner-mauer.tv/fotos-der-g...egiment-42.html
Beispiel "Entenschnabel"

http://www.berlin.de/mauer/mauerweg/hohe...rf/index.en.php

http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...re/4/station/03

http://www.tagesspiegel.de/berlin/serie-...au/4427316.html
Eine ganz exklusive Wohnlage mit viel Licht auch nachts und garantiert keine Einbrecher dank Zugangskontrolle, Alarmzaun und vermutlich reglmässige Rundgänge der Grenztruppen.
Theo


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17.08.2014 19:06 (zuletzt bearbeitet: 17.08.2014 19:15)
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#56
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Zitat von damals wars im Beitrag #54
Ich glaube nicht, das Mauer oder geschweißte doppel- T-Träger einem Beschuss durch Panzer standgehalten hätten. Außerdem gab es selbst bei den Grenztruppen Pioniereinheiten, die den Sperrelementen den Garaus gemacht hätten.
Gab es den eine pioniertechnische Absicherung der Grenzeübergänge von westlicher Seite bzw. Sprengkammern in westberliner Brücken?
Sonst wären wir mit unseren Muckerbussen problemlos in Westberlin eingerückt.




Das Innere der Grenzmauer-75 bestand auch aus Moniereisen, bloßer Beschuss wär da nicht das optimale Mittel zur Öffnung gewesen. Schließlich hatten die GT-Muckerbusse Räder und keine Ketten.

Wenn man sich die Bauweise verschiedener Berliner Autobahnbrücken und die Autobahn-Streckenführung in WB insbesondere Richtung DDR-Grenzübergänge so ansieht, wird man da schon und nicht nur da von alliierter Seite einige Überraschungen vorbereitet haben. Auch die Stößenseebrücke war von den Briten im E-Fall zur Sprengung vorgesehen.


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17.08.2014 19:11
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#57
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( gelöscht )

Hallo,
zur "exklusiven" Wohnlage, was gab es denn ausser Familienstreiterein und schwer besoffen ggf. Autofahren im Grenzkontrollgebiet an "gewöhnlicher" Kriminalität? 1300km x 3km ohne Einbrüche, Diebstahl und Raub?


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17.08.2014 20:03
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#58
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Zitat von SET800 im Beitrag #57
Hallo,
zur "exklusiven" Wohnlage, was gab es denn ausser Familienstreiterein und schwer besoffen ggf. Autofahren im Grenzkontrollgebiet an "gewöhnlicher" Kriminalität? 1300km x 3km ohne Einbrüche, Diebstahl und Raub?


Bevor es hier zu Verwirrungen kommt: West-Berlin war zwar eine Großstadt, aber nicht so gross, dass die Mauer eine Länge von 1.300 km gehabt hätte.

Laut wikipedia hatten die Grenzbefestigungen rund um West-Berlin eine Länge von 156.4 km (bei einer Höhe zwischen 3,40 m und 4,20 m) , davon Beton- und Steinmauern 111,9 km. Mit der Zahl 1.300 km ist vermutlich die innerdeutsche Grenze mit einer Länge von 1.378 km gemeint, die aber auch nur teilweise mit Mauern ausgeführt war.

Gruss

icke


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14.10.2014 20:26 (zuletzt bearbeitet: 14.10.2014 20:35)
avatar  GZB1
#59
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Hier eine sehr interessante und nebenbei bemerkt vollkommen falsche Darstellung des Grenzaufbaus in Berlin welche im Rahmen der "prima recherchierten" offiziellen Berichterstattung zu 25. Jahre Grenzöffnung von der Berliner Morgenpost verbreitet wird. Quellenangabe angeblich auch vom Senat(vom Berliner??)

Wer findet die Fehler in der grafischen Darstellung??

http://mauerweg.morgenpost.de/img/mauer-grafik.png

http://mauerweg.morgenpost.de/


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14.10.2014 20:29
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#60
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( gelöscht )

Es gab keine Minen in Berlin.


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