Die Stoßkräfte der Volksmarine

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27.01.2014 19:46
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Nach der Gründung der NVA 1956 wurden auch die ehemaligen Einheiten der "Seepolizei", ab 1952 "Volkspolizei-See" in die Seestreitkräfte der DDR überführt. Am 01.12.1956 wurde die 6. Flottille im Bestand von Küstenschutzschiffen, Torpedofangbooten und Torpedoschnellbooten gegründet. Ab 1957 erfolgte die systematische Zuführung von TS-Bootes des Projektes 183, ein Holzboot mit zwei Torpedorohren und zwei Doppellafetten 25 mm sowie Wasserbomben. Von diesen Booten wurden bis 1960 27 Stück in Dienst gestellt, sie bildeten drei Abteilungen a neun Boote. Von den Küstenschutzschiffen, Projekt 50 wurden 1956 zwei und 1959 zwei in Dienst gestellt.
Im Dezember 1959 wurde die 6. Flottille wieder aufgelöst und ab 01.01.1960 wurden daraus die TS-Brigade und die KSS-Brigade gebildet. Ab 1962 erfolgte die Zuführung der ersten zwei Raketenschnellboote, Projekt 205, die im Hafen Peenemünde-Nord stationiert wurden, Tarnbezeichnung "Küstenschutzabteilung". 1963 folgte die Gründung der LTS-Brigade (Leichte Torpedoschnellboote) mit Indienststellung der ersten LTS-Boote. Die Brigade war in Ribnitz untergebracht. am 01.03.1963 erfolgte die Neugründung der 6. Flottille, der Flottille der Stoßkräft. Hier wurden vorerst die KSS, die RS-, TS- und LTS-Boote sowie Landungsboote, Projekt 46 zusammengeführt. Ab 08.05.1965, mit Eröffnung des Stützpunktes Dranske-Bug wurden alle Schnellboote und die notwendigen Hilfsschiffe hier stationiert. Die KSS und LaBo´s wurden der 4. und 1. Flottille in Warnemünde und Peenemünde angegliedert.
Der Hafen des Stützpunktes Bug beherbergte nun die RS-Brigade mit vorerst neun RS-Booten, die TS-Brigade mit 27 Booten, die LTS-Brigade mit 14 Booten. Jede Brigade hatte zwei Schwimmende Stützpunkte oder einfacher Wohnschiffe, auf denen die Besatzungen und Stäbe der Abteilungen untergebracht waren. Die Schwimmenden Stützpunkte versorgten die Boote mit allen erforderlichen Materialien, Treibstoff, Munition, Verpflegung, Wasser, Torpedos und boten für die Freizeit ein Kino- und Fernsehraum. Diese "Wohnschiffe" hatten keinen eigenen Antrieb und mussten durch zwei Schlepper verlegt werden, sollte es erforderlich sein. Der Bestand an Kampfbooten füllte sich bis bei RS auf 15 und bei LTS auf 30 auf. Die TS-Boote 183 gingen ab 1969 aus dem Dienst und wurden nach und nach durch TS-Boote, Projekt 206 ersetzt. Davon waren 1971 18 Stück im Bestand.
Ab Dezember 1971 erfolgte eine Umstrukturierung der Brigaden, es wurden aus den typenreinen, gemischte Brigaden gebildet. Es entstanden die 1., 3. und 5. RTS-Brigade mit je einer RS-Abteilung (4 Boote) und einer TS-Abteilung (5 Boote) und für jede Abteilung ein Schwimmender Stützpunkt.
Ab 1974 wurde das neue Projekt 131.4 (KTS = Kleines Torpedoschnellboot) eingeführt und die LTS-Boote gingen Stück für Stück außer Dienst. Insgesamt kamen 30 KTS-Boote. Diese Boote gingen ab 1984 wieder etappenweise außer Dienst, dazu die TS-Boote 206. Die Torpedowaffe war bei Schnellbooten nicht mehr gefragt. Die Zuführung von Kleinen Raketenschiffen, Projekt 1241 begann. Davon wurden fünf in Dienst gestellt. Die alten Schwimmenden Stützpunkte wurden ebenfalls ab 1984 abgelöst, durch moderne, selbst fahrende Schwimmende Stützpunkte. Kurz vor "Toresschluss" wurde am 31.07.1990 noch ein neues Kleines Raketenschiff, Projekt 151 in Dienst gestellt, weitere waren in Bau. Der große Bruder lieferte keine Raketen dazu und so wurden sie (drei) als Patroullienboot gefahren. Der BGS übernahm zwei dieser Schiffe für die Küstenwache, eins wurde verschrottet. Alle Torpedoträger wurden verschrottet, die RS-Boote in die baltischen Republiken verkauft. Von den fünf 1241ern wurden drei verschrottet, eins ging in die USA und das letzte liegt in Peenemünde als technisches Denkmal.
Aufgabe der Stoßkräfte vereinfacht: die Ostseezugänge schnell und wirksam freizuhalten, gegnerische Angriffe wirksam zu bekämpfen, Geschwindigkeit und Waffeneinsatz dazu zu nutzen.
Eddy


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28.01.2014 08:21
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Danke für diesen Bericht!

seaman


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28.01.2014 08:23
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#3
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Hallo,
du scheinst dich damit auszukennen. Gab es vor der Volkspolizei-See von SBZ-DDR-Gebiet aus auch einen (ost)deutschen Minenräumdienst unter Anleitung, Überwachung und Kommando der UdSSR so wie in den Westzonen?

Gruß


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28.01.2014 09:47 (zuletzt bearbeitet: 28.01.2014 09:48)
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#4
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Interessanter Beitrag.
Als Marinehistoriker ist dir der nachfolgende Beitrag sicher bekannt. Eventuell kennt ihn ja ein anderer Interessierter noch nicht.

http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=16103.0

Einen Gruß von der Gebirgsmarine.


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28.01.2014 09:56
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#5
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Hallo @SET800,
die Amerikaner und Briten hatten noch bis 1947-48 eine deutsche Minenräumtruppe aktiv arbeiten lassen. Der sowjetische Druck, alle deutschen Formationen aufzulösen und zu entmilitarisieren führte zur Auflösung dieser notwendigen Gruppe. Um ein Äquivalent dazu zu schaffen, wurde der Minenräumverband Cuxhaven gebildet.
Douglas Pfeifer schreibt dazu: „Unter sowjetischem Druck wurde die GM/SA (German Mine Sweeping Administration) aufgelöst, lande bevor sie alle Seeminen, die während des 2. WK gelegt worden waren, geräumt hatte. Zehntausende von Minen blieben übrig, und Minenexperten schätzten, dass einer der häufiger eingesetzten Typen, die britische Magnetmine, bis 1957 scharf bliebe. …
… Die Britten entschlossen sich daher, in Cuxhaven einen kleinen Minenräumverband zusammenzustellen, der die unvollendete Arbeit des GM/SA fortsetzten sollte. Der neue Minenräumverband des Zollgrenzschutzes Cuxhaven setzte sich ausschließlich aus Freiwilligen zusammen, die als Zivilpersonen unter Vertrag standen.“
Der Bestand waren ca. 500 Mann und 18 Boote.
„Die Arbeit war ermüdend und körperlich anstrengend. Viele Minen waren mit einem Mechanismus ausgestattet, der die Mine nicht gleich beim ersten, sondern erst nach festgelegter Anzahl von Überläufen zur Explosion brachte. Minenräumfahrzeuge mussten daher ein und dieselbe Strecke 13 Mal überlaufen, ehe man sie als sicher erachten konnte. …
*
Im Juni 1951 wurde diese Gruppe aufgelöst. Der Personalbestand ging teils zur US.Navy, teils zum neu gebildeten Bundesgrenzschutz See und einige wenige zur Schnellbootsgruppe Klose.
Da die meisten Minen im westlichen Bereich gelegt wurden, weil ja da auch die meisten Stützpunkte der KM waren, war das nicht ganz so erforderlich.
Die Masse der Minenfelder waren in der östlichen Ostsee, Finnischer Meerbusen, Rigaer Bucht, Hafensperren vorwiegend vor Peenemünde, Sassnitz, Warnemünde und Wismar, die aber gekannt waren.
1950 übergab eine Kommission der Sowjetischen Seekriegsflotte sechs ehemalige R-Boote „R-218“ der Kriegsmarine an die Regierung der DDR. Diese Boote sind unbewaffnet und bedingt fahrbereit. Diese werden in der Neptun-Werft fahrtüchtig gemacht und ausgerüstet. In Folge wird die Räumflottille in Parow aufgestellt, die aus lauter unerfahrenen jungen Männern besteht, die noch nie zur See gefahren sind. Deshalb lag vorerst der Schwerpunkt aus seemännischer Ausbildung. Richtig los ging die Räumerei erst ab etwa 1953 als die Minenleg- und -räumschiffe (MLR HABICHT) in Dienst gestellt wurden.
Eddy


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28.01.2014 10:03
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#6
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Zitat von Mike59 im Beitrag #4
Interessanter Beitrag.
Als Marinehistoriker ist dir der nachfolgende Beitrag sicher bekannt. Eventuell kennt ihn ja ein anderer Interessierter noch nicht.

Bitte Hobby-Historiker. Ja diesen Beitrag kenne ich, ist ein Kamerad von mir. Wir arbeiten an bestimmten Projekten zusammen.
Eddy


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28.01.2014 15:03
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#7
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Zitat von Eddy im Beitrag #5
Der Personalbestand ging teils zur US.Navy,.....................


Hallo,
das erinnert mich daran daß wohl die US-Army in Deutschland Kampfverbände mit Deutschen Personal unterhielt, so hörte ich es.
Deutsche die in den frühern 50er-Jahren M48 und sherman-Panzer bemannten, und das nicht nur als Schlosser, Mechaniker
und Waffenwarte im Inst.-Bereich....

Klingt so garnicht erst "Kasernierte Volkspolizei" oder "Aero-Klub" sondern als förmliche US-Verbände mit deutschen Zivilisten die
aber Soldaten spielten.

Was ist davon bekannt.



PS.:

Lüge, Demogogie, Propaganda, Verschleiern, so stellt sich heraus war da ein Wettkampf auf "Augenhöhe" in Mitteleuropa...


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28.01.2014 18:40
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Zitat von SET800 im Beitrag #7

Der Personalbestand ging teils zur US.Navy,....................
.... das erinnert mich daran daß wohl die US-Army in Deutschland Kampfverbände mit Deutschen Personal unterhielt, so hörte ich es.
Deutsche die in den frühern 50er-Jahren M48 und sherman-Panzer bemannten, und das nicht nur als Schlosser, Mechaniker
und Waffenwarte im Inst.-Bereich....
Klingt so garnicht erst "Kasernierte Volkspolizei" oder "Aero-Klub" sondern als förmliche US-Verbände mit deutschen Zivilisten die
aber Soldaten spielten. Was ist davon bekannt.

Nee,
das sind auch zwei verschiedene Stiefel. US-Army und "Kasernierte Volkspolizei" sind zwei Welten. Was sich genau im westlichen Teil Deutschlands nach 1945 an polizeilichen (militärischen) Gruppen bildete weiß ich nicht genau, da ich Schwerpunkt auf die Marine lege. Da die Masse der Kriegsgefangenen der KM im alliierten Bereich inhaftiert waren, waren sie hier auch sofort greifbar für den Wiederaufbau. Wie das bei den Landtruppen war kann ich leider nicht sagen. Man findet auch zur Geschichte der Bundeswehr, zumindest habe ich bisher noch nichts schlüssiges dazu gefunden, keine konkreten Hinweise wie die Entwicklung des Heeres und der Luftwaffe lief. Denn zwischen 1945 und 1955 liegen zehn Jahre und da ist mit Sicherheit etwas militantes passiert.
KVP und Aero-Club sind Ostdeutsche Polizeitruppen gewesen, die Vorläufer von LaSK und LSK/LV.
Eddy


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28.01.2014 19:20
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#9
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Die Gründung der Bundeswehr
http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesgrenz...d_neue_Aufgaben

Bis 1956 war der BGS auf 16.414 Mann angewachsen. Im Zuge der Gründung der Bundeswehr wurde beschlossen, Grenzschutzbeamte zu deren Gründungsdatum am 1. Juli 1956 teilweise in die Bundeswehr zu überführen, soweit sie der Überführung in die Bundeswehr nicht widersprächen. Damals wechselten 9.572 (57,6 %) Polizeivollzugsbeamte des BGS, Offiziere und Unteroffiziere freiwillig in die Streitkräfte. Der Seegrenzschutz des BGS in Nord- und Ostsee wurde sogar vollständig von der Bundeswehr übernommen und zur Basis der neuen Bundesmarine. Erst 1964 konnte wieder ein eigener BGS-Seeverband aufgestellt werden. Im Zuge des Aufbaus der Bundeswehr half der BGS auch organisatorisch.

Nach diesen großen Personalabgaben musste mit dem Neuaufbau der zweiten Generation im BGS begonnen werden.


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28.01.2014 20:52 (zuletzt bearbeitet: 28.01.2014 20:56)
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#10
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Zitat
KVP und Aero-Club sind Ostdeutsche Polizeitruppen gewesen, die Vorläufer von LaSK und LSK/LV.


Es war jedenfalls der bisher einzige deutsche "Aero-Club" mit MiG-15-Düsenjägern. :D


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28.01.2014 21:48
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#11
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Hallo, meinerseits auch falsch geschrieben, der Vorläufer des Lufstreitkräfteteiles der NVA wurde Aeroklub gennant.


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29.01.2014 00:23
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#12
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http://de.wikipedia.org/wiki/Luftstreitk...alen_Volksarmee

Hierfür wurde 1951 zunächst unter dem Ministerium des Innern/Kasernierte Volkspolizei (MdI/KVP) der Stab der Volkspolizei-Luft (VP-Luft)in Berlin-Johannisthal aufgestellt.


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29.01.2014 00:35 (zuletzt bearbeitet: 29.01.2014 01:03)
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#13
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Zitat von SET800 im Beitrag #11
Hallo, meinerseits auch falsch geschrieben, der Vorläufer des Lufstreitkräfteteiles der NVA wurde Aeroklub gennant.


Falscher Post.


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29.01.2014 08:38
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#14
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #10

Es war jedenfalls der bisher einzige deutsche "Aero-Club" mit MiG-15-Düsenjägern.

Und Aeroklub ohne Flugzeuge geht nicht, oder?
Eddy


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30.01.2014 16:09
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#15
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Zitat von Eddy im Beitrag #8
Zitat von SET800 im Beitrag #7

Der Personalbestand ging teils zur US.Navy,....................
.... das erinnert mich daran daß wohl die US-Army in Deutschland Kampfverbände mit Deutschen Personal unterhielt, so hörte ich es.
Deutsche die in den frühern 50er-Jahren M48 und sherman-Panzer bemannten, und das nicht nur als Schlosser, Mechaniker
und Waffenwarte im Inst.-Bereich....
Klingt so garnicht erst "Kasernierte Volkspolizei" oder "Aero-Klub" sondern als förmliche US-Verbände mit deutschen Zivilisten die
aber Soldaten spielten. Was ist davon bekannt.

Nee,
das sind auch zwei verschiedene Stiefel. US-Army und "Kasernierte Volkspolizei" sind zwei Welten. Was sich genau im westlichen Teil Deutschlands nach 1945 an polizeilichen (militärischen) Gruppen bildete weiß ich nicht genau, da ich Schwerpunkt auf die Marine lege. Da die Masse der Kriegsgefangenen der KM im alliierten Bereich inhaftiert waren, waren sie hier auch sofort greifbar für den Wiederaufbau. Wie das bei den Landtruppen war kann ich leider nicht sagen. Man findet auch zur Geschichte der Bundeswehr, zumindest habe ich bisher noch nichts schlüssiges dazu gefunden, keine konkreten Hinweise wie die Entwicklung des Heeres und der Luftwaffe lief. Denn zwischen 1945 und 1955 liegen zehn Jahre und da ist mit Sicherheit etwas militantes passiert.
KVP und Aero-Club sind Ostdeutsche Polizeitruppen gewesen, die Vorläufer von LaSK und LSK/LV.
Eddy



Suche mal nach dem Begriff "Industriepolizei". So nannte sich die "Kasernierte Kapital-Polizei" (Vorsicht, Satire!) der britischen Besatzungszone, welche gleichzeitig Keimzelle des BGS war.


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