Die Stoßkräfte der Volksmarine

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02.02.2014 20:06
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#31
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@Eddy,

wann wurden die Tarantul der VM in Dranske stationiert? Kann es 1985 gewesen sein?


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03.02.2014 10:11
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#32
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Zitat von GZB1 im Beitrag #31
...
wann wurden die Tarantul der VM in Dranske stationiert? Kann es 1985 gewesen sein?

Hallo @GZB1,
ein Jahr vorher, wenn man den 31.10.1984 (iD-Stellung Schiff 1) als einen solchen Zeitraum benennen kann. Am 02.11.1984 wurde dann die 7. RS-Brigade gegründet (nach Auflösung der 7. TS-Brigade wurde die Truppenfahne übergeben), die dann wie folgt aufgefüllt wurde:
Schiff 2 am 16.01.1985
Schiff 3 am 05.10.1985
Schiff 4 am 12.02.1986
Schiff 5 am 28.10.1986
Eddy


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03.02.2014 10:17
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#33
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Hatte nicht das Flugsicherungsboot so einen A-Mast ? (Ehem. Fischereifahrzeug)
Wenn Es denn 1990 noch in Dienst war.


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03.02.2014 10:39
avatar  chantre
#34
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Das V 381 müßte ein MSR, Projekt 89.2, mit Namen Wolgast gewesen sein, also kein Flugsicherungsboot. Ich könnte mir vorstellen, dass der A-Mast etwas mit dem Räumgeschirr zu tun hatte. Vielleicht wollte man mal was Neues ausprobieren. Und 8.ESA war ja manchmal so geheim, da mußten die Besatzungen im Panzerschrank schlafen.

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
Weisheit hat Grenzen, Dummheit nicht. Stefan Rogal


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03.02.2014 18:39
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#35
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@ Eddy

Was ist das bei Mine 03 für ein Typ Mine ? kenne von meiner Reservistentätigkeit nur KB,KMD ( ? ) und Yam.


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03.02.2014 19:12
avatar  SCORN
#36
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Zitat von chantre im Beitrag #34
Das V 381 müßte ein MSR, Projekt 89.2, mit Namen Wolgast gewesen sein, also kein Flugsicherungsboot. Ich könnte mir vorstellen, dass der A-Mast etwas mit dem Räumgeschirr zu tun hatte. Vielleicht wollte man mal was Neues ausprobieren. Und 8.ESA war ja manchmal so geheim, da mußten die Besatzungen im Panzerschrank schlafen.


nun, der letzte ACH der ESA, Fregattenkpt. H. ist noch gut beieinander! Ich kenne ihn persönlich. Im Sommer ist ein Treffen einer anderen Abteilung, da treffe ich ihn höchstwahrscheinlich. Ich werde mal fragen.

SCORN


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04.02.2014 18:43
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#37
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Zitat von PF75 im Beitrag #35
....
Was ist das bei Mine 03 für ein Typ Mine ? kenne von meiner Reservistentätigkeit nur KB,KMD ( ? ) und Yam.

Diese Grundfernzündungsmine UDM-500 ist für den Einsatz gegen Überwasserschiffe aller Klassen bei einer Wassertiefe von 12 bis 50 Metern und gegen U-Boote in Wassertiefen bis 125 m bestimmt. Diese Minenart wird von Überwasserschiffen/-booten verlegt. Ihre Besonderheit ist ein hydro-akustisches Zündsystem mit gerichteter Wirkung. Bis Mitte der 80er Jahre konnte diese Mine mit den gebräuchlichen Räumgeräten nicht geortet werden. KTS-Boote konnten zwei dieser Minen ausstoßen, die TS-Boote SHERSHEN konnten sechs dieser Minen pro Boot legen. Diese Minen lösten akustisch aus, sprich über die Geräusche der Schiffspropeller/Schiffsschrauben. Ladung pro Mine 645 kg Sprengstoff, Gesamtgewicht 1.413 kg.

Minentransport vom Munitionslager
Eddy


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06.02.2014 18:41 (zuletzt bearbeitet: 06.02.2014 18:44)
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#38
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[[File:1969-08-20 Scheiben durch Hecksee TS raus Boot 984(2).jpg]]Wieder ein paar Erinnerungen bzw. ein kleiner Bericht unsere Boote betreffend.
Die LTS-Boote waren ja mit drei Mann Besatzung die kleinsten aber eben auch die Schnellsten der Ostsee. Diese Boote unterschieden sich in zwei Bauarten, einmal den "Wolgaster" (Projekt 63.300 ILTIS) und den "Berliner" (Projekt 68.200 HYDRA). Beide Boote war als Gleitboote gebaut, der "Wolgaster" aus Alu, der "Berliner" aus Mahagoniholz. Holz ist zwar traditionell im Schiffbau aber hat den Nachteil, muss nicht nur im Winter aus dem Wasser sondern auch im Sommer zum Austrocknen des Bootskörpers. Wenn das nicht gemacht wird, wird das Boote schwer wie ein Sack und verliert an Geschwindigkeit und die war ja eigentlich die Haupteigenschaft dieser Schnellboote. Beide Bootstypen kamen mit zunehmender Geschwindigkeit mit dem Bootskörper aus dem Wasser, bei Höchstfahrt lagen sie nur noch mit den Propellern im Wasser. Da ja die Ostsee bekanntlich sehr kurze Wellen hat, im Vergleich mit Nordsee und Atlantik mit ihrer langen Dünung, bestand natürlich die Gefahr, das die Propeller auch einmal während der Fahrt aus dem Wasser austauchten und dadurch die Drehzahl der Maschinen sofort weiter erhöht wurde, dass Gefahr für die Maschinen bestand. Dem wurde durch die Erprobung ein Riegel vorgeschoben und sogenannte Schnellschlussklappen in der Luftzufuhr der Maschinen eingebaut. Sobald sich die Drehzahl ungewollt erhöhte fielen diese Klappen zu und die Maschinen bekamen keine Luft mehr zugeführt, sie gingen aus. So wurden Maschinen und Bootskörper geschützt. Es ist bei grober See, bis See 3 waren die Boote normal einsetzbar, mehrmals vorgekommen, dass Boote über die Wellen sprangen und dadurch voran beschriebener Mechanismus in Kraft trat. Das andere Extrem war bei einem solchen Sprung mit dem Bug voraus in die nächste Welle einzutauchen. Sicherheitsgurte gab es nicht. Die Besatzung war zwar mit Kampfanzug See und Panzerhauben ausgerüstet, musste diese auch während der Fahrt tragen aber gegen Schläge war sie nicht besonders gut geschützt. Der Einsatz über See 3 kam aber Gott sei Dank sehr selten vor.
Einzelfahren waren für diese Boote nicht gestattet, ein Paar war die kleinste Einheit, dann kam die Gruppe (5 Boote) und letztlich die Abteilung (10 Boote). Für beide Bootstypen war die Torpedos die Hauptbewaffnung. Das besondere bei diesen kleinen Booten, der Ausstoß der Torpedos erfolgte nach hinten, im sogenannten Heckausstoß. Die Volksmarine war die einzige Marine der Welt, die diese Schussart serienreif einsetzte. Zur Erläuterung, die Torpedos wurden mit dem Antrieb nach hinten mit Druckluft ausgestoßen, dabei wurde durch einen Hebel die Maschine (Dampf-Druckluft-Antrieb) des Torpedos entriegelt, der Torpedo tauchte ins Wasser ein und dessen Maschine startete unmittelbar. Er bändelte sich auf die eingestellte Tiefe (bis 14 m möglich) ein und begann mit Höchstfahrt (ca. 50 kn) seine Strecke zum Ziel zurück zu legen (max. 8.000 m). Gezielt wurde mit dem gesamten Boot und der Effektivität wegen immer im Fächer geschossen. Das heißt, die zwei an Bord befindlichen Torpedos gingen im sehr kurzem Zeitintervall von Boot und rasten auf das Ziel zu. Länge des Torpedos 8 m, Kaliber 533 mm, Ladung 317 kg Sprengstoff.
Der "Berline" hatte aber noch andere Einsatzmöglichkeiten und er hatte drei Torpedorohre. Das mittlere Rohr wurde selten abgebaut, dafür aber die beiden äußeren. Einmal wurden sie ersetzt durch Minenhalterungen, drei auf jeder Seite oder zum anderen wurden sie ersetzt durch je acht Sitzplätze (Metallrohrrahmen mit Segeltuchbespannung) für Kampfschwimmer. Beim Kampfschwimmereinsatz wurden seitlich noch Schutzbleche angebaut, damit die Kampfschwimmer während der Überfahrt zum Absetzpunkt einmal nicht gesehen wurden und zum Anderen gegen die See geschützt waren. Abgesetzt wurden sie bei ca 24 kn (ca. 48 km/h). Selten wurde die vierte Variante, die Mannschaftstransportvariante gefahren. Dazu wurden alle drei Rohre entfernt und 24 Sitze aufmontiert. Das diente der Anlandung von Truppen der Infanterie, wurde meiner Kenntnis mach nur zweimal gefahren, bei "Waffenbrüderschaft 70" und einmal während einer Übung der VOF (Vereinte Ostsee Flotten = Baltische Rotbanner Flotte (BRF), Polnische Seekriegsflotte (PSKF) und Volksmarine (VM)).
Das diese und alle anderen Schnellboote nicht zur Grenzsicherung eingesetzt waren, habe ich in der Einleitung schon geschrieben. Wir wurden nur zur Unterstützung durch die 6. GBK angefordert, wenn deren Schiffe nicht schnell genug bei einem Grenzdurchbruch vor Ort seien konnten. Die eingesetzten Schnellboote, meist zwei TS-Boote der Bereitschaft, fuhren zum "Ziel" und umrundeten es mit höherer Geschwindigkeit bis die 6. GBK eintraf. Dieses Umrunden war für die betreffenden Personen im "Fluchtboot" sehr unangenehm. Gegen einander wirkende Wellen brachten das umkreiste Boot in unkontrollierbare Bewegungen. Ausnahmen waren natürlich Seenotrettungsfälle, hier wurde schnell und sofort geholfen, egal was der Grund der Seenotrettung war.
Eddy

Zeichnung eines LTS-Bootes 63.300

v.l. Torpedovariante 68.200, Minenvariante (ohne Minen) und Transportvariante


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06.02.2014 19:09
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Danke für die tollen Fotos!


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07.02.2014 08:40
#40
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Eddy
Mal eine dumme Frage, ist aber eine ehrliche Frage
Du hast mal getippt, das euer Kapitän mit einem anderen Kapitän von der selben Flotte sich russisch unterhalten haben.
Warum war in einer deutschen Flotte russisch die ,, Befehlssprache?


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07.02.2014 10:44
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#41
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #40
Eddy
Mal eine dumme Frage, ist aber eine ehrliche Frage
Du hast mal getippt, das euer Kapitän mit einem anderen Kapitän von der selben Flotte sich russisch unterhalten haben.
Warum war in einer deutschen Flotte russisch die ,, Befehlssprache?

Hallo @thomas 48,
es gibt keine dummen Fragen, gleich gar nicht, wenn es um eine völlig andere Materie geht, wo man keine oder wenig Beziehungen dazu hat.
Die Volksmarine, also unsere Kampfschiffe und -boote waren in den Vereinten Ostseeflotten eingebunden, das heißt, sie wirkten immer zusammen mit der Baltischen Rotbannerflotte und der Polnischen Seekriegsflotte. Im Rahmen dieses Zusammenwirkens war die Kommandosprache Russisch und deshalb auch generell, wenn ein Boot in See ging. Wenn eine Brigade mit mehreren Booten zur Seeausbildung in See ging war die Kommandosprache Russisch, wurden an Bord eines Bootes Befehle vom Kommandant an seine Besatzung gegeben sprach er Deutsch.
Du musst dabei auch sehen, dass sich in der Ostsee zwei unterschiedliche Militärbündnisse gegenüber standen, die NATO und der Warschauer Vertrag. Auch aus Sicherheitsgründen für die eigenen Einheiten wurde die Kommandosprache für alle Bündnispartner einheitlich festgelegt. Auch der Funkverkehr grundsätzlich in der Kommandosprache und zusätzlich noch verschlüsselt, eben wie im "Kalten Krieg" üblich.
Heute ist ja die internationale Kommandosprache Englisch. Ich denke, dass auch die Deutsche Marine, wenn sie im Einsatz mit anderen Marinen ist, Englisch in der Kommandosprache spricht. Das ist einfach eine Notwendigkeit, damit die Seeleute untereinander verstehen, was gerade auf See abläuft. Das Wasser ist zwar in der Fläche riesig groß, wenn man mal die Ostsee nimmt, aber es gibt international vorgeschriebene Fahrwasser, die eingehalten werden müssen. Das ist wie im Straßenverkehr, nur es stehen keine Verkehrszeichen in See, die Regeln muss jeder Kommandant oder Kapitän beherrschen, sonst wird er kein Schiffsführer.
Eddy


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07.02.2014 10:50
#42
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Moin @ Eddy, schöne und vor allem interessante Fotos!!
Danke für´s einstellen!

gruß h.


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03.03.2014 17:58 (zuletzt bearbeitet: 03.03.2014 18:02)
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@Thomas 48 hat mich gebeten etwas zu dem Foto "Relikt aus dem kalten Krieg" zu schreiben. Das möchte ich hiermit tun.
Es geht bei diesem frei gespülten Kabel um ein Teil des Projektes TINTENFISCH.
Die Unterwasserhorschanlage "Tintenfisch" wurde 1955 um das Kap Arkona aufgebaut. In Schaprode wurden die benötigten Kabel an Bord des damaligen Schleppers WISMAR übernommen und verlegt. Diese akustische Horchanlage war bis Mitte der 70er Jahre in Betrieb.
Sie wurde in Leipzig Plagwitz gebaut. Wenn man sich am Strand von Bakenberg / Nonnevitz befindet, kann man, wenn man Glück hat, im Herbst nach Strandabspülungen den Kabelstrang noch sehen, der zur Basis West gehörte. Im neu erschienen Buch "Signalstellen der VM und was aus ihnen wurde" schreibt Klaus-Dieter Wittwer etwas dazu. Drei Horschbasen in See, östlich Möwenort, nördlich Kap Arkona und in der Tromper Wiek waren verlegt worden. Das Empfangsgerät befand sich in der TBK Arkona.
Die Kabel gingen etwa 4 bis 4,5 km in die Ostsee und lagen auf dem Grund. Jede Basis (das Ende des Kabels in See) war mit einer trichterförmigen Einrichtung versehen, die eine Schaltrichter ähnelt.
Ich habe mal eine unglückliche Karte, eine andere als der ADAC-Atlas hatte ich nicht zur Verfügung, mit dem etwaigen Kabelverlauf eingestellt. Basis West, das Kabel beim Möwenort, reicht ca. 4,5 km in die See und verläuft tief eingegraben außerhalb des Waldes Richtung Kap Arkona, wo die Basis Nord etwa 4 km in die See reicht. In der Tromper Wiek befand sich die Basis Ost ebenfalls ca. 4,5 km in der Ostsee. Die Empfangsstation dafür war in der TBK Arkona. Gedacht hauptsächlich zum Geräuschempfang von U-Booten. Sicher waren auch andere Schiffe damit "hörbar". Für Nichtseemänner zur Erklärung, man kann unter Wasser anhand der Propellergeräusche erkennen welchen Schiffstyp man vor sich hat bzw. welcher Schiffstyp gerade in die Operationszone der Volksmarine einlief. Für U-Boote besonders wichtig, da diese ja oberhalb der Wasserfläche selten zu sehen sind.
Geplant waren derartige Anlagen entlang der gesamten Küste der DDR bis Travemünde. Außer vorbereitenden Arbeiten erfolgte aber keine Vollendung dieses Plans, es blieb bei der einen Anlage am Kap Arkona.
Schlepper WISMAR
Lage der Anlage
das Kabel am Möwenort
das Buch
Eddy


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27.08.2019 20:33
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Hallo erst einmal. Über die Suche nach Informationen über das Projekt "Tintenfisch" bin ich hier gelandet. Daher jetzt erst ein paar Bemerkungen zu dem Thema, obwohl schon einige Zeit, seit dem letzten Eintrag vergangen ist. Jetzt möchte ich mich erst einmal zum Schiff mit dem A-Mast äußern. Ich war von 1984 bis 1987 in Peenemünde als Taucher stationiert. Zu der Zeit bin ich des öfteren mit der A-15 (Hugo Eckner) raus gefahren. Sie war als Flugsicherungsboot eingesetzt und wurde als erweiterte Ansteuerung der in Karlshagen stationierten Flugzeuge für den Flugplatz Peenemünde genutzt. Es lag, im Gegensatz zu den anderen Schiffen der 1.Flotille (Peenemünde) im Hafen Karlshagen. So weit mir bekannt ist, ist es das einzige Schiff der Marine gewesen, welches einen A-Mast besaß. Es wurde dann 1991 an die Niederlande verkauft. Der Link zeigt das Schiff: http://www.vierte-flottille.de/schiffeundboote/hischi/berg/hugo/hugo.html


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27.08.2019 21:04
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Jetzt möchte ich mich noch zu dem Projekt "Tintenfisch" äußern. So weit mir bekannt ist, wurden die beiden nördlichen Stationen Anfang der 70-er geborgen und nur die Kabel blieben übrig. Im Gegensatz zu den beiden nördlichen Stationen (die Anlage in der Tromper Wiek wurde verbessert), benötigte diese kein Kabel mehr zu Land. Sie besaß dann auch schon einen Trichter, der mit Luft gefüllt wurde. Daher konnte die Station besser zum Zielpunkt geschleppt werden. Außerdem besaß sie die doppelte Anzahl an Höhrmikrofone, als die Vorgänger.
Ich arbeite beim BSH als Taucher und habe die vor einigen Jahren durch Zufall gefundenen Station nun schon einige Male betaucht. Zum Anfang konnten wir diese Objektes nirgenwo zuordnen. Daher habe ich einen Bekannten (Archeologe) gebeten, sich diesem Objekt mal anzunehmen. Lt seinen Recherchen kam dann heraus, das es sich um die Station Tromper Wiek des Projektes "Tintenfisch" handelt. Er hat auch einige Zeitzeugen gefunden und interviewt. Diese Station wurde einfach an Ort und Stelle liegen gelassen und verschwand aus dem Gedächnis.
Über die Staionen wurde jetzt auch eine Reportage gedreht, die wahrscheinlich im November im ZDF bei TerraX zu sehen sein soll.


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