17 - jährige zur Truppe

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25.01.2014 14:30
avatar  Alfred
#1
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25.01.2014 14:31 (zuletzt bearbeitet: 25.01.2014 14:37)
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#2
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Sowas gibt es bei den Briten auch. Ich finde unter 18 grundsätzlich zu jung für so eine Entscheidung.

Wenn man einst bei der NVA Pilot werden wollte, musste man sogar schon mit 14 beim "Bewerberkollektiv" als Offizier und Militärflieger eintreten, dann bekam man schon im Teenie-Alter die ganze vormilitärische GST-Flugausbildung. Eine sehr frühe und ziemlich endgültige Weichenstellung fürs Leben.


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25.01.2014 14:46
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#3
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Ich bin der Meinung das sie viel zu jung für so eine Entscheidung sind und nur glauben( da verdient man ja schön Kohle und kann bisschen mit der Knarre rumballern, haben ja als Kinder auch gerne Räuber und Gendarm gespielt), bin ja gespannt wie der Kupferbolzen raus kommt, wen denen einer gegenüber steht, der keine Platzpatronen im Magazin hat? Sollten sich lieber einen richtigen Beruf nehmen und wen sie älter sind und etwas vom Leben mitbekommen haben, können sie immer noch entscheiden!
Grüsse Steffen52


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25.01.2014 14:49 (zuletzt bearbeitet: 25.01.2014 14:50)
avatar  RalphT
#4
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Die Entscheidung, junge Leute mit 17 in den Wehrdienst zu schicken, ist sehr gewagt. Ich bin der Meinung, dass können nur etwas "Ältere", deren Psyche etwas gefestigt ist. Ich glaube auch, dass viele junge Leute gar nicht genau wissen, was sie wirklich in der Truppe erwartet. Es müssen ganz einfach Soldaten da sein, die auch mal etwas mit "Verstand und einen Eindruck auf Verbindlichkeit" einen Befehl verfassen können.
Nee, ich glaube das geht nach hinten los. Naja, die Chefin wirds schon machen.


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25.01.2014 15:02
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#5
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In der DDR ging es doch mit 15 oder 16 ins Wehrlager zur Ausbildung an einer kleinen Kaschi und mit all diesen Mätzchen damals.
Waren damals Offiziersschüler die uns schleifen durften.
Später bei der Asche ging dann die Handhabung an der richtigen Kaschi schon fast wie von selber.


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25.01.2014 15:05
avatar  Alfred
#6
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #5
In der DDR ging es doch mit 15 oder 16 ins Wehrlager zur Ausbildung an einer kleinen Kaschi und mit all diesen Mätzchen damals.
Waren damals Offiziersschüler die uns schleifen durften.
Später bei der Asche ging dann die Handhabung an der richtigen Kaschi schon fast wie von selber.




Kann man wohl schlecht vergleichen .


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25.01.2014 15:09 (zuletzt bearbeitet: 25.01.2014 15:10)
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#7
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94

Also ob nun 17 oder 'volljährige' 18 ist ja nun nicht sooo der Unterschied, beides noch 'blutjung'. Aber 14½ war auf jedenfall zu jung ...


Quelle: josefbudek.de

(als Vergleich gefunden bei der Suche nach 'FDJ Bewerber Kollektiv')

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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25.01.2014 15:17
#8
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Erwachsene und sachlich nüchtern denkende Menschen würde man wohl kaum zu den Streitkräften bekommen. Insofern ist es legitim in diesem Alter Soldaten zu gewinnen. Wird wohl in jeder berufsarmee so gemacht. Eine alte Herren Armee hab ich noch nicht gesehen


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25.01.2014 15:18
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#9
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Putin lacht sich sicher ein zweites Loch in seinen Hintern über diese schwulen, verweichlichten Westler mit ihren "Problemen".


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25.01.2014 16:09 (zuletzt bearbeitet: 25.01.2014 16:10)
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#10
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #5
In der DDR ging es doch mit 15 oder 16 ins Wehrlager zur Ausbildung an einer kleinen Kaschi und mit all diesen Mätzchen damals.
Waren damals Offiziersschüler die uns schleifen durften.
Später bei der Asche ging dann die Handhabung an der richtigen Kaschi schon fast wie von selber.


Das kenne ich aus eigener Erfahrung nicht, bin wohl einfach schon zu alt und dran vorbeigeschlittert.
Aber in meiner Tätigkeit als Lehrmeister habe ich das kennengelernt,
1x im Jahr jeweils eine Woche vormilitärische Ausbildung im Lager und monatlich ein Tag solchen Kaspertheaters.
Aber alles komplett in der Hand der Lehrkräfte, ohne jegliche Unterstützung oder Anleitung von Armeeangehörigen.


Das war Mitte der 80-er Jahre in Berlin !


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25.01.2014 16:14
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#11
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Die KK Kaschie hatte außer dem Aussehen mit der echten nicht viel gemein!


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25.01.2014 16:17
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#12
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Hallo,
Überlegungen dazu:

1. Der weltweite Pazifismus ist nicht ausgebrochen und unsere gewählte Regierung sieht Streitkräfte als notwendig an.
2. Die Armee hat genügend Psycho-Sachverstands-Personal um geeignete Bewerber zu bestätigen.
3. Die Ausbildungen werden immer aufwendiger, daraus folgt je früher angefangen, desto mehr mögliche Dienstjahre bis zur Altersgrenze.


Allgemein:
Es entscheiden sich auch schon 10-jährige mit der Wahl Hauptschule oder Gymansium weitgehend ob sie Studienrtat für Latein oder Industriemechaniker Fachrichtung Werkzeugbau werden. Die Möglichkeit 2. Bildungsweg ist nur ein "Notfallquerstollen". Nur wenige bereuen hinterher ihre Wahl.


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25.01.2014 16:21
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#13
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17 - jährige zur Truppe nützt auch nichts:
Bei der Bundeswehr brechen immer mehr Freiwillige ihren Wehrdienst frühzeitig ab. Inzwischen scheidet mit 30,4 Prozent fast jeder Dritte in der sechsmonatigen Probezeit aus der Truppe aus, wie das Verteidigungsministerium am Mittwoch mitteilte. Der überwiegende Teil davon schmiss selbst hin, einige Freiwillige wurden aber auch von der Bundeswehr entlassen. Vor einem Jahr hatte die Abbrecherquote noch bei 27 Prozent gelegen.

http://www.tagesspiegel.de/politik/bunde...en/7579844.html


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25.01.2014 16:27
#14
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Und das obwohl sie nicht vier bis sechs Wochen von der Familie getrennt und kaserniert untergebracht sind.
Sie gehen Abends nach Hause.
Wer hat denn uns damals gefragt?
Das war damals eine Schule fürs Leben, finde ich jedenfalls.

März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode


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25.01.2014 16:29 (zuletzt bearbeitet: 25.01.2014 16:30)
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#15
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( gelöscht )

Sie müssen auch immer mehr Leute mit Einschränkungen nehmen, weil sie nicht mehr genug "vollwertige" finden. Entsprechend wird auch das Training erleichtert, damit möglichst wenige abspringen. Das wird sich noch verschärfen, weil es immer wenige gute, junge Leute gibt und sich die Firmen und die Armee um die guten kloppen. Die Zeit der unbezahlten Praktika ist deshalb gottlob wieder vorbei.


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