ungewöhnliche Gewaltverbrechen in der DDR

25.01.2014 09:39
avatar  Kalmus
#1
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Spannende Buchreihe:
Eigentlich sollte die Buchreihe über ungewöhnliche Gewaltverbrechen, die sich in der DDR zugetragen haben, mit dem Band "Blutspuren" abgeschlossen werden. Jedoch lassen viele Anfragen und Diskussionen ein nicht erloschenes Leserinteresse an kriminalistischen Sachbüchern, vor allem an speziellen Berichten über die Gewaltkriminalität im Land des Sozialismus, erkennen. Auch wenn der Autorenkreis, der sich mit der fallbezogenen Retrospektive auf die DDR-Kriminalität beschäftigt, inzwischen größer geworden ist, besteht offenbar noch immer ein ungebrochenes Informationsbedürfnis der ehemaligen DDR-Bürger, endlich über jene Fälle aufgeklärt zu werden, über die wenig oder überhaupt nichts bekannt ist, und die dennoch zu den Realien des DDR-Alltags zählten.
Deshalb wurde die Anregung des Verlags aufgenommen, dem kleinen Pitaval über die ungewöhnlichen Gewaltverbrechen in der DDR einen weiteren Band hinzuzufügen.


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25.01.2014 16:30
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#2
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ABV

Gewaltverbrechen gab es wohl zu allen Zeiten. Damals wie heute, stellen sie, im Gesamtkontext der Straftaten, die absolute Ausnahme dar. Auch wenn es uns, im Zeitalter des Internets nicht so vorkommt.
Ende der achtziger Jahre ereignete sich in Frankfurt (Oder) ein besonders grausames Verbrechen. In einer Plattenbauwohnung wurde eine zerstückelte weibliche Leiche gefunden. Die Tote verfügte über keinen guten Leumund. So das der Polizei schnell klar wurde, in welchen illustren Kreisen der Täter zu suchen war. Nach nur wenigen Tagen intensiver Ermittlungen, konnte der Mörder überführt werden. Wie nicht anders zu erwarten, stammte er aus dem näheren Umfeld der Toten und war der Frankfurter VP bereits bestens bekannt. Bei dem Mann handelt es sich jedoch nicht um irgend einen Straftäter. Sondern um einen überall in der Stadt und darüber hinaus gefürchteten, über zwei Meter großen, zur besonderer Brutalität neigenden Frankfurter. Dessen "Babyface" so gar nicht zum übrigen Charakter passen wollte.
Zum Motiv befragt gab er an, "dass ihm die Frau beim Sex, wegen seinem kleinen Penis ausgelacht hätte. Worauf er derart in Rage geriet, dass er die Frau mittels einer Axt erschlug und zerstückelte.
Falls sich jemand beim Lesen an dieser Stelle fragen sollte, warum jemand beim Liebesspiel sofort eine Axt parat hat, dann sollte er doch mal ins Oderland kommen.......... Wir sind halt ein spezielles Völkchen.
Der Fall hatte, nach der Wiedervereinigung, ein bemerkenswertes gerichtliches Nachspiel. Jedoch nicht für den Unhold, sondern für den ehemaligen Leiter der Untersuchungshaftanstalt Frankfurt (Oder). Dieser wurde vom Gericht wegen Körperverletzung verurteilt, weil dem riesigen Mörder, eine im Vergleich zu seinen Körpermaßen viel zu enge Zelle zugewiesen wurde. Nur: es gab in Frankfurt keine größeren. Wenn ich mich recht erinnere, dann wurde dem "Riesen" sogar eine finanzielle Entschädigung zugesprochen. Zur Wiedervereinigung befand sich dieser übrigens längst wieder auf freiem Fuß.

Gruß an alle
Uwe


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25.01.2014 16:37
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#3
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Zitat von ABV im Beitrag #2

Zum Motiv befragt gab er an, "dass ihm die Frau beim Sex, wegen seinem kleinen Penis ausgelacht hätte. Worauf er derart in Rage geriet, dass er die Frau mittels einer Axt erschlug und zerstückelte.
Falls sich jemand beim Lesen an dieser Stelle fragen sollte, warum jemand beim Liebesspiel sofort eine Axt parat hat, dann sollte er doch mal ins Oderland kommen.......... Wir sind halt ein spezielles Völkchen.
Gruß an alle
Uwe
Weil im Oderland alle kleiner sind.....??`


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25.01.2014 16:45
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25.01.2014 16:53
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Der Kreuzworträtsel-Mörder wurde auch schnell nach der Wende freigelassen, er war doch zur Tatzeit so jung. Das schlug damals in Halle große Wellen!


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25.01.2014 16:55
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#6
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ABV

Zitat von ek40 im Beitrag #3
Zitat von ABV im Beitrag #2

Zum Motiv befragt gab er an, "dass ihm die Frau beim Sex, wegen seinem kleinen Penis ausgelacht hätte. Worauf er derart in Rage geriet, dass er die Frau mittels einer Axt erschlug und zerstückelte.
Falls sich jemand beim Lesen an dieser Stelle fragen sollte, warum jemand beim Liebesspiel sofort eine Axt parat hat, dann sollte er doch mal ins Oderland kommen.......... Wir sind halt ein spezielles Völkchen.
Gruß an alle
Uwe
Weil im Oderland alle kleiner sind.....??`



Seid wann kommt es denn auf die Größe an?

Gruß Uwe


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25.01.2014 16:57
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#7
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Zitat von ABV im Beitrag #6
Zitat von ek40 im Beitrag #3
Zitat von ABV im Beitrag #2

Zum Motiv befragt gab er an, "dass ihm die Frau beim Sex, wegen seinem kleinen Penis ausgelacht hätte. Worauf er derart in Rage geriet, dass er die Frau mittels einer Axt erschlug und zerstückelte.
Falls sich jemand beim Lesen an dieser Stelle fragen sollte, warum jemand beim Liebesspiel sofort eine Axt parat hat, dann sollte er doch mal ins Oderland kommen.......... Wir sind halt ein spezielles Völkchen.
Gruß an alle
Uwe
Weil im Oderland alle kleiner sind.....??`



Seid wann kommt es denn auf die Größe an?

Gruß Uwe

OT,habe ich nicht behauptet, @ABV.


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25.01.2014 17:06
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ABV

Zitat von ek40 im Beitrag #7
Zitat von ABV im Beitrag #6
Zitat von ek40 im Beitrag #3
Zitat von ABV im Beitrag #2

Zum Motiv befragt gab er an, "dass ihm die Frau beim Sex, wegen seinem kleinen Penis ausgelacht hätte. Worauf er derart in Rage geriet, dass er die Frau mittels einer Axt erschlug und zerstückelte.
Falls sich jemand beim Lesen an dieser Stelle fragen sollte, warum jemand beim Liebesspiel sofort eine Axt parat hat, dann sollte er doch mal ins Oderland kommen.......... Wir sind halt ein spezielles Völkchen.
Gruß an alle
Uwe
Weil im Oderland alle kleiner sind.....??`



Seid wann kommt es denn auf die Größe an?

Gruß Uwe

OT,habe ich nicht behauptet, @ABV.



Dein Glück! Sonst hättest du dir am Ende noch den Zorn von Angelo zugezogen. Nun aber zurück zum Thema. Wir sind ja schließlich nicht zum Vergnügen hier.

Gruß Uwe


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26.01.2014 00:12
#9
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Aber mit einem Zahnstocher kann man nun einmal keine Sahne schlagen.

Gruß Reiner


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26.01.2014 00:34
#10
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Zitat von Kalmus im Beitrag #1

Spannende Buchreihe:
Eigentlich sollte die Buchreihe über ungewöhnliche Gewaltverbrechen, die sich in der DDR zugetragen haben, mit dem Band "Blutspuren" abgeschlossen werden. Jedoch lassen viele Anfragen und Diskussionen ein nicht erloschenes Leserinteresse an kriminalistischen Sachbüchern, vor allem an speziellen Berichten über die Gewaltkriminalität im Land des Sozialismus, erkennen. Auch wenn der Autorenkreis, der sich mit der fallbezogenen Retrospektive auf die DDR-Kriminalität beschäftigt, inzwischen größer geworden ist, besteht offenbar noch immer ein ungebrochenes Informationsbedürfnis der ehemaligen DDR-Bürger, endlich über jene Fälle aufgeklärt zu werden, über die wenig oder überhaupt nichts bekannt ist, und die dennoch zu den Realien des DDR-Alltags zählten.
Deshalb wurde die Anregung des Verlags aufgenommen, dem kleinen Pitaval über die ungewöhnlichen Gewaltverbrechen in der DDR einen weiteren Band hinzuzufügen.



Ich denke einmal, wer es genau wissen wollte, der hätte ja auf jedes Gericht gehen können um dort die Aushänge zu studieren.

Sicherlich, man hat nicht alles so wie heute ausgeschlachtet. Und die Berichte in den Medien heute, ohne Kommentar. Ich kann mich noch gut an die alte Sächsische Zeitung, mein Heimatblatt, erinnern, wo unter dem Aufruf "Wer kann Angaben machen?" öfters nach Zeugen oder weiteren Hinweisen bei einem Gewaltverbrechen gesucht wurde.
Gerichtsfälle wurden in jeder Woche in der Wochenpost auf der letzten Seite behandelt. Im Fernsehen gab es ebenfalls genug zu sehen, auch Mord, Totschlag, waren da kein Tabu.

Es wurde sicherlich anders über die einzelnen Fälle berichtet, aber berichtet schon.

Der Mensch ist eben neugierig, wird ein Buch gut "verpackt" und auf dem Cover die Worte "Geheim" sowie "Verschwiegen" und "Vertuscht" gebraucht, greifen viele zu. Oftmals ist vieles dann schon bekannt.

Auf alle Fälle liebe ich die guten Autoren wie Hans Girod oder Hans Pfeiffer.

Gruß Reiner


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26.01.2014 13:34
avatar  Kalmus
#11
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Bei Leseinteresse zum Buch bitte PN


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17.04.2014 14:04
avatar  Merkur
#12
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Zitat von damals wars im Beitrag #5
Der Kreuzworträtsel-Mörder wurde auch schnell nach der Wende freigelassen, er war doch zur Tatzeit so jung. Das schlug damals in Halle große Wellen!


Nun ist er ja schon über ein Jahr tot und wird keinem mehr etwas tun können, was auch nach der Haftentlassung der Fall war. Das Verfahren gegen seine ehemalige Freundin, Kerstin A. ist auch gerade eingestellt worden.
Kurios bleibt nur:
- der Mord an dem Jungen geschah am 15. Januar 1981
- der Vater des Jungen starb am 15. Januar 1994
- der Täter ist am 15. Januar 2013 gestorben.

Zufälle gibt's.....


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18.04.2014 08:18
avatar  UvD815
#13
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Das Verfahren zum Kreuzworträtsel Mörder wurde im letzten Jahr nochmal gegen die Schwester des Mörders aufgerollt.

Grund : sie hat ein Buch dazu geschrieben und auch Erkenntnisse offen gelegt, dass sie Kenntnis von der Tat hatte und auch den das spätere Opfer noch lebend gesehen hat.

Die Staatsanwaltschaft hat dazu ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.


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18.04.2014 08:19
#14
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Zitat von UvD815 im Beitrag #13
Das Verfahren zum Kreuzworträtsel Mörder wurde im letzten Jahr nochmal gegen die Schwester des Mörders aufgerollt.

Grund : sie hat ein Buch dazu geschrieben und auch Erkenntnisse offen gelegt, dass sie Kenntnis von der Tat hatte und auch den das spätere Opfer noch lebend gesehen hat.

Die Staatsanwaltschaft hat dazu ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.


Es war die Ex Freundin


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18.04.2014 08:30
avatar  Alfred
#15
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Zitat von UvD815 im Beitrag #13
Das Verfahren zum Kreuzworträtsel Mörder wurde im letzten Jahr nochmal gegen die Schwester des Mörders aufgerollt.

Grund : sie hat ein Buch dazu geschrieben und auch Erkenntnisse offen gelegt, dass sie Kenntnis von der Tat hatte und auch den das spätere Opfer noch lebend gesehen hat.

Die Staatsanwaltschaft hat dazu ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.


Wurde vor einiger Zeit eingestellt.
Hier der Link : http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/kr...8,26848636.html


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