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#1

Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 21:14
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Wie bereits bei meiner Vorstellung angekündigt, möchte ich euch nun den Grenzdurchbruch vom 21.12.1988 im Grenzabschnitt der Grenzkompanie Ifta (Info: Grenzregiment Mühlhausen - ca. 15 km von Eisenach entfernt) aus meiner Erinnerung an damals schildern.
Vielleicht weiß unser Foummitglied Willie ja noch ein paar Details hierzu, wenn er meinen Beitrag liest ?
Jecki09 war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bei uns in Ifta.
Ich möchte vorab noch für alle Ortsunkundigen und Ortskundigen mitteilen, dass sich aufgrund der Verschiebung der Grenzkompanie Ifta von der 7.Kompanie zur 5.Kompanie (im September oder Oktober 1988 so weit ich noch weiß) auch die Grenztorbezeichnungen geändert haben. Aus Tor 82 (Tor Heldrastein) wurde Tor 72, aus Tor 87 (Straße Netra) wurde Tor 77 aus Tor 85 (Tor Wolmannsgehau) wurde Tor 75 usw. usw
Wie die meisten Grenzer von euch sicher noch wissen gab es zur Weihnachtszeit die Urlaubseinteilung in vier Zeitzonen
Als frischer (glatter) Uffz wie ich, "durftest" du natürlich nicht über Weihnachten (24.12.. 25.12.,26.12.) oder Silvester (31.12. und 01.01.) Urlaub machen, sondern in der Zeit davor oder danach.
Ich hatte deshalb vom 15.12. bis zum 21.12. Urlaub und war zu Hause in Eisenach bei meinen Eltern.
Am 21.12.1988 mußte ich also bis 7:00 Uhr in der Kompanie in Ifta wieder zum Dienst antreten.
Ich bin also um 6:10 Uhr in den Bus eingestiegen, der damals bis nach Wolfmannsgehau (bereits 500 m Grenzstreifen) fuhr.
Der Bus hätte eigentlich nach ca. 35 min meinen Zielort Ifta (Haltestelle 2 direkt am Sportplatz gegenüber der Grenzkompanie) erreichen sollen, doch es kam anders.
Kurz vor Creuzburg (letzte kleine Stadt vor dem Grenzgebiet !) gab es bereits den ersten unerwarteten Halt an Nagelkette-Sperren.
Dort wurde jedes einzelne Fahrzeug von der Volksplizei und Grenzhelfern bereits genau unter die Lupe genommen.
Ein Volkspolizist stieg vorn in den Bus ein und kontrollierte von allen Insassen die Ausweise.
Wir mußten damals noch in Uniform in den Urlaub fahren und als der VoPo meinen Wehrdienstausweis kontrollierte "wünschte er mir noch viel Spaß".
Das irgendwas passiert sein mußte war mir ja bereits klar, als wir angehalten wurden ... es hätte aber auch sein können, dass man wieder einmal einen "dessertierten" russischen Soldaten sucht. So was kam ja gelegentlich vor.
Doch als wir 10 Minuten später am Kontrollpunkt der Volkspolizei am roten Kopf (ca. 2 km hinter Creuzburg und Beginn des Grenzgebietes) erneut komplett gefilzt wurden (wir waren noch 2 Zivilisten und drei Grenzer im Bus) war mir klar, dass irgendwas oberfaul sein musste. Ich kam also erst 7:15 Uhr in der Kompanie mit meinen 2 Kollegen an und wurde schon vom KC auf dem Kasernenhof mit einem lauten "Kompanie Grenzalarm - bewegt eure Ärsche zur Führungsstelle" begrüßt. Spätestens jetzt war ich wach. Im Laufschritt gings auf die Unterkunft - umziehen in die Winterfelddienstuniform- zur Waffenkammer und Empfang der "Grenzdienstausrüstung". Die Führungsstelle war damals schon auf dem Flur in der Kompanie. Mein KC hatte die Führungsstelle vom Uffz B. bereits übernommen, der eigentlich Nachtschicht bis 6:00 auf der Führungsstelle als KGSi hatte. Besagter Uffz B. stand kreidebleich in der Tür zur Führungsstelle und murmelte zu mir, dass er um 3:45 Uhr die erste Dauer-Auslösung des Grenzsignalzauns in der Nähe vom Tor 79 (Willershäuser Weg) hatte, danach hat er wohl die A-Gruppe auf dem Turm alamiert, die zu besagtem Tor Sichtkontakt hatte. Doch die A-Gruppe hat die Eule (Scheinwerfer auf dem B-Turm) angemacht, Richtung Zaun freundwärts alles abgeleuchtet, aber nichts "verdächtiges" sehen können. Eine gute dreiviertel Stunde später gab es dann eine Dauerauslösung in der Nähe von Tor 82 (Bereich Stange) also bestimmt gut 5 km Fußweg von Tor 79 entfernt. Zu diesem Zeitpunkt war die Alarmgruppe bereits am K6 auf Höhe Willershäuser Weg in "Stellung" gegangen. Die Reserve-Alarmgruppe wurde von Uffz B. zum PP 554 in der Stange geschickt, um dort ein recht übersichtliches Gebiet in Richtung Pferdsdorf (Grenzgebiet Osten) und Willershausen (Westen) zu beobachten.
Mein Posten und ich fuhren also mit dem Stoffhund (Trabant Kübel) und meinem Diensthund Atze so gegen 7:40 in Richtung Stange zum Tor 84. Auf dem Hinweg sahen wir bereits 2 Grenzaufklärer und einen Grenzerposten auf ihren MZ an besagtem Zaunsfeld am K2 neben Tor 82.
Sie hatten dort wohl bereits Fußspuren gesichert.
Als ich mich dann am Tor 84 per GMN (Grenzmeldenetz-Säule) anmeldete wurde mir vom KC auf der Führungsstelle "zugebrüllt" ich solle am Draht bleiben und auf weitere Anweisungen warten.
Da mein Posten und ich gespannt waren wie die Flitzebögen blieben wir dran und hörten die Gespräche aller Posten im Abschnitt mit.
Es war ein absolut wildes Durcheinnander an Stimmengewirr und noch dazu immer wieder "Sprüche" über das UFT 700 Funkgerät und das Brüllen des KC, man solle gefälligst Funkdisziplin walten lassen ...
So gegen 8:00 Uhr war dann endgültig klar, dass zwei männliche Personen den Grenzdurchbruch im Bereich Postenpunkt 541- 551, in einem schwer zugänglichen Gelände geschafft hatten, denn ein Postenpaar hat wohl beim Streifengang in dem Bereich eine Winterabeitsjacke und ein Seil am Streckmetallzaun hängen sehen, was die beiden als "Übersteighilfen" wohl genutzt haben sollen.
Jetzt muss ich noch dazu anmerken, dass das Gebiet vom Grenzsignalzaun (erster Zaun am K2) bis zum Streckmetallzaun (letzter Zaun Richtung feindwärts am K6) absolut schwierig zu durchqueren war. Es gab dort viele dornige dichte Sträucher, dichtes Unterholz, einen Bereich der mit Signalmunition (Leuchtmunition die mit Stolperdrähten ausgelöst werden sollte) usw. Vor allem aber gab es in dem Bereich keine Sicht nach vorn zur Grenze, also für einen "Normalsterblichen" keine Orientierungspunkte.
Ich behaupte, dass jeder, der nicht als Grenzer in diesem Abschnitt mal gedient hat, sich in diesem Bereich hoffnugslos verlaufen - aber niemals die Grenze erreicht hätte, also bevor die Posten den Abschnitt am Kolonnenweg gesichert haben - und die standen so weit ich weiß dicht an dicht alle 20 . 50 m in Sichtkontakt zueinander. Da ja nach der Feststellung von Fußspuren Kompaniegrenzalarm ausgelöst wurde, ging alles was an Grenzern laufen oder fahren konnte in den besagten Grenzabschnitt.
Außerdem war der Fluchtort am Streckmetallzaun wohl auch vom Westen her nicht so einfach zu erreichen, geschweige denn einzusehen.
Da wir an dem besagtem Tag leider nicht mehr in den Grenzabschnitt durften, kann ich euch heute leider nicht mehr den genauen Ort des Grenzübertritts nennen.
Es hat sich dann ein paar Wochen später bei einer TAPI (tagesaktuelle politische Information), wenn ich mich recht erinnere, die Info von unserem Politnik gegeben, dass es sich bei den beiden geflüchteten um einen ehemaligen Zugführer und einen ehemaligen Waffenunteroffizier der Grenzkompanie Ifta gehandelt haben soll. Die beiden sollen wohl aus Sachsen stammen und ihren 311er Wartburg am alten Bahnhof in Creuzburg abgestellt haben.
Die Volkspolizei oder ein VP-Helfer soll den Wartburg an besagtem Morgen wohl so gegen 5:00 Uhr verlassen aufgefunden haben.
Damit war auch meine Vermutung bestätigt, dass es sich um "sehr ortskundige Flüchtlinge" gehandelt hat.
Letztendlich bin ich jedoch heilfroh, dass mir die beiden am 21.12.1988 nicht begegnet sind, wenn ihr wisst was ich meine.......



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#2

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 21:24
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Hallo hslauch,
sehr interessanter Bericht.
Wie hast Du dich in diesem Moment gefühlt?
Was waren Deine Gedanken?
Und wie lange hat an diesem Tag Deine Schicht gedauert?
Nach wieviel Stunden wurde die Lage wieder aufgehoben?
Hoffe sind nicht zu viele Fragen auf einmal.

MfG Batrachos


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Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach


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#3

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 22:01
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Wir wurden so gegen 8:30 Uhr an diesem Tag wieder in die Kompanie bestellt.
Dort war mittlerweile mächtig viel Prominenz angekommen - Der stellvertretende Batallionskommandeur aus Hildebrandshausen, Offiziere aus dem Regimentsstab Mühlhausen, Offiziere der Abteilung 2000 (MfS) - gut zu erkennen an ihren komisch grüngelben UAZ-Jeeps die VP und einige mehr, wieviele genau kann ich dir heute leider nicht mehr sagen. Die "Hütte" war jedenfalls voll.
Wir wurden noch auf dem Kasernenhof von meinem Zugführer (nachfolgender KGSi) eingewiesen und ich habe meine 8:00 - 16:00 Uhr-Schicht im Bereich Gasse.Jagdhaus (nähe Heldrastein) angetreten - also bestimmt gut 10 km vom Ort des Geschehens entfernt.
Da unser 2.Zug regulär den 4.Zug früh um 5:00 Uhr ablöste war es also für mich dann eine geplante Schicht.
Die Lage wurde gegen 10:00 Uhr dann aufgelöst.
Auf dem Weg in unseren Abschnitt fuhren wir dann durch die Straße Netra "heutiger Grenzübergang" und sahen dort auf hessischer Seite einige VW-Busse vom BGS und Grenzzolldienst und wohl auch einige Zivilisten aus Lüderbach (Westen) und Rittmanshausen (Westen)

Zu der Frage, was mich beschäftigt hat, kann ich dir soviel sagen, dass ich ehrlich gesagt ganz schön Fracksausen hatte. als ich da am Tor 84 stand.
Es war nicht unbedingt Angst, aber es war das Gefühl oder vielmehr die Frage "Was machst Du - wenn Sie vor Dir stehen ?????- Mein Glück war an diesem Tag wohl, dass ich Gott sei Dank zu spät kam und die beiden schon weg waren. Aber es war ein gewaltiges Durcheinander.
Und außerdem war ich ja auch Kommandeur Grenzsicherung, genau so wie Unteroffizier B in dieser Nacht.
Sie haben Uffz B den ganzen Tag noch "vernommen" - MfS Abteilung 2000, Batallionskommandeur, Kompaniechef, etc.
Das Grenzmeldebuch mit allen Eintragungen wurde vom Militärstaatsanwalt sichergestellt usw. usw. usw.
Weiß ich übrigens von Uffz B persönlich . Er war EK 89-1 und nach diesem Tag nicht mehr derselbe der er vorher war - kannst du mir glauben
Eigentlich war die Vorschrift ja so, dass Unteroffiziere nur tagsüber, also von 5:00 - 22:00 Uhr als KGSi auf der Führungsstelle Dienst tun durften.
Aber egal, als Kommandeur Grenzsicherung warst du in deiner Schicht für ALLES VERANTWORTLICH, was in deinem Grenzabschnitt passiert.
Jeder hatte auf dein Kommando zu hören - ausnahmslos jeder - auch der Kompaniechef, es sei denn er hätte sich mit Spezialcode im Grenzabschnitt angemeldet, oder er hätte den KGSi als solchen auf der FüSt abgelöst, wie an diesem Morgen ja geschehen.
Es war ein Scheißgefühl - weil du mit dem kleinsten Fehler im ungünstigen Fall schon deine Koffer für Schwedt (Armeeknast) hättest packen können.



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#4

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 22:02
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Sind die 5km zwischen den beiden Dauerauslöse-GSZ-Feldern im Geländedauerlauf im Grenzgebiet zu schaffen?? Der 311er stand ja am Bahnhof.

Oder war die erste Auslösung Zufall,... oder ein Dritter im Spiel?


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zuletzt bearbeitet 11.01.2014 22:11 | nach oben springen

#5

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 22:16
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Sie müssen wohl die knapp fünf Kilometer im Laufschritt absolviert haben.
Wie sich später herausstellte, waren die beiden topfit und hatten wohl die Auslösung am Tor 79 nur als Ablenkmanöver gemacht.
Ob es vielleicht auch nur einer von beiden war oder ob die beiden einen dritten "Helfer" hatten, kann ich dir heute leider nicht mehr beantworten,
Man hat uns später auch gesagt, dass die beiden wohl nach Rekonstruktion des Fluchtwegs im Grenzabschnitt auch nicht mal 20 Minuten gebraucht haben sollen bis zum ersten Zaun- was ich nach meiner Ortskenntnis für eine außerordentliche bemerkenswerte sportliche Leistung halte.
Fest steht - Sie hatten sehr gute Ortskenntnisse und wußten auch bestens über die Abläufe in der Grenzkompanie Bescheid.
Der Zugführer war selbst viele Jahre als Kommandeur Grenzsicherung auf der Führungsstelle und wußte zienlich genau, wo welche Posten
eingesetzt waren, wo die A-Gruppe und die Reserve-A-Gruppe hinfuhr um abzusichern usw.
Egal wie - sie haben es an einer Stelle geschafft, die ich mir vorher niemals hätte vorstellen können.



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#6

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 22:26
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Ist der Laufweg mit Spürhunden nachvollzogen worden oder woher kommt die Sicherheit das die 5km zu zweit zurückgelegt wurden? Es hätte ja auch nur einer für die 1. Auslösung gereicht.


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#7

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 22:41
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Soweit ich weiß, hat man wohl mit Fährtensuchhunden den Fluchtweg einigermaßen genau rekonstruieren können weil sie gerannt sein mussten und dadurch wohl gut sicherbare Spuren hinterließen, aber ob nur einer von beiden die erste Dauerauslösung verursacht hat oder ob die beiden tatsächlich einen Helfer gehabt haben, der die erste Auslösung am Tor 79 verursacht hat , wurde mir leider später nie mitgeteilt...
Ich kann es heute ja selbst kaum noch glauben, dass die beiden die Flucht geschafft haben. Die beiden müssen hinterm ersten Zaun körperlich völlig fertig gewesen sein.



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#8

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 22:48
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Genial! Genau gegen sowas hatteste (fast) keinen Stich als KGSi; Kenntnisse vom Gebiet und vom Regime. Wobei, der Plan der Beiden war ja wohl, das schon auf die erste Auslösung geschweißt wird, odär?
Bei 'ner Dauerauslösung mal mit einem Scheinwerfer von innen an den Zaun funzeln ist aber schon arg tapfer von dem UAZ-KGSi. Also wenigstens einen Suchposten hätte ich da schon mal den 2er machen und zumindest mal 'ne AGruppe loshandeln lassen. Da jetzt ma Frage: Gabs an dem zuerst ausgelösten Feld öfters mal was, also war es eines der 'üblichen Verdächtigen'? Weil ansonsten hätte der Uffz. gleich und nicht nur theoretisch die Kompanie schmeißen müssen.
Also Ufw. isser bestimmt nicht mehr geworden. Sonst noch was passiert?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#9

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 22:56
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Zitat
"...Also wenigstens einen Suchposten hätte ich da schon mal den 2er machen..."



Wimre war das ne Pflichtanweisung/ Befehl.

Da hatte der Uffz/ KGS schon mal nen Minuspunkt.

In Berlin waren erfahrene UaZ auch in der Nachtschicht KSiA.


hslauch hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.01.2014 23:06 | nach oben springen

#10

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 23:03
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Nach diesem gelungenem Grenzdurchbruch (Mödlareuth 1987) war zumindest im GKS 'Kompanie-Grenzalarm' bei einer Dauerauslösung Pflicht. Wurde aber bei den 'üblich verdächtigen' Feldern schonemal besonders von einem 3ender (welcher ja ganz anders in den GK-Alltag verankert war) ignoriert, deswegen die Frage @hslauch


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hslauch hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.01.2014 23:03 | nach oben springen

#11

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 23:31
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@94
Du hast sicherlich mit beiden Vermutungen Recht.
Es waren zwei GSZ Felder neben Tor 79 die gelegentlich mal Probleme machten. Ich habe selbst in meiner Zeit als KGSi bestimmt drei mal eine Dauerauslösung an besagten Feldern gehabt.
Die "Reparaturtruppe" hat die Sache auch nie wirklich komplett in den Griff bekommen- gelegentlich lag es auch an irgendeinem Kontakt in der GSSZA 80 in der Führungsstelle selbst - und wenn ich dann das beteffende Knöpfchen zum Quittieren reingedrückt hatte, war die Dauerauslösung weg und kam auch nicht gleich wieder, was ja bei funktionierender Anlage und bei zwei kurz geschlossenen Drähten der Fall sein muß.
Ähnlich war es auch mit einem Wasserdurchlaß am Lüderbach im Grenzabschnitt.
Den mußten wir manchmal im Winter sogar komplett abschalten - obwohl kein Eis am Schaltkontakt war und auch kein Teibgut vorhanden war- also Knopf reingedrückt...
Die Probleme traten aber meines Wissens immer nur im Winter auf .....
Ich hatte das Glück, dass die "Probleme" bei mir immer am hellichten Tag auftraten und die A-Gruppe auf dem Turm die Sache optisch "im Griff" hatte. Die unverzügliche K2 Kontrolle brachte dann mal eine "Katzen- oder Hasenspur" und mal gar nichts als Ergebnis.

Zu deiner Vermutung Nr.2
Soweit ich von Uffz B später erfahren konnte, haben Sie Ihm genau das zum Vorwurf gemacht, dass er nach der ersten Dauerauslösung keinen Kompaniegrenzalarm ausgelöst hat obwohl wohl auch bei Ihm das "Klingeln" nach dem ersten Quttieren der Auslösung weg war.
Ob das wirklich auch so war und ob er die A-Gruppe nach erfolglosem Ableuchten dann gleich absitzen ließ und zum Auslösefeld geschickt hat und ob er einen GAK oder Grenzosten zur K2-Kontrolle gleich zum Auslösefeld geschickt hat, kann ich dir leider nicht sagen, da er es mir nicht verraten hat und dazu auch Neimand sonst Angaben gemacht hat. Wann die Spuren am ersten Auslösefeld festgestellt wurden, erst kurz vor, oder zeitgleich dann mit der zweiten Auslösung ist mir bis heute auch unklar. Gesagt haben Sie uns nur, dass es wohl Fußspuren von zwei Personen gegeben haben soll.
Nach meiner Erinnerung lagen zwischen erster und zweiter Auslösung gut eine dreiviertel Stunde.
Das Original-Grenzmelde-Buch konnte ich ja später leider auch nicht mehr lesen - wäre bestimmt sehr aufschlußreich gewesen ....
Uffz B war nach diesem Vorfall auch nicht gerade mehr sehr gesprächig was wohl auch daran lag, dass man Ihm bestimmt das Schweigen von ganz oben verordnet hatte ?
Sie haben Uffz B aber nicht degradiert oder strafversetzt.
Es war aber seine letzte Schicht als KGSi ......



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#12

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 23:42
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Hallo,

ein sehr interessanter Zeitzeuge ist zu uns uns ins Forum gestoßen.
Mit seinen autentischen Berichten bereichert er das Forum ungemein.
Ich hoffe noch viele interessante Berichte von Dir lesen zu können @hslauch.
So jetzt noch ein paar Fragen von mir:
Wie habt ihr damals erfahren,das es 2 ehemalige AGT waren,die Insiderwissen vom Gelände hatten?
Sind nach dem Grenzdurchbruch personelle Veränderungen durchgeührt wurden?
War nach dem Grenzdurchbruch und wenn ja wie lange,verschärfte Grenzsicherung angesagt?
Wie haben sich nach dem Grenzdurchbruch normale Grundwehrdienstleistende verhalten?
Waren sie wachsamer als sonst?

MfG Batrachos


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#13

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.01.2014 23:49
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Zitat von hslauch im Beitrag #11
... Wann die Spuren am ersten Auslösefeld festgestellt wurden, erst kurz vor, oder zeitgleich dann mit der zweiten Auslösung ist mir bis heute auch unklar. ...
Zeitgleich wäre bestimmt der Plan gewesen, der absolute Schock für den auf'm Bock. Ein übliches Feld kommt zur üblichen Zeit (jeder Abschnitt hatte solch Eines mindestens), also bis dahin alles im 'Grünen Bereich'. Aber dann ... SuPo meldet Anzeichen und fast gleichzeitig noch 'ne Dauerauslösung soweit weg, das die eigenlich nicht vom gleichen Speku stammen kann.

Sind die eigentlich zur zweiten Auslösung außen oder innen lang?

P.S. Habe gerad (nochmal) das "Klingeln" nach dem ersten Quttieren der Auslösung weg war gelesen ... ähm *reusper*
Na das iss aber KEINE Dauerauslösung und wäre nicht nur bei einem 'üblichen Feld' auch KEIN Grund für einen Kompanie-Alarm gewesen.
Aber kein SuPo, hmm ... wiegesagt tapfer tapfer von dem Uffz.


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zuletzt bearbeitet 12.01.2014 00:00 | nach oben springen

#14

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.01.2014 00:04
von hslauch | 197 Beiträge | 1076 Punkte
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Wir haben einige Wochen nach dem GDB von unserem Politoffizier in einer "Kompanieversammlung" erfahren, dass es sich wohl um einen ehemaligen Zugführer und einen ehemaligen Waffenunteroffizier gehandelt haben soll, die beide in der Grenzkompanie Ifta gedient haben sollen.

Gleich nach dem GDB durften wir UAZ eine ganze Weile nicht mehr als KGSi auf der "Hütte" sitzen. Auch nicht tagsüber.
Wie lange das so war kann ich dir leider nicht mehr genau sagen. Ich schätze mal es waren 2 Monate.

Außerdem musste bei Dauerauslösung eines GSZ-Feldes oder Tores sofort Kompanie-Grenzalarm ausgelöst werden.
Egal ob bei Tag oder Nacht.

Glücklicherweise waren meine drei Dauerauslösungen an den zwei GSZ-Feldern neben Tor 79 bereits alle im November 1988 und immer am Tag zu verschiedenen Zeiten.
Die Sache mit den technischen Problemen an den betreffenden zwei GSZ-Feldern waren bereits vor dem Grenzdurchbruch bis zum Batallion vorgedrungen.

Gleich nach dem Grenzdurchbruch wurden soweit ich noch weiß sehr umfangreiche Reparaturarbeiten an mehreren GSZ-Feldern und auch am Tor 77 Straße Netra und Tor 74 Gasse-Jagdhaus durchgeführt worden. Die beiden Toren hatten manchmal Probleme beim Verriegeln oder auch entriegeln.
Ich hatte auch mal das Problem, dass ich das Tor 77 von der Führungsstelle aus erst nach mehreren Versuchenöffnen konnte.

Die Probleme an den Toren und den GSZ-Feldern konnten behoben werden. Nur der Wasserdurchlaß machte gelegentlich noch ab und zu Probleme.

Was die Wachsamkeit der Posten betrifft, kannst du dir ja vorstellen, das bei jeder Vergatterung das Thema Grenzdurchbruch ganz oben stand.
Auch noch einige Monate danach



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#15

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.01.2014 00:05
von Schuddelkind | 3.907 Beiträge | 1272 Punkte
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Mal 'ne blöde Frage: Warum haben die GV's den ersten Alarm als Ablenkung ausgelöst, bzw. worin bestand die Ablenkung?


Intellektuelle spielen Telecaster
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#16

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.01.2014 00:18
von 80er | 799 Beiträge | 1194 Punkte
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Spätestens nach dem "Strauss-Sponsering" wurde doch schon am VP KP "Roter Kopf" ein weiterer GSZ gebaut. Ich nehme mal an, dass der bisherige (entlang "Pferdsdorfer Köpfchen", "Willershäuser Weg", "Ziegental", "Rotrain", "Strasse Netra") bestehen geblieben ist?
Also den ersten Zaun im Grenzgebiet überwinden, den zweiten in den Schutzstreifen und dann - im Falle POP "Willershäuser Weg" nochmal ca. 1-1.5 km bis zum GZ I - tolle Leistung!

PS: Die Tornummern sagen mir (uns) natürlich nichts. In welchem POP/PO-Gebiet fand denn der GDB statt?



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#17

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.01.2014 00:22
von hslauch | 197 Beiträge | 1076 Punkte
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Das ist eine sehr gute Frage.
Die habe ich mir auch einige Male gestellt und bis heute nicht wirklich eine Antwort darauf.

Die erste Auslösung war zwar an einem "bekannten Pannenfeld" aber gleich neben dem Zugangstor zur Anfahrt zum Alarmgruppenturm.
Und dieser Turm stand Luftlinie geschätzt vielleicht gerade mal 100 m vom Tor entfernt und hatte eigentlich freie Sicht.

Ich habe mir auch oft die Frage gestellt, was wäre gewesen, wenn "rein zufällig" gerade jemand von der A-Gruppe zum Zeitpunkt der Auslösung zum Tor sprich zum Feld geschaut hätte - und haben die Zwei vielleicht bereits damals vom "Pannenfeld" gewußt oder war es einfach nur Zufall.

Und Frage zwei von vielen Fragen, die ich mir gestellt habe, wieso haben Sie soweit entfernt dann erneut eine Auslösung erzeugt ? um einfach abzulenken ?
Ich weiß es nicht wirklich, aber meiner Meinung nach, wenn die beiden schon so wahnsinnig waren sich genau den schlecht zu durchquerenden Abschnitt am Auslösepunkt 2 auszuwählen hätten sie sich die "Ablenkung" am Auslösepunkt 1 sparen können.
Wie schon gesagt - es war,ist und bleibt für mich unglaublich und bis heute nicht wirklich nachvollziehbar, dass es die beiden doch geschafft haben.
Aber ich kann euch leider nur das erzählen, was ich heute noch von damals weiß



Schuddelkind hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.01.2014 00:29
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Na zumindest der ehem. ZF sollte zumindest noch ansatzweise die 'Kunst' einer Weg-Zeit-Berechnung beherrscht haben dürfen, odär?
Was gibts da viel zu erklären, im IP-basiertem Internetz nennt man dieses Angriffsszenario DoS ...
(z.B.) http://de.wikipedia.org/wiki/SYN-Flood


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#19

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.01.2014 00:43
von 80er | 799 Beiträge | 1194 Punkte
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Meinste sowas?



hslauch und CAT haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.01.2014 15:06 | nach oben springen

#20

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.01.2014 08:41
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Wurde die Auslösung der Felder im Abschnitt noch mit den Rundumleuchten (rot/grün) + Büffel/ Signalhorn angezeigt oder waren die schon demontiert? Ohne 1. Auslöseanzeige für die GV wäre die evtl. angestrebte Ablenkung möglicherweise ins Leere gelaufen, da sie nicht sicher sein konnten ob das Feld wirklich ausgelöst hat.


hslauch hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.01.2014 17:56 | nach oben springen


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