BT-11 Kühlungsborn Fotos aus der Bauzeit 1972

10.01.2014 18:55
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#1
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Dachte, ich würde diese sehr seltene Bilder mit allen zu teilen, sie mir von meinem guten Freund Knut, der die BT-11-Ostsee Grenzturm in Kühlungsborn läuft geschickt wurden.

Die Fotos wurden dem Museum von Wolfgang H. ein ehemaliger Pionier der 6.Grenzbrigade Kuste in Zingst auf der Grundlage gespendet. Die Fotos zeigen den Aufbau des BT-11 in Kühlungsborn 1972 und einige Aufnahmen von den Pioniers.

Hoffnung genießen Sie die Fotos und ein großes Dankeschön an Wolfgang für die Spende von ihnen ins Museum :)


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11.01.2014 05:07
#2
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28.01.2014 19:48
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#3
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Schön solche Bilder zu sehen.
Ich habe den Turm 2011 besucht, er war begehbar und als kleines Museum eingerichtet.

der Turm

Info-Tafel

Treppe hoch

Arbeitsbereitschaft hergestellt

friedlicher Blick Richtung Seebrücke und Marine
Eddy


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30.07.2014 17:19
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#4
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Ich war dieses Jahr dort, letzte Woche.
Haben Sie echt schön gemacht, so kann man auch den Turm mahl von innen sehen.
So das man sich mal Vorstellen konnte wie das so war und wie anstrengend das hoch und runter war (kaum anstrengend).
Waren die türme damals auch so ausgerüstet wie es heute so darin aussieht?


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31.07.2014 00:05
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#5
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So das man sich mal Vorstellen konnte wie das so war und wie anstrengend das hoch und runter war (kaum anstrengend).

in leichter Sommerkleidung und Handy in der Tasche, ja!

aber mit Kalaschnikow auf dem Rücken, Magazintasche und Seitengewehr am Koppel,
Postentasche in der Hand (mit 2 Thermoskannen Kaffe!) und noch ein Funkgerät
von mehreren Kilo Gewicht, NEIN!!

Wobei, das R 109 nicht die Regel gewesen ist. Im Normalfall war auf dem B-Turm ein
GMN Anschluß. Möglich das auf diesen Turm eine Funke gebraucht wurde um Kontakt zu
eventuellen GS Booten zu halten.

Waren die türme damals auch so ausgerüstet wie es heute so darin aussieht?

Besser! Zur Standardausrüstung gehörten 2 geposterte Barhocker (original NVA Hocker
mit verlängerten Beinen + Luftkissen*). Dann 2 Bahnheizkörper mit 750W oder 1000W Leistung.
meist gegenüberliegend ca. 20cm unter dem Fenster angebracht. Bei der deLuxe Version waren
die Heizkörper mit Streckmetall verkleidet. Darauf konnte man zusammengekauert sogar darauf
liegen. Zwar nicht bequem aber immerhin.
In den Wintermonaten kam noch als Austattung ein größeres Sortiment literarischer Kostbarkeiten,
meist "Volksarmee", mit auf den Turm.
Die Zeitungen dienten aber weniger der Weiterbildung, sondern wurden dazu verwendet, die,
bei der industriellen Herstellung von B-Turm Fenstern, sehr großzügig gehandhabte Spaltmaße
ihre durchziehende Wirkung zu nehmen.
In den neueren Türmen (BT-9) wurde eine stark überarbeitete Fensterversion eingeführt, welche
fortan den Einsatz von hochwertigem Recyclingpapier fast hinfällig machte.

*Luftkissen gehörten natürlich nicht zur Standardausrüstung, sondern war vom Grenzer selbst
mit zu bringen. Genau wie Radios,Karten-und sonstige Spiele, Briefpapier nebst Federmappe u.s.w.

Kleine Anmerkung für Nicht Grenzer. Eine Schicht dauerte 8, in Worten "acht" Stunden!
Am Tage auf dem Turm sitzen, bei Dunkelheit unten auf dem Kolonnenweg hin und her laufen.
Bei Wind und Regen, Schnee und Kälte! Von Heimweh und Tagedrücken ganz zu schweigen.
Das sieht keiner der sich ein Museumsturm anschaut. Es sei denn er war dabei.....

GMN Hörer


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02.08.2014 13:25
avatar  Lutze
#6
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ein Grenzturm-Hocker
Lutze


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01.08.2015 14:41
avatar  gerjaeg
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Zitat von GMN Hörer im Beitrag #5
So das man sich mal Vorstellen konnte wie das so war und wie anstrengend das hoch und runter war (kaum anstrengend).

in leichter Sommerkleidung und Handy in der Tasche, ja!

aber mit Kalaschnikow auf dem Rücken, Magazintasche und Seitengewehr am Koppel,
Postentasche in der Hand (mit 2 Thermoskannen Kaffe!) und noch ein Funkgerät
von mehreren Kilo Gewicht, NEIN!!

Wobei, das R 109 nicht die Regel gewesen ist. Im Normalfall war auf dem B-Turm ein
GMN Anschluß. Möglich das auf diesen Turm eine Funke gebraucht wurde um Kontakt zu
eventuellen GS Booten zu halten.

Waren die türme damals auch so ausgerüstet wie es heute so darin aussieht?

Besser! Zur Standardausrüstung gehörten 2 geposterte Barhocker (original NVA Hocker
mit verlängerten Beinen + Luftkissen*). Dann 2 Bahnheizkörper mit 750W oder 1000W Leistung.
meist gegenüberliegend ca. 20cm unter dem Fenster angebracht. Bei der deLuxe Version waren
die Heizkörper mit Streckmetall verkleidet. Darauf konnte man zusammengekauert sogar darauf
liegen. Zwar nicht bequem aber immerhin.
In den Wintermonaten kam noch als Austattung ein größeres Sortiment literarischer Kostbarkeiten,
meist "Volksarmee", mit auf den Turm.
Die Zeitungen dienten aber weniger der Weiterbildung, sondern wurden dazu verwendet, die,
bei der industriellen Herstellung von B-Turm Fenstern, sehr großzügig gehandhabte Spaltmaße
ihre durchziehende Wirkung zu nehmen.
In den neueren Türmen (BT-9) wurde eine stark überarbeitete Fensterversion eingeführt, welche
fortan den Einsatz von hochwertigem Recyclingpapier fast hinfällig machte.

*Luftkissen gehörten natürlich nicht zur Standardausrüstung, sondern war vom Grenzer selbst
mit zu bringen. Genau wie Radios,Karten-und sonstige Spiele, Briefpapier nebst Federmappe u.s.w.

Kleine Anmerkung für Nicht Grenzer. Eine Schicht dauerte 8, in Worten "acht" Stunden!
Am Tage auf dem Turm sitzen, bei Dunkelheit unten auf dem Kolonnenweg hin und her laufen.
Bei Wind und Regen, Schnee und Kälte! Von Heimweh und Tagedrücken ganz zu schweigen.
Das sieht keiner der sich ein Museumsturm anschaut. Es sei denn er war dabei.....

GMN Hörer


Anmerkung: Radios, Spiele und Zeitungen waren offiziell im Grenzdienst verboten.!!!!


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15.08.2015 17:40
#8
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Eben haben mich Urlaubsgrüße aus Kühlungsborn erreicht. Als kleiner Bub, als mein Sohn noch mit mir gemeinsam in den Urlaub fuhr, hatte der Turm eine ungeheure Anziehungskraft auf ihn und seine Freunde.

Heute hat er ihn endlich mal erklommen.





LG von der Moskwitschka


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13.11.2015 21:57
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#9
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Moin,
Tut mir Leid euch das zu sagen, aber den Turm in Kühlungsborn kenne ich, und ringsherum ist ein Küstenschutzwald, der auch vor 1945 da war. Die Bilder beim Turmbau zeigen ein offenes Feld ohne Bebauung. das ist definitiv nicht der Turmbau zu Kühlungsborn. Alternativ sage ich, das es der Turm am Riedensee ist bei Kägsdorf am Strand, zwischen Kühlungsborn und Rerik, aber der steht nicht mehr.
vg Ralf


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13.11.2015 22:03
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#10
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Auf dem Foto im Hintergrund, ist der Vorgängerbau des heutigen Turmes in Kühlungsborn zu sehen.

vg Ralf


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13.11.2015 22:10
#11
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Super norddeutscher

Endlich mal einer aus dem Norden hier


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