Es ist nicht zu fassen

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07.01.2014 23:05
avatar  Hans55
#1
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Hallo,zusammen!
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...e-a-942078.html
Das kann ja wohl nicht war sein! Es ist mal wieder keiner Schuld! Die Hütte kostet fast das Zehnfache wie geplant
Ich könnte wetten ,da wird wieder keiner zur Verantwortung gezogen!
Es ist einfach nur zum ko..en!


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07.01.2014 23:13
avatar  Pitti53
#2
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Na ja. Die Hamburger sind nicht grade arm


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07.01.2014 23:42
#3
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In Berlin sind auch noch Baustellen ..........


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07.01.2014 23:59
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#4
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Das ist bei solchen Bauprojekten hierzulande mittlerweile üblich.
Der Leipziger Citytunnel ist nun gerade nach 10jähriger Bauzeit, mit 4 Jahren Verspätung fertig gestellt worden.
Die Kosten waren geplant mit 571 Millionen Euro, gekost hat er nun 960 Millionen Euro, also fast doppelt soviel.


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08.01.2014 00:55
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#5
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Leuchtturmprojekt der Energiewende Offshore-Windpark Bard 1 Kostenvoranschlag 600Mill. Euro . Endbetrag 2,9Milliarden. Da muss der Steuerzahler erst die Bank retten und dann noch den Zufallsstrom die nächsten 20Jahre subventionieren.

Solange für Fehlentscheidungen kein Politiker materiell und strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wird, dreht sich das Lobbyistenkarrusell ewig weiter. Deutschland brauchte einen starken Mann , der mal diesen Saustall ausmistet. Das wäre sicher unblutiger, als wenn es irgendwann mal der Mob in seine Hände nimmt.


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08.01.2014 08:55
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#6
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #5
Leuchtturmprojekt der Energiewende Offshore-Windpark Bard 1 Kostenvoranschlag 600Mill. Euro . Endbetrag 2,9Milliarden. Da muss der Steuerzahler erst die Bank retten und dann noch den Zufallsstrom die nächsten 20Jahre subventionieren.

Solange für Fehlentscheidungen kein Politiker materiell und strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wird, dreht sich das Lobbyistenkarrusell ewig weiter. Deutschland brauchte einen starken Mann , der mal diesen Saustall ausmistet. Das wäre sicher unblutiger, als wenn es irgendwann mal der Mob in seine Hände nimmt.



ja, einer der nicht kaeuflich ist selbst und der mindestens eine zwei in Mathematik hatte.......


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08.01.2014 12:42
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#7
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Diese Projekte sind geprägt von Unfähigkeit,Korruption und gezielt gesteuerter Misswirtschaft.Nur so lässt sich heute Geld verdienen.
Die Wirtschaftsmafia ist ja gerade in der Bauwirtschaft sehr aktiv.
Und solange der Steuerzahler dafür aufkommen muss,hängt sich weder die Politik noch die Justiz daran auf.
Wer hat schon Interesse daran,diesen kriminellen Sumpf auszutrocknen.Da würden ja viele aus Politik und Wirtschaft mit austrocknen.
Deshalb wird das ein wichtiger Grundpfeiler der sozialen Marktwirtschaft bleiben und ein Garant für fette Profite und sichere Pöstchen sein.


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08.01.2014 13:17
#8
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Hallo Forum,

in der freien Marktwirtschaft und dem privaten Kunden ist der Kostenvoranschlag, auch mündliche ca. Preisangaben bindend. Max 10 / sind da drin, es sei denn, der Kunde stimmt evtl. erforderlichen Mehrarbeiten zu.

Vorgenanntes trifft für die AGB´s der Kfz- Werkstätten der Innung zu.

MfG Berlin


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08.01.2014 13:32
#9
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #8
Hallo Forum,

in der freien Marktwirtschaft und dem privaten Kunden ist der Kostenvoranschlag, auch mündliche ca. Preisangaben bindend. Max 10 / sind da drin, es sei denn, der Kunde stimmt evtl. erforderlichen Mehrarbeiten zu.

Vorgenanntes trifft für die AGB´s der Kfz- Werkstätten der Innung zu.


MfG Berlin


Stimmt. Jeder Handwerker macht i.d.R. einen Kostenvoranschlag. Bekommt er den Auftrag, darf er nicht ohne Weiteres mehr als 10% drübergehen, nicht nur im Kfz-Reparaturbereich. Der Meister weiß, daß eine wesentliche Überschreitung für ihn unangenehme Konsequenzen haben kann und deshalb klappt das auch i.d.R. Warum klappt es bei Großobjekten nicht, bei denen noch viel mehr Fachleute alle Seiten vorher beurteilen und untersuchen können ? Gab es das überhaupt schon mal in den letzten Jahrzehnten, daß Großprojekte erstens einigeremaßen pünktlich und 2. halbwegs im Kostenplan fertiggestellt wurden ? Ich meine, diese jetzige Wirtschaftsweise ist weniger Unfähigkeit, sondern Methode, also Absicht, weil sich sonst 1. nicht so viel Geld verdienen läßt und 2. was Voraussetzung ist, daß der Steuerzahler sein o.k. dafür gibt.


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08.01.2014 18:16
avatar  PF75
#10
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Ich habe mal in einer Sendung im TV gehört bei vielen Projekten wird schon bewußt der Preis niedrig angesetzt weil man weiß :es gibt immer wieder einen Nachschlag und wenn es von vorherein sich teuer anhört wird vieles gar nicht erst genehmigt.
Die Bauherren versuchen aber auch mit alle Gewalt diePreise zu drücken,obwohl sie selbst erkennen können das man für diesen Preis nix vernüftiges bauen kann.


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08.01.2014 18:21
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#11
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #8
Hallo Forum,

in der freien Marktwirtschaft und dem privaten Kunden ist der Kostenvoranschlag, auch mündliche ca. Preisangaben bindend. Max 10 / sind da drin, es sei denn, der Kunde stimmt evtl. erforderlichen Mehrarbeiten zu.

Vorgenanntes trifft für die AGB´s der Kfz- Werkstätten der Innung zu.

MfG Berlin


Der Zahnarzt darf z.B. einen Kostenvoranschlag für Zahnersatz um 25% überschreiten.
Bei teurem Zahnersatz am besten ehrlich den Doc fragen ob er die Spanne schon mit eingerechnet hat


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08.01.2014 18:44
#12
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Zitat von PF75 im Beitrag #10
Ich habe mal in einer Sendung im TV gehört bei vielen Projekten wird schon bewußt der Preis niedrig angesetzt weil man weiß :es gibt immer wieder einen Nachschlag und wenn es von vorherein sich teuer anhört wird vieles gar nicht erst genehmigt.
Die Bauherren versuchen aber auch mit alle Gewalt diePreise zu drücken,obwohl sie selbst erkennen können das man für diesen Preis nix vernüftiges bauen kann.


Wenn der Bauherr so naiv ist, dem Anbieter mit dem niedrigsten Preis den Zuschlag zu geben, muß er dann eben mit dem Pfusch fertig werden, falls der Auftragnehmer dann noch existiert. Aus bitterer Erfahrung bin ich auch schon lange davon abgekommen, bei mehreren Angeboten dem Niedrigsten den Auftrag zu geben. Ist zwar noch keine Garantie für Qualitätsarbeit, aber es mindert m.E. doch das Risiko, wenn ich mit dem Anbieter dann über die anderen Angebote spreche.


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08.01.2014 18:46
#13
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Das ist schlimm - aber m. E. nicht so schlimm wie die Investruinen in Spanien.


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08.01.2014 18:55
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#14
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Die öffentliche Hand ist dummerweise verpflichtet nicht den besten sondern den billigsten Anbieter zu nehmen, müsste auch mal geändert werden die Vergabepraxis.
Das es so nicht funktioniert sieht man ja und das dann Gelder in Größenordnungen nachgeschossen werden die jenseits von gut und böse sind um auf Krampf so manches Prestige-Objekt doch noch zu errichten, ich weiß nicht ob das der Weisheit letzter Schluss ist.
Das arme Chemnitz mit fast leerem Stadtsäckel geht jetzt den Stadionneubau an, 25 Millionen sind veranschlagt, ich bin gespannt was unterm Strich dann mal rauskommt.


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08.01.2014 18:59
#15
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #13
Das ist schlimm - aber m. E. nicht so schlimm wie die Investruinen in Spanien.


Oh ja, wenn ich das Wort "Investruine" höre, kommen mir Vergleiche an, auch etwas, was neu war in dieser neuen Zeit. Gehört zwar nicht zum Thema, aber es fällt mir in diesem Zusammenhang gerade ein. Wenn in der DDR eine Investition, und seien es nur einige "lumpige" Hunderttausend, in den Sand gesetzt wurden, also eine Fehlinvestition oder Fehlplanung war, wurde die ABI und auch das MfS eingeschaltet, denn es war nicht das Vermögen eines Privatinvestors und auch nicht der Fonds heutiger Behörden, es war unser aller Geld (ist es heute eigentlich auch noch). Heute kannst Du an diese "lumpigen Hunderttausende" noch ein oder auch zwei Nullen dran hängen, und nichts passiert, mit den "Nullen", die´s verzapft haben.


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