Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

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05.01.2014 13:41 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2014 13:44)
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#1
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Abseits vom Bild des fleißigen Bürgers sozialistischer Prägung, was ja gerne in den Märchen-Medien wie ND und AK übermittelt wurde, gab es eigentlich in jeder Stadt die Orte wo intensiv eine etwas andere Subkultur ausgelebt wurde.
Wer kann sich noch gut an die verräucherten Spelunken und Bahnhofskneipen entsinnen wo der desillusionierte Bodensatz des Sozialismus kräftig becherte, sich dem Karten- u. Würfelspiel hingab und ansonsten nichts mit dem heroischem Aufbau des Sozialismus am Hut hatte?
Der Normalbürger machte ja gewöhnlich einen großen Bogen um diese meist "Assikneipen" genannten Lokalitäten.
Als jugendlicher hatten solche Orte aber schon manchmal eine faszinierende Anziehungskraft zumal dort auch die stadtbekannten ungestümen "Kandidaten" saßen mit blau gestochenen Armen und Gesichtern, die waren so anders als "normal" und eigentlich durfte es die in Masse ja gar nicht so geben.


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05.01.2014 13:56
#2
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #1
Abseits vom Bild des fleißigen Bürgers sozialistischer Prägung, was ja gerne in den Märchen-Medien wie ND und AK übermittelt wurde, gab es eigentlich in jeder Stadt die Orte wo intensiv eine etwas andere Subkultur ausgelebt wurde.
Wer kann sich noch gut an die verräucherten Spelunken und Bahnhofskneipen entsinnen wo der desillusionierte Bodensatz des Sozialismus kräftig becherte, sich dem Karten- u. Würfelspiel hingab und ansonsten nichts mit dem heroischem Aufbau des Sozialismus am Hut hatte?
Der Normalbürger machte ja gewöhnlich einen großen Bogen um diese meist "Assikneipen" genannten Lokalitäten.
Als jugendlicher hatten solche Orte aber schon manchmal eine faszinierende Anziehungskraft zumal dort auch die stadtbekannten ungestümen "Kandidaten" saßen mit blau gestochenen Armen und Gesichtern, die waren so anders als "normal" und eigentlich durfte es die in Masse ja gar nicht so geben.



Grün: Heroisch, also was man darunter so versteht, war ganz sicher nur eine kleine idealistische Minderheit. Auch die in den Medien so Dargestellten waren das sicher nicht sondern wurden dazu gemacht. Die allermeisten werden sich mehr oder weniger bewußt zwar für die Gesellschaft eingesetzt, durch ehrliche und gute Arbeit, ehrenamtliche Tätigkeit u.s.w., aber ansonsten sehr materiell an ihrem ganz persönlichen materiellem Wohlstand gearbeitet haben. Die allermeisten Leute in diesen "Assikneipen" waren m.E. von Anfang an nicht bereit oder auch nicht fähig, durch eigenes Zutun da rauszukommen. Wie eben Menschen in ihrer Vielfalt so sind. Da gibt es keine Unterschiede in den Gesellschaften, außer daß die eine Gesellschaft das mehr, die andere weniger begünstigt.


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05.01.2014 14:02 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2014 14:03)
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#3
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Aber so schlecht ging es denen wohl auch nicht, den VEB wurden ja meist immer ein paar zum "arbeiten" zugeteilt, montags war sogar einer auch mal da bevor wieder der beliebte SVK-Urlaub genommen wurde, unser Meister fuhr sogar manchmal montags durch die Gegend zum Rausklingeln.


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05.01.2014 14:03 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2014 14:04)
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#4
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Hi Andreas,
Diesen "Bodensatz" - er gehörte ja 40 Jahre lang zu meinem Broterwerb- jeweils 20 J. pro Gesellschaftsordnung, gab und gibt es immer und überall- und den wird es immer geben.
Das ist wohl so ein Teil "Subkultur" , der meinem ex.-Berufsstand auf seine ,"unerfreuliche Art", ewig erhalten bleibt.
Und - auch wenn ich jetzt ne Fackel in die Teertonne haue - Es waren vor und nach der Wende die Gleichen Menschen, die diesen Bodensatz bildeten. Auch wenn sich dann viele eher als Widerstandskämpfer sahen. Na, die Geschichte ist ja -aus biologischen Gründen, über einige schon hinweg.
73 Hans


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05.01.2014 14:04
#5
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #3
Aber so schlecht ging es denen wohl auch nicht, den VEB wurden ja meist immer ein paar zum "arbeiten" zugeteilt, montags war sogar einer auch mal da bevor wieder der beliebte SVK-Urlaub genommen wurde, unser Meister fuhr sogar manchmal montags durch die Gegend zum Rausklingeln.
Heute macht das wohl niemand meh
r.


Volle Zustimmung. So war´s. Nur fuhr bei uns nicht der Meister, sondern der Arbeitsvorbereiter oder der Kaderleiter raus.


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05.01.2014 14:07
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#6
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ABV

Solch eine Kneipe gab es beispielsweise am S-Bahnhof Berlin-Kaulsdorf. Als ich im Juni 1985 in Berlin-Kaulsdorf bei der VP anfing, wurde ich sofort darauf hingewiesen, die Spelunke zu meiden. Angesichts des "Publikums" hätte man mir das auch nicht unbedingt zu sagen brauchen.
Ich muss aber auch sagen, dass das Gaststättenwesen in der DDR allgemein mehr florierte als heute. In Letschin hat zum 01.01. dieses Jahres die Gaststätte " Zum Alten Fritzen" dicht gemacht. Nach insgesamt über zweihundert Schankbetrieb. Der letzte, mittlerweile über siebzig Jahre alte Kneiper hat sich vergeblich nach einem Nachfolger umgesehen. Niemand wollte das Objekt haben. Weil es schlichtweg für die heutigen Zeiten viel zu groß ist! Zu der Gaststätte gehören nicht nur der Schankraum, sondern etliche Tagungsräume für Vereine, Pensionszimmer und ein riesiger Tanzsaal.
Früher, in den achtziger Jahren, konnte man nur mit viel Glück abends im Schankraum einen Sitzplatz ergattern. Wer am Wochenende zum Tanz ging, musste sich mindestens eine, besser zwei Stunden vor Eröffnung nach einer Karte anstellen. Ansonsten kam man in den überfüllten Saal nicht mehr herein.
Heutzutage verlaufen sich, an den seltenen Tanzabenden, die wenigen Gäste in der Weite des Saals. Während sich unten am Tresen der Wirt alleine die Zeit vertrieb.
Die Zeiten ändern sich eben!

Gruß Uwe

05.01.2014 14:28 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2014 14:37)
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#7
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #3
Aber so schlecht ging es denen wohl auch nicht, den VEB wurden ja meist immer ein paar zum "arbeiten" zugeteilt, montags war sogar einer auch mal da bevor wieder der beliebte SVK-Urlaub genommen wurde, unser Meister fuhr sogar manchmal montags durch die Gegend zum Rausklingeln.



Nicht auszudenken, wenn sie alle regelmäßig zum Arbeiten gekommen wären und genausoviel aus den "Kombinaten und Betrieben" wie die anderen "rausgeholt" hätten. Mangel an Diebesgut in VEB's hätte dann wohl wahrscheinlich die DDR früher zum Fall gebracht.

Ich mag diese undifferinzierten Umgang mit Randgruppen nicht. Daher eine konkrete Frage: Wie wurde mit Alkoholismus in der DDR umgegangen, sowohl medizinisch als auch gesellschaftlich? In meiner Erinnerung stand man dem Problem hilflos gegenüber und es wurde mehr oder weniger unter der Decke gehalten. Im Vergleich zur Sowjetunion sah es diesbezüglich richtig "sauber" auf den Straßen aus. In Moskau z.B. war das Problem viel öffentlicher.

LG von der grenzgaengerin

EDIT smiley


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05.01.2014 14:34
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#8
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Zitat von ABV im Beitrag #6
Solch eine Kneipe gab es beispielsweise am S-Bahnhof Berlin-Kaulsdorf. Als ich im Juni 1985 in Berlin-Kaulsdorf bei der VP anfing, wurde ich sofort darauf hingewiesen, die Spelunke zu meiden. Angesichts des "Publikums" hätte man mir das auch nicht unbedingt zu sagen brauchen.
Ich muss aber auch sagen, dass das Gaststättenwesen in der DDR allgemein mehr florierte als heute. In Letschin hat zum 01.01. dieses Jahres die Gaststätte " Zum Alten Fritzen" dicht gemacht. Nach insgesamt über zweihundert Schankbetrieb. Der letzte, mittlerweile über siebzig Jahre alte Kneiper hat sich vergeblich nach einem Nachfolger umgesehen. Niemand wollte das Objekt haben. Weil es schlichtweg für die heutigen Zeiten viel zu groß ist! Zu der Gaststätte gehören nicht nur der Schankraum, sondern etliche Tagungsräume für Vereine, Pensionszimmer und ein riesiger Tanzsaal.
Früher, in den achtziger Jahren, konnte man nur mit viel Glück abends im Schankraum einen Sitzplatz ergattern. Wer am Wochenende zum Tanz ging, musste sich mindestens eine, besser zwei Stunden vor Eröffnung nach einer Karte anstellen. Ansonsten kam man in den überfüllten Saal nicht mehr herein.
Heutzutage verlaufen sich, an den seltenen Tanzabenden, die wenigen Gäste in der Weite des Saals. Während sich unten am Tresen der Wirt alleine die Zeit vertrieb.
Die Zeiten ändern sich eben!

Gruß Uwe

Recht hast Du, Uwe, es ändern sich nicht nur die Zeiten, sondern halt auch die Preise! Das hält natürlich Viele ab, regelmäßig in eine Gaststätte zu
gehen. Was kostete damals das Bier, das Essen und der Eintritt, kannst Dich bestimmt erinnern!
Grüsse Steffen52


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05.01.2014 14:40
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#9
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ABV

Au ja Steffen, dass kann ich. Ein Bier bekam man für fünfzig Pfennige. Ein Essen kostete dort um die drei oder vier Mark. Schmeckte zwar nicht besonders, machte aber satt.
Heute ist (war) das Essen dort schmackhaft, aber relativ teuer. Das selbe trifft auch auf die Getränke zu. In einer Gegend mit hoher Arbeitslosigkeit haben Gaststätten kaum eine Überlebenschance.

Gruß Uwe

05.01.2014 14:48
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#10
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Aua, die Grenzgängerin hat den Punkt erwischt, an dem´s weh tut.
Natürlich ist das - der Umgang mit den "Randgruppen" , das eigendliche Problem.
Die Lösung -Polizei- war und ist da nur Symptombekämpfung- keine Heilung. Aber will der Patient denn geheilt werden? -Da hab ich leider nur negative Erfahrungen - diese sind allerdings wohl auch Berufsbedingt. ( Nein -den Satz mit dem Müllmann, der sich nicht darüber beschweren darf, daß Mülltonnen dreckig sind usw. bring ich jetzt nicht)
Ich geb aber gern zu , das ich da vorbelastet bin und solche Erscheinungen eben aus dem Dienstblickwinkel betrachte.
73 Hans


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05.01.2014 14:49
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Zitat von ABV im Beitrag #9
Au ja Steffen, dass kann ich. Ein Bier bekam man für fünfzig Pfennige. Ein Essen kostete dort um die drei oder vier Mark. Schmeckte zwar nicht besonders, machte aber satt.
Heute ist (war) das Essen dort schmackhaft, aber relativ teuer. Das selbe trifft auch auf die Getränke zu. In einer Gegend mit hoher Arbeitslosigkeit haben Gaststätten kaum eine Überlebenschance.

Gruß Uwe

Ich muss sagen,Uwe, meine Familie hat ein relativ gutes Einkommen, aber ich überlege mir es doch, in die Gaststätte zu gehen! Wenn ich sehe für ein was ich für ein Bier in der Kneipe hinlegen muss, mir dann überlege, wie lange ich dafür schaffen muss, dann lasse ich es meist und kaufe mir eine Kiste Bier im Supermarkt! Machen, zum Leidwesen der Wirte, viele.
Grüsse Steffen52


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05.01.2014 14:57
#12
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #7
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #3
Aber so schlecht ging es denen wohl auch nicht, den VEB wurden ja meist immer ein paar zum "arbeiten" zugeteilt, montags war sogar einer auch mal da bevor wieder der beliebte SVK-Urlaub genommen wurde, unser Meister fuhr sogar manchmal montags durch die Gegend zum Rausklingeln.



Nicht auszudenken, wenn sie alle regelmäßig zum Arbeiten gekommen wären und genausoviel aus den "Kombinaten und Betrieben" wie die anderen "rausgeholt" hätten. Mangel an Diebesgut in VEB's hätte dann wohl wahrscheinlich die DDR früher zum Fall gebracht.

Ich mag diese undifferinzierten Umgang mit Randgruppen nicht. Daher eine konkrete Frage: Wie wurde mit Alkoholismus in der DDR umgegangen, sowohl medizinisch als auch gesellschaftlich? In meiner Erinnerung stand man dem Problem hilflos gegenüber und es wurde mehr oder weniger unter der Decke gehalten. Im Vergleich zur Sowjetunion sah es diesbezüglich richtig "sauber" auf den Straßen aus. In Moskau z.B. war das Problem viel öffentlicher.

LG von der grenzgaengerin

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Nun ja, "unter der Decke gehalten" sah 1988 so aus in der DDR:

https://www.youtube.com/watch?v=iQQT2fhgaNo , ab 1:04:00.

Nach meiner Erinnerung ging man recht offensiv mit der Thematik um, und zwar nicht nur im "Polizeiruf".
Spitznamen wie Schluck, Goldbrand oder Spritti waren im Arbeitskollektiv salonfähig.
Wenn es stichprobeweise vorm Dienstantritt vom Lokleiter Alkoholkontrollen gab, so hatte der bei bestimmten Kandidaten gleich die "Rückfallebene" im Hinterkopf, denn falls die Probe positiv war, hatte er den Streß.
Ich schätze, daß ich in den sechs Jahren Fahrdienstzeit in der DDR ca. 10 kurzfristige Extradienste aus diesem Grund gemacht hatte.
Alle, die nicht zur Rückfalleben gehörten wurden aber in der Regel belächelt, wenngleich es doch ein sehr ernstes Thema war.


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05.01.2014 15:05
avatar  Lutze
#13
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #7
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #3
Aber so schlecht ging es denen wohl auch nicht, den VEB wurden ja meist immer ein paar zum "arbeiten" zugeteilt, montags war sogar einer auch mal da bevor wieder der beliebte SVK-Urlaub genommen wurde, unser Meister fuhr sogar manchmal montags durch die Gegend zum Rausklingeln.



Nicht auszudenken, wenn sie alle regelmäßig zum Arbeiten gekommen wären und genausoviel aus den "Kombinaten und Betrieben" wie die anderen "rausgeholt" hätten. Mangel an Diebesgut in VEB's hätte dann wohl wahrscheinlich die DDR früher zum Fall gebracht.

Ich mag diese undifferinzierten Umgang mit Randgruppen nicht. Daher eine konkrete Frage: Wie wurde mit Alkoholismus in der DDR umgegangen, sowohl medizinisch als auch gesellschaftlich? In meiner Erinnerung stand man dem Problem hilflos gegenüber und es wurde mehr oder weniger unter der Decke gehalten. Im Vergleich zur Sowjetunion sah es diesbezüglich richtig "sauber" auf den Straßen aus. In Moskau z.B. war das Problem viel öffentlicher.

LG von der grenzgaengerin

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was mich immer verwundert hat,in vielen
DDR-Filmen war der Alkohol präsent,
zum Beispiel "aber Vati" oder "zur See"
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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05.01.2014 15:12
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#14
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Zitat von Lutze im Beitrag #13
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #7
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #3
Aber so schlecht ging es denen wohl auch nicht, den VEB wurden ja meist immer ein paar zum "arbeiten" zugeteilt, montags war sogar einer auch mal da bevor wieder der beliebte SVK-Urlaub genommen wurde, unser Meister fuhr sogar manchmal montags durch die Gegend zum Rausklingeln.



Nicht auszudenken, wenn sie alle regelmäßig zum Arbeiten gekommen wären und genausoviel aus den "Kombinaten und Betrieben" wie die anderen "rausgeholt" hätten. Mangel an Diebesgut in VEB's hätte dann wohl wahrscheinlich die DDR früher zum Fall gebracht.

Ich mag diese undifferinzierten Umgang mit Randgruppen nicht. Daher eine konkrete Frage: Wie wurde mit Alkoholismus in der DDR umgegangen, sowohl medizinisch als auch gesellschaftlich? In meiner Erinnerung stand man dem Problem hilflos gegenüber und es wurde mehr oder weniger unter der Decke gehalten. Im Vergleich zur Sowjetunion sah es diesbezüglich richtig "sauber" auf den Straßen aus. In Moskau z.B. war das Problem viel öffentlicher.

LG von der grenzgaengerin

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was mich immer verwundert hat,in vielen
DDR-Filmen war der Alkohol präsent,
zum Beispiel "aber Vati" oder "zur See"
Lutze


Ja,Lutze,den gab es auch in Massen, ohne Beziehungen! Abgesehen von edlen Tropfen!
Grüsse Steffen52


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05.01.2014 15:25 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2014 15:44)
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Was den Straßenverkehr betrifft, so war das Wohl eher dem Schutz der Allgemeinheit geschuldet. Was gut und richtig war und ist. Null - Promille im Straßenverkehr war garnicht so falsch.

Ich kenne Busfahrer in Berlin (damals noch BVB) die hatten ihre Röhrchen am Mann, in die sie nach dem Aufstehen pusteten. War die Anzeige positiv, haben sie sich krank gemeldet und sind zum Arzt gegangen und haben sich den Krankenschein mit Diagnose Gastratis abgeholt. So sieht für mich kein offensiver Umgang mit dem Problem aus.

Das es das Problem gab, wußte der DDR - Bürger schon. Und wenn es in den "Polizeiruf" und den "Staatsanwalt hat das Wort" geschafft hat, dann meist mit einem kriminellen Hintergrund. An der Wurzel des Alltagssaufens in allen Schichten der Bevölkerung wurde nicht gerüttelt.

@Lutze Dann schau Dir mal die alten Krimis des ZDF mit dem Kommissar an. Da holt Erik Ode regelmäßig die Flasche aus dem Schreibtisch. Und wenn nicht er, dann stellt sein Rehbeinchen, die Sekretärin, die Gläser auf den Tisch.

LG von der grenzgaengerin


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