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#101

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 05.01.2014 23:43
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #97
Zitat von Harra318 im Beitrag #96
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #95
Da wir nun kräftig bei H4 sind, der Krankenschein war also quasi das DDR-H4 wenn man es im weiten Sinne betrachtet.

Der Assi von damals,ist heute (nicht alle) der Hartz 4


Die Punk-Bettler mit ihren meist zwei gepflegten Tölen die in Chemnitz die Leute im Bereich der Zentralhaltestelle belästigen sind in meinen Augen wirklich Vollassis für die jeder Euro zum Fenster rausgeschmissen ist, viele wollen aber schon auf eigenen Beinen stehen wollen und können das nur schwer, für die habe ich Verständnis und die sollte man, z.B. mit dem Geld das man den Punk-Faulenzern nicht mehr zahlt, besser unterstützen.



dann warten wir doch mal ab,das neue Auswanderungsgesetz, von Rumänen und Bulgaren. Da wird es noch Spaß geben. Jeder will auf seinen "eigenen Beinen" stehen.
In abgeschiedenen Zufahrtsstraßen unserer Stadt machen sich jetzt schon die Bulgarinen ein festes Standbein im leichten Gewerbe.


zuletzt bearbeitet 05.01.2014 23:53 | nach oben springen

#102

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 05.01.2014 23:47
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Zitat von Batrachos im Beitrag #93


Die wurden doch aber nicht ohne Grund sanktioniert,oder doch?
Bei uns im Betrieb gibt es nur noch polnische Leiharbeiter,weil keine Deutschen mehr zu kriegen sind.Und das bei wie Du schreibst 1,1 Millionen Leistungsbeziehern.

MfG Batrachos

Das liegt bestimmt daran, weil polnische Leiharbeiter noch billiger sind, als deutsche Sklaven, denn die deutschen müssen zumindesten 7,50€ Stundenlohn kriegen.


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#103

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 05.01.2014 23:48
von Harra318 | 2.514 Beiträge | 34 Punkte
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Zitat von suentaler im Beitrag #102
Zitat von Batrachos im Beitrag #93


Die wurden doch aber nicht ohne Grund sanktioniert,oder doch?
Bei uns im Betrieb gibt es nur noch polnische Leiharbeiter,weil keine Deutschen mehr zu kriegen sind.Und das bei wie Du schreibst 1,1 Millionen Leistungsbeziehern.

MfG Batrachos

Das liegt bestimmt daran, weil polnische Leiharbeiter noch billiger sind, als deutsche Sklaven, denn die deutschen müssen zumindesten 7,50€ Stundenlohn kriegen.

na endlich kapierst du auch mal etwas


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#104

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 05.01.2014 23:58
von Batrachos | 1.549 Beiträge | 21 Punkte
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Zitat von suentaler im Beitrag #102
Zitat von Batrachos im Beitrag #93


Die wurden doch aber nicht ohne Grund sanktioniert,oder doch?
Bei uns im Betrieb gibt es nur noch polnische Leiharbeiter,weil keine Deutschen mehr zu kriegen sind.Und das bei wie Du schreibst 1,1 Millionen Leistungsbeziehern.

MfG Batrachos

Das liegt bestimmt daran, weil polnische Leiharbeiter noch billiger sind, als deutsche Sklaven, denn die deutschen müssen zumindesten 7,50€ Stundenlohn kriegen.


mag sein,ist eine Deutsche Leiharbeitsfirma,und ein Deutscher verdient dort 7,83 Euro auf die Stunde.
Was die Polen verdienen weiß ich nicht,kann mich so schlecht mit den verständigen,mein polnisch ist so schlecht.

MfG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach


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#105

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 05.01.2014 23:59
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge | 2 Punkte
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@ suentaler Und genau da wird der Hase im Pfeffer liegen.Zeitarbeiter gibt es wie Sand am Meer.Viele Leihbuden haben enorme Probleme ihre Leute
zu vermitteln.Selbst die großen wie Randstad haben da schon mächtig Probleme und entlassen je nach Auftragslage.Einige kleine mussten auch schon dicht machen.Dem zufolge wird der Bestand an deutschen Leiharbeitern immer mehr zurück gehen.Sollten die Branchenzuschläge irgendwann auf alle Bereiche angewendet werden,wird es auch dort keine Chance geben,als Deutscher Arbeit zu bekommen.
Aber gottlob gibt es ja auch ausländische Leihbuden.(siehe Amazon und Konsorten)


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#106

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 00:09
von Moskwitschka (gelöscht)
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Im übrigen vermitteln die Arbeitsagenturen und Job - Center nicht mehr so offensiv in Leiharbeitsfirmen, weil es als arbeitsmarktpolitisches Instrument ausgehebelt wurde. Nur spricht keiner öffentlich darüber.

Mit einigen Ausnahmen http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...n-a-877192.html

LG von der grenzgaengerin


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zuletzt bearbeitet 06.01.2014 00:11 | nach oben springen

#107

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 00:15
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Zitat von suentaler im Beitrag #98
Zitat von Harra318 im Beitrag #96
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #95
Da wir nun kräftig bei H4 sind, der Krankenschein war also quasi das DDR-H4 wenn man es im weiten Sinne betrachtet.

Der Assi von damals,ist heute (nicht alle) der Hartz 4

Na da haben die neoliberalen Massenmedien bei dir ja ganze Arbeit geleistet. Die prügeln seit 10 Jahren genau solche Parolen, wie die Hartzer sind (fast) alle Assis, in die Hirne der Menschen. Und bei vielen Nichtdenkenden bleibt solch ein Blödsinn dann haften.


Aber wir müssen auch zugeben,das es ganz gewitzte H4er gibt,die keinen Bock auf Maloche haben und sich ein ruhiges Leben auf Kosten anderer machen und damit durch kommen.Es sind nicht die Mehrzahl,aber sie schaden dem arbeitswilligen H4er,der krampfhaft nach Arbeit sucht.
Mann sollte nicht immer auf die H4 Empfänger rumreiten,es gibt auch genug Schmarotzer aus der gut betuchten Schicht,die Vater Staat ausnehmen und das hemmungslos.Ist bloß leider ein Tabuthema,das nicht ins System passt.


zuletzt bearbeitet 06.01.2014 00:18 | nach oben springen

#108

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 02:14
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Wenn man DDR und BRD (alt) vergleichen will, müßte man Suchtkranke zusammenziehen. In der DDR wurde mehr gesoffen, weil es illegale Drogen (fast) nicht gab. Wenn man Alkis und Junkies (West) addiert, käme man auf eine vergleichbare Suchtquote, wie in der DDR.


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#109

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 08:29
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Zitat von Batrachos im Beitrag #68
So saufen wie es damals in vielen sozial.Betrieben getätigt wurde , könnte sich heute keiner in den Firmen leisten .

Oh doch,dann komm mal nach Bayern.
Hab einen Kollegen der kann unter 5 halben gar nicht arbeiten.
Wie der aussieht wenn der um 4 Uhr zur Frühschicht kommt der Hammer. Aber er hat da die beste Laune.
Nur wird er nüchtern geht man ihn besser aus dem Weg.
Die Chefs wissen davon und sehen es auch,sagen aber nichts dazu,weil er legt eine gute Arbeit ohne Beanstandungen hin.
Reagiert wird wahrscheinlich erst,wenn mal ein schlimmer Arbeitsunfall passiert.

MfG Batrachos


Ack.
Eigene Erfahrung: Gegen 11Uhr ist "Bierpause". 3-4 Bier übern Tag verteilt ist ok, 2 Kippen außerhalb der regulären Pausenzeiten zieht Abmahnungen nach sich.
Alk auf Arbeit geht IMHO garnicht. Nicht mal als Kneiper. Meine Meinung.



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#110

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 09:44
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Moin, um mal vom leidigen Hartz IV Thema wegzukommen und um sich wieder dem "Suff" in der DDR zu widmen habe ich gestern noch ein wenig im Regal gekramt und ein zum Thema bemerkenswertes Buch gefunden.
"Der Alkoholiker - Alkoholmißbrauch und Alkoholkriminalität - , Hans Szewczik, Verlag Volk und Gesundheit Berlin 1986" Das ist eine erweiterte Auflage der Erstauflage von 1979.

Interessant sind ein paar Sätze aus dem Vorwort:
Der Alkoholverbrauch hat sowohl in der DDR als auch international weiterhin zugenommen. Die Tatsache, daß der Genuß des Alkohols immer stärker zum Mittel der Kommunikationsbildung wird, teilweise zu den Ritualen der Tagesgestaltung gehört, führt zunehmend zum Überschreiten der schmalen Grenzen, zum Mißbrauch. Die Abhängigkeit im Sinne einer "Sucht" ist in der DDR nur beim Alkohol bedeutsam. Eine Abstinenzbewegung ...... wie beim Nikotin gibt es beim Alkohol noch nicht, mitbedingt dadurch, daß der Abstinente sich im Kollegen- und Freundeskreis leicht in eine Außenseiterrolle gedrängt sieht. Es ist heute bereits leicht geworden, sich als Nichtraucher zu bekennen ....... Dagegen verlangt es heute noch Mut, sich als Nichttrinker von den anderen zeitlich zu isolieren

Wenn man dann im ersten Kapitel, "Persönlichkeit, Gesellschaft und Alkohol" den ganzen ideologischen Bombast wegläßt kommt der Autor zu folgender Erkenntnis (allerdings kann es auch hier nicht ganz lassen im 'gewohnten' Duktus der führenden Rolle der Partei zu schreiben)
Das sich herausbildende gesellschaftliche und individuelle Bedürfnis auf sozialistische Demokratie ist seiner Natur nach universell. Jede Verkürzung der Möglichkeiten zu seiner Befriedigung führt zu einem Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit, in dessen Streubreite auch vermehrter Alkoholgenuß mit allen seinen bekannten Folgen besonders dann liegt, wenn mangelnde Möglichkeiten auf selbst gestaltetes kulturelles Leben und eigenverantwortliche Mitwirkung bei der Gestaltung sozialer Beziehungen mit einer erhöhten Bereitstellung von Alkoholika korrespondieren.

Ich denke mal das durchaus eine Ursache für den allgegenwärtigen Alkoholgenuß im 'Sozialismus' benannt wurde, nämlich der Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit ........
Wobei diese eine Ursache nicht den Kern darstellt, gesoffen wurde und wird bisher in jeder Gesellschaftsformation ......

Soll mal als weitere Diskussionsgrundlage dienen ......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


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#111

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 10:10
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Der Beitrag von @Nostalgiker geht mehr auf das Trinkverhalten der DDR-Normalgesellschaft ein, ist auch interessant wobei der Alk dort mehr bei offiziellen und halboffiziellen Veranstaltungen floss als in den Trinkstuben.
Da früher alles auf Kollektiv gebürstet war, wollte sich faktisch keiner dem Gruppen-Besäufnis entziehen um nicht als Außenseiter zu gelten.
Es wurden mit Elan auch schöne Feieranlässe konstruiert, bei uns wurde z.B. die Übergabe der Jahresendprämie traditionell gleich in einer HO-Gaststätte vollzogen wo dann das Kouvert zwangsläufig etwas dünner wurde.
Heute wird wohl eher einsam aus Frust zur Vergessens-Medizin-Flasche gegriffen und damals halt in lustiger gemeinschaftlicher Runde.
Aber auch bei diesen Feierlichkeiten zur Stärkung des sozialistischen Gemeinschaftsgedankens kam es oft zum gefrusteten Nachobenspülens von unter der Decke gehaltenen Konflikten und es flogen da auch mal die Fäuste.
Die KoKo (Konfliktkommission) hatte da manchmal nachträglich gut zu tun.


zuletzt bearbeitet 06.01.2014 10:12 | nach oben springen

#112

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 10:41
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #111
Der Beitrag von @Nostalgiker geht mehr auf das Trinkverhalten der DDR-Normalgesellschaft ein, ist auch interessant wobei der Alk dort mehr bei offiziellen und halboffiziellen Veranstaltungen floss als in den Trinkstuben.
Da früher alles auf Kollektiv gebürstet war, wollte sich faktisch keiner dem Gruppen-Besäufnis entziehen um nicht als Außenseiter zu gelten.
Es wurden mit Elan auch schöne Feieranlässe konstruiert, bei uns wurde z.B. die Übergabe der Jahresendprämie traditionell gleich in einer HO-Gaststätte vollzogen wo dann das Kouvert zwangsläufig etwas dünner wurde.
Heute wird wohl eher einsam aus Frust zur Vergessens-Medizin-Flasche gegriffen und damals halt in lustiger gemeinschaftlicher Runde.
Aber auch bei diesen Feierlichkeiten zur Stärkung des sozialistischen Gemeinschaftsgedankens kam es oft zum gefrusteten Nachobenspülens von unter der Decke gehaltenen Konflikten und es flogen da auch mal die Fäuste.
Die KoKo (Konfliktkommission) hatte da manchmal nachträglich gut zu tun.


Mag ja alles stimmen.Aber sieht es heute anders aus ? Wenn ich heute lese und höre,Jugendliche selbst noch Kinder---veranstalten großes Kampftrinken.Ist das nicht auch kollektivmäßig. Der @ Nostalgiker hat schon Recht, gesoffen wird in jeder Gesellschaftsordnung. Aber hier muss erstmal rüber gebracht werden, so in etwa--das gab es nur im Sozialismus.Und dann wird in die Tasten geschlagen. Heute sind wir alles liebe Demokraten und da gibt es so was nicht mehr.



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#113

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 10:45
von DoreHolm | 8.050 Beiträge | 1196 Punkte
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Daß Saufen auch umfeldbedingt geschieht, kenne ich aus den Erzählungen meiner Frau betreffs ihres Vaters. Fünf Kinder verlangten nach Futter, die oft kranke Ehefrau, der Vater in einer Baubrigade. Das war etwa in den 60ern. Da fehlte dann nach dem Geldtag so mancher Groschen für die wichtigsten Dinge, nachdem der Ernährer seinen Rausch ausgeschlafen hatte. Nach Arbeitsstellenwechsel in einen Industriebetrieb hörte die Sauferei schlagartig auf.



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#114

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 10:54
von katerjohn | 578 Beiträge | 83 Punkte
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Besonders teuer sind die ganzen alkoholischen Getränke aber heute auch nicht !!! Habe gerade dieser Tage einen Bericht gelesen ,das ältere ,alleinstehende vermehrt zur Flasche greifen und das Komasufen von Kindern und Jugendlichen dauert auch schon Jahre an. Ich würde in Deutschland die Preise für dieses Mistgesöff drastisch anheben ,siehe die armen Raucher ,die müssen jährlich draufzahlen.
Ein sehr gute Lösung habe ich in Norwegen gesehen ,die Flasche Bier ca.5 € und der Schnaps ab 50 € aufwärts !! Das dann Schnaps selbst gebrannt wird würde ich als normal betrachten ,jedenfalls hat der dortige Staat wenigstens etwas gegen das Saufen unternommen!


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !


Küchenbulle 79 und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.01.2014 11:24 | nach oben springen

#115

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 11:25
von Hans | 2.166 Beiträge | 8 Punkte
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Morgen, Leute....
Saufen ----welch Thema!
Man schaue sich mal die Anzahl der Zugriffe an! Interresiert also jeden, oder fast jeden.
So, und nun mal die völlig unmaßgebliche Meinung "aus der Praxis" - geäußert von dem, bei dem die Alkoholleichen letztlich landeten.
Saufen ist m.M. nach nicht von Gesellschaftsordnungen abhängig, sondern ein ,seit Einführung des Bieres im alten Ägypten unter irgendeinen Pharao, immer auftretentes und nahezu unausrottbares "Phänomän" - weil der Mensch eben seine "Suchtmittel" liebt. Man kann es also einschränken, "bekämpfen" , aber ausrotten-ne.
Der einzige Versuch, das zu tun, die Prohibition, ist ja gründlich in die Hose gegangen. Da wurde dann noch mehr gesoffen.(nachweisbar)
Was also tun ?
Den Schweden oder Norweger-Weg kann man versuchen, aber hilfts?
Und jetzt : Das war ein DDR-Problem - der Alkohol war das Mittel , die Massen ruig zu stellen!--kam ja sinngemäß schon.
Echt : Tolle Logik ! sozusagen der Aufruf : wir leben in der Mangelgesellschaft- also gefälligst auch Mangel an Alkohol ? (Als Quintessenz)
Kaum umsetzbar !
Ne , also so kann man da m.M. nicht rangehen.
Wenn Alk ein nur DDR -Problem war , hätte das Problem schon längst verschwinden müssen, hätte es ja in der entgegengesetzten Gesellschaftsordnung dieses Problem nie gegeben. Ist aber nicht so , und nach meiner Erfahrung nimmt sich die Zahl der bei mir angelieferten Alkoholleichen vor und nach der Wende nichts. - Ach so -Geerbtes Problem- ist dem Hans erhalten geblieben? Nee - Berlin ist ja nun mehr Ost und West auf einem Haufen als sonstwas.
Was bleibt : eigentlich nur die Frage : wie geht man -der Mensch und die jeweilige Gesellschaft, mit dem Alk -mit dem Alki, um? Das ist m.M.nach der einzige Ansatz, der gangbar ist.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#116

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 11:26
von Alfred | 7.293 Beiträge | 1175 Punkte
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Zitat von katerjohn im Beitrag #114
Besonders billig sind die ganzen alkoholischen Getränke aber heute auch nicht !!! Habe gerade dieser Tage einen Bericht gelesen ,das ältere ,alleinstehende vermehrt zur Flasche greifen und das Komasufen von Kindern und Jugendlichen dauert auch schon Jahre an. Ich würde in Deutschland die Preise für dieses Mistgesöff drastisch anheben ,siehe die armen Raucher ,die müssen jährlich draufzahlen.
Ein sehr gute Lösung habe ich in Norwegen gesehen ,die Flasche Bier ca.5 € und der Schnaps ab 50 € aufwärts !! Das dann Schnaps selbst gebrannt wird würde ich als normal betrachten ,jedenfalls hat der dortige Staat wenigstens etwas gegen das Saufen unternommen!


Dann fährt Herr XY nach Polen oder in ein anderes Land, wo er seine Flasche günstig bekommt.
Es werden dann nicht nur Zigaretten geschmuggelt, sondern auch noch alk. Getränke.



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#117

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 11:28
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Im Osten wird wahrscheinlich mehr gesoffen,als im westlichen Teil Deutschland

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnos...s-a-872173.html
http://www.alkoholismus-hilfe.de/alkoholismus-statistik.html

Ich würde mich auch dafür aussprechen das die Alkoholsteuer und Tabaksteuer drastisch erhöht wird.


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#118

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 11:32
von DoreHolm | 8.050 Beiträge | 1196 Punkte
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Zitat von Harra318 im Beitrag #117
Im Osten wird wahrscheinlich mehr gesoffen,als im westlichen Teil Deutschland

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnos...s-a-872173.html
http://www.alkoholismus-hilfe.de/alkoholismus-statistik.html

Ich würde mich auch dafür aussprechen das die Alkoholsteuer und Tabaksteuer drastisch erhöht wird.


Wie hieß es schon bei Wilhelm Busch: "Wer Sorgen hat, hat auch Likör"



Hackel39 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#119

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 12:13
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Wo fängt "saufen" an? Nach der Definition der WHO sind wir fast alle "Alkis", darum die hohe Zugriffsrate auf das Thema?

Ich denke das Trinkverhalten hat sich geändert, nichr die durchschnittliche Menge (rein gefühlsmäßig, ohne das Netz zu konsultieren). Bedenklich ist diese Entwicklung immer, ob aus beruflicher und freizeitgestalterischer Unterforderung oder aus beruflicher Überforderung getrunken wird.

Ich bin pro DDR in meiner Grundeinstellung, nur kann ich bei dem Thema nicht wirklich "Punkten"

Jede Unter- oder überforderung, ungelöste Konflikte, persönliche Unzufriedenheit führen zu dem "Problemlöser".....

Ein Streßfaktor ist heute dazu gekommen, Unsicherheit und Ängste, die zermürben. Angst vor dem Verlust der arbeit, verlust des soz. u. wirtsch. Status und, und.
Ich denke an die "Grillfeten" zurück, da wurde auch viel getrunken. Ich bin von der Stadt aufs land gezogen und habe da schon Unterschiede erlebt....

Damals wurde getrunken um "Träume" am leben zu erhalten, heute aus Angst, was ist besser?


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#120

RE: Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus

in Leben in der DDR 06.01.2014 12:44
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Wie wusste schon Tacitus in seiner Germania:

"Wir sind zwar keine Germanen, doch üben wir uralten Brauch
Wir würfeln nicht um unsre Weiber, doch saufen können wir auch!"


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