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#1

es war ein schwerer Kampf

in DDR Zeiten 04.01.2014 21:28
von Hans55 | 782 Beiträge | 195 Punkte
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Hallo,zusammen!
Den Verein hier wird wohl jeder noch kennen!
http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunale_Wohnungsverwaltung!
1980 hatten meine Frau und ich eine alte Wohnung zugewiesen bekommen!
Nach Wochenlangen Umbauarbeiten ging es an den Fußbodenbelag! Da fing dann der Ärger mit der KWV an!
Einfaches Linolium sollte auf den Dielenfußboden gelegt werden,was nach einem Jahr durchgelascht gewesen wäre!
Wir hatten nur das Glück das der Chef der Fußbodenleger uns unterstützt hat ,sonst hätten wir alt ausgesehen!
Er besorgte uns anderen Fußbodenbelag,der Jahre gehalten hat!
Die KWV,war doch manchmal sehr schwerfällig!



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#2

RE: es war ein schwerer Kampf

in DDR Zeiten 04.01.2014 22:04
von eisenringtheo | 9.929 Beiträge | 2563 Punkte
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Linoleum benutzte man doch für Schulen und Turnhallen, weil es so robust, zäh und langlebig ist?? Heute nimmt man dort eher Kunstharzbeläge, weil sie weniger pflegebedürftig sind. Die lästige Bohnerei entfällt.
http://www.baunetzwissen.de/standardarti...en_1107709.html
Theo


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#3

RE: es war ein schwerer Kampf

in DDR Zeiten 04.01.2014 22:30
von DoreHolm | 8.057 Beiträge | 1251 Punkte
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #2
Linoleum benutzte man doch für Schulen und Turnhallen, weil es so robust, zäh und langlebig ist?? Heute nimmt man dort eher Kunstharzbeläge, weil sie weniger pflegebedürftig sind. Die lästige Bohnerei entfällt.
http://www.baunetzwissen.de/standardarti...en_1107709.html
Theo


eisenringtheoa, ich vermute, daß es kein Linoleum war. Als Linoleum wird schon lange im allgemeinen Sprachgebrauch jeder synthetische Fußbodenbelag bezeichnet. Richtiges Linoleum ist sehr hochwertig, auch heute noch. Es wird sich wohl um den ganz stinknormalen einfarbigen dünnen PVC-Belag gehandelt haben. Der hielt aber trotzdem etliche Jahre. Sowas gibt es auch heute noch. Es kann sich aber auch um etwas noch billigeres gehandelt haben, nämlich so eine Art bedruckte Dachpappe. Die hielt tatsächlich nicht lange, insbes. riss sie bei Spannungen schnell ein, wie eben Dachpappe. Auch sowas gab es. Hatten wir auch schon. Unser Konzern (Forbo, ein Schweizer Konzern) stellte alle möglichen Beläge her und wir die Klebstoffe dafür.



Heckenhaus hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.01.2014 22:32 | nach oben springen

#4

RE: es war ein schwerer Kampf

in DDR Zeiten 05.01.2014 02:30
von schulzi | 1.980 Beiträge | 953 Punkte
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Dore du hast recht ich glaube das Zeug nannte sich Stragula,sah zwar gut aus aber nach 3 Monaten sah man jedes Dielenbrett was darunter war


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#5

RE: es war ein schwerer Kampf

in DDR Zeiten 05.01.2014 10:06
von exgakl | 7.403 Beiträge | 452 Punkte
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #3
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #2
Linoleum benutzte man doch für Schulen und Turnhallen, weil es so robust, zäh und langlebig ist?? Heute nimmt man dort eher Kunstharzbeläge, weil sie weniger pflegebedürftig sind. Die lästige Bohnerei entfällt.
http://www.baunetzwissen.de/standardarti...en_1107709.html
Theo


eisenringtheoa, ich vermute, daß es kein Linoleum war. Als Linoleum wird schon lange im allgemeinen Sprachgebrauch jeder synthetische Fußbodenbelag bezeichnet. Richtiges Linoleum ist sehr hochwertig, auch heute noch. Es wird sich wohl um den ganz stinknormalen einfarbigen dünnen PVC-Belag gehandelt haben. Der hielt aber trotzdem etliche Jahre. Sowas gibt es auch heute noch. Es kann sich aber auch um etwas noch billigeres gehandelt haben, nämlich so eine Art bedruckte Dachpappe. Die hielt tatsächlich nicht lange, insbes. riss sie bei Spannungen schnell ein, wie eben Dachpappe. Auch sowas gab es. Hatten wir auch schon. Unser Konzern (Forbo, ein Schweizer Konzern) stellte alle möglichen Beläge her und wir die Klebstoffe dafür.


ach ja???? na denn....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....


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#6

RE: es war ein schwerer Kampf

in DDR Zeiten 05.01.2014 11:04
von josy95 | 5.064 Beiträge | 1210 Punkte
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Den Fußbodenbelag, den ich aus DDR- Zeiten kenne..., ist (oder kann) durchaus sehr langlebig sein.

Aus der ehem. Arztpraxis, die in meinem Elternhaus bis kurz nach der Wende untergebracht war (mein Papa war dort die letzten Arbeitsjahre vor Renteneintritt Hausmeister) haben eingelagerete Rollenreste bis heute stabil und äußerst wiederstandsfähig in meinem Huhnerstall "überlebt". (Lachen erlaubt)

Aber wie der Eingangsbeitrag es schon darstellt, es war ein nicht geringes Problem, wenn man meißt als junge Familie Wohnraum, meißt nach ellenlangen Wartezeiten und für heutige Verhältnisse total chaotischen vorherigen Wohnverhältnissen zugewiesen bekam. Zerwohnt, verschlissen, abgewirtschaftet, vom Grundsatz her reif für eine Totalsanierung. Uns hatte man 1988, nachdem im März unser 2. Sohn geboren war und wir unter total beengten Verhältnissen ohne Bad und Dusche(!) bei meinen Eltern wohnten, zwei Wohnungen angeboten. Zum besseren Verständnis, zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits 7 (!) Jahre einen Antrag auf eigenen Wohnraum laufen - Wartechaos ähnlich wie bei PKW- Bestellung! -
Die erste Wohnung hier in Ilsenburg im Innenstadtbereich war echt eine Zumutung. Gemeinschaftsbad und Klo über den Flur mit 2 weiteren Familien - ich glaube, damals wie heut erst recht eine Horrorvorstellung! Nicht glaubhaft, aber bittere Realität DDR noch Annno 1988!

Die 2. Wohnung war im Bahnhof Ilsenburg, ähnliches, aber nicht ganz so katastrophales Bild hinsichtlich der sanitären Einrichtung. Haus vom Schwamm befallen, Schimmel, durchgefaulte Dielen. Kellerräume 10 cm ständig unter Wasser, bei Starkregen konnten es auch mal "ein paar mehr Zentimeter" werden! Regale und eine Art provisorische Begangstege waren dafür eingerichtet...! An Improvisationstalent hat es ja nicht gemangelt...!
Vor der Haustür Tag- wie Nacht harter Zug- und Rangierbetrieb und damit an Ruhe kaum zu denken, als "Schmackerl" im Nebengebäude eine stets gut besuchte und echte Mitropa- Destille...

Was wollte der Mensch mehr...?

Übrings, für einige Trauergäste, die sich von der Trauerfeier vom 09. November 1989 immer noch nocht erholt haben..., es ist gelebtes, erlebtes Leben und stammt nicht aus der sensationslüsternd- geschichtsverfälschenden primitiven Feder bundesdeutscher Boulevardjurnallie...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zwei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 05.01.2014 11:06 | nach oben springen



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