Grenzregiment 23 Kalbe

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28.12.2013 18:47
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#1
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Hallo,
wer hat Unterlagen oder die Geschichte vom Grenzregiment 23 "Wilhelm Bahnik" Kalbe/Milde.

Ich suche alles über das GR-23:
Struktur
Standorte
Kommandeure des GR
Fotos: GK, Grenzabschnitte, Personen usw.
kleine Grenzergeschichten
Mit schönen Grüßen
StabPL


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29.12.2013 15:05 (zuletzt bearbeitet: 29.12.2013 15:08)
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#2
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ich hoffe ich kann dir weiterhelfen:

Grenzregiment - 23 "Wilhelm Bahnik", Kalbe (Bez. Magdeburg)
3590 Kalbe, Wernstedter Straße, PF 88817
Der Ehrenname "Wilhelm Bahnik" wurde am 01.03.1973 verliehen.


I. Grenzbataillon im GR-23
3573 Oebisfelde (Bez. Magdeburg), Hermannstraße
68154
1. Grenzkompanie 3581 Jahrstedt, Grojaer Weg
42630
2. Grenzkompanie 3580 Breitenrode Bauerndamm
42638
3. Grenzkompanie 3241 Gehrendorf, Lockstedter Straße
73584
4. Grenzkompanie 3241 Döhren, Dorfstraße
42632
II. Grenzbataillon im GR-23
3224 Marienborn (Bez. Magdeburg), Magdeburger Gehege
42659
5. Grenzkompanie 3241 Schwanefeld, Streitfleck
68170
6. Grenzkompanie 3241 Morsleben, Am Schacht
38904
7. GK Eberhard Knospe 3221 Sommersdorf, Amtmannsbreite
88845
8. Grenzkompanie 3231 Ohrsleben, Am Dorfe
80699
III. Grenzbataillon im GR-23
3243 Weferlingen (Bez. Magdeburg), Straße nach Seggerde
68165
9. Grenzkompanie 3571 Buchhorst, Bahnhofstraße 241 Schwanefeld, Streitfleck
68170
10. Grenzkompanie 3243 Weferlingen, Straße nach Seggerde
80684
11. Grenzkompanie 3241 Walbeck, Am Sande
88826
12. Grenzkompanie 3235 Hötensleben, Hinter dem Narkenhoch
73508
13. Grenzkompanie 3230 Harbke, Lustgartenbreite
88820

MFG Nick
PS. kuk mahl bei "grenzkomando.de/grenzsicherung"


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30.12.2013 09:16 (zuletzt bearbeitet: 30.12.2013 09:20)
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#3
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Ich war von 69 - 70 in der 7 GK Lockstedt /Aller GR 23 " Wilhelm Bahnik "
GR war in Gardelegen .
Abschnitt ging vom Allerdurchlass Seggerde bis zur Barsmühle nähe Gehrendorf
In Seggerde war das Bataillon .
Mir sind fast alle Namen der Offiz. von damals bekannt
Zu deinen Fragen , hier im Forum mal nachschauen .ratata


Ps:
Du bist doch auch bei GsG , da steht noch einiges von mir drin, ( wenn sie es nicht gelöscht haben )


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01.01.2014 11:40
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#4
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Ersteinmal schöne Neujahrsgrüße an Alle!
Ich feue mich über die ersten Beiträge zum GR-23.
Wer kennt die Regimentskommandeure und hat die Geschichte vom Truppenteil "Wilhelm Bahnik"?
Über jedes Regiment ist in den achtziger Jahren eine Truppengeschichte veröffentlicht worden und war frei verkäuflich.
StabPL


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01.01.2014 15:43 (zuletzt bearbeitet: 05.01.2014 16:34)
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#5
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Ich habe sowohl im GR23 wie auch im GR24 gedient weil unsere Kompanie und ich glaube auch das Battallion (Bonese),1983 von "Wilhelm Bahnik" zu "Fritz Heckert" wechselte.


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01.01.2014 20:17
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#6
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Den Regimentskommandeur habe ich zwar nicht pers. gekannt aber , sein Name 1970 Oberstleutnant Kautz .
Den Bataillonskommandeur vom " 2 Bat." den lernte ich manchmal kennen , wenn er sich hinten im P3 versteckte und nachts dann zur Kontrolle am Tor der Kompanie erschien , jedoch der Wachposten nur den Fahrer kontrollierten und der Bat,komm. dann am Treppenaufgang hinten Ausstieg und mit Gebrüll UvD sich bei mir anmeldetet . Der WE konnte dann seinen Dienst beenden . MfG ratata


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05.01.2014 13:56
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#7
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Hallo,
@ StabPL

ich hatte es schon in meiner Vorstellung geschrieben, dass ich von April `68 bis April `69 als Funker im Stab in Kalbe meinen Dienst versehen habe.
Wir waren aber in Klötze untergebracht, und jeden Tag nach Kalbe gefahren worden. Daher kenne ich die Karserne weniger. Hier war doch mal ein Bild angeheftet - ich finde es nicht mehr. Darauf war im Hintergrund ein Gittermast zu sehen, daran könnten unsere Empfangsantennen gehangen haben.
Es ist halt schon lange her. Der Sender stand in Vahrholz, dort wo, glaube ich, mal der U-Boot Sender der Nazi stand.
Sehr gut ist mir noch die Kantine in Kalbe in Erinnerung. Dort konnte man, besonders nach der Nachtschicht und wenn es der Fahrer nicht eilig hatte, ein wunderbares Rührei bestellen - ich glaub für ´ne Mark.
Ansonsten kann ich von Kalbe weniger berichten , das Kulturhaus ist mir auch noch gegenwärtig, man sagte damals, das sollte eigentlich in Calbe/Saale gebaut werden.
Zu Klötze könnte ich noch ein, zwei Sätze beitragen, wenn es interessiert,

LG Günther


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09.01.2014 09:45
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#8
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Hallo QTC,
dann erzähle mal aus Klötze, wo ward ihr dort untergebracht?
StabPL


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09.01.2014 17:28
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#9
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Hallo,

das Objekt in Klötze war am Ortsausgang Richtung Kakerbeck, in unmittelbarer Nähe des Freibades. Als wir dort einzogen,sagte man uns, es wäre davor ein Kinderferienlager gewesen.
Einmal stand die ausländische Militärmission (Amis) vor dem Tor und haben gefilmt und fotografiert. Ich weis noch, unser Wachhabender gestikulierte wie wild, aber ohne jegliche Reaktion. Nur die sowjetischen Freunde hätten da etwas bewirkt. Am nächsten Tag mussten gleich alle Schilder, die die Durchfahrt verbieten, auf gesetzeskonforme Lage und Höhe überprüft werden.
War schon lustig für uns – die Amis vorm Tor.
Im Frühjahr ´69 machte dann das Gerücht die Runde, der Standort wird aufgegeben, weil in Salzwedel neugebaut wird.
Ich war Ende der 90-er Jahre mal in Klötze, um mir alles anzusehen. In der Stadt war vieles nicht mehr wieder zuerkennen, sehr schön. Das Objekt leer und verlassen, aber noch nicht übermäßig zerstört. Ein Anwohner erzählte mir dann, als die Armee wegzog anschließend wieder ein Kinderferienlager bis zur Wende drin war.
Wie wir hinkamen aus FfO von der Uffz-schule, war es ein Schock für mich. Plumsklos und zum Duschen mussten wir erst einen riesigen Badeofen anheizen. Ich glaube, sechs Doppelstockbetten auf dem Zimmer, wobei aber regelmäßig ein Drittel Dienst hatte, das zweite Drittel Ruhe,d.h. geschlafen hat und der Rest sich sonst wo verteilte. Ansonsten hatten wir dort unseren Dienst in Kalbe und bis auf den monatliche Polit nicht viel zu tun mit dem Ablauf der anderen „Gewerke“. Gegen Ende der Dienstzeit sind dann durch einige bauliche Veränderungen (WC!) die Verhältnisse etwas verbessert worden.
Mit Ausgang war es verhältnismäßig leger; wer dienstfrei hatte, meldete sich einfach bei der Wache ab (wir hatten solche Ausgangskarten). Was sollte man aber in diesem verschlafenen Nest?
Das Freibad war im Trainingsanzug immer für uns erreichbar, nur leider durch die Schichten und das Wetter nicht sehr oft nutzbar.
Ich hätte noch einige Episoden auf Lager, aber das würde diesen Beitrag unnötig verlängern – vielleicht später mehr.
Manchmal findet sich noch jemand hier, der Klötze auch noch erlebt hat.

Bis auf später

Günther


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10.01.2014 17:24
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#10
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Zitat von QTC im Beitrag #7
Hallo,
@ StabPL

".....Ansonsten kann ich von Kalbe weniger berichten , das Kulturhaus ist mir auch noch gegenwärtig, man sagte damals, das sollte eigentlich in Calbe/Saale gebaut werden."

LG Günther
Es stimmt,so kenne ich das auch.

Das Kulturhaus in Kalbe (Milde)

"Das hiesige Kulturhaus sollte eigentlich in Calbe an der Saale gebaut werden (einer deutlich größeren Stadt südlich der Landeshauptstadt Magdeburg gelegen) und nicht in Kalbe an der Milde. Als man diesen "Fehler" erkannte, vermutlich durch eine Namensverwechselung beider Städte, war es bereits zu spät. Und Kalbe an der Milde erhielt das Kulturhaus, welches eigentlich in Calbe an der Saale gebaut werden sollte. Dieses Gerücht hält sich deshalb so hartnäckig, weil es kaum vorstellbar war, dass so ein kleiner Ort, wie Kalbe an der Milde, ein so großes Kulturhaus bekommen konnte."


Eckdaten Kalbe/Milde:
Die Stadt Kalbe hat 2537 Einwohner. Bis 1987 war sie Kreisstadt und zählte auch wegen des Grenztruppenstandortes mehr als 3500 Einwohner. Heute ist ihr Sitz der nach ihr benannten Einheitsgemeinde, die sich auf einer Gesamtfläche von 272,51 Quadratkilometern erstreckt und deren BÜRGERMEISTER Karsten Ruth heißt.
Quelle: http://www.stadt-kalbe-milde.de/unsere-g...milde/index.php

Eckdaten Calbe/Saale:
Die Stadt Calbe Saale hat ca.10000 Einwohner und war bis 1950 Kreisstadt.
http://www.calbe.de/front_content.php?idcat=42&lang=3

Anmerkung: Bis 1989 hatte Calbe/Saale ca.18000 Einwohner und zu Zeiten des NOW (Niederschachtofenwerk) hielten dort noch die D-Züge am Bahnhof Calbe-Ost.

Gruß ek40


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10.01.2014 17:35
#11
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grenzabschnitt sommersdorf (1985-1988)

10 b-türme (2x füstturm, 4x bt 11,4x bt 9)
8 gsz tore
gsä 758-784

pp 721-768

abschnitt cä.9,8 km lang


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08.02.2014 18:35
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#12
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Hallo
Ab 1989 gab es das Grenzkreiskommando 203 Haldensleben Standort Weferlingen!
Wer kennt die einzelnen dazugehörigen Grenzkompanien?
StabPL


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04.05.2014 17:19
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#13
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Zitat von StabPL im Beitrag #4
Ersteinmal schöne Neujahrsgrüße an Alle!
Ich feue mich über die ersten Beiträge zum GR-23.
Wer kennt die Regimentskommandeure und hat die Geschichte vom Truppenteil "Wilhelm Bahnik"?
Über jedes Regiment ist in den achtziger Jahren eine Truppengeschichte veröffentlicht worden und war frei verkäuflich.
StabPL

Ich weiß nur das in den 80zigern der Regimentskommandeur Oberst Gaile war. Es war ein schlanker mit schwarzen Haaren. Als wir von der U-Schule erst mal nach nach Beetzendorf kamen wurden wir vom Oberst Gaile am Tage darauf in Sachen Grenzsicherung eingewiesen.
Perle


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24.05.2014 16:29
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#14
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Ich weiß nur das in den 80zigern der Regimentskommandeur Oberst Gaile war. Es war ein schlanker mit schwarzen Haaren.

___________________________________________________________________________________________________________

Ich kenne ihn, er wohnt in Kalbe, sein Sohn ist mein Sportlehrer in der Grundschule gewesen, wir verstehen uns gut:)

Gruß Nick


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26.08.2014 09:44
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#15
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Ich suche immer noch die Truppengeschichte von GR-24.
Hallo Nick,
wohnt der ehemalige Regimentskommandeur Oberst G. in Kalbe?
Kannst du mir die Adresse zukommen lassen (über PN).
StabPL


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