Ausgang im Grenzort

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08.12.2013 03:46von Batrachos
Frage
Ausgang im Grenzort

Hallo Forumsgemeinde,

Weiß nicht ob das Thema hier schon mal behandelt worden ist,die Suchfunktion gibt jedenfalls nichts her.
Wo habt ihr damals euren Ausgang verbracht,bei euren Dienst in Berlin oder an der Grünen Grenze.?
Was habt ihr "sinnvolles" unternomen wenn ihr Ausgang hattet?
Bei uns im Südharz ( Ellrich) gab es eine Stammkneipe der Grenzer die hieß "Schwarzer Adler". dort haben die meisten ihren Ausgang verbracht.
Und am Wochenende gab es dann bei uns im "Lindenhof" immer Disco,wo viele AGT ihren Ausgang verbracht haben.
Sicherlich gab es viele abgelegene GK,wo weit und breit keine Kneipen oder der gleichen waren,was habt ihr da im Ausgang gemacht?
Auf eure Antworten freue ich mich schon.
Einen schönen zweiten Advent wünsche ich allen,auch wenn ich ein "Weihnachtsmuffel bin.

MfG Batrachos

01.01.2014 12:38von ( gelöscht )
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Ruhetage keine Frage . Wenn Ruhetag wurde wegen uns die Kneipe aufgemacht. Geschäft ist Geschäft.

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01.01.2014 21:51von LO-Paul
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Hallo Männer, wie Silberfuchs und Mani schon geschrieben haben, Einöd war Programm !! Lindenau oder Heldburg war die Rettung. Da die Versorgungslage (1983) nicht so gut war, hat unser Spieß die Gastwirte mit Fleisch unterstützt, wenn Ausgang anstand, sonst haben wir den ja die Haare vom Kopf gefressen. Da ich meist Streife fahren mußte, hab ich dann oft die Jungs mitgenommen, die schon vom Stuhl gerutscht waren. Einmal haben wir einen Offizierschüler, der zum Praktikum in der GK war, mit Suchscheinwerfer gesucht und im Straßengraben gefunden. War lustig, was der sich von allen anhören konnte. Eine Gaststätte in Heldburg war das Schlundhaus, ja und was soll ich euch sagen, heute ist der ehemalige Gastwirt mein Schwiegervater. Seine Tochter und ich trafen uns nach über 20 Jahren(2005) wieder. Kann es manchmal selber nicht glauben. So lang kann die Grenze manchmal nachwirken. Dadurch bin ich natürlich, durch Besuche, oft ,,am Kanten". Druckbetankung brachte,außer einem dicken Schädel, manchmal auch Glück.

Gruß von LO-Paul

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01.01.2014 22:00von silberfuchs60
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Zitat von LO-Paul im Beitrag #47
Hallo Männer, wie Silberfuchs und Mani schon geschrieben haben, Einöd war Programm !! Lindenau oder Heldburg war die Rettung. Da die Versorgungslage (1983) nicht so gut war, hat unser Spieß die Gastwirte mit Fleisch unterstützt, wenn Ausgang anstand, sonst haben wir den ja die Haare vom Kopf gefressen. Da ich meist Streife fahren mußte, hab ich dann oft die Jungs mitgenommen, die schon vom Stuhl gerutscht waren. Einmal haben wir einen Offizierschüler, der zum Praktikum in der GK war, mit Suchscheinwerfer gesucht und im Straßengraben gefunden. War lustig, was der sich von allen anhören konnte. Eine Gaststätte in Heldburg war das Schlundhaus, ja und was soll ich euch sagen, heute ist der ehemalige Gastwirt mein Schwiegervater. Seine Tochter und ich trafen uns nach über 20 Jahren(2005) wieder. Kann es manchmal selber nicht glauben. So lang kann die Grenze manchmal nachwirken. Dadurch bin ich natürlich, durch Besuche, oft ,,am Kanten". Druckbetankung brachte,außer einem dicken Schädel, manchmal auch Glück.

Gruß von LO-Paul


@LO-Paul , ja so war das und ist fast 35 Jahre her.
Würde noch mal auf "Spurensuche " dort gehen....

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01.01.2014 22:08von LO-Paul
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hallo Silberfuchs, mach das, gehe auf Spurensuche, du wirst noch viel finden. Bis auf die Kneipen, da gibt es nur noch das ,,untere Tor" (jetzt Torschenke) und das Schützenhaus (damals Volkshaus). Von den Grenzanlagen ist noch Einiges zu finden.

Gruss LO-Paul

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01.01.2014 22:15von silberfuchs60
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Zitat von LO-Paul im Beitrag #49
hallo Silberfuchs, mach das, gehe auf Spurensuche, du wirst noch viel finden. Bis auf die Kneipen, da gibt es nur noch das ,,untere Tor" (jetzt Torschenke) und das Schützenhaus (damals Volkshaus). Von den Grenzanlagen ist noch Einiges zu finden.

Gruss LO-Paul


...Suche einen ortskundigen Führer @LO-Paul ...

01.01.2014 22:22von LO-Paul
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Einmal Postenführer, immer Postenführer

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01.01.2014 23:03von silberfuchs60
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Zitat von LO-Paul im Beitrag #51
Einmal Postenführer, immer Postenführer


..dann passt es doch

02.01.2014 15:17von ( gelöscht )
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Ich kenne es noch von Dankmarshausen, wenn bei " Käthe " im ADLER Disco war und mal ein Zug der GK Großensee im Ausgang war.

Nicht selten kam dann die Standortstreife und sammelte die letzten Grenzer ein, die den Bus nach Großensee verpassten.

Aber auch häufig kam die Standortstreife zur Disco auf den Saal, legte die Kaschi ab , trank ne Vita Cola oder tanzte auch mal mit ( ohne Kaschi).

Die männliche Dorfjugend sah es nicht so gerne, wenn die Mädchen es kaum erwarten konnten, dass die Grenzer Ausgang hatten.

Für viele Frauen die Fahrkarte aus dem Grenzgebiet in die große weite DDR Welt....

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15.05.2014 22:24von ( gelöscht )
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Hallo
ja sicher, war es verboten dass der einfache Muschkote(Soldaten) in Zivil im Ausgang ging.Doch für mich und auch einigen anderen war nichts unmöglich.
Ich selbst habe in Berlin Mitte gewohnt und daheim war ich in ca.1Std. dies war mit Bus und S-Bahn möglich.Wenn ich Glück hatte und nach der Ausgangskontrolle noch genügend Zeit,dann war es auch ein Ausgang in Zivil. Um 24:00Uhr mußten wir wenn möglich stehend und ohne zu lärmen am KDP vorbei sein,meistens wurden wir empfangen vom OvD........ging nicht immer gut aus dann gab es Stress der nicht enden wollte.
Ja und die Anzahl der Kneipen/Gaststätten war allein schon am Einsatzort groß,allein der Sterndamm hat eine riesige Anzahl gehabt und nicht selten waren wir im Stern zu Gast
Aber oftmals konnten bzw. wollten wir nicht im Ausgang,denn knappe 120 Ostmark haben auch nicht ewig gereicht und dann haben wir gesagt:alle haben gesehen,wenn wir besoffen waren,dass wir Durst hatten hat keinen interessiert
Nee nee,dann haben wir uns drinnen etwas einfallen lassen

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15.05.2014 22:45von ( gelöscht )
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Oh weh Ausgang ! Da war doch was !?

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15.05.2014 23:49von ( gelöscht )
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Kamste aus der Frühschicht mit dem Vorsatz heute im Ausgang mal ordentlich die Sau raus zu lassen und deine Leber zu verwöhnen - Blick auf den Dienstplan - daraus wird heut nichts. UvD oder A- Gruppe war ein Hinderungsgrund. Und wenn es ganz dicke kam, wollte gerade der Waffen- Uffz. in Ausgang und ich war der Einzige, der den Waffen- Uffz. vertreten durfte. Dumm gelaufen also!
Manchmal gab es auch noch Urlaubs- und Ausgangssperren.

Gruß Hartmut!

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15.05.2014 23:52von ( gelöscht )
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Da warste sozusagen Hilfswaffenkeim !

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21.05.2014 19:08von ( gelöscht )
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Wie war denn da die Regelung? Durften sich Grenzer in ihrer Freizeit im Sperrgebiet aufhalten?

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21.05.2014 19:11von linamax
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Zitat von schnappi im Beitrag #58
Wie war denn da die Regelung? Durften sich Grenzer in ihrer Freizeit im Sperrgebiet aufhalten?

Hallo schnappi
Die waren doch im Sperrgebiet .

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21.05.2014 19:29von Hansteiner
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Das galt aber nur für den festgelegten Standortbereich.
Bei uns durften wir nach Hohengandern und Arenshausen, unmittelbar dran liegt Kirchgandern. Da durften wir nicht hin, da es im Schutzstreifen lag.
Also war es schon vorgeschrieben, wo man sein "Bierchen" trinken durfte und wo nicht !

VG H.

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