Ausgang im Grenzort

  • Seite 3 von 5
08.12.2013 03:46von Batrachos
Frage
Ausgang im Grenzort

Hallo Forumsgemeinde,

Weiß nicht ob das Thema hier schon mal behandelt worden ist,die Suchfunktion gibt jedenfalls nichts her.
Wo habt ihr damals euren Ausgang verbracht,bei euren Dienst in Berlin oder an der Grünen Grenze.?
Was habt ihr "sinnvolles" unternomen wenn ihr Ausgang hattet?
Bei uns im Südharz ( Ellrich) gab es eine Stammkneipe der Grenzer die hieß "Schwarzer Adler". dort haben die meisten ihren Ausgang verbracht.
Und am Wochenende gab es dann bei uns im "Lindenhof" immer Disco,wo viele AGT ihren Ausgang verbracht haben.
Sicherlich gab es viele abgelegene GK,wo weit und breit keine Kneipen oder der gleichen waren,was habt ihr da im Ausgang gemacht?
Auf eure Antworten freue ich mich schon.
Einen schönen zweiten Advent wünsche ich allen,auch wenn ich ein "Weihnachtsmuffel bin.

MfG Batrachos

09.12.2013 08:44von Hansteiner
Antwort

0

0

Im "Kulperland" kannten die damals Mixgetränke glaube ich garnicht.

H.

09.12.2013 08:52von hundemuchtel 88 0,5
Antwort

0

0

eh, ich habe mir nur Cola Vodka und Moloun Rouge bestellt!! Mehr kannte ich ja auch nicht... war erst 19!!

Das gute hasserröder gabs bei uns....aber geschmeckt hat es nur bis kurz nach der Wende, jetzt schmeckt es mir immer so, als wenn das Bier in der Flasche mit einem doppelten Korn "gestreckt" oder verfeinert wurde. Mein Geschmack ist`s nicht mehr..Aber die sind ja Gott sei Dank verschieden


h.

09.12.2013 08:57von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Zitat von utkieker im Beitrag #27
Zitat von ek40 im Beitrag #25
Na ja,wir hatten da in Riebau keine großen Möglichkeiten hinsichtlich Kultur.
Eine Kneipe gab es im Ort,dort wurde dann die systematische "Druckbetankung" durchgeführt.
Oder es wurde im Dorfclub,welcher auf der anderen Strassenseite unserer Kompanie lag,zur Disco mit den Dorfschönheiten geladen.
Ausgang war zumindest für mich eher selten,wurde sehr oft mit A-Gruppe "belobigt".
Anbei mal Fotos vom Club und diesen "Events".


Oh ja hatte auch beim Ausgang häufig A- Gruppe oder UvD. Mensch Riebau lag ja gleich um die Ecke!

Gruß Hartmut!

Jo utkieker,waren quasi Nachbarn.
Links "Deiner Güst" stand ich oft am Zaun,es war unser letzter PP im Abschnitt,dann kam die TL.
Dort vor der Dumme befand sich auch unser letzter BT11 und ein Erdbunker.

Zum "Kino" möchte ich anmerken,dass bei uns auch manchmal sog. Filmvorführer aufschlugen.
Bevor das geschah,konnten wir uns immer aus 3 ? Filmen welche zur Auswahl standen, einen aussuchen.

Gruß ek40

avatar
( gelöscht )
09.12.2013 09:00von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Zitat von Hansteiner im Beitrag #31
Im "Kulperland" kannten die damals Mixgetränke glaube ich garnicht.

H.

Wodka -Cola=Spezi,oder 14,50-Cola,das waren unsere "Mixgetränke".
Manche ballerten sich mit Vermut weg.
Sekt vernichten ist mir nicht bekannt.
Ich bevorzugte meist ein,zwei,drei Bierchen....

avatar
( gelöscht )
17.12.2013 09:06von küche69
Antwort

0

0

Hallo zusammen, in Morsleben, sind wir immer in die "Ähra" gegangen, also eine normale Dorfkneipe. Mit dem Küchenteam haben wir aber auch Kinobesuche unternommen, oder haben auch einmal eine Fahrradtour gemacht, war immer sehr lustig und feucht!

Außer in die Dorfkneipe zu gehen gabs ja nichts anderes zum Ausgang!

Grüsse von Küche 69

_________________

"Wer nicht mit beiden Augen sieht, wird nie die ganze Wahrheit sehn!!

28.12.2013 12:00von ( gelöscht )
Antwort

0

0

War das bei euch in den Kneipen auch, dass es einen speziellen [url=http://zapfenstreich.net/]Zapfensteich/url] gab, wie bei der Bundeswehr? Der Zapfenstreich läutete immer die Ausgangssperre ein.. man man man das waren Zeiten

avatar
( gelöscht )
28.12.2013 13:16von sentry
Antwort

0

0

Zitat von küche69 im Beitrag #35
Hallo zusammen, in Morsleben, sind wir immer in die "Ähra" gegangen, also eine normale Dorfkneipe.


Bist Du sicher, dass das Ding nicht tatsächlich ERA hieß?
Immerhin war/ist die E ndlagerstätte für R adioaktive A bfälle die wichtigste Sehenswürdigkeit am Ort.

28.12.2013 15:14von küche69
Antwort

0

0

Na klar man, hab mich nur verschrieben, danke

uote=sentry|p316504]

Zitat von küche69 im Beitrag #35
Hallo zusammen, in Morsleben, sind wir immer in die "Ähra" gegangen, also eine normale Dorfkneipe.


Bist Du sicher, dass das Ding nicht tatsächlich ERA hieß?
Immerhin war/ist die E ndlagerstätte für R adioaktive A bfälle die wichtigste Sehenswürdigkeit am Ort.
[/quote]

30.12.2013 14:47von andyman
Antwort

0

0

Hallo Forum.mein Ausgangsort erstreckte sich auf den innerstaetischen S-Bahn Bereich von Berlin (ohne WB versteht sich),zu den Zielen gehörten alle näheren Kneipen allerdings mit Außnahmen die für GT-Angehörige gesperrt waren.Da ich in Berlin einen Bruder wohnen hatte bin ich oft bei ihm gewesen und ich war dann in Zivil unterwegs was auf jeden Fall von Vorteil war.Als EK war ich öfter in einer Gaststätte am S-Bahnhof Karlshorst zum Tanz,weiß leider nicht mehr wie sie hieß,die gibt es heute nicht mehr.Die kulturellen Erlebnisse beschränken sich auf Tierpark und Museen wo man auch ermäßigt reinkam,man muß auch wissen das der Ausgang sehr spärlich verteilt wurde.Von der ganzen Kp.waren höchstens 5 gleichzeitig im Ausgang da kann man sich ja ausrechnen wie oft man dran war.Da wir aber oft in Berlin dienstlich mit dem Fahrzeug unterwegs waren gab es keinen Mangel an geistlichen Getränken ,eher Mangel an dienstfrei.Alles in allem gesehen hatte ich es in dieser Hinsicht gut getroffen.LGandyman

30.12.2013 14:53von glasi
Antwort

0

0

Zitat von andyman im Beitrag #39
Hallo Forum.mein Ausgangsort erstreckte sich auf den innerstaetischen S-Bahn Bereich von Berlin (ohne WB versteht sich),zu den Zielen gehörten alle näheren Kneipen allerdings mit Außnahmen die für GT-Angehörige gesperrt waren.Da ich in Berlin einen Bruder wohnen hatte bin ich oft bei ihm gewesen und ich war dann in Zivil unterwegs was auf jeden Fall von Vorteil war.Als EK war ich öfter in einer Gaststätte am S-Bahnhof Karlshorst zum Tanz,weiß leider nicht mehr wie sie hieß,die gibt es heute nicht mehr.Die kulturellen Erlebnisse beschränken sich auf Tierpark und Museen wo man auch ermäßigt reinkam,man muß auch wissen das der Ausgang sehr spärlich verteilt wurde.Von der ganzen Kp.waren höchstens 5 gleichzeitig im Ausgang da kann man sich ja ausrechnen wie oft man dran war.Da wir aber oft in Berlin dienstlich mit dem Fahrzeug unterwegs waren gab es keinen Mangel an geistlichen Getränken ,eher Mangel an dienstfrei.Alles in allem gesehen hatte ich es in dieser Hinsicht gut getroffen.LGandyman

Hallo Andymann. War es nicht verboten in Zivil in denn Ausgang zu gehen???

30.12.2013 15:18von andyman
Antwort

0

0

Hallo Andymann. War es nicht verboten in Zivil in denn Ausgang zu gehen???[/quote]
@glasi
Na sicher war das verboten,zumindestens für die GWDler mit 18 Monaten Dienstzeit.Wir mußten unsere Zivilsachen nach der Einberufung nach Hause schicken,es gab öfter mal ne Spindkontrolle da war sogar Unterwäsche verboten.Als EK hab ich mir dann Zivil aus dem Urlaub mitgebracht und auf dem Sportplatz im Gerätehaus versteckt und ich hatte ja noch meinen Bruder in Berlin wohnen. Meine Kp. lag mitten im Wohngebiet in Karlshorst,wenn du am UvD vorbei warst standest du im Zivilbereich.So gesehen war es alles sehr leger und wir waren als Fahrer beim Stab des GKM fast ständig im Zivilbereich unterwegs aber man konnte ja schlecht in FDU in eine Kneipe gehen.Ich kann mich noch an einen Imbiß in der Nähe erinnern den wir abends öfter aufgesucht haben um ein Bierchen zu trinken,da stand man natürlich auf dem Präsentierteller weil gegenüber ne Kaufhalle war und Offiziere vom Stab nach Dienstschluß da eingekauft haben.LGandyman

30.12.2013 23:06von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Zitat von eggi49 im Beitrag #36
War das bei euch in den Kneipen auch, dass es einen speziellen [url=http://zapfenstreich.net/]Zapfensteich/url] gab, wie bei der Bundeswehr? Der Zapfenstreich läutete immer die Ausgangssperre ein.. man man man das waren Zeiten


So einen Kneipen-Zapfenstreich kenn ich nicht, der persönliche Zapfenstreich war wenn einer hackedicht vom Stuhl gerutscht ist, oder wenn du halt normal angetütelt "heim" gewackelt bist.
Den ominösen "Zapfenstreich" gab es glaub ich bei der NVA so gar nicht, was war denn das so richtig?

avatar
( gelöscht )
30.12.2013 23:26von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Theoretisch hätte ich als Zeitsoldat Anspruch auf Ausgang bis um 6 Uhr gehabt, aber die Kompanie lag im Grenzgebiet in einem Dorf, wo sich Hase und Fuchs gute Nacht sagen. Also hätte es wohl Alarm gegeben, wenn man nicht um 22 Uhr in der Kaserne war. Ausgang war ja immer nach der Frühschicht, theoretisch jeden 3. Tag, praktisch war man eventuell 2 mal pro Monat im Ausgang und an Tagen wie Ostern, Weihnachten oder Silvester war allgemeine Ausgangssperre.

Gruß Hartmut!

avatar
( gelöscht )
31.12.2013 12:58von ✝Krepp
Antwort

0

0

Zitat von utkieker im Beitrag #43

.......Ausgang war ja immer nach der Frühschicht, theoretisch jeden 3. Tag, .....


nönö, es war jeden 4. weil alle 4Tage Frühschicht.
Davon bei Bat-Sicherung auch immer nur 2Züge.
Praktisch dann also alle 8Tage weil:
Die anderne 2 hatten A-Gruppe usw. sowie den "KD-Dienst".

Durch "Belobigungen" wegen Spind, Haarschnitt usw. konnte es sich auch auf 16Tage erhöhen

31.12.2013 16:30von PF75
Antwort

0

0

und wenn man Pech hatte war die Dorfkneipe amAusgangstag zu ,bei uns wr glaub ich Montag und Dienstag Ruhetag,also 2 Woche nix Ausgang

Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!