Ausgang im Grenzort

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08.12.2013 03:46von Batrachos
Frage
Ausgang im Grenzort

Hallo Forumsgemeinde,

Weiß nicht ob das Thema hier schon mal behandelt worden ist,die Suchfunktion gibt jedenfalls nichts her.
Wo habt ihr damals euren Ausgang verbracht,bei euren Dienst in Berlin oder an der Grünen Grenze.?
Was habt ihr "sinnvolles" unternomen wenn ihr Ausgang hattet?
Bei uns im Südharz ( Ellrich) gab es eine Stammkneipe der Grenzer die hieß "Schwarzer Adler". dort haben die meisten ihren Ausgang verbracht.
Und am Wochenende gab es dann bei uns im "Lindenhof" immer Disco,wo viele AGT ihren Ausgang verbracht haben.
Sicherlich gab es viele abgelegene GK,wo weit und breit keine Kneipen oder der gleichen waren,was habt ihr da im Ausgang gemacht?
Auf eure Antworten freue ich mich schon.
Einen schönen zweiten Advent wünsche ich allen,auch wenn ich ein "Weihnachtsmuffel bin.

MfG Batrachos

08.12.2013 15:49von PF75
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In der Ausbildung in Potsdam hatte man schon die Möglichkeit sich mit Kultur u.ä. zu befassen,am Kanten gabs ja eh nur die Kneipe als Ausgangsgebiet und da gabs ja nur eine Beschäftigung

08.12.2013 15:50von ( gelöscht )
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Zitat von Lutze im Beitrag #14
Zitat von tesssi55 im Beitrag #13
Hallo

Wir hatten nur Ausgang in Lassahn,mit dem Satz vom Spieß "Sie haben Ausgang in die Gasstätte Lassahn".Die hatten wohl Angst wir gehen stiften denn 200-300 m hinter der Kneipe war der Kanten kein GSZ keine SiG.Zur Gasstätte musste man laufen.Ab und zu hat unser KC hereingeschaut und hat eine Runde Bier spendiert.Sein Name war Hptm Tippensäufer der Name ist war.Er ist Ende der 80ziger Jahre einem Krebsleiden erllegen laut diesem Thread "Genossen Soldaten! Mein Name ist Hauptmann "Sacki"...(aus diesem Grund volle Namensnennung)Bei Gaststättenshluss kam unsere Ausgangsstreife mit einem LO und holte uns ab.Auf dem Weg in die GK wurde der Suchscheinwerfer angemacht rechts links ausgeleuchtet damit die verschollenen Kumpels auch in ihr Bett fanden.Im Prinzip wurde nur Talsperre gespielt.
Gruß tesssi55

beim Ausgang gleich in die nächste Kneipe?,
ein Kino-Besuch,oder die Sehenswürdigkeiten
in der nächsten Kreisstadt ansehen,
oder war das zeitlich nicht drin?
Lutze


Lassahn hatte nur eine Kneipe und Schluss.Kreisstadt zu weit,eimal nach Zarrentin weil die Kneipe zu hatte.Den Spruch vom Spieß "Sie haben Ausgang in die Gasstätte Lassahn" habe ich 1 Jahr alle 8Tage gehört .

tesssi55

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08.12.2013 17:51von Batrachos
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Hallo,

In Ellrich gab es noch mehr Kneipen,aber der "Schwarze Adler" war die Stammkneipe der AGT.
Lag wohl daran das sie am nächsten an der GK lag,ca 500m.
Außerdem gab es ein schönes Waldbad was im Sommer auch sehr gern in Anpruch genommen wurde.
Und ein großes Kino hatten wir auch,wo Dienstags und Freitags Vorstellungen liefen.
Also für eine Stadt im Grenzgebiet ca 3000 Einwohner damals,ein recht doch abwechslungsreiches Freizeitangebot für AGT und Einwohner.

MfG Batrachos

08.12.2013 18:24von ( gelöscht )
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Zitat von Lutze im Beitrag #14
[quote=tesssi55|p312535]
beim Ausgang gleich in die nächste Kneipe?,
ein Kino-Besuch,oder die Sehenswürdigkeiten
in der nächsten Kreisstadt ansehen,
oder war das zeitlich nicht drin?
Lutze

Hallo @Lutze,

In Gollensdorf gab es drei "Sehenswürdigkeiten"! Erstens die Dorfkirche, zweitens die Grenzkompanie und drittens die Dorfkneipe. Mangels Alternative blieb meistens nur die Dorfkneipe - Spezialität des Hauses: Goldbroiler mit Pommes und zum Nachspülen ein kühles Pils. Übrigens gab es ein reglementiertes Ausgangsrevier und das beschränkte sich auf Gollensdorf und Bömenzien. Ab und an durften wir auch mal nach Arendsee aber um 22°° Uhr war Zapfenstreich, d. h. um 21Uhr30 mußte die Zeche bezahlt sein, daß man pünktlich in der Kaserne war.
Nun schön in Salzwedel gab es durchaus kulturelle Einrichtungen aber zur Kindervorstellung wollte man auch nicht ins Kino.
Übrigens gab es in jeder Kompanie Filmvorführer gerade zu Weihnachten war das sehr angesagt. Na ja und "Westfernsehen" gabs zur Schicht übers Dienstfernglas gratis .

Gruß Hartmut und noch frohen 2. Advent!

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08.12.2013 19:04von hundemuchtel 88 0,5
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Zitat von utkieker im Beitrag #19
Zitat von Lutze im Beitrag #14
[quote=tesssi55|p312535]
beim Ausgang gleich in die nächste Kneipe?,
ein Kino-Besuch,oder die Sehenswürdigkeiten
in der nächsten Kreisstadt ansehen,
oder war das zeitlich nicht drin?
Lutze

Hallo @Lutze,

In Gollensdorf gab es drei "Sehenswürdigkeiten"! Erstens die Dorfkirche, zweitens die Grenzkompanie und drittens die Dorfkneipe. Mangels Alternative blieb meistens nur die Dorfkneipe - Spezialität des Hauses: Goldbroiler mit Pommes und zum Nachspülen ein kühles Pils. Übrigens gab es ein reglementiertes Ausgangsrevier und das beschränkte sich auf Gollensdorf und Bömenzien. Ab und an durften wir auch mal nach Arendsee aber um 22°° Uhr war Zapfenstreich, d. h. um 21Uhr30 mußte die Zeche bezahlt sein, daß man pünktlich in der Kaserne war.
Nun schön in Salzwedel gab es durchaus kulturelle Einrichtungen aber zur Kindervorstellung wollte man auch nicht ins Kino.
Übrigens gab es in jeder Kompanie Filmvorführer gerade zu Weihnachten war das sehr angesagt. Na ja und "Westfernsehen" gabs zur Schicht übers Dienstfernglas gratis .

Gruß Hartmut und noch frohen 2. Advent!


Hartmut !!!! Rotmark:die Filme die es da gab waren Abends sehr schlecht ausgeleuchtet

Gleichfalls mit dem 2-ten Adv und viele Grüsse hundemuchtel 88 0,5

08.12.2013 19:09von Lutze
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Zitat von tesssi55 im Beitrag #13
Hallo

Wir hatten nur Ausgang in Lassahn,mit dem Satz vom Spieß "Sie haben Ausgang in die Gasstätte Lassahn".Die hatten wohl Angst wir gehen stiften denn 200-300 m hinter der Kneipe war der Kanten kein GSZ keine SiG.Zur Gasstätte musste man laufen.Ab und zu hat unser KC hereingeschaut und hat eine Runde Bier spendiert.Sein Name war Hptm Tippensäufer der Name ist war.Er ist Ende der 80ziger Jahre einem Krebsleiden erllegen laut diesem Thread "Genossen Soldaten! Mein Name ist Hauptmann "Sacki"...(aus diesem Grund volle Namensnennung)Bei Gaststättenshluss kam unsere Ausgangsstreife mit einem LO und holte uns ab.Auf dem Weg in die GK wurde der Suchscheinwerfer angemacht rechts links ausgeleuchtet damit die verschollenen Kumpels auch in ihr Bett fanden.Im Prinzip wurde nur Talsperre gespielt.
Gruß tesssi55

da hat man schon Ausgang,
und die Grenzer werden mit Suchscheinwerfer
zurückgeholt,selten so gelacht
Lutze

08.12.2013 19:36von Mani
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Der Standort Einöd hatte keine Kneipe bei nur etwa 30 Einwohner kein Wunder.Ausgang also nur nach Lindenau mit einer Kneipe ,einen guten Kilometer oder nach Heldburg etwa 3 Kilometer und 4 Kneipen .Eine sogar mit Kino am Freitag und auch mal Tanz.Man mußte natürlich laufen und rechtzeitig los um um 24 Uhr wieder in der Unterkunft zusein .In den letzten Monaten habe ich immer versucht Standorterweiterung zubekommen da ich in etwa 30 Kilometer Entfernung wohnte.Das Problem war immer die Fahrerei ,es kam ja keiner ins Sperrgebiet rein .Mal wars ein Ufz mit Auto ,mal der Schreiber mit Dienstkrad. Etwas war immer möglich.
Mani

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08.12.2013 19:39von ( gelöscht )
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #11
Gerade habe ich zum Thema hier gepostet (Beitrag 17):

Meine Zeit in Freienhagen





Hallo , zu den Bildern nur kurz eins, ich war damals in Bernterode regelmäßig im Kinderferienlager.Das Dorf liegt ca. 14 km entfernt von Heiligenstadt.

Ja und jetzt zum Thema Ausgang. Wir hatten , wie die meisten Grenzkompanien, nur eine Gaststätte. Das Essen war super und die Getränke ebenfalls.Die waren auch sehr wichtig....

Leider war sonst rein garnichst los. Also hoch die Tassen.....

Mfg der Schreiberer

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08.12.2013 19:56von ( gelöscht )
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Hey,

auch wenn wir genau wußten wie der Abend endet , so war es immer lustig auch wenn man, am nächsten Morgen, einen "Schädel "hatte.

Was blieb uns auch sonst , wir hatten so eine kleine Ablenkung vom Alltag und der war nicht so einfach....

Mfg der Schreiberer

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08.12.2013 22:38von ( gelöscht )
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Na ja,wir hatten da in Riebau keine großen Möglichkeiten hinsichtlich Kultur.
Eine Kneipe gab es im Ort,dort wurde dann die systematische "Druckbetankung" durchgeführt.
Oder es wurde im Dorfclub,welcher auf der anderen Strassenseite unserer Kompanie lag,zur Disco mit den Dorfschönheiten geladen.
Ausgang war zumindest für mich eher selten,wurde sehr oft mit A-Gruppe "belobigt".
Anbei mal Fotos vom Club und diesen "Events".

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09.12.2013 00:34von ( gelöscht )
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #20

Übrigens gab es in jeder Kompanie Filmvorführer gerade zu Weihnachten war das sehr angesagt. Na ja und "Westfernsehen" gabs zur Schicht übers Dienstfernglas gratis .

Hartmut !!!! Rotmark:die Filme die es da gab waren Abends sehr schlecht ausgeleuchtet

Gleichfalls mit dem 2-ten Adv und viele Grüsse hundemuchtel 88 0,5


Hallo @hundemuchtel 88 0,5

Das Nachtprogramm lief über Infrarot selbst erlebt in einer Nachtschicht, der BGS hat uns mit Infrarot beobachtet, und wir hatten den Infrarotfilter im Dienstfernglas. Anschließend den Scheinwerfer drauf gerichtet, danach ein lautes Fluchen vom BGS - ihr Infrarotnachtsichgerät hat es wohl nicht überlebt!

Gruß Hartmut!

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09.12.2013 00:41von ( gelöscht )
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Zitat von ek40 im Beitrag #25
Na ja,wir hatten da in Riebau keine großen Möglichkeiten hinsichtlich Kultur.
Eine Kneipe gab es im Ort,dort wurde dann die systematische "Druckbetankung" durchgeführt.
Oder es wurde im Dorfclub,welcher auf der anderen Strassenseite unserer Kompanie lag,zur Disco mit den Dorfschönheiten geladen.
Ausgang war zumindest für mich eher selten,wurde sehr oft mit A-Gruppe "belobigt".
Anbei mal Fotos vom Club und diesen "Events".


Oh ja hatte auch beim Ausgang häufig A- Gruppe oder UvD. Mensch Riebau lag ja gleich um die Ecke!

Gruß Hartmut!

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09.12.2013 08:29von hundemuchtel 88 0,5
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Zitat von utkieker im Beitrag #26
Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #20

Übrigens gab es in jeder Kompanie Filmvorführer gerade zu Weihnachten war das sehr angesagt. Na ja und "Westfernsehen" gabs zur Schicht übers Dienstfernglas gratis .

Hartmut !!!! Rotmark:die Filme die es da gab waren Abends sehr schlecht ausgeleuchtet

Gleichfalls mit dem 2-ten Adv und viele Grüsse hundemuchtel 88 0,5


Hallo @hundemuchtel 88 0,5

Das Nachtprogramm lief über Infrarot selbst erlebt in einer Nachtschicht, der BGS hat uns mit Infrarot beobachtet, und wir hatten den Infrarotfilter im Dienstfernglas. Anschließend den Scheinwerfer drauf gerichtet, danach ein lautes Fluchen vom BGS - ihr Infrarotnachtsichgerät hat es wohl nicht überlebt!

Gruß Hartmut!

moin Hartmut, davon habe ich belustigt gelesen damals!

gruß h.

09.12.2013 08:37von Hansteiner
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Wenn Ausgang war machten die Kneiper durch uns auch schönen Umsatz.
Bei uns war es so üblich,dass nicht nur Bier sondern vorallem Sekt in "strömen" floß.
War das woanders ähnlich ?

VG H.

09.12.2013 08:40von hundemuchtel 88 0,5
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Moin, ja, bei mir eher Mixgetränke, stand damals noch nicht so auf Pils...Genug Umsatz haben die Wirte allemal gemacht mit uns!

gruß h.

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