Meine Zeit in Freienhagen

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11.12.2013 21:57
#46
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Kein Bauwerk ist zu 100 Prozent stabil, schon gar nicht eine schlanke Röhre mit "Kopf".

Das Ding hat geschaukelt und mein Uffz. hat kräftig mitgemacht, siehe hier

Zitat von Freienhagener im Beitrag #10

Uffz. Hü. fand bei Sturm großen Spaß daran, der Schwankung des Turms folgend, in der Kanzel mitzuschaukeln. Allerdings war das bevor irgendwo einer dieser BT 11 umfiel.



Meine Zeit in Freienhagen (Antwort 10)

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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11.12.2013 22:13 (zuletzt bearbeitet: 11.12.2013 23:09)
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#47
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Selbst wenn man sich von einer zur anderen Seite der Kanzel bewegte hat der BT11 merkbar leicht geschwankt.


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11.12.2013 22:15 (zuletzt bearbeitet: 11.12.2013 22:25)
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#48
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Ich war ja nie mit einem 1000-Tage-Uffz. im GD draußen, die haben bei uns meist die Waffenkammer gemacht, mit BU's schon öfters , falls doch hätt ich dem Uffz. wohl beim lustigen Schaukeln auf dem Turm ein paar reingedonnert das er schnell wieder auf normal umschaltet


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11.12.2013 22:44
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#49
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #48
Ich war ja nie mit einem 1000-Tage-Uffz. im GD draußen, die haben bei uns meist die Waffenkammer gemacht, mit BU's schon öfters , falls doch hätt ich dem Uffz. wohl beim lustigen Schaukeln auf dem Turm ein paar reingedonnert das er schnell wieder auf normal umschaltet


Also ich war vlt so 8-12 mal auf nem alten BT 11 . Und der hat schön geschaukelt . Hab mir grad vorgestellt wie ich mich mit Dir dort rumgerollt hätte .Damals hatten wir bestimmt auch die selbe Gewichtsklasse .
Ach ja, die Heizkörper waren schon entfernt .

Fritze


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11.12.2013 22:53 (zuletzt bearbeitet: 11.12.2013 22:54)
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#50
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Zitat von Fritze im Beitrag #49
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #48
Ich war ja nie mit einem 1000-Tage-Uffz. im GD draußen, die haben bei uns meist die Waffenkammer gemacht, mit BU's schon öfters , falls doch hätt ich dem Uffz. wohl beim lustigen Schaukeln auf dem Turm ein paar reingedonnert das er schnell wieder auf normal umschaltet


Also ich war vlt so 8-12 mal auf nem alten BT 11 . Und der hat schön geschaukelt . Hab mir grad vorgestellt wie ich mich mit Dir dort rumgerollt hätte .Damals hatten wir bestimmt auch die selbe Gewichtsklasse .
Ach ja, die Heizkörper waren schon entfernt .

Fritze






Ach Fritze, damals war ich ein spacker Hund, irgendwas um 80 Kilogrämmchen, kein Vergleich zu den 110 Lebendgewicht von heute


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11.12.2013 23:01
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#51
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Aber Spass hätts doch gemacht !


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11.12.2013 23:05 (zuletzt bearbeitet: 11.12.2013 23:06)
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#52
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Zitat von Fritze im Beitrag #51
Aber Spass hätts doch gemacht !


Ich glaub mit dir wär Dienstvergehen angesagt gewesen, wir hätten erst eine entkorkt und dann geschaukelt


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12.12.2013 07:11
#53
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Zitat von Blondi im Beitrag #44
Zitat von Hansteiner im Beitrag #43
Ich denke das die BT's einfach gesprengt wurden.

H.


Im Sommer 80 sah ich eine BT11 zwischen Bleckenrode und Teistungen kippen. Er wurde abgerissen. Dazu wurde er oben mit dem Spill angeschlagen, unten wurden die Schrauben gelöst und er wurde einfach umgezogen.

Gruß Blondi


Hallo und guten Morgen,

das wird wohl unterschiedlich gewesen sein, je nach den örtlichen Bedingungen.
Blondi, habe ein Bild vom Abriss BT-6 "Lindewerra",die Aufnahme ist von der westl.Seite der Brücke gemacht worden, genau zum Zeitpunkt der Zündung.

VG H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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12.12.2013 17:58
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#54
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Vermerkt im Buch: Die Grenze im Eichsfeld, Seite 52 : 1976, 3. Januar, Der Betonturm am Mönchsberg beim Paterhof stürzt im Sturm um. Demnach geschehen im GR4, II. Btl Jützenbach, 5. GK Silkerode (oder 6. GK Ecklingerode).

mfG U.


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12.12.2013 18:01 (zuletzt bearbeitet: 12.12.2013 18:02)
#55
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Weiter gehts mit meinen Erinnerungen:

Hunde

Die Schäferhunde Aldo und Cora kamen von der Laufanlage zur Erholung in den Freienhagener Zwinger. Zunächst war ein Uffz. für sie zuständig, der „Hunde-PK (Politkommissar)“. Danach kümmerte sich M. um sie und durfte sie auch mit zur Schicht nehmen. Ab und zu wurde eine halbe Kuh als Futter geliefert, die Matz zerteilte und in den „Kühlschrank“ beförderte. Das war ein Faß, in das über einen Schlauch kontinuierlich Wasser eingelassen wurde, welches unten durch eine Öffnung wieder abfloß.
Die Tiere schienen überaus zutraulich, bis wir bei Schichtbeginn im Dorf Zivilisten begegneten. Da knurrten und bellten sie.
Pa. und A. lagen am Wasserbehälter, als überraschend ein entkräfteter und scheinbar hilfebedürftiger Hund auftauchte. Sie lockten ihn an und fütterten ihn. Als er die ganze Schicht bei ihnen blieb und man sich sogar gegenseitig wärmte, legten sie ihm einen Gewehrriemen als Halsband an und nahmen ihn mit in die Kompanie.


Zum Wetter

Im Herbst, vor ihrem Heimgang, machten uns die Gänger Angst vor dem Winter. Sie prophezeiten, daß die Vögel tot von den Telefondrähten fallen würden und daß wir beim Pinkeln rückwärts gehen müßten, da der gefrierende Strahl Eiszapfen bildet.
Aber der Winter ´74/´75 war mild. Ich hatte nur eine Nachtschicht mit Schnee, knapp unter dem Gefrierpunkt. Allerdings fiel unser LO aus, so daß wir in die Kompanie marschieren mußten.
Trotzdem, zum Frieren reichte bei acht Stunden Dienst auch weniger Kälte, insbesondere bei Nacht. Wer längere Zeit gesessen hatte, mußte laufen, um wieder warm zu werden. Aber längeres Laufen macht müde und kostet Energie. Setzte man sich anschließend wieder hin, fror man umso mehr. Da halfen auch zwei Paar Strümpfe, Füßlinge, Einziehlinge aus Filz und Filzstiefel übereinander nicht auf Dauer.
Typisches Grenzerwetter war für mich neblig und verregnet. Ich war zwar kein Fan der Rockgruppe Puhdys. Aber einer ihrer Liedtexte paßte perfekt zu diesem Wetter: „Du wirst sehn wie Regen schwebt, wie sich Berg und Tal verwebt, so fein...“.


Feuer machen

Vorwiegend aus langer Weile wurden draußen Feuer angezündet. Meist wurden darüber mit dem Seitengewehr geöffnete und aufgespießte Komplekte gebraten, vorzugsweise Schmalzfleisch, oder Knackwurst am Reinigungsstab. Das Ganze mußte heimlich geschehen, möglichst trocken, ohne Rauch. Geradezu exzessiv hat das unser P. betrieben, weshalb wir ihn „Feuer-Pa.“ nannten.


Luftkissen

Da wir draußen vorwiegend auf dem Erdboden saßen, ließen wir uns von Zuhause kleine Luftkissen schicken.
Obwohl ein kaltes Hinterteil gesundheitliche Folgen haben konnte und es schwer machte, sich auf den Dienst zu konzentrieren, waren die Dinger mit der Begründung verboten, wir würden es uns damit nur bequem machen und dann wohlmöglich einschlafen. Die Vorgesetzten beschlagnahmten die Kissen bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Unser Spieß hatte eine regelrechte Trophäensammlung.
Lustig war es, wenn man sich auf Grenzstreife einem Postenpaar näherte und plötzlich ein zweifaches Pffff ertönte. Dann hatten die Leute den Stöpsel gezogen und verbargen das entleerte Kissen schnell am Körper.


Der Frisör kommt

Jaques Galais, der Weltmeister der Frisöre, warb damals im Westfernsehen für ein haariges Produkt. Deshalb nannten wir den zivilen Grenzfrisör gleich dünner Statur "Weltmeister". Wenn der aufkreuzte, hat man sich verpißt. Wer es schaffte unentdeckt zu bleiben, öffnete das Fenster und brüllte dem abfahrenden Trabant des Meisters hinterher.
Gelegentlich hat Ma. uns frisiert - einmal gleich mehrere -, weil der "Weltmeister" nicht kam und wir in den Ausgang wollten.


„Memphis“ (MfS)

Ab und zu tauchte überraschend ein Hauptmann Ludwig B. in der Kompanie auf und dann stand unser Kompaniechef stramm und machte Meldung, obwohl er Major war. Der B. war dafür bekannt, daß er lautlos in Soldatenstuben schlich. Dabei soll er Briefeschreibern heimlich über die Schulter gesehen haben.


„Grema“ (Grenzmacke)

Der Dienst an der Grenze ließ mitunter Depressionen aufkommen.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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12.12.2013 18:10
#56
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Micha, jetzt wo du es schreibst.
Den Hptm. vom Mfs, der "leise", war bei uns auch oft zu Gast. Auch mein alter KC, ein Maj., machte brav "Männchen" !

VG H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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12.12.2013 18:27
#57
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Rainer, dann müßtest Du auch den "Weltmeister" kennen..............

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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12.12.2013 19:22
#58
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Also wir wurden immer nach Arenshausen zum "richtigen" Friseur befohlen.
Auf die GK ist keiner extra gekommen.

VG H:

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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12.12.2013 19:50
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#59
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Zitat von Hansteiner im Beitrag #53
Zitat von Blondi im Beitrag #44
Zitat von Hansteiner im Beitrag #43
Ich denke das die BT's einfach gesprengt wurden.

H.


Im Sommer 80 sah ich eine BT11 zwischen Bleckenrode und Teistungen kippen. Er wurde abgerissen. Dazu wurde er oben mit dem Spill angeschlagen, unten wurden die Schrauben gelöst und er wurde einfach umgezogen.

Gruß Blondi


Hallo und guten Morgen,

das wird wohl unterschiedlich gewesen sein, je nach den örtlichen Bedingungen.
Blondi, habe ein Bild vom Abriss BT-6 "Lindewerra",die Aufnahme ist von der westl.Seite der Brücke gemacht worden, genau zum Zeitpunkt der Zündung.

VG H.


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12.12.2013 19:52
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#60
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( gelöscht )

ok, dann mal das Bild zu erst.
"Weggmachen" der FSt. Hohengandern.

Oss`n

ach so - gefunden schon seit längerem im www.


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