Warum kamen an den Westgrenzen nicht ausschließlich Berufssoldaten zum Einsatz?

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14.07.2015 17:35
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#46
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Zitat von damals wars im Beitrag #45
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #33
Zitat von ABV im Beitrag #1
War das nicht allein schon ein Indiz dafür, dass sich die Grenzsicherung mehr nach innen als nach außen richtete?

Zumal die Grenzanlagen keinen Angreifer ernsthaft aufgehalten hätten.

Daran konnte es doch überhaupt keine Zweifel geben. Am Aufbau der Grenzsicherungsanlagen war doch erkennbar, dass es nur darum ging, die Bewohner am Verlassen des Gebietes der DDR zu hindern. Einem massiven Angriff aus dem Westen hätten diese Anlagen sicher kaum standgehalten.




Hier mal ein Link zum Thema Drahthindernis.
War auch Thema in der Ausbildung.

http://www.rc-panzerketten-forum.eu/wbb2...3daee51ad1a4adf

Zitat:" Geschrieben von shooter am 07.07.2007 um 15:13:

...da kann ich als altgedienter Pio auch noch meinen Senf dazu geben:

Auch heute noch haltenn drei rollen S-Draht zuverlässig einen Leo 2 auf (...auch wenn der Komandant, ein etwas verwirrter Uffz das nicht warhaben wollte und es trotzdem probiert hat ... großes Grinsen )

Nach ca 100m stand die Kiste und nix ging mehr. Der S-Draht wickelt sich so ums Antriebsrad das da wirklich garnix mehr geht."


Hubert, Du alter Pionierhaudegen, sagt der Begriff "gestreckte Ladung" etwas? 2 Stück davon per Werfer eingebracht, dann gibt es keinen
S-Draht mehr.
Micha


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14.07.2015 17:38
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#47
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Auch heute noch haltenn drei rollen S-Draht zuverlässig einen Leo 2 auf


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14.07.2015 18:01
#48
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Da Manöver des Feindes meist in Grenznähe stattfinden, gehe ich davon aus, dass Grenzsoldaten an den Durchbruchsstelle Kanonfutter sind und die restlichen Grenztruppen alsbald von den übrigen Truppen abgeschnitten sind, sich ergeben müssen und die Kriegsgefangenschaft verschickt werden. Das ist der Grund für die generell eher bescheidene Ausrüstung von Grenztruppen weltweit. Sie haben kaum Zeit zu reagieren und deshalb wäre es Vergeudung, ihnen teures Gerät zu geben, welches nur beim Gegner landet.
Die richtig gut ausgerüsteten Truppen befinden sich meist etwas im Landesinnern, damit sie noch Zeit haben, um sich dorthin zu verschieben, wo der Feind am besten bekämpft werden kann. Wohin man sich verschieben muss, hängt davon ab, wo der Feind durchbricht.
Theo


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14.07.2015 21:00 (zuletzt bearbeitet: 14.07.2015 21:06)
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#49
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Also wer glaubt, das eine Drahtsperre ein ernstzunehmendes Hindernis darstellt, hat gelinde gesagt von militärischen Dingen Null Ahnung.
Will mir einer ernsthaft erzählen, das diese Pappgrenze Richtung Westen ein Hindernis für eine Panzerdivision darstellt. Die wäre einfach so überrollt worden. Diese Scheinhindernisse wären schlichtweg weggesprengt worden, auch mit Hilfe der Luftwaffe und Pionieren.
Zumal die Fahrzeugsperren Richtung Osten aufgebaut waren und damit einfach zu überfahren gewesen wären.
Mit freundlichen Grüßen Marder
Ps. Da lügt ihr euch einen in die Tasche

Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.


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14.07.2015 21:04 (zuletzt bearbeitet: 14.07.2015 21:06)
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#50
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Überlegt mal wie lange andere Hindernisse gehalten haben.
Westwall Atlantikwall und Maginotlinie.
In modernen Kriegen bist du im Nachteil mit festen Verteidigungsstellungen.
Das sollte eigentlich jedem Offizier nach 1939 klar sein.
Mit freundlichen Grüßen Marder

Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.


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14.07.2015 21:22 (zuletzt bearbeitet: 14.07.2015 21:22)
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#51
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #40


Aber vor westlichen Agenten bot die Grenze Schutz. Die konnten nicht so wie unsere eigenen Leute geschleust werden. An den Güst konnte dagegen der Zoll Spionagematerial finden und den enttarnten Agenten den zuständigen Organen übergeben.


...eine sehr humoristische Einlage Herr Feldwebel


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14.07.2015 21:26
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#52
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Zitat von damals wars im Beitrag #45
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #33
Zitat von ABV im Beitrag #1
War das nicht allein schon ein Indiz dafür, dass sich die Grenzsicherung mehr nach innen als nach außen richtete?

Zumal die Grenzanlagen keinen Angreifer ernsthaft aufgehalten hätten.

Daran konnte es doch überhaupt keine Zweifel geben. Am Aufbau der Grenzsicherungsanlagen war doch erkennbar, dass es nur darum ging, die Bewohner am Verlassen des Gebietes der DDR zu hindern. Einem massiven Angriff aus dem Westen hätten diese Anlagen sicher kaum standgehalten.




Hier mal ein Link zum Thema Drahthindernis.
War auch Thema in der Ausbildung.

http://www.rc-panzerketten-forum.eu/wbb2...3daee51ad1a4adf

Zitat:" Geschrieben von shooter am 07.07.2007 um 15:13:

...da kann ich als altgedienter Pio auch noch meinen Senf dazu geben:

Auch heute noch haltenn drei rollen S-Draht zuverlässig einen Leo 2 auf (...auch wenn der Komandant, ein etwas verwirrter Uffz das nicht warhaben wollte und es trotzdem probiert hat ... großes Grinsen )

Nach ca 100m stand die Kiste und nix ging mehr. Der S-Draht wickelt sich so ums Antriebsrad das da wirklich garnix mehr geht."


Hubert, die letzte Sperre an der Grenze, als ich flüchtete, war ein S Draht Rolle. Ich habe müde gegrinst und einen Sprung darüber gemacht und war im Westen . Das war rausgeschmissenes Geld, diese Drahtrolle


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14.07.2015 21:29 (zuletzt bearbeitet: 14.07.2015 21:33)
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#53
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Zitat von Gert im Beitrag #51
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #40


Aber vor westlichen Agenten bot die Grenze Schutz. Die konnten nicht so wie unsere eigenen Leute geschleust werden. An den Güst konnte dagegen der Zoll Spionagematerial finden und den enttarnten Agenten den zuständigen Organen übergeben.


...eine sehr humoristische Einlage Herr Feldwebel


Hallo,
wenn man dafür den Aufwand getrieben hat, hat aber jemand bei Kosten Nutzen Rechnung jämmerlich versagt!!!
Mit freundlichen Grüßen Marder
Ps. heute hätten sie einen Draht vor das Internet gemacht oder ein Kondom vorm Stecker der Fritzbox um nicht ausspioniert zu werden.
Außerdem, heißt das Genosse Feldwebel oder???

Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.


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14.07.2015 21:35
#54
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Als Außenstehender,…oder als Betrachter der damaligen Sache,......
.. mag es sein dass eine Drahtsperre kein Hindernis ist, war oder sein k......(!)
Was weiß ich aber was davor und danach ist ??????????
(wer war damals an der Zonengrenze, kennt sich aus mit den Gegebenheiten ?)
Bezugnehmend auf das Thema:
Zum Glück haben wir heute das Jahr 2015 und nicht 1981!


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14.07.2015 21:38
avatar  Marder
#55
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Du kannst mir glauben, dass wussten wir sehr genau.
Da wir aber nie vorhatten dort hinzugehen ist das nur theoretisch zu betrachten.
Mit freundlichen Grüßen Marder

Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.


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14.07.2015 21:39
avatar  Pit 59
#56
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Was weiß ich aber was davor und danach ist ??????????


Also vor der Sperre war die Arbeiter und Bauernrepublik,dahinter waren die Bösen


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14.07.2015 22:30
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#57
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Zitat von Marder im Beitrag #53
Zitat von Gert im Beitrag #51
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #40


Aber vor westlichen Agenten bot die Grenze Schutz. Die konnten nicht so wie unsere eigenen Leute geschleust werden. An den Güst konnte dagegen der Zoll Spionagematerial finden und den enttarnten Agenten den zuständigen Organen übergeben.


...eine sehr humoristische Einlage Herr Feldwebel


Hallo,
wenn man dafür den Aufwand getrieben hat, hat aber jemand bei Kosten Nutzen Rechnung jämmerlich versagt!!!
Mit freundlichen Grüßen Marder
Ps. heute hätten sie einen Draht vor das Internet gemacht oder ein Kondom vorm Stecker der Fritzbox um nicht ausspioniert zu werden.
Außerdem, heißt das Genosse Feldwebel oder???

für mich nicht , ich war nie ihr Genosse und in einer solchen Genossenschaft möchte ich auch nicht Mitglied sein@Marder.
Bei der NVA haben sie mich zwar gezwungen, sie so anzureden aber meine Seele haben sie nie bekommen, die Genossen


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14.07.2015 23:29
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#58
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Zitat von Marder im Beitrag #53
Zitat von Gert im Beitrag #51
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #40


Aber vor westlichen Agenten bot die Grenze Schutz. Die konnten nicht so wie unsere eigenen Leute geschleust werden. An den Güst konnte dagegen der Zoll Spionagematerial finden und den enttarnten Agenten den zuständigen Organen übergeben.


...eine sehr humoristische Einlage Herr Feldwebel


Hallo,
wenn man dafür den Aufwand getrieben hat, hat aber jemand bei Kosten Nutzen Rechnung jämmerlich versagt!!!
Mit freundlichen Grüßen Marder
Ps. heute hätten sie einen Draht vor das Internet gemacht oder ein Kondom vorm Stecker der Fritzbox um nicht ausspioniert zu werden.
Außerdem, heißt das Genosse Feldwebel oder???


Professionelle Netzwerke sollten mit einer Firewall so abgesichert werden, daß nicht nur experimentierfreudige Jugendliche, sondern auch fremde (auch "befreundete") Geheimdienste draußen hält.


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16.07.2015 16:27
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#59
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Hallo und so
Hätten die bestimmt gemacht,haben aber nicht mal die Planstellen mit 3 jährigen vollbekommen.
Wenn 10 -Ender weinen weil wir nach 3 Jahren gegangen sind läßt das doch keine Fragen offen.
Ihr seht vielleicht den Grenzer im Osten zu rosarot.Wer sollte den Verein mit Beruflern vollkriegen?
Uns ging es nicht wie dem BGS.Die alten Grenzer der Kompaniesicherung hatten es bestimmt besser.
Die Herren viel weiter oben haben sich aber immer neuen Dünnschiss einfallen lassen.Man hat ja gesehen
was diese Truppe am Ende wert war.Es wollten fast alle nur nach Hause.Ihr braucht Euch nicht Aufregen,
ich sage hier nur die reine Wahrheit,so wahr mir Gott helfe.
MfG Heroshi


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16.07.2015 18:03
#60
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Zitat von Heroshi im Beitrag #59
Hallo und so
Hätten die bestimmt gemacht,haben aber nicht mal die Planstellen mit 3 jährigen vollbekommen.
Wenn 10 -Ender weinen weil wir nach 3 Jahren gegangen sind läßt das doch keine Fragen offen.
Ihr seht vielleicht den Grenzer im Osten zu rosarot.Wer sollte den Verein mit Beruflern vollkriegen?
Uns ging es nicht wie dem BGS.Die alten Grenzer der Kompaniesicherung hatten es bestimmt besser.
Die Herren viel weiter oben haben sich aber immer neuen Dünnschiss einfallen lassen.Man hat ja gesehen
was diese Truppe am Ende wert war.Es wollten fast alle nur nach Hause.Ihr braucht Euch nicht Aufregen,
ich sage hier nur die reine Wahrheit,so wahr mir Gott helfe.
MfG Heroshi







Was meinst du eigentlich,verstehe nur Bahnhof.Wir sahen den Grenzer nicht rosarot sondern haben ehrlich am Kanten gedient.


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