TV Tipp: Goodbye DDR, Doku in 4 Teilen, 2005

01.12.2013 18:52
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#1
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Moin moin,

heute 20.15 Uhr auf Phoenix Goodbye DDR, Dku von 2005 in 4 Teilen. Heute Teil 1 und 2, 21 Uhr geht es mit Teil 2 weiter.

Titel Teil 1: Ulbricht und der Anfang.
Titel Teil 2: Mielke und die Freiheit.

Viel Spaß.

MfG Berlin


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01.12.2013 20:27
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#2
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94

Ulbricht und der Anfang - http://youtu.be/DfBXZHfzl78
Mielke und die Freiheit - http://youtu.be/7UyZiDlMedk
Kati und der schöne Schein - http://youtu.be/BQZvFcjRKLI
Erich und die Mauer - http://youtu.be/X93MnX9fqHE

(Halbwertszeit für diesen Kanal ... warscheinlich eher gering)

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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01.12.2013 20:40
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#3
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Immer wieder sehenswert...aber auch schon gefühlte 150 mal wiederholt.


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02.12.2013 12:41
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#4
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94, danke. Wieder mal eingeschlafen.........

MfG Berlin


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02.12.2013 13:21 (zuletzt bearbeitet: 02.12.2013 13:23)
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#5
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Ich habe gestern die ersten beiden Teile in Ermanglung von Altrnativen gesehen. Irgendwie hat man versucht alles zu sagen, hat aber nichts mitgeteilt. Auf mich hat es den Eindruck gemacht, wie die vielen neuen DDR - Kochbücher, die man überall findet.


http://i1.weltbild.de/asset/vgw/ddr-kochbuch-071976726.jpg

Der einzige für mich wirklich authentische Zeitzeuge war der Herr Ganßauge (Oberstleutnant a.D.). Aber wahrscheinlich wirkte er auf mich so, weil ich ihn persönlich zu DDR - Zeiten kennen lernen durfte und ich vermute, dass er nicht zu den "berühmten" Wendehälsen gehört. In Geheimsache Mauer ist er auch als Zeitzeuge aufgetreten - eine für mich persönlich um Weiten bessere Dokumentation.

LG von der grenzgaengerin


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02.12.2013 13:56
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Der Titel ist schon seltsam, heute muss doch alles, was die DDR betrifft, mit"Geheimsache" tituliert werden!


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02.12.2013 14:06
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#7
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Stimmt das mit den 180 DDR Bürgern auf eine Person von Memphis?


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02.12.2013 16:27
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#8
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #7
Stimmt das mit den 180 DDR Bürgern auf eine Person von Memphis?


Zwischen 2005 und 2013 liegen 8 Jahre und Erkenntnisgewinn auch bei Mitarbeitern der BStU:

Es geht also um Grundsätzliches: Zwanzig Jahre lang prägten Enttarnungen vieler Stasi-Zuträger die Debatte. Das Bild vom "Spitzelstaat" hat sich eingebrannt, es wurde gespeist aus immer neuen Akten der Stasi-Unterlagen-Behörde. Die Geheimpolizei, nicht die herrschende Einheitspartei SED, wurde zum Markenkern des DDR-Geschichtsbilds.

Doch nun meldet Kowalczuk begründete Zweifel an.

Für die Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit (BStU) ist der Text eine Herausforderung. Denn der härteste Vorhalt des streitbaren Kowalczuk trifft die Institution, in der er arbeitet: Deren Zahlenangaben zu Inoffiziellen Mitarbeitern basierten "auf Hochrechnungen und Schätzungen". Mit dem "Label IM" seien Menschen zu Inoffiziellen Mitarbeitern gemacht worden, "als wenn sie sonst nichts weiter gemacht hätten, als wenn sie nur IM gewesen wären". Sie seien reduziert worden auf "das Böse schlechthin".

Ist das bisherige Geschichtsbild also übertrieben, war das ostdeutsche Überwachungssystem am Ende gar weniger schlimm als bislang angenommen?

Einige Wissenschaftler seien der Versuchung erlegen, sich "mit überzogenen Thesen ins Rampenlicht zu stellen", argumentiert Kowalczuk. Jede abwägende Haltung hingegen setze sich zwangsläufig dem Verdacht aus, die Stasi zu verharmlosen. Kenner wissen, wem der Vorwurf des Autors gilt: Experten wie dem BStU-Forscher Helmut Müller-Enbergs oder Stasi-Gedenkstättenleiter Hubertus Knabe, die beide seit Jahren mit scharfen Thesen ehemalige Stasi-Leute attackieren. Mit ihnen sucht Kowalczuk nun den offenen Konflikt.

Der "medialen Skandalisierung" versucht er historisch präzise Untersuchungen entgegenzusetzen. Vor allem die Zahl von etwa 189.000 IM, die es laut BStU-Statistik 1989 in der DDR gegeben haben soll, hält Kowalczuk für übertrieben. Noch 1988 habe das Stasi-Ministerium von lediglich 110.000 IM gesprochen. Die Nachwende-Hochrechnung lasse unberücksichtigt, dass viele geworbene Zuträger unter verschiedenen IM-Kategorien geführt worden seien und dadurch doppelt in der Gesamtrechnung erschienen.


http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...n-a-884493.html

Das mal auf die schnelle @schnatterinchen Man rechnet also noch fleißig. Doch wer hört schon auf Herrn Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk? Da hat das Wort von Herrn Schabowski, der die Mauer öffnete scheinbar mehr Gewicht und brennt sich durch Dokus ins Gedächtnis ein.

LG von der grenzgaengerin


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02.12.2013 17:29
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #7
Stimmt das mit den 180 DDR Bürgern auf eine Person von Memphis?



Dies Zahl ist das Ergebnis einer simplen Rechnung: teilt man die 17 Mio Einwohner der DDR durch 90.000 Stasi-MA kommt man auf 188 DDR-Bürger pro Stasi-Angehöriger.

Nun hat natürlich auch jede Küchenfrau, jeder Kraftfahrer, jede Reinigungskraft usw bis hin zu den wehrpflichtigen Angehörigen des WR seinen Nachbarn hinterher geschnüffelt - es konnte ja gar nicht anders sein.

Dass Schabowski so blöd ist, sich mit dieser Zahl in der Öffentlichkeit blicken zu lassen war mir neu.


andy


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