Militärgefängnis Schwedt

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22.07.2015 21:35
#16
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Keiner war in Schwedt.!
Jeder kennt Schwedt
Wer kam denn darein?


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22.07.2015 22:42
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#17
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Ach Thomas ich war paarmal in Schwedt . Natürlich nicht in der Strafeinrichtung ! Aber ich hörte schon vor 1985 ,daß die dort inhaftierten Soldaten kein Zuckerschlecken hatten . Von Jemandem ,der im PCK Schwedt als Ing. arbeitete . Die Jungs durften dort so einige, nicht gerade appetietliche Sachen machen !

MfG Fritze


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22.07.2015 23:14
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#18
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Um bei dem besagtem Fall zu bleiben; mit den 11 Monaten Haft war es ja nicht getan. Die Restdienstzeit mußte nachgedient werden. Für den armen Kerl war die Wende dann doch eine Erlösung. Trotzdem mußte er wohl geschätzte 10 Monate wegen einer simplen Rangelei in Militärhaft zubringen.


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23.07.2015 07:47
#19
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Zitat von exgakl im Beitrag #12
Vielleicht wurden die Schulterstücke nicht runtergerissen, aber säuberlich mit der Schere abgetrennt... so von mir erlebt als ein Uffz. zum Soldaten "befördert" wurde....





Das wurde nicht mal von mir erlebt, runter gerissen, und habe habe einige Jahre früher gedient als ihr, auch hier kam die Schere zum Einsatz.

Trennung

Ich habe von Rostock/Schwerin mehrfach verurteilte SoldatenUffz. nach Schwedt bringen müssen.

Weiter wie bis zum "KDL" bin ich mit meinem Kommando nicht gekommen, dort wurde die Übergabe gemacht, danach durften wir wieder abtreten.
Nicht mal ein Kaffee wurde uns spendiert.

=============================================================================================
Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!

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23.07.2015 08:30 (zuletzt bearbeitet: 23.07.2015 08:41)
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#20
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1983 auf der Grenzkompanie war ich bei der Degradierung des ehemaligen KC dabei.
Wurde wie ein feierlicher Akt zelebriert vor angetretener Manschaft, haufenweise geflochten Gold vom Regiment anwesend, kurze Ansprache über schwerste Verfehlungen und dann kam auch die Schere zum Einsatz, kam mir vor wie ein Exempel und eine gewollte Demütigung des Mannes, immerhin ein langgedienter Major.
Der Fahrstuhl ging übrigens, die Fähnrichdienstgrade mal rausgerechnet, glatte 11 Grade nach unten.


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23.07.2015 14:07
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#21
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #16
Keiner war in Schwedt.!
Jeder kennt Schwedt
Wer kam denn darein?


Schwedt war die Hölle.
davor hatten alle Angst.
Schwedt war das Damoklesschwert, das über uns allen schwebte.

Ich musste bisher nichts davon kennenlernen, und bin trotzdem froh darüber.


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23.07.2015 15:39
avatar  Uleu
#22
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Degradierung eines Offiziers vor Dienstgradniederen ? Ungewöhnlich ....

" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )


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23.07.2015 17:53
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#23
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Zitat von damals wars im Beitrag #21


Schwedt war die Hölle.
davor hatten alle Angst.
Schwedt war das Damoklesschwert, das über uns allen schwebte.




Die Entlassenen aus Schwedt durften ja nichts erzählen, dadurch entstanden wohl auch viele Legenden. Hier kann man sich sehr gut informieren durch Berichte von ehemaligen Insassen, aber auch von "Wächtern" http://www.militärgefängnis-schwedt.de. Ansonsten dürfte jedem klar sein, dass ein Militärknast kein Mädchenpensionat ist.


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23.07.2015 18:55
#24
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@damals wars ,
warum war denn Schwedt für uns die Hölle?
Weil damals nur wenige wussten, wie der Alltag dort ist.
Die dort Inhaftierten schwiegen, weil sie es mussten und so entstand das "Mythos" Schwedt.
Auch ich habe damals inhaftierte Personen gefragt, doch sie schwiegen.
Zeitzeugen berichten über Ihre Erlebnisse in Gefängnissen des MfS. Von Schwedt spricht niemand?
Kann aber auch sein, dass keiner es hier erlebt hat. Und bei Links zum Militärgefängnis Schwedt bin ich vorsichtig,
weil z.B. die Ausstellung der "runden Ecke" auch nicht das wahre Leben aufzeichnet.

Andreas

März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode


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23.07.2015 19:12
avatar  Mike59
#25
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Zitat von exgakl im Beitrag #12
Vielleicht wurden die Schulterstücke nicht runtergerissen, aber säuberlich mit der Schere abgetrennt... so von mir erlebt als ein Uffz. zum Soldaten "befördert" wurde....



Ich stelle mir gerade vor, wie das ausgesehen haben muss, wenn die Schulterstücken von der Uniform runter gerissen wurden. Einfach war das sicher nicht, da ging bestimmt einiges in Streifen. Alleine der Schnürsenkel mit Knopf dürfte einiges ausgehalten haben. Danach dann doch zur Schere zu greifen ist ja mehr wie peinlich.


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23.07.2015 19:18
avatar  exgakl
#26
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Da habe ich mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt... ich habe nur erlebt, dass die Schulterstücke mit der Schere entfernt wurde nie abgerissen.

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"

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23.07.2015 19:25
#27
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Zitat von exgakl im Beitrag #26
Da habe ich mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt... ich habe nur erlebt, dass die Schulterstücke mit der Schere entfernt wurde nie abgerissen.



Ich kenne es auch so. Aber schau mal, wann du und ich gedient haben.
Mit Sicherheit vor es Jahre vor unserer Dienstzeit noch anders.

Andreas

März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode


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23.07.2015 19:26
avatar  Mike59
#28
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Zitat von exgakl im Beitrag #26
Da habe ich mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt... ich habe nur erlebt, dass die Schulterstücke mit der Schere entfernt wurde nie abgerissen.



Nee ne - deinen Post habe ich schon richtig verstanden.
Ich glaube bei den Schulterstücken die wir hatten, hätte ich den Delinquenten wohl eher hinter mir her gezogen wie das die Schulterstücken die Schulter verlassen haben.
Na, ist nur meine unbedarfte Meinung. Ich glaube ohne Präparierung war ein abreißen nicht möglich, da kann ich auch eine Schere nehmen. Es sei denn ich habe zu viele schlechte Filme gesehen.


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23.07.2015 19:30 (zuletzt bearbeitet: 23.07.2015 19:30)
avatar  exgakl
#29
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ja in Filmen sieht das immer sehr einfach aus, in der Realität hätte man die Teile wohl nicht ohne weiteres runterbekommen...., aber gut, dass es trotzdem immer einen gibt, der es erlebt haben will

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"

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23.07.2015 19:31
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#30
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Ich hatte ja schon mal berichtet das ein Uffz. meiner Einheit während meiner Dienstzeit in den Kupfergraben kam und wieder zurück, und da war der Film NVA nahe an der Realität, der war anschließend genauso wie im Film dargestellt.
Und der war vorher ein "lebenslustiger" Mensch.
Kein Wort. Das war abschreckend genug.


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