Englischuntericht unter Ulbricht verboten?

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18.11.2013 14:56 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2013 16:16)
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#1
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Hallo zusammen,

unlängst hatte ich eine Diskussion mit einem jüngeren Kollegen (geb.1971),welcher steinundbein behauptete das Englischunterricht unter der "Regierung Ulbricht" verboten gewesen sei.
Er wird die Zeit wohl kaum bewusst miterlebt haben...ich kann mir das bei bestem Willen nicht vorstellen.
Ich bin 1963 eingeschult worden.Im Jahre 1970 war für uns klar das Englisch als 2.Fremdsprachenfach gelehrt wird.Wir hatten einen Englischlehrer an der Schule,einen für französisch gab es nicht.
Es war ja kein Pflichtfach,aber für die Fortbildung an der EOS oder später dann an Universitäten oder anderen weiterbildenden Einrichtungen unerlässlich.

Nun die Frage an die älteren User.
Gab es mal ein Verbot englisch zu lernen?War an allen Schulen die Möglichkeit gegeben eine 2. Fremdsprache zu erlernen?

Gruß bendix


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18.11.2013 15:01
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#2
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Hallo,
wie auch immer, auch die Regierung Umbricht liess vorbereitend für Nachfolgekader ( Handel, Aussenministerium, Militär ) Schüler in (West)Fremdsprachen ausbilden.


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18.11.2013 15:08 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2013 16:14)
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#3
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Wenn ich folgenden Artikel richtig interpretiere, war genau das Gegenteil der Fall - Ulbricht machte den Weg frei für den Englischunterricht:

Der Fremdsprachenunterricht in Deutschland nach 1945 stand unter dem Einfluss der Besatzungsmächte England, Amerika, Frankreich, Russland. In den Westzonen wurden Englisch und Französisch schnell selbstverständlich. In der russisch besetzten Zone, ab 1949 DDR, begann man zunächst nur mit Russisch. Während der 50er Jahre etablierte sich Englisch in der westlichen Welt als Sprache der Wissenschaft und Technik. Seit den 60er Jahren beeinflusst die englische Sprache die westliche Jugendkultur und avancierte sehr schnell zur Leitsprache der Popkultur.

Aus Gründen der aufkommenden neuen Technologien und zur Ankurbelung der eigenen Ökonomie rehabilitierte Walter Ulbricht (Vorsitzender des Staatsrats der DDR von 1956 bis 1973) im Jahr 1958 per Dekret den Englischunterricht in der DDR. Das galt als ein großer Schritt, weil Englisch als die Sprache des Kapitalismus galt. Die Bedingungen in der DDR waren nicht einfach, da es so gut wie keine Möglichkeiten gab, ins englischsprachige Ausland zu reisen und deshalb fast niemand die englische Sprache fließend beherrschte. Zur Unterstützung der Englischlehrer und als Erleichterung für die Lernenden wurde 1962 im Volksbildungsministerium die Produktion des englischen Fernsehsprachkurses "Englisch for you" beschlossen. Die Dokumentationsfilmstudios der DEFA in Babelsberg produzierten von 1963 bis 1966 dann 35 Sendungen. 1965 hatte die erste Sendung im Fernsehfunk der DDR Premiere. Der Fernsehkurs hatte Leitfunktion in der gesamten DDR. Da das Anschauen der Sendungen an die offiziellen Sendezeiten gebunden war, musste der Englischunterricht für das gesamte interessierte Volk gleich gestaltet werden.

....


http://www.katrinvonmaltzahn.com/index.p...sh_for_you.html

Bleibt nur die Frage, wann in Trizonien der Russischunterricht Einzug hielt.

LG von der grenzgaengerin


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18.11.2013 15:13
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#4
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Zitat von bendix im Beitrag #1

( ... )

Nun die Frage an die älteren User.
Gab es mal ein Verbot englisch zu lernen?War an allen Schulen die Möglichkeit gegeben eine 2. Fremdsprache zu erlernen?
Gruß bendix


An meiner Schule wurde nur Englisch als 2. Fremdsprache unterrichtet.
Einer aus der Klasse hatte sich für Französisch entschieden, mußte dann allerdings für diese Unterrichtsstunden an eine andere Schule.
Das war Ende der 70iger.


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18.11.2013 15:32
#5
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #3

Aus Gründen der aufkommenden neuen Technologien und zur Ankurbelung der eigenen Ökonomie rehabilitierte Walter Ulbricht (Vorsitzender des Staatsrats der DDR von 1956 bis 1973) im Jahr 1958 per Dekret den Englischunterricht in der DDR. Das galt als ein großer Schritt, weil Englisch als die Sprache des Kapitalismus galt. (...)
LG von der grenzgaengerin

Könnte was dran sein. Wenn man in der Suche im Archiv der Reformpädagogik der Humboldt-Universität nach Lehrplänen "deutsch" eingibt, kommen die ersten Ergebnisse ab 1959
http://www2.hu-berlin.de/archrefpaed/sw_...=3&uabt=1&kat=2
Bei einer allgmeinen Suche unter dem Stichwort "deutsch" beginnen die Nachkriegseinträge zögerlich um 1952
https://www2.hu-berlin.de/archrefpaed/dokument.php5?nr=21793
https://www2.hu-berlin.de/archrefpaed/dokument.php5?nr=43036
https://www2.hu-berlin.de/archrefpaed/dokument.php5?nr=4980
ab 1958 kommen dann viele Dokumente.
Theo


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18.11.2013 15:40
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#6
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Das berühmte "englisch for you" lief als Endlosschleife im DDR Fernsehen,daran hat auch Ulbricht nichts geändert.
nur wegen seinem Yeah Yeah Yeah änderte sich höchstens, das ab und zu auch mal deutsch gesungen wurde Und das war doch so schlecht nicht,
-"Geh zu Ihr" haben doch dann wirklich viel mehr verstanden als "Yeah Yeah Yeah",und "unsere Voice" sang tatsächlich deutsch und sah tatsächlich deutsch aus.


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18.11.2013 15:54 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2013 15:58)
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#7
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Die Neuordnung des Fremdsprachenunterrichts in der SBZ/DDR nach 1945

Der Zusammenbruch des nationalsozialistischen Deutschlands am 8. Mai 1945 sollte auch für den Fremdsprachenunterricht weitgehende Folgen haben. Nach der Vereinheitlichung der Sprachenfolge während des „Dritten Reiches“ führte die Teilung Deutschlands in vier Zonen zu einer Rückkehr der Vielfalt in den unter­richteten Fremdsprachen. Jede Besatzungsmacht förderte aus politischen und wirtschaftlichen Gründen die eigene Sprache in ihrer Zone. Einig waren sich die vier Alliierten im Kontrollrat 1947 noch, dass der Fremdsprachenunterricht „im Dienste des Verständnisses, der Achtung für andere Völker“ zu stehen habe, doch über die konkrete Umsetzung dieser Vorgaben bestanden unterschiedliche Vor­stellungen, die schon früh zu divergierenden Entwicklungen führten.[7] Die sowjeti­sche Besatzungsmacht hatte sich sofort nach der Verkündung der bedin­gungslo­sen Niederlage der deutschen Wehrmacht an eine völlige Umstrukturie­rung des Schulsystems in der SBZ gemacht.[8] An erster Stelle der Prioritäten stand die Entnazifizierung der Lehranstalten[9] und die Säuberung der Lehrinhalte von ihren rassistischen, militaristischen und nationalistischen Inhalten.[10] Im „Gesetz zur Demokratisierung der deutschen Schule“ vom 1. September 1946 wurde zu­dem die Auflösung der alten „Standesschule“ beschlossen, so dass nun auch die „Söhne und Töchter des einfachen Volkes“ über den Weg der „Einheitsschule“ den Zugang zur höheren Schule finden sollten: „Die neue Schule muss [...] so aufgebaut sein, dass sie allen Jugendlichen, Mädchen und Jungen, Stadt- und Landkindern, ohne Unterschied des Vermögens ihrer Eltern das gleiche Recht auf Bildung und seine Verwirklichung entsprechend ihren Anlagen und Fähigkeiten garantiert.“[11]

Noch vor dieser Reform waren die Rahmenbedingungen für den Fremdspra­chenunterricht festgelegt worden, der seinen Beitrag zur Vermittlung von Selbst- und Fremdbildern leisten sollte. Mochten auch hinter den Kulissen die Schlüssel­positionen im Bildungswesen von überzeugten Kommunisten besetzt worden sein, die Schritt für Schritt die eigenen bildungspolitischen Grundsätze durchsetzten[12], so wollte sich die östliche Besatzungsmacht in Anbetracht ihrer gesamtdeutschen Zielsetzungen jedoch nicht dem Verdacht aussetzen, in ihrer Zone ein Gesell­schaftssystem nach sowjetischem Vorbild einzuführen. Die drei Fremdsprachen Russisch, Englisch und Französisch wurden nach den Lehrplänen für die Grund- und Oberschulen vom 1. Juli 1946 gleichberechtigt behandelt, sodass die Schüler der 5. Klasse frei unter ihnen auswählen und bei entsprechend guten Leistungen in der 7. Klasse eine weitere Fremdsprache lernen konnten.[13] Bevor die ostdeutschen Bildungspolitiker in den 60er Jahren das Schulsystem endgültig auf die „wissen­schaftlich-technische Revolution“ ausrichteten und die Fremdsprachen gegenüber den Naturwissenschaften benachteiligten, ließ sich diese Tendenz zum damaligen Zeitpunkt noch nicht am Stundenquantum ablesen.[14]

Nachdem die Verwaltung für Volksbildung bereits 1946/47 einen Entwurf ausgearbeitet hatte, der Russisch zur ersten und obligatorischen neueren Sprache für den Unterricht an sämtlichen Schulen vorgesehen hatte[15], wurde er 1948/50 umgesetzt. Ab Klasse 5 lernten nun alle ostdeutschen Schüler an der einheitlichen achtjährigen Grundschule Russisch als erste verbindliche Fremdsprache (an weni­gen spezialisierten Schulen konnte auch Englisch bzw. Französisch als erste Fremdsprache gewählt werden; Russisch war dann zweite obligatorische Fremd­sprache); die beiden westlichen Fremdsprachen konnten sie erst in der Oberschule ab Klasse 9 wählen. Ab 1951 wurden Englisch und Französisch als zweite Fremd­sprache im A-Zweig (sprachlich) der Oberschule von Klasse 9 bis 12 sowie in den Klassen 11 und 12 des B-Zweiges (naturwissenschaftlich) der Oberschule unter­richtet.

Sowohl Englisch wie Französisch waren als Folge der durchgeführten Refor­men entscheidend benachteiligt, für den Französischunterricht waren die Konse­quenzen besorgniserregend, wie der neue Leiter der Mission Culturelle in Berlin Henri Grange im August 1950 feststellte: „Die Lage des Französischen im Ost­sektor und in der Ostzone wird immer schlimmer.“[16] Die sinkenden Schülerzahlen in diesem Fach ließen logischerweise auch den Bedarf an französischen Sprach­lehrern zurückgehen und führten zu einem nachlassenden Interesse an einem Französischstudium in der SBZ/DDR. Die französischen Beobachter konstatierten in der Folge gar das völlige Verschwinden des Französischunterrichts in der DDR[17] und führten diesen Zustand u.a. auch auf das fehlende eigene Engagement zurück. Mitte der 50er Jahre unterrichtete nur ein Franzose an den Romanistik-Instituten der DDR (M. Cornu an der Berliner Humboldt-Universität); an der Uni­versität Jena studierten nur 20 Studenten Französisch (Russisch 100, Englisch 60) und französischsprachige Bücher – außer Übersetzungen von Schriften der PCF – waren in der DDR nahezu unauffindbar.[18]

Nachdem die DDR 1955/57 den Übergang von der Vereinigungspolitik zur Zwei-Staaten-Theorie vollzogen hatte und in den Warschauer-Pakt integriert wor­den war, ergaben sich aus dieser Entwicklung auch Veränderungen für den Unter­richt in den westlichen Fremdsprachen.[19] Ab 1957 – und mit dem Lehrplan­werk von 1959 dann schriftlich fixiert[20] – wurden Englisch und Französisch an der im Jahre 1959 zur Pflichtschule erklärten zehnklassigen allgemeinbildenden Poly­technischen Oberschule (POS) zu fakultativen Fächern.[21] Diese Aufwertung änderte jedoch nichts daran, dass das Hauptaugenmerk der staatlichen Stellen weiter auf Russisch gerichtet war, das als erste obligatorische Fremdsprache im Durch­schnitt von 75 Prozent der Schüler in der DDR gelernt werden sollte, wo­hingegen das angestrebte Quantum für Englisch (15 Prozent) wie für Französisch (10 Pro­zent) bescheiden blieb.[22] Die DDR wollte sich nun in der ganzen Welt als selbständi­ger deutscher Staat darstellen und entsprechend den Zielen des proleta­rischen Internationalismus ihre politische und ökonomische Präsenz gerade in den Ländern der Dritten Welt ausdehnen. Ganz unter utilitaristischen Vorzeichen spielte Frankreich bei den ausgearbeiteten Konzepten eine sekundäre Rolle:

„Die mittleren Kader des Staatsapparates aber, ja sogar die Monteure, die unsere Apparate in befreundete Länder wie Vietnam, Syrien oder in die Länder der Volksdemokratie begleiten und aufstellen, werden unter Umständen ihre Aufgabe besser erfüllen können, wenn sie außer Russisch auch Französisch getrieben haben und eine Grundlage für die Vervollkommnung ihrer Schulkenntnisse besitzen. Ohne eine Verständigung über diese neue Perspektive des Französisch-Unterrichts würden die jetzt das Französische neu aufbauenden Lehrer leicht in die Irre gehen [...]. An zahlreichen Beispielen wurde aufgezeigt, dass die Wirtschaft der Motor ist, der die Verbreitung der Fremdsprachen vorantreibt, dass die Erfolge des Ministers für Außenhandel, Heinrich Rau, dem Export der DDR weite Absatzgebiete erschließen. Unsere Maschinen und sonstige Erzeugnisse erregen auf ausländischen Messen Bewunderung und Anerkennung.“[23]

Den zunehmenden Anforderungen an die westlichen Fremdsprachen ent­sprach das „Gesetz über das einheitliche sozialistische Bildungssystem“ vom 25. Februar 1965, das grundlegende inhaltliche Fragen regelte und einheitliche Nor­men für Bildung und Erziehung festlegte.[24] Als direkte Folge wurde ab dem Schul­jahr 1966/67 die Ausbildung der Französischlehrer vorangetrieben[25], der fakultative Fremdsprachenunterricht weiter ausgebaut[26] und Maßnahmen zur Ein­dämmung der Fluktuation im fakultativen Fremdsprachenunterricht festgelegt. Das Aus­scheiden bedurfte sowohl der Zustimmung der Eltern wie des Direktors und konnte prinzipiell nur am Jahresende erfolgen. Die drei Unterrichtsstunden in Klasse 7 und 8 waren auf die gesamte Woche, mindestens aber auf zwei Tage zu verteilen und sollten auch vormittags erteilt werden.


http://www.europa.clio-online.de/site/la...71/Default.aspx

LG von der grenzgaengerin


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18.11.2013 16:07
#8
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Wir hatten vor 1965 in der Freizeit engl. gehabt, es durfte aber nur die mitmachen, die in russisch eine 1 hatten .
Der kleine Thomas hatte nie eine 1!!!


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18.11.2013 16:15
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#9
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #8
Wir hatten vor 1965 in der Freizeit engl. gehabt, es durfte aber nur die mitmachen, die in russisch eine 1 hatten .
Der kleine Thomas hatte nie eine 1!!!


@thomas 48, hast Du Dich eventuell vertippt? Wenn Jahrgang 48 stimmt, bist Du 1955 eingeschult worden. In welcher Klasse warst Du denn 1965?


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18.11.2013 16:34 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2013 16:38)
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#10
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Hello together,

the most common language of the world is bad English

die Gesetzeslage der damaligen Zeit habe ich jetzt nicht recherchiert.
Ich bin 1960 in die Schule gekommen.
Ab Klasse 7 der POS habe ich (freiwillig) am Englisch-Unterricht teilgenommen. Russisch war ab Klasse 5 für alle Pflicht, zur Erinnerung.
Ab Klasse 9 - ich wechselte zur EOS - war eine 2.Fremdsprache Pflicht. Die meisten von uns EOS-Schülern brachten Englisch-Kenntnisse mit - Französisch wäre auch möglich gewesen, als 2.Fremdsprache.
Englisch und Russisch hatten wir dann bis Klasse 12 und noch 1,5 Jahre im Studium (zumindest kann ich hier für mich sprechen - Technik-Studium).

Gruss Hartmut


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18.11.2013 17:17
#11
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In meiner Schule wurde als 2. Fremdsprache meistens Enlisch angeboten (evtl. nicht alle Halbjahre durchgängig), Französisch entweder gar nicht oder nur ein oder zwei Jahre. Das war wohl eine Frage der Verfügbarkeit von Lehrern.

Eine Abhängigkeit von guten Leistungen in Russisch gab es auch, gefordert war wohl eine 2.

Dann gab es bei uns noch eine weitere Hürde, die 2. Fremdsprache hatte keinen festen Platz im Lehrplan und wurde oft (oder immer?) vor der 1. oder nach der 6. Stunde platziert.

Daraus ergab sich, dass die Dorfkinder, die ab der 4. oder 5. Klasse per Bus in die Stadt gefahren wurden, aufgrund der Busfahrzeiten von der 2. Fremdsprache quasi ausgeschlossen waren.

Wolfgang


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18.11.2013 17:33
#12
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Also ich war im Schuljahr 1963/64 in der 7. Klasse und habe ab da am fakultativen Englischunterricht teilgenommen. Ab September 1965 war ich dann an der EOS und da war Englisch als zweite Fremdsprache neben Russisch Pflicht im meiner Klasse. Da jedenfalls war Ulbricht noch an der Macht.

Gruß prignitzer


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18.11.2013 17:40
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#13
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Ich war auf keiner EOS, unsere POS hatte Englisch als zweite Pflichtfremdsprache ab der 7. oder 8. Klasse. Später konnte wohl gewählt werden, entweder Englisch oder Französisch als zweite Fremdsprache.


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18.11.2013 17:43
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#14
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Eingeschult wurde ich 1952 in Leipzig kam später in ein Kinderheim mit Heimschule. Englisch hatten wir da nicht, nur russisch.


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18.11.2013 17:45
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#15
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Zitat von Mike59 im Beitrag #13
Ich war auf keiner EOS, unsere POS hatte Englisch als zweite Pflichtfremdsprache ab der 7. oder 8. Klasse. Später konnte wohl gewählt werden, entweder Englisch oder Französisch als zweite Fremdsprache.


@Mike59, bist Du Dir sicher, dass an der POS eine zweite Fremdsprache neben Russisch Pflicht war?
Ich denke ab der 7. Klasse konnte man fakultativ eine zweite Fremdsprache erlernen. An der EOS, ab 9. Klasse, war dann die zweite Fremdsprache Pflicht.


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