Englischuntericht unter Ulbricht verboten?

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18.11.2013 17:48
#16
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So einen Schwachsinn von einem angeblichen Englischverbot habe ich mal von einem meiner Kunden im Saarland gehört. Wir kamen in´s Gespräch über meine Auslandstätigkeit und daß es da oft nur mit Englisch geht und ich meine Kenntnisse aus DDR-Zeiten verbessern mußte. "Sie durften doch in der DDR kein Englisch lernen ?", war die ungläubige Frage der Gattin meines Kunden. Habe sie da erst mal aufklären müssen über den Fremdsprachunterricht an DDR-Schulen. Meine Ex (Deutsch/Russisch-Lehrerin) hatte auf der EOS die altsprachliche Richtung belegt und außer Russisch noch Griechisch und Latein gehabt. Das war alles so Ende der 50er/Anfang der 60er. Ich selbst hätte ab 7.Klasse Englisch fakultativ machen können, war aber zu faul dazu. Ärgert mich noch heute. Von einer Mindestzensur in Russisch weiß ich nicht. Hatte eine schlechte Zwei, wäre aber möglich gewesen. Habe dann viel später, in den 70ern, auf der VHS Englisch einige Semester belegt. Wir hatten eine prima Lehrerin. Viel englische Volkslieder gesungen. Gartenfeier durchgeführt. Als Wegweiser wehte der Union Jack weithin sichtbar auf dem Laubendach.


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18.11.2013 17:50
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#17
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Zitat von furry im Beitrag #15
Zitat von Mike59 im Beitrag #13
Ich war auf keiner EOS, unsere POS hatte Englisch als zweite Pflichtfremdsprache ab der 7. oder 8. Klasse. Später konnte wohl gewählt werden, entweder Englisch oder Französisch als zweite Fremdsprache.


@Mike59, bist Du Dir sicher, dass an der POS eine zweite Fremdsprache neben Russisch Pflicht war?
Ich denke ab der 7. Klasse konnte man fakultativ eine zweite Fremdsprache erlernen. An der EOS, ab 9. Klasse, war dann die zweite Fremdsprache Pflicht.

Ja - war bei uns so. Ich war vorher auf einer anderen Schule da war das fakultativ und Russisch war bei mir ein Desaster, deswegen waren meine Eltern und ich von der zweiten Fremdsprache nicht begeistert, ging aber besser als erwartet, war in englisch meist zwei Noten besser. Mal sehen ob ich noch mein altes Zeugnissheft finde.


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18.11.2013 17:53
#18
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Also meiner Meinung nach ist das mit dem Englischverbot Quatsch.
Gehen wir es doch pragmatisch an:
Jeder (ehemalige DDR-Schüler/-Bürger ) mag in sein Zeugnisheft schauen.
In dem Meinigen (eingeschult 1965) war (theoretisch) die Möglichkeit, ab der 5. Klasse fakultativ an englisch oder französisch teilnehmen zu können.
Also dort konnten ab der 5. Klasse diese Fächer benotet werden.
tatsächlich war es an meiner Schule so:
Englisch bzw. französisch war erst ab der 7. Klasse möglich (für mich also ab 1972).
In dem Neubaugebiet, wo ich wohnte gab es in absolut unmittelbarer Nachbarschaft 3 Schulen. In 2 von diesen 3 Schulen wurde jeweils englisch oder fransösisch gelehrt. Man hatte also die Wahl.
Da es dummerweise an "meiner" Schule kein englisch/ französischunterricht gab mußten wir für diese Fächer auf die jeweilige Nachbarschule (3 min Fußweg)ausweichen.

EDITH Rechtschreibung


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18.11.2013 17:53
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#19
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Im Grunde sind wir uns doch einig - ein Verbot des Englischunterrichts gab nicht in der DDR, sondern bedingt durch Mangel an Lehrern nach der Reeducation und der politischen Wertigkeit führten Fremdsprachen außer Russisch ein Schattendasein. Anderes war eben wichtiger. Und mit jeder Schulreform wurde dem Fremdsprachenunterricht mehr Raum eingeräumt.

Und wenn ich ehrlich bin, ich hatte keinen Bock auf eine 2. Fremdsprache ab der 7.Klasse. Pubertät und Orientierung haben viel Zeit gekostet - mit Freunden rumhängen war wichtiger als Vokabeln pauken. Da kam dann die Einsicht in die Notwendigkeit, wenn man Abitur machen wollte.

Die Diskussion um den Fremdsprachenunterricht hat mich aber neugierig gemacht. wie war es in anderen Bundesländern - im Westen. Für die Schwaben z.B. ist Hochdeutsch noch heute eine Fremdspache - Wir können alles außer hochdeutsch. Diesbezüglich habe ich auf die schnelle nichts gefunden.

Also Bayern - ein ähnliches Problem Und da wurde ich fündig über die entwicklung des fremdspachenunterrichtes nach 1945:

Das »Hamburger Abkommen«der KMK von 1964 gleicht die verschiedenengymnasialen Mittelstufen einander an. Neben das klassische
altsprachliche Gymnasium mit Latein ab Kl. 5, Englisch ab Kl. 7 und Griechisch/Französisch ab Kl. 9 tritt das (nicht-altsprachliche) Gymnasium mit
Englisch ab Kl. 5 und Latein/Französisch ab Kl.7, das sich erst in der Oberstufe in einen neusprachlichen und mathematisch-naturwissens
chaftlichen Zweig gabelt. In den Klassenstufen 12 und 13sind Hauptfächer und damit schriftliche Abiturprüfungsfächer Deutsch, Englisch, Mathematik sowie im neusprachlichen Zweig Latein/Französisch bzw. im math.-naturwissenschaftlichen Zweig Physik.Damit verlangt das neusprachliche Gymnasiumnur noch zwei Pflichtfremdsprachen. Historisch betrachtet hat sich also das »Realgymnasium« (3
Pflichtfremdsprachen, erste: Latein) über das»Reformrealgymnasium« (3Pflichtfremdsprachen, erste: Französisch) an die (lateinlose) »Oberrealschule«(2Pflichtfremdsprachen) angeglichen.


http://www.hainberg-gymnasium.de/fileadm...DEUTSCHLAND.pdf

Und da stellt sich mir die Frage: Gab es Latein und Altgriechisch im großen zentralen Lehrplan des Volksbildungsministeriums? Oder wurden diese Sprachen erst ab dem Hochschulstudium angeboten?

LG von der grenzgaengerin


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18.11.2013 17:56
#20
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Hey @grenzgaengerin,
man muß aber auch sagen, daß es für Fremdsprachen (in der DDR) keinen "Verwendungszweck" gab....
Außer man wollte Liedtexte verstehen.
Im allgemeinen inländischen Berufsumfeld waren Fremdsprachenkentnisse nicht wirklich nötig.
Allein deshalb gab es wenig Antrieb, diese zu lernen..


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18.11.2013 17:58
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#21
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #19

Und da stellt sich mir die Frage: Gab es Latein und Altgrichisch im großen zentralen Lehrplan des Volksbildungsministeriums? Oder wurden diese Sprachen erst ab dem Hochschulstudium angeboten?

LG von der grenzgaengerin



Mit Beginn der erweiterten Oberschule 1966 hatte ich in der naturwissenschaftlichen Klasse bis 1970 Latein als zweite Fremdsprache neben Russisch.


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18.11.2013 17:59
#22
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #19
Im Grunde sind wir uns doch einig - ein Verbot des Englischunterrichts gab nicht in der DDR, sondern bedingt durch Mangel an Lehrern nach der Reeducation und der politischen Wertigkeit führten Fremdsprachen außer Russisch ein Schattendasein. Anderes war eben wichtiger. Und mit jeder Schulreform wurde dem Fremdsprachenunterricht mehr Raum eingeräumt.

Und wenn ich ehrlich bin, ich hatte keinen Bock auf eine 2. Fremdsprache ab der 7.Klasse. Pubertät und Orientierung haben viel Zeit gekostet - mit Freunden rumhängen war wichtiger als Vokabeln pauken. Da kam dann die Einsicht in die Notwendigkeit, wenn man Abitur machen wollte.

Die Diskussion um den Fremdsprachenunterricht hat mich aber neugierig gemacht. wie war es in anderen Bundesländern - im Westen. Für die Schwaben z.B. ist Hochdeutsch noch heute eine Fremdspache - Wir können alles außer hochdeutsch. Diesbezüglich habe ich auf die schnelle nichts gefunden.

Also Bayern - ein ähnliches Problem Und da wurde ich fündig über die entwicklung des fremdspachenunterrichtes nach 1945:

Das »Hamburger Abkommen«der KMK von 1964 gleicht die verschiedenengymnasialen Mittelstufen einander an. Neben das klassische
altsprachliche Gymnasium mit Latein ab Kl. 5, Englisch ab Kl. 7 und Griechisch/Französisch ab Kl. 9 tritt das (nicht-altsprachliche) Gymnasium mit
Englisch ab Kl. 5 und Latein/Französisch ab Kl.7, das sich erst in der Oberstufe in einen neusprachlichen und mathematisch-naturwissens
chaftlichen Zweig gabelt. In den Klassenstufen 12 und 13sind Hauptfächer und damit schriftliche Abiturprüfungsfächer Deutsch, Englisch, Mathematik sowie im neusprachlichen Zweig Latein/Französisch bzw. im math.-naturwissenschaftlichen Zweig Physik.Damit verlangt das neusprachliche Gymnasiumnur noch zwei Pflichtfremdsprachen. Historisch betrachtet hat sich also das »Realgymnasium« (3
Pflichtfremdsprachen, erste: Latein) über das»Reformrealgymnasium« (3Pflichtfremdsprachen, erste: Französisch) an die (lateinlose) »Oberrealschule«(2Pflichtfremdsprachen) angeglichen.


http://www.hainberg-gymnasium.de/fileadm...DEUTSCHLAND.pdf

Und da stellt sich mir die Frage: Gab es Latein und Altgrichisch im großen zentralen Lehrplan des Volksbildungsministeriums? Oder wurden diese Sprachen erst ab dem Hochschulstudium angeboten?

LG von der grenzgaengerin




Grün: Siehe mein Beitrag #16.


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18.11.2013 18:05
#23
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Zitat von Diskus303 im Beitrag #20
Hey @grenzgaengerin,
man muß aber auch sagen, daß es für Fremdsprachen (in der DDR) keinen "Verwendungszweck" gab....
Außer man wollte Liedtexte verstehen.
Im allgemeinen inländischen Berufsumfeld waren Fremdsprachenkentnisse nicht wirklich nötig.
Allein deshalb gab es wenig Antrieb, diese zu lernen..


Grün: Das stimmt so nicht. Jeder, der irgendwie mit internationaler Fachliteratur in Berührung kam, benötigte Englischkenntnisse und seien es nur Begeleitpapiere zu angeforderten Mustern ausländischer Firmen. Wir waren zwar nur "eine kleine Klitsche", aber mit hohem Anteil an chemischen Importrohstoffen. Da hatten wir durchaus englischsprachige Fachliteratur/Zeitschriften. Natürlich war das in F/E-Abteilungen, der ich zugehörte, etwas anders als in der laufenden Produktion mit diesen Rohstoffen. Das hatte mich auch dazu bewogen, zur verbesserung meiner Allgemeinbildung auf der VHS einige Semester Englisch zu machen, um wenigstens den Sinn eines Textes verstehen zu können. Das man diese kenntnisse auch rein privat gebrauchen konnte, war ein guter Nebengrund.
Einmal war ich sogar zusammen mit meinem Prod.-Direktor bei einem Kunden, der ein britisches Verfahren hatte. Dort gerieten wir unplanmäßig in die Lage, uns auch mit den Engländern am Tisch fachlich verständigen zu müssen. Es hat geklappt.


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18.11.2013 18:06
avatar  Mike59
#24
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Ich habe mein Zeugnissheft zwar nicht gefunden @furry - aber eine Zeugnisabschrift. Ohne die Hose weiter runter zu lassen, da steht sogar was von 4 Jahren Engl. Unterricht .


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18.11.2013 18:07
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#25
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #23
Zitat von Diskus303 im Beitrag #20
Hey @grenzgaengerin,
man muß aber auch sagen, daß es für Fremdsprachen (in der DDR) keinen "Verwendungszweck" gab....
Außer man wollte Liedtexte verstehen.
Im allgemeinen inländischen Berufsumfeld waren Fremdsprachenkentnisse nicht wirklich nötig.
Allein deshalb gab es wenig Antrieb, diese zu lernen..


Grün: Das stimmt so nicht. Jeder, der irgendwie mit internationaler Fachliteratur in Berührung kam, benötigte Englischkenntnisse und seien es nur Begeleitpapiere zu angeforderten Mustern ausländischer Firmen. Wir waren zwar nur "eine kleine Klitsche", aber mit hohem Anteil an chemischen Importrohstoffen. Da hatten wir durchaus englischsprachige Fachliteratur/Zeitschriften. Natürlich war das in F/E-Abteilungen, der ich zugehörte, etwas anders als in der laufenden Produktion mit diesen Rohstoffen. Das hatte mich auch dazu bewogen, zur verbesserung meiner Allgemeinbildung auf der VHS einige Semester Englisch zu machen, um wenigstens den Sinn eines Textes verstehen zu können. Das man diese kenntnisse auch rein privat gebrauchen konnte, war ein guter Nebengrund.
Einmal war ich sogar zusammen mit meinem Prod.-Direktor bei einem Kunden, der ein britisches Verfahren hatte. Dort gerieten wir unplanmäßig in die Lage, uns auch mit den Engländern am Tisch fachlich verständigen zu müssen. Es hat geklappt.


Wer war jeder?

LG von der grenzgaengerin

EDIT Fast jeder war darauf vorbereitet. Gebraucht haben es die wenigsten aus beruflichen Gründen.


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18.11.2013 18:28
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#26
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Zitat von furry im Beitrag #15
Zitat von Mike59 im Beitrag #13
Ich war auf keiner EOS, unsere POS hatte Englisch als zweite Pflichtfremdsprache ab der 7. oder 8. Klasse. Später konnte wohl gewählt werden, entweder Englisch oder Französisch als zweite Fremdsprache.


@Mike59, bist Du Dir sicher, dass an der POS eine zweite Fremdsprache neben Russisch Pflicht war?
Ich denke ab der 7. Klasse konnte man fakultativ eine zweite Fremdsprache erlernen. An der EOS, ab 9. Klasse, war dann die zweite Fremdsprache Pflicht.


War bei uns auch so, Englisch oder Französisch als zweite Fremdsprache neben Russisch war Pflicht! POS Meißen hat das auch so gemacht.
Im Zeugnis stand allerdings immer neben dem Fach Englisch oder Französische das kleine Wörtchen in Kursiv "Fakultativ".

Gruß Reiner


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18.11.2013 18:32
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#27
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Merseburg hatte eine französische Partnerstadt,also mussten wir freiwillig (wer besser war als 3er Durchschnitt]) französisch lernen.
Meine Lehrerin bekam während meiner Schulzeit 2 Kinder, der Ersatz war grottenschlecht. Daher sind die Kenntnisse nahe Null.
Bei der Mutter der Lehrerin besuchte ich nach der Wende einen Englischkurs, der hat mir bei meinem USA- Besuch sehr geholfen!


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18.11.2013 18:33
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#28
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Zitat von Mike59 im Beitrag #24
Ich habe mein Zeugnissheft zwar nicht gefunden @furry - aber eine Zeugnisabschrift. Ohne die Hose weiter runter zu lassen, da steht sogar was von 4 Jahren Engl. Unterricht .


Ach schade, Du hast ja Deine Zensuren zensiert!

Gruß Reiner


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18.11.2013 18:37
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#29
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #19
Im Grunde sind wir uns doch einig - ein Verbot des Englischunterrichts gab nicht in der DDR, sondern bedingt durch Mangel an Lehrern nach der Reeducation und der politischen Wertigkeit führten Fremdsprachen außer Russisch ein Schattendasein. Anderes war eben wichtiger. Und mit jeder Schulreform wurde dem Fremdsprachenunterricht mehr Raum eingeräumt.

Und wenn ich ehrlich bin, ich hatte keinen Bock auf eine 2. Fremdsprache ab der 7.Klasse. Pubertät und Orientierung haben viel Zeit gekostet - mit Freunden rumhängen war wichtiger als Vokabeln pauken. Da kam dann die Einsicht in die Notwendigkeit, wenn man Abitur machen wollte.


LG von der grenzgaengerin



Kommt vielleicht auch auf den Zeitrahmen an, bei mir so zu Wendezeiten nervte unser " Computer" Lehrer z.b. immer mit Joint Venture. Damit konnten wir überhaupt nichts anfangen.

Ansonsten gab es ab Klasse 5 Russich (Pflicht) ab Klasse 7 Englisch (an unserer Schule). Englisch fiel mir wesentlich leichter wie Russich, da hatte ich meistens eine 4 oder 5.

In der Bundesrepublik wird für einen Mittel-/Realschulabschluß eine Fremdsprache verlangt.


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18.11.2013 18:38
#30
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #25
Zitat von DoreHolm im Beitrag #23
Zitat von Diskus303 im Beitrag #20
Hey @grenzgaengerin,
man muß aber auch sagen, daß es für Fremdsprachen (in der DDR) keinen "Verwendungszweck" gab....
Außer man wollte Liedtexte verstehen.
Im allgemeinen inländischen Berufsumfeld waren Fremdsprachenkentnisse nicht wirklich nötig.
Allein deshalb gab es wenig Antrieb, diese zu lernen..


Grün: Das stimmt so nicht. Jeder, der irgendwie mit internationaler Fachliteratur in Berührung kam, benötigte Englischkenntnisse und seien es nur Begeleitpapiere zu angeforderten Mustern ausländischer Firmen. Wir waren zwar nur "eine kleine Klitsche", aber mit hohem Anteil an chemischen Importrohstoffen. Da hatten wir durchaus englischsprachige Fachliteratur/Zeitschriften. Natürlich war das in F/E-Abteilungen, der ich zugehörte, etwas anders als in der laufenden Produktion mit diesen Rohstoffen. Das hatte mich auch dazu bewogen, zur verbesserung meiner Allgemeinbildung auf der VHS einige Semester Englisch zu machen, um wenigstens den Sinn eines Textes verstehen zu können. Das man diese kenntnisse auch rein privat gebrauchen konnte, war ein guter Nebengrund.
Einmal war ich sogar zusammen mit meinem Prod.-Direktor bei einem Kunden, der ein britisches Verfahren hatte. Dort gerieten wir unplanmäßig in die Lage, uns auch mit den Engländern am Tisch fachlich verständigen zu müssen. Es hat geklappt.


Wer war jeder?

LG von der grenzgaengerin

EDIT Fast jeder war darauf vorbereitet. Gebraucht haben es die wenigsten aus beruflichen Gründen.




Rot: Na, wie ich schon schrieb, eben JEDER, der beruflich damit zu tun hatte. Wer nicht damit zu tun hatte, war eben nicht JEDER .
Ich mußte diese Fachliteratur zwar nicht lesen, da nicht direkt mit Entwicklungsaufgaben betraut, habe aber trotzdem hin und wieder mal einen Blick reingeworfen, da sie dort offen auslagen.


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