Reiners Zeitzeugen

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18.11.2013 17:39
avatar  furry
#61
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Bei der Kohlenkarte fällt mir ein, gab es nicht auch eine bestimmte Menge Kartoffeln zur Einkellerung zu gestützten Preisen?
Ich weiß nur noch, dass an einem Tage x Kartoffeln durch OGS oder LPG xy zur Einkellerung angeliefert wurden.

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)


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18.11.2013 17:44 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2013 17:46)
avatar  Alfred
#62
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Zu den Mappen habe ich auch was. Diese wurden bei Maßnahmen des NVR eingesetzt.


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18.11.2013 18:07
avatar  Greso
#63
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Mal einige Postalische Umschläge aus der DDR.


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18.11.2013 18:09
#64
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Schöne Sachen habt ihr da aufgehoben.

Mfg Berlin

Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

Ich frage mich wie man derart bescheuert sein kann. Das Verhalten ist einfach nur krank !


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18.11.2013 18:10
avatar  Greso
#65
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Knipser.


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18.11.2013 18:12
avatar  Greso
#66
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Und noch zwei.


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18.11.2013 18:17
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#67
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Auto-Bestellung in der DDR war eine Sache für sich. Kaum war man 18 geworden, rannte jeder zum IFA-Laden um ein Auto zu bestellen. Über die Lieferzeiten ist ja schon einiges bekannt.
Meine Bestellung und die meiner Frau sind allerdings bis heute nicht berücksichtigt worden, denn wir warten immer noch. Meine Frau auf den Trabant und ich auf den Wartburg.

Sollte einer nicht mehr wissen wie solche Bestellkarten ausgesehen haben, hier sind zwei.



Na klar, dazu gehört auch die Rückseite der Bestellung im feinsten DDR-Deutsch.



Gruß Reiner


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18.11.2013 18:33
avatar  Lutze
#68
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Zitat von der glatte im Beitrag #67
Auto-Bestellung in der DDR war eine Sache für sich. Kaum war man 18 geworden, rannte jeder zum IFA-Laden um ein Auto zu bestellen. Über die Lieferzeiten ist ja schon einiges bekannt.
Meine Bestellung und die meiner Frau sind allerdings bis heute nicht berücksichtigt worden, denn wir warten immer noch. Meine Frau auf den Trabant und ich auf den Wartburg.

Sollte einer nicht mehr wissen wie solche Bestellkarten ausgesehen haben, hier sind zwei.



Na klar, dazu gehört auch die Rückseite der Bestellung im feinsten DDR-Deutsch.



Gruß Reiner

nach der Währungsunion hättest du den Wartburg
gleich kaufen können,ohne Anmeldung
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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18.11.2013 18:34 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2013 18:35)
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#69
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Ich finde @der glatte soll seine persönlichen Erinnerungen im eigenen thread zeigen. In einem "kollektiven" thread würde vieles untergehen.

Es ist SEIN Leben, das er hier vorstellt.

LG von der grenzgaengerin


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18.11.2013 18:44
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#70
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Zitat von Lutze im Beitrag #68
Zitat von der glatte im Beitrag #67
Auto-Bestellung in der DDR war eine Sache für sich. Kaum war man 18 geworden, rannte jeder zum IFA-Laden um ein Auto zu bestellen. Über die Lieferzeiten ist ja schon einiges bekannt.
Meine Bestellung und die meiner Frau sind allerdings bis heute nicht berücksichtigt worden, denn wir warten immer noch. Meine Frau auf den Trabant und ich auf den Wartburg.

Sollte einer nicht mehr wissen wie solche Bestellkarten ausgesehen haben, hier sind zwei.



Na klar, dazu gehört auch die Rückseite der Bestellung im feinsten DDR-Deutsch.



Gruß Reiner

nach der Währungsunion hättest du den Wartburg
gleich kaufen können,ohne Anmeldung
Lutze


Ach, wir waren ja schon immer bescheiden, wollen uns nicht vordrängeln und warten lieber ab. Die melden sich schon, wenn unsere Autos da sind. Nur Geduld,

Gruß Reiner


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18.11.2013 19:04 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2013 19:06)
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#71
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Zitat von furry im Beitrag #61
Bei der Kohlenkarte fällt mir ein, gab es nicht auch eine bestimmte Menge Kartoffeln zur Einkellerung zu gestützten Preisen?
Ich weiß nur noch, dass an einem Tage x Kartoffeln durch OGS oder LPG xy zur Einkellerung angeliefert wurden.


Hm, an Kartoffeln zu geschützten Preisen kann ich mich nicht erinnern. Doch an die Einkellerungskartoffel-Aktion noch ganz gut. Ich habe selbst noch als junger Spund "gehuckt".

In Meißen hat das der OGS gemacht und die Truppe hat gutes Geld verdient für die Buckelei in den verwinkelten Kellern. Beulen und Kreuzschmerzen gab es gratis dazu. Aber Spass hat das gemacht und brachte so 150-200 Mark pro Tag extra ein. Alles Trinkgeld! Bei uns galt allerdings von Rentnern wird kein Pfennig Trinkgeld angenommen! Da gab es ja genug, die mit der Mindestrente auskommen mussten. Dafür haben uns dann die Omis immer Süßkram in die Taschen gesteckt.
Oh Mann, da gab es aber auch schöne Schnurren, die wir erlebt haben.

"Na Omi, wohin mit den Ärbern (von Abern=Kartoffeln in der Oberlausitz)? Nu glei unter den Tisch Kleener! Was unter den Tisch gibt es den keinen Keller? Nu glar, gibd es den, ich gann aber nich mehr so gut loofen und de Dreppen sind Mist, fack die Dinger nur glei hier nunter!, sagte die Oma. Ich fragte: Und wo haben sie denn dann ihre Kohlen, müssen sie nicht doch in den Keller wenn sie Heizen müssen? Escha, de Gohln habsch dor glei hinter dor Kautsch (Couch)!

Und tatsächlich, so war es!

Eben typisch sächsisch. Gruß Reiner


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18.11.2013 23:39 (zuletzt bearbeitet: 19.11.2013 00:30)
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#72
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Da es hier sicherlich viele Freunde der Briefmarken gibt, möchte ich an dieser Stelle auf die Anfänge der DDR und noch ein Stückchen vorher zu sprechen kommen. Die Zeitdokumente aus der Zeit von 1945 bis zur Gründung beider deutscher Staaten werden nicht so oft vorgestellt. Da gibt es viel interessantes zu sehen. Zum Beispiel waren die ehemaligen Hitlermarken noch eine zeitlang überdruckt oder geschwärzt gültig, doch bald gab es neue Marken. Diese waren aber nicht überall ausreichend vorhanden oder der Nachschub ließ auf sich warten. Daher griff die Post immer wieder zum speziellen "Gebühr bezahlt" Stempel wie Ihr hier sehen könnt.



Doch nicht nur in der zukünftigen DDR musste es im Briefverkehr einen Neuanfang geben. So auch hier in der Französischen Zone. Es gab neue Briefmarken.



Überall gab es neue Briefmarken, welche die Briefe schmückten.



Gruß Reiner


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18.11.2013 23:53
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#73
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Es klingt schon etwas kurios, wenn man sich vorstellt, dass Karl Marx auf einer Briefmarke von Rheinland-Pfalz zu sehen ist. Es hat sie aber gegeben wie Ihr seht. Am 5. Mai 1947 wurde diese Marke in Rheinland-Pfalz herausgegeben. Man bezeichnete Karl Marx damals nicht etwa als Kommunist, sondern als Philosoph und Nationalökonom. Im Briefmarkensatz reihte er sich damals neben Karl dem Großen, Gutenberg und Ludwig van Beethofen offensichtlich noch gut ein.



Gruß Reiner


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19.11.2013 00:00
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#74
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Kommen wir aber wieder zurück in die Sowjetische Besatzungszone. Das war inzwischen auch schon auf den Briefmarken deutlich zu sehen.



An vielen Orten gab es noch immer keine gute Versorgung mit Briefmarken und die Städte gaben eigene Marken aus. Oftmals sogar mit einer Spende verknüpft.



Gruß Reiner


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19.11.2013 00:14
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#75
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Hier zwei weitere Zeitdokumente aus den Anfängen der DDR.

"Achtet auf den Kartoffelkäfer!" Kein Werbestempel der zusätzlich zum Poststempel angebracht wurde, sondern es ist eher ein "Propaganda-Stempel". Eine Kartoffelkäferplage wurde damals politisiert wie uns die Geschichte berichtet.



Noch ein Zeitdokument aus der Zeit der Vor-DDR.



Und hier noch eine Marke auf einem Brief nebst Stempel, die schon die Bezeichnung Deutsche Demokratische Republik trägt. Einige Marken vorher stand da noch Deutsche Post. Das gab es dann erst wieder nach der Wende.



Gruß Reiner


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