Wo sind eigentlich die Grenzer aus dem GR35 Rummelsburg ?

12.11.2013 18:01
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#1
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Ich bin seit Mai 2013 im Forum angemeldet um ehemalige
Kameraden zu finden,leiderFehlgeschlagen.
Wir waren 5GK und eine Bootskompanie (die Enten).
Wo seid ihr alle , traut Euch !
Ich war 4.76 bis 10.78 dort.


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13.11.2013 11:27
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#2
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Rummelsburg war GR36. Ich war dort von 86-88 in der NK26.

Grenzregiment - 36 "Helmut Poppe", Berlin-Rummelsburg

Berlin-Rummelsburg, Walter-Husemann-Kaserne, Hauptstraße 7, PF 85926 (Siegel-Code 936)

Der Ehrenname "Helmut Poppe" wurde am 01.121987 verleihen.


1.-5. Grenzkompanie, Berlin-Rummelsburg, Hauptstraße 7, PF (?)
GÜST-Eisenbahn "Bahnhof Freidrichstraße", 1000 Berlin-Mitte, Friedrichstraße, PF (?)
GÜST-Straße "Chausseestraße", 1000 Berlin-Mitte, Invalidenstraße 68, PF (?)
GÜST-Straße "Heinrich-Heine-Straße", 1000 Berlin-Mitte, Heinrich-Heine-Straße, PF (?)
GÜSt-Straße "Invalidenstraße", 1000 Berlin, Invalidenstraße 68, PF (?)
GÜST-Straße "Oberbaumstraße", 1000 Berlin-Mitte, Heinrich-Heine-Straße, PF (?)
GÜST-Straße "Sonnenallee", 1195 Berlin-Baumschulenweg, Sonnenalle, PF (?)
GÜST-Straße "Zimmerstraße", 1000 Berlin-Mitte, Mauerstraße 92, PF (?)
GÜST-Wasser "Marschallbrücke", 1000 Berlin-Mitte, Freidrichstraße, PF (?)
GÜST-Wasser "Osthafen", Berlin-Friedrichshain, Heinrich-Heine-Straße, PF (?)
GÜST-Sicherungskompanie, Hauptstraße 7, PF (?)
Sonderobjekt "Brandenburger Tor", 1000 Berlin-Mitte, Platz vor dem Brandenburger Tor
Medizinischer Stützpunkt, Berlin-Rummelsburg, Hauptstraße 7, PF (?)
Kfz-Transportzug, Berlin-Rummelsburg, Hauptstraße 7, PF (?)
Pionierzug, Berlin-Rummelsburg, Hauptstraße 7, PF (?)
Bootskompanie, Berlin-Rummelsburg, Hauptstraße 7, PF (?)


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13.11.2013 19:24
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#3
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@RiFu

Bis zur Umstrukturierung des GKM Ende 1985 Anfang 1986 war in Rummelsburg das GR-35 stationiert welches dann nach Niederschönhausen in die Kaserne des aufgelösten vormaligen Güst- Sicherungsregiments 26 einzog. Die Güst-Sicherungseinheiten wurden Ende 85 den dann für die jeweiligen Güst zuständigen GR zugeteilt. Das GR-36 ist erst Ende 1985 gebildet worden und dann in Rummelsburg eingezogen.

Güst Sonnenallee und BZK gehörte dann zum GR-33.


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13.11.2013 19:40
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#4
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Wieder was gelernt.


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13.11.2013 19:53
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#5
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Als ich in Rummelsburg war gin unser Abschnitt
vom Brandenburgertor bis runter nach Waltersdoorf
ausgeschlossen waren die Übergänge.


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30.11.2013 12:11
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#6
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Zitat von Schramm im Beitrag #1
Ich bin seit Mai 2013 im Forum angemeldet um ehemalige
Kameraden zu finden,leiderFehlgeschlagen.
Wir waren 5GK und eine Bootskompanie (die Enten).
Wo seid ihr alle , traut Euch !
Ich war 4.76 bis 10.78 dort.

He, hier is einer,war von Nov 78 bis Apr 80 da. Haben uns verpasst.Es gab auch noch die Granatwerfer.


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02.04.2014 20:36
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#7
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Zitat von Schramm im Beitrag #1
Ich bin seit Mai 2013 im Forum angemeldet um ehemalige
Kameraden zu finden,leiderFehlgeschlagen.
Wir waren 5GK und eine Bootskompanie (die Enten).
Wo seid ihr alle , traut Euch !
Ich war 4.76 bis 10.78 dort.


Hallo allerseits,

da ich sehr interessiert bin und mein Bruder mir recht viel erzählt hat, was ich mir darüber hinaus gut gemerkt habe, wollte ich es hier zum Besten geben. Er ist leider nicht der Typ für Foren besuchen/schreiben.

Also mein 12 Jahre älterer Bruder kam ab circa 1985 zum Güst Sicherungsregiment 26, glaube bereits nach der Grundausbildung. Dort war er dann Kraftfahrer, Ural mit Munition für 122er D30. Er erzählte, dass er einmal ob des langen Dienstes leicht eindöste und die Böschung mit seinem Ural gestreift hat mit der Muni hintendrauf. Was ihm `nen ordentlichen Schrecken einjagte.

Weiters war da die Nachtübung mit Gefechtsübungsschießen der Batterie. Er schlief im Zelt oder hinten aufm Ural, der plötzliche Geschützdonner weckte ihn und er sah raus auf die Lichtung. Bei Abschüssen war die Lichtung taghell von den Mündungsblitzen, unheimlicher Anblick.
Als ein Schützenpanzer das schwere PKT abfeuerte, rieselte das Laub von den Bäumen.
Dann gab es dort, oder später beim GR 36 wohl einen Hauptmann (?) „Peng“. Wurde so genannt, weil er mal mit seiner Dienstpistole aus Versehen in die Decke schoss und daraufhin um einen Dienstgrad degradiert wurde. Vielleicht kennt den ja noch jemand hier?
Also irgendwann wurde ja das AR aufgelöst und er wurde nahtlos ins GR 36 (müsste es ja gewesen sein) eingegliedert. Dort wurden sie manchmal durch die Schönhauser Allee per LKW zum Grenzdienst gebracht. U.a. war er auf dem Bahnhof Friedrichstrasse. Er und ein Kamerad machten sich wohl mal den Jux, als ein Berlin/West-Zug grad durchschlich, die AK in Anschlag zu nehmen und schneller zu gehen in den stattlichen Wehrmachtsoffiziermässigen Löffelhosen. Ratz fatz klappten die Zugfenster zu.
Auf dem Wachturm soll es am langweiligsten gewesen sein. Allerdings erzählte er auch von einer sich drehenden blauen Dachleuchtreklame „drüben“, deren Anblick in lauer Sommertags-Dämmerung ein mysteriöses, nicht unangenehmes Gefühl erzeugte, eingebettet in die ganze Atmosphere. Kann ich mir gut vorstellen.

Dann hat er mal „den blöden Hans Rosenthal“ mit nem Strauß Blumen in der Hand drüben rumspazieren sehen.

Auf der Stube haben sie sich wohl unterhalten, was ist, wenn einer rüber will. Einige sagten wohl, sie würden daneben schießen. Ach ja, in dem Zusammenhang wurde er vorher befragt und ein wenig erpresst, dass ein „Nein“ zur Anwendung der Schusswaffe seinen angestrebten Studienplatz kosten könnte. Weiß aber nicht mehr genau wie das ablief, er hat dann wohl letztendlich zugestimmt.
Dann haben er und ein Kamerad bei ner Gelegenheit (Waffenreinigen?), auf jeden Fall mit Munition versehen, sich mal in einem Anfall jugendlichen Leichtsinns die AK’s „zum Spaß“ gegenseitig aufeinander gerichtet, entsichert und mit durchgezogenem Verschluss. Als die beiden merkten was sie da taten, hätten sie ganz langsam und vorsichtig die Waffen heruntergesenkt und hingelegt und mit mulmigem Gefühl die Idiotie eingesehen.

Einmal war ich dabei, als wir ihn vor der Kaserne abholten, hab aber nur noch ganz dunkle Erinnerungen, war ja erst 7 oder 8. Kann mich noch schwach an die Achterbahn und das Riesenrad in Treptow erinnern, wo wir gemeinsam waren. Auch langgezogene Blöcke entlang der Straße, wo wir mit dem Mossi bis zum Haupttor entlang fuhren, entsinn ich noch nebulös.
Auf Urlaub zu Hause oder schon nach seiner Entlassung hat er ein paar KK Patronen mitgebracht und eine vom überschweren MG, jedoch ohne Treibladung und Geschoss. Nur der Zünder war intakt. Den hat er in seinem Zimmer per Hammer gezündet. Ich musste raus aus dem Zimmer. Resultat: Gewaltiger Knall, Brandloch im Teppich und Pfeifen im Ohr bei ihm. Im Keller unseres Blocks im Schweriner Neubaugebiet hat er noch eine von den KK im Schraubstock losgelassen.

Versorgung soll super gewesen sein, unterm Strich hatte er zugenommen nach seinen 18 Monaten. Insbesondere der Kakao in den Pappyramiden hatte es ihm angetan, den es in der Heimatstadt Schwerin so gut wie nie gab. Der war auch verdammt gut.

Er war dann nach der Entlassung bis zum Ende noch Leutnant d.R. Keine Ahnung wie das zustande kam, da er ja als ganz normaler gezogener Zeitsoldat zu den GT kam. Sicherlich auch wegen seines Ingenieurstudiums. Wurde aber nach 86 nicht einmal einberufen.
Hatte dann sein Studium in Wismar absolviert und lebt mit Familie seit 1991 in NRW.


VG


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02.04.2014 20:39
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#8
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Zitat von Schramm im Beitrag #1
Ich bin seit Mai 2013 im Forum angemeldet um ehemalige
Kameraden zu finden,leiderFehlgeschlagen.
Wir waren 5GK und eine Bootskompanie (die Enten).
Wo seid ihr alle , traut Euch !
Ich war 4.76 bis 10.78 dort.


Hallo allerseits,

da ich sehr interessiert bin und mein Bruder mir recht viel erzählt hat, was ich mir darüber hinaus gut gemerkt habe, wollte ich es hier zum Besten geben. Er ist leider nicht der Typ für Foren besuchen/schreiben.

Also mein 12 Jahre älterer Bruder kam ab circa 1985 zum Güst Sicherungsregiment 26, glaube bereits nach der Grundausbildung. Dort war er dann Kraftfahrer, Ural mit Munition für 122er D30. Er erzählte, dass er einmal ob des langen Dienstes leicht eindöste und die Böschung mit seinem Ural gestreift hat mit der Muni hintendrauf. Was ihm `nen ordentlichen Schrecken einjagte.

Weiters war da die Nachtübung mit Gefechtsübungsschießen der Batterie. Er schlief im Zelt oder hinten aufm Ural, der plötzliche Geschützdonner weckte ihn und er sah raus auf die Lichtung. Bei Abschüssen war die Lichtung taghell von den Mündungsblitzen, unheimlicher Anblick.
Als ein Schützenpanzer das schwere PKT abfeuerte, rieselte das Laub von den Bäumen.
Dann gab es dort, oder später beim GR 36 wohl einen Hauptmann (?) „Peng“. Wurde so genannt, weil er mal mit seiner Dienstpistole aus Versehen in die Decke schoss und daraufhin um einen Dienstgrad degradiert wurde. Vielleicht kennt den ja noch jemand hier?
Also irgendwann wurde ja das AR aufgelöst und er wurde nahtlos ins GR 36 (müsste es ja gewesen sein) eingegliedert. Dort wurden sie manchmal durch die Schönhauser Allee per LKW zum Grenzdienst gebracht. U.a. war er auf dem Bahnhof Friedrichstrasse. Er und ein Kamerad machten sich wohl mal den Jux, als ein Berlin/West-Zug grad durchschlich, die AK in Anschlag zu nehmen und schneller zu gehen in den stattlichen Wehrmachtsoffiziermässigen Löffelhosen. Ratz fatz klappten die Zugfenster zu.

Auf dem Wachturm soll es am langweiligsten gewesen sein. Allerdings erzählte er auch von einer sich drehenden blauen Dachleuchtreklame „drüben“, deren Anblick in lauer Sommertags-Dämmerung ein mysteriöses, nicht unangenehmes Gefühl erzeugte, eingebettet in die ganze Atmosphere. Kann ich mir gut vorstellen.

Dann hat er mal „den blöden Hans Rosenthal“ mit nem Strauß Blumen in der Hand drüben rumspazieren sehen.

Auf der Stube haben sie sich wohl unterhalten, was ist, wenn einer rüber will. Einige sagten wohl, sie würden daneben schießen. Ach ja, in dem Zusammenhang wurde er vorher befragt und ein wenig erpresst, dass ein „Nein“ zur Anwendung der Schusswaffe seinen angestrebten Studienplatz kosten könnte. Weiß aber nicht mehr genau wie das ablief, er hat dann wohl letztendlich zugestimmt.
Dann haben er und ein Kamerad bei ner Gelegenheit (Waffenreinigen?), auf jeden Fall mit Munition versehen, sich mal in einem Anfall jugendlichen Leichtsinns die AK’s „zum Spaß“ gegenseitig aufeinander gerichtet, entsichert und mit durchgezogenem Verschluss. Als die beiden merkten was sie da taten, hätten sie ganz langsam und vorsichtig die Waffen heruntergesenkt und hingelegt und mit mulmigem Gefühl die Idiotie eingesehen.

Einmal war ich dabei, als wir ihn vor der Kaserne abholten, hab aber nur noch ganz dunkle Erinnerungen, war ja erst 7 oder 8. Kann mich noch schwach an die Achterbahn und das Riesenrad in Treptow erinnern, wo wir gemeinsam waren. Auch langgezogene Blöcke entlang der Straße, wo wir mit dem Mossi bis zum Haupttor entlang fuhren, entsinn ich noch nebulös.

Auf Urlaub zu Hause oder schon nach seiner Entlassung hat er ein paar KK Patronen mitgebracht und eine vom überschweren MG, jedoch ohne Treibladung und Geschoss. Nur der Zünder war intakt. Den hat er in seinem Zimmer per Hammer gezündet. Ich musste raus aus dem Zimmer. Resultat: Gewaltiger Knall, Brandloch im Teppich und Pfeifen im Ohr bei ihm. Im Keller unseres Blocks im Schweriner Neubaugebiet hat er noch eine von den KK im Schraubstock losgelassen.

Versorgung soll super gewesen sein, unterm Strich hatte er zugenommen nach seinen 18 Monaten. Insbesondere der Kakao in den Pappyramiden hatte es ihm angetan, den es in der Heimatstadt Schwerin so gut wie nie gab. Der war auch verdammt gut.

Er war dann nach der Entlassung bis zum Ende noch Leutnant d.R. Keine Ahnung wie das zustande kam, da er ja als ganz normaler gezogener Zeitsoldat zu den GT kam. Sicherlich auch wegen seines Ingenieurstudiums. Wurde aber nach 86 nicht einmal einberufen.
Hat dann sein Studium in Wismar absolviert und lebt seit 1991 heute mit Familie in NRW.


VG


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14.08.2014 23:32
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#9
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Hallo

Ich war dort kenne die Enten war Stelli in allen vier Abschnitten. Kenn alles von Stubenrauchstrasse bis Eberswalderdreieck.
War GR 35 später 36 mit SPW Sommerlager in Rühtnik und Winterlager in Streganz !!!!!!!!!!!!

Grüsse Tanne


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14.08.2014 23:50
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#10
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Die Wahrnehmungen des vorangegangen Schreibers erscheinen mir sehr subjektiv , ich distanziere mich weitere Auskünfte zu geben


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05.04.2018 14:29
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#11
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Hallo zusammen ,
ich wurde im Februar 1989 von der grünen Grenze GR 24 nach Berlin Rummelsburg versetzt da dort Hundeführer benötigt wurden. Bei meinem Ausscheiden aus dem aktiven Wehrdienst im Juni 1989 führte leider kein weg ran meinen geliebten DSH " Kliff vom Selenbusch" mitzunehmen.Ist irgendeiner hier im Forum dabei der mit den Hunden in Rummelsburg zu tun hatte und mir vielleicht Infos über meinen Hund geben kann oder was mit den Hunden nach dem Auflösen des GR passiert ist. Danke schon im Voraus.

LG Micha


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18.09.2018 22:44
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#12
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Leider ,Du möchtest das auch nicht wissen. Die waren an der Mauer zur JVA untergebracht. Ich glaube den Inhaftierten ging es "besser".Tut mir leid, immer noch,für beide Seiten.Heute würden die Verantwortlichen dafür vor Gericht stehen. Und das ist auch richtig so.


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