Benzinpreise in der DDR ?

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10.07.2009 18:51
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#31
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Hallo,musste man selber tanken oder wurde ein Service angeboten ?
Hallo Zermatt,
ich nehme an Du meinst die Tankstellen auf der Transitstrecke, es wurde betankt, ansonsten kein Servis und sofort abkassiert, Trinkgeld wurde auch nicht verachtet. Habe auch immer dort getankt.
Gruß aus Berlin


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25.02.2011 14:16
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#32
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Zitat von TOMMI
Der Liter 2 Takt Gemisch 88 Oktan kostete 1,50 Ostmark.



Und heute sind wir bei 1,50€ für 1 Liter und zahlen Deutschland weit jeden Tag 4,24Mio € für Benzin ( Quelle http://www.finanznachrichten.de/nachrich...-benzin-003.htm ).... Schon lächerlich oder? Naja bald ist ja wieder Sommer, dann fahr ich einfach mit dem Fahrrad wenn der Tank leer ist^^

Gruß Manuel


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25.02.2011 17:46
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#33
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Hallo Zermatt,
Du hattest "zwangsläufig"Kontakt mit dem Tankwart,der musste immer erst mit einer Kurbel die Zapfsäule auf Null stellen.
Bezahlt wurde in bar und die Betriebe hatten auch Marken(Spritmarken)
Datenvernetzung gabs so nicht.
Tankwarte konnten auch locker Frauen sein.
Es mag die berühmten Ausnahmen geben,aber...
heute findest Du da keinen mehr,es sei denn....einen Minnijobber der dafür keine Ausbildung hat und noch "vergattert"wird ein "Kundengespräch"zu führen....
Was durften die immer fragen?
"Währen Sie bereit für diesen Service,einen Eurozu bezahlen?
Nix gegen dieLeute,aber einfach nur lächerlich und reine Abzocke!
Die "Urgesteine"sind leider nicht mehr vorhanden!
Sodann BO


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25.02.2011 18:19
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#34
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Hallo BO,
in Eisenach, an der Rennbahn, gibt es eine Shell Tankstelle, die hat wieder einen Tankwart oder auch Service Kraft - wie's beliebt.
War beim ersten Mal voll erschrocken als der zu mir ans Auto gekommen ist - ist man ja in Old Germany nicht so gewohnt.

Mike59


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25.02.2011 18:33
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Zitat von Mike59
Hallo BO,
in Eisenach, an der Rennbahn, gibt es eine Shell Tankstelle, die hat wieder einen Tankwart oder auch Service Kraft - wie's beliebt.
War beim ersten Mal voll erschrocken als der zu mir ans Auto gekommen ist - ist man ja in Old Germany nicht so gewohnt.

Mike59



Shell sollte das seit einigen Monaten überall haben


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25.02.2011 20:07
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#36
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Ist schon fast ein Jahr lang so...


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28.02.2011 13:22 (zuletzt bearbeitet: 28.02.2011 13:23)
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#37
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94

Zitat von Pitti53
Shell sollte das seit einigen Monaten überall haben

Kommt aber auch auf den fahrbaren Untersatz an. Den Нива 'durfte' ich trotz Nachfrage tapfer selbstständig tanken.
Beim Z3 M 'prügelten' sich die HiWis um die Zapfpistole. *grins*


P.S. (für on topic) 1.50 Mark der DDR für Normal (VK88) stimmt so nur für den 'blanken' Sprit. Beim Gemisch kammen noch ein paar Pfennige für das Öl dazu (3 Mark/Liter wimre). So kostete der Liter 1:33 (hat jemand wirklich magerer getankt?) dann eigentlich 1,54.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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28.02.2011 15:20
avatar  Backe
#38
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Eindeutige Antwort 1,65 Ostmark für Super.
VG aus Brandenburg

"Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab" Gotthold E. Lessing


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28.02.2011 16:46 (zuletzt bearbeitet: 28.02.2011 16:50)
avatar  Gohrbi
#39
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Zitat von Backe
Eindeutige Antwort 1,65 Ostmark für Super.
VG aus Brandenburg



Bin auch bei 1,65 MDN. Mußte ich immer für meinen "Sapo" tanken.
Da habe ich auch meist selber getankt, den Füllstutzen im Motorraum
hat keiner gefunden.

Beim "Trabbi" waren es 1:33 dachte ich immer, oder? das war 1,40 MDN für den Liter Gemisch.


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28.02.2011 17:15 (zuletzt bearbeitet: 28.02.2011 17:16)
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#40
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Ich will's mal so sagen; ich hatte gute Beziehungen zu unseren sowjetischen Waffenbrüdern und habe von denen den grössten Teil meines Benzinkontingents bezogen.
Das Zeug hatte zwar nur 72 Oktan aber für 1 Mark der DDR doch eine preiswerte Alternative und wenn ich Wolodja die eine oder andere Flasche Kumpeltot gegeben habe, dann hat er mir einen Kanister Hochoktanigen vom Wolga des Kommandeurs, zum Verschneiden mitgebracht.
Das Problem war aber, dass es bei jeder Fahrt mit dem Trabbi gerochen hat als ob mal wieder eine Russenkolonne unterwegs ist.


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28.02.2011 17:42
avatar  Corres
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Zitat von Gohrbi

Zitat von Backe
Eindeutige Antwort 1,65 Ostmark für Super.
VG aus Brandenburg



Bin auch bei 1,65 MDN. Mußte ich immer für meinen "Sapo" tanken.
Da habe ich auch meist selber getankt, den Füllstutzen im Motorraum
hat keiner gefunden.

Beim "Trabbi" waren es 1:33 dachte ich immer, oder? das war 1,40 MDN für den Liter Gemisch.




Hallo,
Im Mischungsverhältnis Öl : Benzin 1:50 (VK 88) wurden alle damals in der DDR hergestellten Fahrzeuge mit neuen Motoren mit nadelgelagerter Kurbelwelle betankt. Ab wann es diese Motoren gab weiß ich leider nicht mehr.
Gruß aus der Lausitz vom Corres

Ich bin verantwortlich für das, was ich sage - nicht für das, was du verstehst.


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01.03.2011 17:22
avatar  94
#42
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94

Na die Mark-vierzig hat mir keine Ruhe gelassen, aber zum Glück gibts ja ordentliche Quellen *grins*

Die Ölkrise kam, wegen der unterschiedlichen Verrechnungspreise (im fünfjährigen Mittel des Weltmarktpreises) im RGW, in der DDR deutlich später an (Anfang der 80er) als in der Bundesrepublik (1972). Und auch dann wurde der Preis an den Tankstellen des staatseigenen Mineralölunternehmens VEB MINOL nicht erhöht, dieser wurde durch die Parteiführung der SED festgesetzt. Er betrug pro Liter einheitlich 1,40 Mark (der DDR) für „VK-79“, 1,50 Mark für „VK-88“, 1,65 Mark für „VK-94“ und 1,40 Mark für „DK“ (Dieselkraftstoff). In den 1980er Jahren wurde die Produktion von „VK-79“ eingestellt und „VK-88“ in „Normal“ und „VK-94“ in „Extra“ umbenannt. Die Preise blieben unverändert.
Quelle: wikipedia.org

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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01.03.2011 19:00
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#43
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Zitat von
Wurden sie auch im Rundfunk genannt? (100,6?) Ich glaube nicht, kann mich jedenfalls nicht genau daran erinnern....

Hallo FSK,
leider nein, obwohl 100,6 über alles aus dem Osten berichtete und sehr kritisch. Deshalb wurde er ja auch aus dem Osten ständig gestört. Meine Info hatte ich von einem Polizei-Beamten aus dem Lagezentrum.
Gruß nach Berlin




Ein weißes Taschentuch in der Windschutzscheibe zeigte dem Gegenverker Achtung Blitzer!

Aber die Vopos waren ja trickreich,
Ortseingang: Schild 60 Km/h,
300 m weiter, Schild: Begrenzung auf gehoben.
Rechts und links Felder, bzw ein paar Häuser.
Achtung, Du warst noch in einer Ortschaft, nicht 100 km/h sondern 50 km/h.
50 m weiter lagen Sie getarnt mit Blitzer.
So haben sie viele D-Mark kassiert


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01.03.2011 20:27
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Und davon haben die Spritpreise abgehangen?

Wäre doch was für einen Extra Thread . . . oder die Mülltonne

Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984


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01.03.2011 21:19
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#45
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Da will ich auch mal meinen Senf zugeben, genaugenommen zur These von Corres mit dem Mischungsverhältnis bei Zweitaktern:

Was er sagt, war sicher so angedacht von seiten der "volkswirtschaftlichen Bedeutung der Einsparung von Schmiermitteln auf Mineralölbasis", aber ich kenne keinen Trabi-oder Wartburgfahrer, der wegen der neuen Nadellager von 1:33 auf 1:50 umgestellt hätte...
Vor allem nicht vorm Hintergrund des Langstreckenbetriebes mit Autobahngeschwindigkeit unter sommerlichen Temparaturen.
Da gab es schon genügend Liegenbleiber mit Kolbenfressern oder Lagerschäden, schließlich wurde an der Technologischen Grenze operiert was Schmierung und Kühlung betraf!
Aus meiner Vergangenheit erinnere ich mich an eine Verfahrensweise meines Vaters während der Ostsee-Urlaubsfahrten..."Spritze Geben" .

Also nach einer dreiviertel Stunde Fahrt mit 110 kmh wurde ausgekuppelt und mit gezogener Starterklappe kurz Vollgas gegeben.
Sollte wohl durch das fette Gemisch nochmal mehr schmieren oder so....
Wir sind jedenfalls noch nie wegen o.g. Anlässe liegengeblieben....

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

MfG SEG15D


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