GK Sorge mit jährlich 50 versuchten Grenzdurchbrüchen !

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03.11.2013 11:30
#16
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Da hatte ich ja scheinbar richtig Glück, daß ich auf der 11.GK Hohengandern gelandet bin. Unsere Einheit hatte eigendlich einen guten Ruf im Regiment Heiligenstadt !

H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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03.11.2013 19:27
#17
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Moin Moin LO-Wahnsinn,

wenn deine Karte stimmt haben von 1985 bis 1989 es nur 9 rüber geschafft.

gruß Schlutup


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04.11.2013 19:18 (zuletzt bearbeitet: 04.11.2013 19:18)
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#18
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Hallo Kameraden,

ich kann Euch hierzu auch ein paar Angaben mache.
In meiner Dienstzeit kam es zum Weinholtdurchbruch ( ich war noch in der Ausbildung in Meiningen und wir wurden noch vor dem GSZ eingesetzt) , darüber wurde ja schon mehr wie genug diskutiert.
Aber genau in diesen Grenzabschnitt (III. Grenzbataillon im GR-9 GK 13 Veilsdorf) wurde ich versetzt. Im esrten Halbjahr passierte bei uns nicht viel.
Nun gingen die alten EKs nach Hause und und das zweite Halbjahr am Kanten, wir als Postenführer, begann. Es dauerte nur 14 Tage und unser Spieß bekam doch unerwartet Post aus dem schönen Coburg/BRD, mit den besten Grüßen von unserem alten EK P....... Er hatte die Gunst der Stunde und sein Wissen der Grenzanlagen für einen Durchbruch genutzt.
Erst nach langen Suchen und großem Tara konnte die Fluchtstelle gefunden werden.
Da könnt Ihr ja Euch den Sackgang und die Kontrollen unserer Post vorstellen.

Gruß Hajo77


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04.11.2013 20:31 (zuletzt bearbeitet: 04.11.2013 20:33)
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#19
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S51

Zitat von Schlutup im Beitrag #17
Moin Moin LO-Wahnsinn,

wenn deine Karte stimmt haben von 1985 bis 1989 es nur 9 rüber geschafft.

gruß Schlutup


Das ist reell. Pro Jahr rund zwei Durchbrüche. Nachdem es dort keine Minen und keine 501 mehr gab, war es immer nur eine reine Zeitfrage zwischen einer Auslösung am GSZ und einem Durchbruch. Ganz davon abgesehen, dass der GSZ aus Wettergründen nicht immer auch wirklich eingeschaltet war. Die Abriegelung kam wie in Schierke aus der Kompanie und konnte in 20 Minuten dichtmachen. Wer schneller war und nicht gerade auf einen Posten von drei auf sechs Kilometer traf, der brauchte nur noch rüberklettern. Dann noch mal die gleiche bis doppelte Anzahl an Festnahmen, das waren für diese Abschnitte reelle Werte.
Von diesen Festnahmen eine durch GT und die Anderen durch VP im Hinterland.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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04.11.2013 20:41
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#20
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Bei welchen Wetterlagen wurde der GSZ denn ausgeschaltet? Und warum? (selbstständige Auslösungen wie an den Mienen früher vorne konnte es doch wohl nicht geben.)


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05.11.2013 10:31
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#21
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S51

Bei starkem Nebel, hoher Luftfeuchtigkeit, Sturmregen und vor allem bei Eisregen. Dort oben zwischen den Jahreszeiten keineswegs ungewöhnlich. Viel öfter, als in den Kladden dokumentiert. Einfach, weil es sonst dauernd "gebimmelt" hätte.
Ja, gegen die Vorschriften auch.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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05.11.2013 21:46
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#22
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Altweibersommer+Morgentau/Nebel=Auslösung
Spinnweben+Morgentau/Nebel=Auslösung

da wurde manchmal auch abgeschaltet.
Spätestens wenn die A-Gruppe in einer Nacht zweimal zum gleichen Zaunsfeld gerufen wurde, wurde das Feld abgeschaltet.


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05.11.2013 21:49
#23
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Also bei und wurde da nichts abgeschaltet.
Dann bezog die A-Gruppe gleich ihr Nobelquartier in der FüSt.

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #22
Altweibersommer+Morgentau/Nebel=Auslösung
Spinnweben+Morgentau/Nebel=Auslösung

da wurde manchmal auch abgeschaltet.
Spätestens wenn die A-Gruppe in einer Nacht zweimal zum gleichen Zaunsfeld gerufen wurde, wurde das Feld abgeschaltet.

11/1983 - 04/1984 GAR 5 Glöwen
05/1984 - 04/1985 GR4, GK 7 Hohengandern
HG 85/1

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05.11.2013 21:57
avatar  Mike59
#24
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Zitat von Grenzmichel im Beitrag #23
Also bei und wurde da nichts abgeschaltet.
Dann bezog die A-Gruppe gleich ihr Nobelquartier in der FüSt.

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #22
Altweibersommer+Morgentau/Nebel=Auslösung
Spinnweben+Morgentau/Nebel=Auslösung

da wurde manchmal auch abgeschaltet.
Spätestens wenn die A-Gruppe in einer Nacht zweimal zum gleichen Zaunsfeld gerufen wurde, wurde das Feld abgeschaltet.




Wenn bei uns der GSZ (ein Feld) abgeschattet wurde war die A - Gruppe oder ein anderer Posten in der Abriegelung.


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06.11.2013 19:09
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#25
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"Auf Abriegelung" heißt, sie befanden sich dann ständig auf dem Kolonnenweg und beobachteten das freundwärtige Gelände?


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06.11.2013 20:07
avatar  GZB1
#26
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Nö, 360 Grad Rundumbeobachtung durch das Postenpaar.


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13.11.2013 19:37
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#27
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Moin

Ich habe da noch Orginal GT- geschreibe gefunden.
Leider keine Zahlen,nur Prozente.
Danach kammen auf das 2GB/Gr20 an VGD 37% im GKN , 90% im GR20, davon 50% auf 7GK(Schierke),
Davon wurden 20% durch GT.(in Schierke 23% )abgefangen.Für 1988 hatte ich mal was von ca 130 VGD für das 2GB gehört.

gruss andreas


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10.02.2017 10:27
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#28
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Für alle Sorge- Fans

gerade beim keller ausmisten gefunden


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10.02.2017 10:45
avatar  Pit 59
#29
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GK Sorge mit jährlich 50 versuchten Grenzdurchbrüchen !

Und keiner hat es geschafft ? Schlechte oder gar keine Vorbereitung der Flucht ? Oder Hochmotivierte Grenzer


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10.02.2017 18:05
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#30
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Wieviele...so 50 Sperrbrecher pro Jahr? Machte so 4 SB im Monat.In einem Abschnitt? "So ein Wahnsinn."

Rainer-Maria


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