Reisekader der DDR

  • Seite 19 von 44
29.10.2013 18:20
avatar  94
#271
avatar
94

Bei Beitrag #261 fällt mir ein alter Manöverwitz ein ...
http://www.hahaha.de/witze/politik-gesel...sperrt-sie.html

Doch es gab ja eine Bitte in diesem Thread, also wage ich mal den Verweis auf ein anderes Forum ...
http://www.luftfahrt-eisenach.de/ddr-luf...opic.php?t=2175


 Antworten

 Beitrag melden
29.10.2013 18:27
avatar  ( gelöscht )
#272
avatar
( gelöscht )

Zitat von 94 im Beitrag #271
Bei Beitrag #261 fällt mir ein alter Manöverwitz ein ...
http://www.hahaha.de/witze/politik-gesel...sperrt-sie.html

Doch es gab ja eine Bitte in diesem Thread, also wage ich mal den Verweis auf ein anderes Forum ...
http://www.luftfahrt-eisenach.de/ddr-luf...opic.php?t=2175


Der war gut! Danke, 94!


 Antworten

 Beitrag melden
29.10.2013 18:28
avatar  ( gelöscht )
#273
avatar
( gelöscht )

Hier mal eine Seite von speziellen Reisekadern in Mocambique, mit welchen wir nach Beira flogen

http://www.luroko.de/einsatz/mosambik/mosambik.html
mfg Jan


 Antworten

 Beitrag melden
29.10.2013 18:35
avatar  ( gelöscht )
#274
avatar
( gelöscht )

Jan danke für den Link, den auch schon im Thread gefunden hättest, wenn Du etwas zurückgescrollt hattest bei Mocambique. Die unverwüstliche AN 26 mal wieder zu sehen.
Dann später als "Trassenbomber" benutzt. Fallschirmjägersprungmaschinen der NVA.

Vierkrug


 Antworten

 Beitrag melden
29.10.2013 18:55
avatar  PF75
#275
avatar

Zitat von Vierkrug im Beitrag #274
Jan danke für den Link, den auch schon im Thread gefunden hättest, wenn Du etwas zurückgescrollt hattest bei Mocambique. Die unverwüstliche AN 26 mal wieder zu sehen.
Dann später als "Trassenbomber" benutzt. Fallschirmjägersprungmaschinen der NVA.

Vierkrug



Aha,waren doch Fallschirmjäger der DDR im Auslandseinsatz (werden sicherlich wieder einige rauslesen )


 Antworten

 Beitrag melden
29.10.2013 18:56
avatar  seaman
#276
avatar

Zitat von PF75 im Beitrag #275
Zitat von Vierkrug im Beitrag #274
Jan danke für den Link, den auch schon im Thread gefunden hättest, wenn Du etwas zurückgescrollt hattest bei Mocambique. Die unverwüstliche AN 26 mal wieder zu sehen.
Dann später als "Trassenbomber" benutzt. Fallschirmjägersprungmaschinen der NVA.

Vierkrug



Aha,waren doch Fallschirmjäger der DDR im Auslandseinsatz (werden sicherlich wieder einige rauslesen )


Stimmt,
man kann es drehen wie man will bzw. braucht.

seaman


 Antworten

 Beitrag melden
29.10.2013 18:58
avatar  ( gelöscht )
#277
avatar
( gelöscht )

@PF75 - Quatsch - etwas unglücklich der Zusammenhang.
Die AN 26 der NVA war u.a. zum Transport der Trassniks eingesetzt - deshalb auch der Cosename "Trassenbomber" !!!
Aber da ich auch eine Fallschirmjägerausbildung hatte, kann man es auch so sehen.

Vierkrug


 Antworten

 Beitrag melden
29.10.2013 19:21
#278
avatar

Krepp,
was hast du dort gemacht?
Ich selber wollte als Tourist in die Mongolei, wurde leider nicht zugelassen


 Antworten

 Beitrag melden
29.10.2013 19:28
avatar  Krepp
#279
avatar

Zitat von thomas 48 im Beitrag #278
Krepp,
was hast du dort gemacht?


Fernmeldeanlagen über Funkstrecke,
also Antennanlage, Funkraum und Fernschreiber
aber bitte nicht mit Fax verwechseln sondern mit Lochstreifen.
inkl. Notstromaggregate mit Akkustationen.
Wurde in jeder "Bezirksstadt" aufgebaut um die Verbindung zur Hauptstadt zu sichern.

Tja, die meisten Materialkisten waren bei unserer Ankunft leider schon etwas leichter


 Antworten

 Beitrag melden
29.10.2013 19:40
avatar  ( gelöscht )
#280
avatar
( gelöscht )

Zitat von PF75 im Beitrag #275
Zitat von Vierkrug im Beitrag #274
Jan danke für den Link, den auch schon im Thread gefunden hättest, wenn Du etwas zurückgescrollt hattest bei Mocambique. Die unverwüstliche AN 26 mal wieder zu sehen.
Dann später als "Trassenbomber" benutzt. Fallschirmjägersprungmaschinen der NVA.

Vierkrug



Aha,waren doch Fallschirmjäger der DDR im Auslandseinsatz (werden sicherlich wieder einige rauslesen )


Aber Passkontrolleure der Abteilung VI waren im Ausland unterwegs und haben in einigen Ländern die Passkontrolle aufgebaut.
Von der Ausbildung von Kadern bis zur Fahndung.
mfg Jan


 Antworten

 Beitrag melden
29.10.2013 21:02
#281
avatar

Zitat von elster427 im Beitrag #269
@Krepp
Bei deinem Bericht wurde mir wieder bewußt wie es war, in Maputo aus dem Flughafen zu kommen
und eine mit der Keule verpasst zu bekommen. Und das im guten Anzug, welchen wir bei der Reise tragen durften.
Danke und Gruß Jan


Das erinnert mich an die Ankunft in Jakarta. In der Region um Hongkong war es zwar auch schwülwarm mit über 30°C und um die 90% relative Luftfeuchte aber in J. war es noch eine Prise stärker. Einziger Trost: Die Einheimischen schienen genauso zu schwitzen wie wir.


 Antworten

 Beitrag melden
30.10.2013 01:14
avatar  seaman
#282
avatar

Zitat von seaman im Beitrag #214
Etliche DDR-Reisekader befanden sich in Einsatzgebieten die mit erheblichen Risiken verbunden waren.
Deshalb bin ich der Auffassung,viele hätten sich lieber nicht vor Ort befunden und hätten sich in ihrer sicheren Heimat wohler gefühlt.
Mit Risiken meine ich nicht irgendwelche tropischen krankheiten sondern gravierende Erlebnisse,wie Todesangst durch Kriege und Bürgerkriege.
Dinge,die der normale Mensch nur aus dem Fernsehen kennt oder wissentlich ausblendet.
Spreche hier von Ländern,wie dem Libanon,Syrien,Ägypten,Indien,Äthopien,Mocambique,Angola,Nicaragua,Chile und nicht zuletzt Vietnam z.b........

seaman



War Anfang der 70er Jahre u.a im Nahen Osten unterwegs....

In Stichpunkten am Beispiel Libanon:

Bürgerkrieg

Mehrfach verweilte ich damals in Beirut(so ab 1972) und wartete wie immer - gezielt lange- auf mein nächstes Schiff. Diese Zeit nutzte ich dann intensiv um Land und Leute kennenzulernen. Meine eigentliche Mission als junger Offizier an diesem Brennpunkt der Weltgeschichte forderte mich voll.Freunde und Bekannte tourten mich durch das Land und Orte wie z.B. Naqoura, Tyros, Zahle, Jounieh, Tripoli, Sidon, Antilyas u.a. reihten sich bei den von mir besuchten Orten ein. Sehr häufig sah man das Elend in den palästinensischen Flüchtlingslagern. Die flotten Rythmen von "Radio Liban" im Autoradio konnten die bedrückenden Gedanken über das Los dieser Menschen nicht verdrängen.
Ab 1976 veränderte sich die Situation in Beirut/Libanon dramatisch und eskalierte in einen offenen Bürgerkrieg. So richtig ernst nahm ich die Situation persönlich erst wahr, als ich vormittags meine Armbanduhr zur Reparatur brachte und am Nachmittag der Uhrmacher(ein Freund) samt Werkstatt Opfer eines Bombenattentats geworden war. Am Abend brachen dann für Tage die erbitterten Kämpfe mit aller Härte aus. Handfeuerwaffen und mittelschwere Waffen, wie Mörser und Panzerbüchsen, hallten mit ihrem Stakkato durchgehend Tag und Nacht durch die Strassenzüge. Die Stadt brannte und nächtliche Leuchtspurgeschosse suchten ihre Ziele aus den höchsten Stockwerken zwischen den Hotels und anderen Hochhäusern.Der alte Souk brannte total aus.
Der Hafen und die dahinführende Straße dazu gehörten mit zu den stark umkämpften Gebieten, verlief doch die Grenze zwischen den verfeindeten Parteien genau am Hafentor. Unweit davon befand sich der Hauptsitz der Falangisten und man kämpfte an der Pier um die gelöschte Ladung. An der Hafenausfahrt entbrannten erbitterte Kämpfe um die beladenen Trucks. Die Luft war mehr als bleihaltig.....
Die Stadt ,eine gespenstische Silhouette.Tagsüber optisch von dunklen Rauchschwaden umhüllt,nachts unter einem rot flackernden Himmel.
Ich habe Freunde verloren...

Libanonkrieg 1982

Den Todesstoß bekam diese Stadt während des Libanonkrieges 1982. Im Sommer wurde der Westteil der Stadt von israelischen Truppen eingeschlossen. Die Merkavapanzer schlossen ihre Zangenbewegung, vom Leuchtturm Ras Beirut kommend, direkt vor der DDR-Botschaft. Wochenlang waren über eine halbe Million Menschen von der Wasser- und Stromversorgung abgeschnitten. Grausamer Höhepunkt war dann der 1.August, als die Stadt 11 Stunden ununterbrochen von der israelischen Luftwaffe bombardiert wurde und viele Zivilisten ums Leben kamen.Verwesende Leichen in den Strassen. Im September geschahen dann die Massaker in den palästinensischen Flüchtlingslagern von Sabra und Shatilah. Über der Stadt lag wochenlang ein Dunstschleier von Rauch und beißender Qualm erschwerte das Atmen. Hinzu kam ein süßlicher Geruch von Verwesung der Brechreiz hervorrief....... Beirut war zu einem Schreckensort geworden und man war heilfroh ihn zu verlassen. Was Menschen? so alles vollbringen....
Wen ich mir heute meine Fotos aus dieser Zeit anschaue,bekomme ich noch immer Gänsehaut und es steigt dieser Geruch von Tod und Verwesung wieder hoch.

seaman


 Antworten

 Beitrag melden
30.10.2013 08:26
avatar  ( gelöscht )
#283
avatar
( gelöscht )

Ich möchte keinem der ehemaligen Reisekader zu nahe treten, aber wurde durch diese vorherige Sichtung und Überprüfung wer den Mikrokosmos verlassen darf, nicht auch verhindert das z.B. auf Wirtschaftsebene immer der fachlich am besten geeignete zu westlichen Geschäftspartnern auf die Reise geschickt wurde?


 Antworten

 Beitrag melden
30.10.2013 09:43
avatar  ( gelöscht )
#284
avatar
( gelöscht )

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #283
Ich möchte keinem der ehemaligen Reisekader zu nahe treten, aber wurde durch diese vorherige Sichtung und Überprüfung wer den Mikrokosmos verlassen darf, nicht auch verhindert das z.B. auf Wirtschaftsebene immer der fachlich am besten geeignete zu westlichen Geschäftspartnern auf die Reise geschickt wurde?


Bei der Auswahl und Bestätigung stand schon die Fach- und Sachkompetenz an erster Stelle, wie auch die dafür am besten Geeigneten. Schließlich ging es um sehr viel und das Geld zum Fenster hinausschleudern wollte auch keiner, um es mal etwas lapidar auszudrücken.
Wie bereits schon hier dargelegt, war die SED-Mitgliedschaft nicht das entscheidende Kriterium für den Reisekadereinsatz.

Vierkrug


 Antworten

 Beitrag melden
30.10.2013 09:56
avatar  ( gelöscht )
#285
avatar
( gelöscht )

Und man sollte hier auch bedenken - man konnte sich NICHT als Reisekader bewerben.
Es wurde von anderer Stelle entschieden wer Reisekader wird und wer nicht!
mfg Jan


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!