Reisekader der DDR

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28.10.2013 20:01
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#166
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Dann möchte ich die wiedergewonnene Einheit gleich nutzen, um eine Zusatzfrage zu stellen:
Welche Berufsgruppen in der DDR (nicht Reisekader), erhielten für ihre Arbeit in der DDR Devisen als Teil oder evtl. vollständige Entlohnung? Gab es sowas? Meinetwegen Direktor vom Interhotel oder auch ganz andere Branchen. Forum-Schecks lasse ich auch gelten.


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28.10.2013 20:09
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#167
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Zitat von elster427 im Beitrag #165

Schade das mann hier keine Scherze machen kann.
Gehe jetzt zum lachen in den Keller.
MFG Jan



Und ich werde einen guten Cuba-Rum im Wintergarten zu mir nehmen.
@Mike59 hat es treffend ausgedrückt - ein Werkzeug, um seinen Job zu machen. Ansonsten viel Lärm um nichts.

Vierkrug


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28.10.2013 20:12
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#168
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Dann gehe ich jetzt auf einen Cognac in den Westflügel und gebe dem Koch frei.


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28.10.2013 20:15
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#169
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #168
Dann gehe ich jetzt auf einen Cognac in den Westflügel und gebe dem Koch frei.


OT - welche Marke ???


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28.10.2013 20:19
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#170
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OT: Ein Bas Armagnac, Tariquet.

Bin als heutiger Reisekader öfter in Frankreich, so auch letzte Woche.


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28.10.2013 20:25
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#171
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Es ist zu vermuten, dass ich nunmehr zum wiederholten Mal unangenehme Bemerkungen mache, unangenehm im Sinne der Mehrheit der aktiv schreibenden User.
Es bleibt wohl unbestritten, dass ein "Reisekader" in der ehem. DDR, zumindest ab den 60er Jahren bis zum "Ende" ein privilegierter Mensch war.
Völlig egal, ob beruflich oder privat, die damaligen Rentner einmal ausgenommen.

Selbstredend muss man schon differenzieren, ob jemand hart gearbeitet hat auf Handelsschiffen oder bei der Seefischflotte, oder ob er als auserwählter Vertreter des Systems irgendwo auf der Welt Objekte gesichert hat oder gar höhere, ggf. diplomatische Interessen der DDR vertreten hat, oder als militärischer Berater die Weltrevolution beflügelt hat.

Dabei bleibt auch in diesem Thread die Antwort auf die Frage aus: Wie wurde man beruflicher Reisekader?
Niemand wird hier schreiben, dass er dem System DDR die ewige und bedingungslose Treue geschworen hat, weil es ihm heute, zumindest moralisch, schaden könnte...

Wenn ich lese, dass man im NSW als DDR-Repräsentant so schwer unter unsäglichen Bedingungen arbeiten musste, das glaube ich übrigens den Betroffenen, dass man sich nach Hause sehnte usw., dann kommen mir schon die Tränen...

Denn zu Hause, in der DDR, haben Millionen arbeitende Menschen auch unter teilweise unsäglichen Bedingungen am Arbeitsplatz, in der verseuchten Umwelt und unter der Knute der SED-Bonzen ihre Arbeit verrichtet für bunte Zettel, die ihnen keineswegs die Möglichkeiten boten, den Kindern oder sich selbst mal ne kleine Freude aus dem Intershop zu kaufen!
Von der DDR-Mark beherrschten Situation im Handel der DDR in den 70ern und 80ern mal ganz zu schweigen!
Ich habe den Eindruck, dass sich in diesem Thread einige ehemals privilegierte Reisekader tummeln, die den vergangenen Zeiten nachtrauern und den Wandel nach 1989 für alle Bürger der DDR bezüglich der Reisefreiheit als einen Akt der Provokation gegen sich selbst interpretieren!

Ich erwarte hier keine Zustimmung aus den Nischen des www!

VG Ex-Huf


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28.10.2013 20:44
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#172
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Zitat von Ex-Huf im Beitrag #171
Selbstredend muss man schon differenzieren, ob jemand hart gearbeitet hat auf Handelsschiffen oder bei der Seefischflotte, oder ob er als auserwählter Vertreter des Systems irgendwo auf der Welt Objekte gesichert hat oder gar höhere, ggf. diplomatische Interessen der DDR vertreten hat, oder als militärischer Berater die Weltrevolution beflügelt hat.

Dabei bleibt auch in diesem Thread die Antwort auf die Frage aus: Wie wurde man beruflicher Reisekader?

Hallo Dottore, da haste jetzt bei der Differenzierung mindestens eine ganze Berufsgruppe außen vor gelassen, die der Wissenschaftler welche ihr Heimatland weiß ich nicht, aber zumindest ihre Heimatforschungseinrichtung auf internationalen Kongressen auch im NSW vertraten. Und da zählte wider Erwarten nicht in erster Linie die Linientreue, sondern auch und vor allem die fachliche Kompetenz um als Reisekader ausgewählt zu werden. Sooo arg wollte man sich dann doch nicht blamieren. Aus dem näheren Bekanntenkreis (meiner Eltern) kenne ich eine/n Veterinärpharmakologen/in und eine/n Mikroeletronik-Technologen/in, beide ohne Parteibuch. *
Allerdings mußte einmal die Teilnahme abgesagt werden, er/sie war sogar als Speaker gemeldet, weil der Ehepartner gerade zu einer Familienfeier im gelobten Land weilte.

Eine weitere Gruppe der 'Reisekader', welche in diesem Thread noch nicht erwähnt wurden, waren die Kraftfernfahrer von Deutrans.

*) Eine/r der Beiden könnte auch eine 'Blockflöte' gewesen sein, jedenfalls 'rot' gequatscht hat weder der 'Onkel' noch die 'Tante'.


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28.10.2013 20:47
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#173
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Ich hätte etwas vermisst, wenn nicht Du in korinthenmäßiger Form und kauderwelschartiger Ausdrucksweise auf meinen Beitrag geantwortet hättest... breit grins...

in diesem Sinne...

VG Ex-Huf


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28.10.2013 20:50
#174
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Hallo Leute,

passt mal ein bisschen auf bei Euren Betreffs ... andauernd muss ich hier die Intershops tilgen ... komme mir ja vor, als wäre ich noch auf Linie ...

Ansonsten zum Thema Reisekader eine kleine Empfehlung vor allem an die Verteidiger des Privilegiertenstatus der Reisekader: Aus der Reihe "Die Kinder von Golzow" - "Ein Mensch wie Dieter". War auch Reisekader im NSW und das Filmteam durfte hinterherfahren. Einfach mal angucken. Ist ein interessanter Blick ins Leben, wie es war und nicht wie man sich Meinung dazu zurechtbiegt.

ciao Rainman


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28.10.2013 20:52
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#175
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Tja, mit dem 'Kauderwelch' adaptiere ich mich gern meinen Vorschreiber und es sind immernoch Sultaninen, welche ich versuche zur produzieren. Groß, weich und süß! So, jetzt genug der Nettigkeiten ... kanntest Du Reisekader persönlich?

Verdammt, jetzt klingsch scho wie der Genosse von'er XXXV *trotzdem_grins*


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28.10.2013 20:54
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#176
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Ein Weg führte wohl über die ABF.


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28.10.2013 21:05
#177
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Vielen Dank für die vielen Hinweise, wer, wann, wo und weswegen welche Passart benutzt hat.

Wenn ich alle Hinweise zusammenfasse, die inhaltlich teilweise auch widersprüchlich sind obgleich sicher zutreffend (z.B. OSK mit Dienstpass oder auch mit Diplomatenpass), dann muss das Regelwerk dazu wohl Raum für Einzelfallentscheidungen gegeben haben, die auch nur nachvollziehbar sind, wenn man den Einzelfall kennt.

Die grobe Richtung ist mir jedenfalls klarer geworden als sie zuvor war. Etwas überrascht bin ich darüber, dass Diplomatenpässe offenbar häufiger eingesetzt wurden als ich dachte.

Wolfgang


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28.10.2013 21:09
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Zitat von diefenbaker im Beitrag #177
Vielen Dank für die vielen Hinweise, wer, wann, wo und weswegen welche Passart benutzt hat.

Wenn ich alle Hinweise zusammenfasse, die inhaltlich teilweise auch widersprüchlich sind obgleich sicher zutreffend (z.B. OSK mit Dienstpass oder auch mit Diplomatenpass), dann muss das Regelwerk dazu wohl Raum für Einzelfallentscheidungen gegeben haben, die auch nur nachvollziehbar sind, wenn man den Einzelfall kennt.

Die grobe Richtung ist mir jedenfalls klarer geworden als sie zuvor war. Etwas überrascht bin ich darüber, dass Diplomatenpässe offenbar häufiger eingesetzt wurden als ich dachte.

Wolfgang


Wohl besser zu formulieren: "...dass Diplomatenpässe missbräuchlich ..." usw., wie beispielsweise bei dem Polizistenmörder Erich Mielke!

VG Ex-Huf


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28.10.2013 21:11
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#179
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Kriegten DDR-Sportler ("Diplomaten im Trainingsanzug") eigentlich Diplomatenpässe?


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28.10.2013 21:12
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#180
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Nee, die hatten ihre Medikamentenpläne vorgezeigt!

VG Ex-Huf


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