Schleusungsvarianten des BND

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22.10.2016 13:31
avatar  Merkur
#31
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #26
Aber ich denke, der typische Fluchthelfer reiste alleine ein, also wurden einzeln Reisende eher geprüft als Ehepaare oder Familien.
Theo


Es gab aus der Erfahrung heraus bestimmte Hinweise zu möglichen Verdachtsmerkmalen. Bei Personen waren das beispielsweise:
- Alleinfahrer
- Nutzer von Fremdfahrzeugen
- kein Mitführen von Reisegepäck
- nervöses Auftreten/Verhalten bei der Grenzpassage
- Fahrzeitüberschreiter
- Umkehrer/Kurzzeitfahrer.

Bei Fahrzeugen:
- Kraftfahrzeuge mit niedrigem Zeitwert
- neue Zulassung auf Fremdhalter oder Fahrer
- Hinweise auf bauliche Veränderungen im inneren des Kfz
- Zustiegmöglichkeiten ohne Beschädigung von Zollverschlüssen
- beschädigte Zollverschlüsse.


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22.10.2016 13:35
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#32
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Zitat von Merkur im Beitrag #30
Die zielgerichtete Aufklärung gelungener Fluchten hatte im MfS einen hohen Stellenwert und daher ist es nicht verwunderlich, dass man sich auch noch nach Jahren mit solchen Fällen beschäftigte. Denn erst, wenn zweifelsfrei Mittel und Methoden und die daran beteiligten Personen identifiziert werden konnten, galt der entsprechende Vorgang als endgültig geklärt.

Es muss die beteiligten MfS-Mitarbeiter doch schrecklich gewurmt haben, dass ich als böser Verbrecher so kurz nach meine Republikflucht wieder ungehindert in die DDR einreisen konnte und ihnen eine Festnahme meiner Person, durch die inzwischen erfolgte Amnestie, versagt blieb.

So mussten sie sich auf die Befragungen beschränken, die im Verlauf der Grenzformalitäten möglich waren und konnten mich nicht in Haft nehmen, um mich dort ordentlich "durch die Mangel zu drehen". Das muss doch für diese Leute völlig frustrierend gewesen sein. Da hatten sie nun schon mal einer dieser bösen Staatsfeinde vor sich, an dessen Vergehen es keinerlei Zweifel mehr gab, aber ihnen waren die Hände gebunden.


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22.10.2016 13:43
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#33
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Du hast da eine naive, dem Zeitgeist geschuldete, Vorstellung vom unprofessionellen Agieren im Stile hirnloser ideologischer Eiferer.

"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


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22.10.2016 13:45
avatar  Merkur
#34
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #32

Das muss doch für diese Leute völlig frustrierend gewesen sein. Da hatten sie nun schon mal einer dieser bösen Staatsfeinde vor sich, an dessen Vergehen es keinerlei Zweifel mehr gab, aber ihnen waren die Hände gebunden.



Ich denke nicht, dass sie wegen Dir frustriert waren. Zum einen gab es, ohne Dir zu Nahe treten zu wollen, andere Kaliber. Und zum anderen war es doch insgesamt so, dass einige Personen auf freiem Fuß blieben, da sie identifiziert waren und somit als paralysiert galten. Wenn man beispielsweise einen Schleuser festnahm, wurde ein neuer (zunächst unbekannter) Schleuser aktiviert, was die Kontrolle viel schwieriger machte.


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22.10.2016 15:07
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#35
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Zitat von KARNAK im Beitrag #33
Du hast da eine naive, dem Zeitgeist geschuldete, Vorstellung vom unprofessionellen Agieren im Stile hirnloser ideologischer Eiferer.


Eine persönliche Wertung findet aber trotzdem statt wenn man Kenntnis von seinem Gegenüber hat, das ist menschlich.
Diese Wertung sollte sich natürlich nicht aufs Dienstgeschehen auswirken, doch ist davon auszugehen, dass sie es hin und wieder trotzdem tat, auch das ist menschlich.
Aus eignener Erfahrung, in heutiger Zeit, weiss ich, wie viele persönliche Wertungen in so eine Kontrolle einfliessen.
Ob das Polizeikontrollen auf der Strasse sind, ob das Zollkontrollen oder Passkontrollen an Grenzen sind, es gibt immer wieder Bedienstete aller Länder, die ihre persönlichen Sympathien oder Antipathien in ihre Kontrolle einfliessen lassen.
Das fängt damit an, das der Eine Deutsche nicht mag, der Andere sie mag, der Nächste im Deutschen eine Melkkuh sieht, wo man etwas verdienen kann.
Weiter geht es in der Kontrolle im Gespräch, wie kann man sich riechen, wie funktioniert der zwischenmenschliche Kontakt/die Kommunikation.
Symphatien und Antipathien, haben auch mit Äusserlichkeiten zutun, oder "der ist ja gut drauf" oder "was für ein Arsch" usw. usw. usw.

In der kurzen Zeit läuft ein Film ab und jeder Mensch, ob Kontrolleur oder der Kontrollierte, bekommt Eindrücke die das Verhalten beeinflussen.

Thema Frauen ist auch eine Sache, die man nicht ausblenden kann.
Männer sind, sind wir mal ganz offen, ja von Natur aus irgendwie Schw. gesteuert, ich übertreibe jetzt mal absichtlich.
Kommt da eine nette Frau daher, die noch gut anzusehen ist, ist der Mann doch gleich ganz anders drauf, das heisst, er geht anders ans Werk als wenn da so ein stinkender Lkw Fahrer in Badelatschen kommt wo der nicht vorhandene Arsch halb raus guckt.
NEEE, ich gehöre nicht dazu.
Den Kern der Arbeit als solches, beeinflusst das nicht, aber die Herangehensweise schon.
Meine Feststellung beruht darauf, dass wir auch Fahrerpärchen haben die Drittländer bereisen, ich mit denen Gespräche führe, oder wir zusammen unterwegs sind.

Und all das sollte bei DDR Grenzkontrollen nicht so gewesen sein?
Nun, das halte ich für eine Ente.
Mag sein das man sich bei den DDR Organen besonders Mühe gab neutral zu sein und viele, genau wie heute, dass auch so praktizierten, doch man sollte, wenn man selber korrekt auftrat, nicht von sich auf andere schliessen.


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22.10.2016 15:33 (zuletzt bearbeitet: 22.10.2016 15:39)
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#36
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Zitat von Merkur im Beitrag #34

Ich denke nicht, dass sie wegen Dir frustriert waren. Zum einen gab es, ohne Dir zu Nahe treten zu wollen, andere Kaliber. Und zum anderen war es doch insgesamt so, dass einige Personen auf freiem Fuß blieben, da sie identifiziert waren und somit als paralysiert galten..

Selbstverständlich liegt es mit fern, mich für so wichtig zu nehmen. Da gab es sicher ganz andere Fälle,
die schwerwiegender waren.
Aber trotzdem war ich doch der lebendige Beweis dafür, dass es gelingen konnte, ihnen "durch die Lappen" zu gehen
und war somit als Misserfolg ihrer Arbeit zu bewerten. Zur Freude bestand da sicherlich kein Anlass.


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22.10.2016 20:02
#37
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Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #35


Thema Frauen ist auch eine Sache, die man nicht ausblenden kann.
Männer sind, sind wir mal ganz offen, ja von Natur aus irgendwie Schw. gesteuert, ich übertreibe jetzt mal absichtlich.
Kommt da eine nette Frau daher, die noch gut anzusehen ist, ist der Mann doch gleich ganz anders drauf, das heisst, er geht anders ans Werk als wenn da so ein stinkender Lkw Fahrer in Badelatschen kommt wo der nicht vorhandene Arsch halb raus guckt.
NEEE, ich gehöre nicht dazu.
Den Kern der Arbeit als solches, beeinflusst das nicht, aber die Herangehensweise schon.
Meine Feststellung beruht darauf, dass wir auch Fahrerpärchen haben die Drittländer bereisen, ich mit denen Gespräche führe, oder wir zusammen unterwegs sind.
Und all das sollte bei DDR Grenzkontrollen nicht so gewesen sein?
Nun, das halte ich für eine Ente.
Mag sein das man sich bei den DDR Organen besonders Mühe gab neutral zu sein und viele, genau wie heute, dass auch so praktizierten, doch man sollte, wenn man selber korrekt auftrat, nicht von sich auf andere schliessen.



Da ist auf jeden Fall etwas dran - auch wenn Verfechter der übergroßen Korrektheit und Höflichkeit der DDR-Paßkontrolle das vielleicht anders sehen. Es gab einige Begebenheiten, bei denen reisende Frauen mit besonderen Vorzügen eine Rolle spielten (ich hatte mal in einem Beitrag eine entsprechende Bemerkung zu den Reisebegleiterinnen der Linienbusse gemacht). Aber: Ganz besonders bei F-Objekten (und der betreffende user dürfte eines gewesen sein) hatte dann doch das Hirn unsere Professionaltät im Griff und nicht andere Körperteile.

Die von Merkur aufgezeigten Kriterien war die, nach denen im vertragsgebundenen Transit im ZH mit möglichen Schleusungen gesucht wurde.

friedliche Grüße Andreas

Hätte es Auschwitz und Stalingrad nicht gegeben, dann hätte es Mauer und Marienborn nicht geben müssen.


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24.10.2016 13:56 (zuletzt bearbeitet: 24.10.2016 13:56)
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#38
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #21
Bei jeder späteren Einreise in die DDR (nach meiner Amnestie 1973) wurde mir eine "spezielle Betreuung" zuteil.


@Sperrbrecher
Auch wenn das OffTopic ist, muss ich mal ein Thema ansprechen, das mich wirklich interessiert:

Wie kam es dazu, dass Du nach Deiner Flucht wieder in die DDR eingereist bist? Hast Du tatsächlich so viel Vertrauen in den "Rechtsstaat" DDR und diese Amnestie gehabt, dass Du halbwegs sicher warst, Dir würde nichts passieren?

Ich glaube, das hätte ich mich in Deiner Situation nicht getraut.


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24.10.2016 21:55 (zuletzt bearbeitet: 24.10.2016 22:14)
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#39
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Zitat von sentry im Beitrag #38

Wie kam es dazu, dass Du nach Deiner Flucht wieder in die DDR eingereist bist? Hast Du tatsächlich so viel Vertrauen in den "Rechtsstaat" DDR und diese Amnestie gehabt, dass Du halbwegs sicher warst, Dir würde nichts passieren?

Nach dem Treffen von Brandt und Stoph in Erfurt am 19. März 1970 kam es zu einer umfassenden
Amnestie für alle Republikflüchtlinge, welche die DDR bis Ende 1971 verlassen hatten.

Natürlich habe ich mich im Vorfeld bei allen möglichen Institutionen genauestens erkundigt und
bekam von allen "grünes Licht", zumal es sich bei mir um eine Person handelte, die in keiner Art
und Weise in einem besonderen Vertrauensverhältnis zum DDR-Staat gestanden hat (ich war nie
Soldat, ein sogenannte "weißer Jahrgang", bei den Nazi noch zu jung und in der DDR bereits zu
alt für die Wehrpflicht).

Meine Person war einfach zu unwichtig, als dass man sich deshalb Ärger einhandeln wollte und
Vertragsbruch hätte vorwerfen lassen müssen. Schließlich ging es in diesen Abkommen ja auch
für die DDR um einiges. Warum sollte man sich wegen so einem kleinen Scheißer wie mir
Probleme machen ?
http://www.zeitklicks.de/top-menu/zeitst...000-haeftlinge/


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26.10.2016 08:50
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#40
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( gelöscht )

Zitat von Merkur im Beitrag #31
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #26
Aber ich denke, der typische Fluchthelfer reiste alleine ein, also wurden einzeln Reisende eher geprüft als Ehepaare oder Familien.
Theo


Es gab aus der Erfahrung heraus bestimmte Hinweise zu möglichen Verdachtsmerkmalen. Bei Personen waren das beispielsweise
- Alleinfahrer:
- Nutzer von Fremdfahrzeugen
- kein Mitführen von Reisegepäck
- nervöses Auftreten/Verhalten bei der Grenzpassage
- Fahrzeitüberschreiter
- Umkehrer/Kurzzeitfahrer.

Bei Fahrzeugen:
- Kraftfahrzeuge mit niedrigem Zeitwert
- neue Zulassung auf Fremdhalter oder Fahrer
- Hinweise auf bauliche Veränderungen im inneren des Kfz
- Zustiegmöglichkeiten ohne Beschädigung von Zollverschlüssen
- beschädigte Zollverschlüsse.




Beispielsweise ist bedeutsam !
Wer sich mit dem Thema beschäftigt, der wird bald auf die Dienstanweisung 2/77 stoßen. Transitüberwachung, Verdachtskontrollen - wer, wie was und warum - Befugnisse usw.


Eine Frage. Haben sich Umkehrer, Fahrzeitüerschreiter und "Transitabweicher" nicht selbst vom Transitabkommen ausgeschlossen ? D.h., das ent-
sprechende Kontrollen und auch Sanktionen berechtigt waren ?
Transitabweicher hat doch letztlich gegen die Einreisebestimmungen verstoßen, ohne Aufenthaltsberechtigung und Visum zu Ausreise. Mindestumtausch etc.
Also, Sanktionsmöglichkeiten gab es. Wurden die auch in der Praxis angewendet ? Ablenkende Blondinen meine ich nicht.Zum Beispiel:
Kraftfahrzeuge mit niederem Zeitwert - auf deutsch Schrott - bekamen die nicht durch die Kontrolle durch den Zoll TÜV ?


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26.10.2016 09:24
#41
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Zitat von Georg im Beitrag #40
(..)

Eine Frage. Haben sich Umkehrer, Fahrzeitüerschreiter und "Transitabweicher" nicht selbst vom Transitabkommen ausgeschlossen ? D.h., das ent-
sprechende Kontrollen und auch Sanktionen berechtigt waren ?
Transitabweicher hat doch letztlich gegen die Einreisebestimmungen verstoßen, ohne Aufenthaltsberechtigung und Visum zu Ausreise. Mindestumtausch etc.
Also, Sanktionsmöglichkeiten gab es. Wurden die auch in der Praxis angewendet ? Ablenkende Blondinen meine ich nicht.Zum Beispiel:
Kraftfahrzeuge mit niederem Zeitwert - auf deutsch Schrott - bekamen die nicht durch die Kontrolle durch den Zoll TÜV ?


Das ist im Transitabkommen detailliert geregelt (Art 16 und folgende)
http://www.1000dokumente.de/index.html?c...lation&st=&l=de
Verdachtskontrollen nach Art. 16 Transitabkommen
Der Umgang mit Schrottautos, die nicht den Verkehrsvorschriften der DDR entsprechen, regelt der 16. Ziffer 1 Buchstabe e.
Theo


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26.10.2016 09:58
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#42
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Nach Artikel 17 des ABKOMMENS hatte die BRD doch ebenfalls Verpflichtungen ! Wie sah es damit aus ? Das Vorgehen gegen den BND wegen Verstoß bzw. Missbrauch des Transitabkommens ?
Das Transitabkommen war doch nicht einseitig, oder ?


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26.10.2016 18:51
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#43
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Merkur, mich macht das jetzt etwas stutzig. In einem anderen Thema hatte ich gefragt, Zeitüberschreitung im Transit, ein Problem? Wimre hatten Karnak und auch Passport geschrieben, man hätte nicht drauf geachtet und auch gar nicht die Zeit dazu. Es wäre also kein Problem gewesen.

Nun schreibst Du, Zeitüberschreiter wären Kandidaten für eine Verdachtskontrolle gewesen.

Wer hat die Zeitüberschreitung festgestellt und wer war dann für die Verdachtskontrolle verantwortlich, d.h. wer hat die angeordnet?

MfG Berlin


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26.10.2016 19:57
#44
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #43

Wer hat die Zeitüberschreitung festgestellt und wer war dann für die Verdachtskontrolle verantwortlich, d.h. wer hat die angeordnet?
MfG Berlin

wurde im Link des Beitrages #41 "Verdachtskontrolle..." (Theo) von KARNAK bereits ausführlich beschrieben. Durch die Stempeleinstellung bei der Einreise-Güst wurde die Zeitüberschreitung für die Ausreise-Güst sichtbar. Eine Zeitüberschreitung allein hatte sicher noch keine sehr große Relevanz. Wer wirklich etwas auf dem Kerbholz hatte, war schon bemüht durch nichts aufzufallen, auch nicht durch eine Zeitüberschreitung. Dies konnte unterschiedliche Gründe haben.

friedliche Grüße Andreas

Hätte es Auschwitz und Stalingrad nicht gegeben, dann hätte es Mauer und Marienborn nicht geben müssen.


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26.10.2016 20:04 (zuletzt bearbeitet: 26.10.2016 20:05)
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#45
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #43
Merkur, mich macht das jetzt etwas stutzig. In einem anderen Thema hatte ich gefragt, Zeitüberschreitung im Transit, ein Problem? Wimre hatten Karnak und auch Passport geschrieben, man hätte nicht drauf geachtet und auch gar nicht die Zeit dazu. Es wäre also kein Problem gewesen.
Nun schreibst Du, Zeitüberschreiter wären Kandidaten für eine Verdachtskontrolle gewesen.
Wer hat die Zeitüberschreitung festgestellt und wer war dann für die Verdachtskontrolle verantwortlich, d.h. wer hat die angeordnet?

MfG Berlin


Ich schrieb nichts von einer Verdachtskontrolle sondern von Verdachtsmerkmalen bei Zeitüberschreitung.
Und das bezog sich nicht auf eingeleitete Kontrollhandlungen der PKE. Bekanntlich wurden ja die Reisedaten gespeichert, was insgesamt für Zeitüberschreitungen aber auch für Kurzfahrer/Umkehrer relevant sein konnte. Stand nun eine Person unter operativer Kontrolle, nutzte beispielsweise die den Vorgang bearbeitende Diensteinheit diese Daten und konnte darauf ihre Ermittlungen aufbauen.
Wie das beispielsweise bei Kurzfahrern geschah und was die PKE an das Operative Leitzentrum der HA VI meldete, ist im Buch "Transitleichen in der DDR" beschrieben und auch mit Dokumenten hinterlegt.


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