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#21

RE: Schattenläufer - Der Kompaniechef

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.10.2013 16:32
von Jobnomade | 1.380 Beiträge | 8 Punkte
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Zitat von andy im Beitrag #16
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #15
Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #5
Ich habe es hier schon mal beschrieben. Bei uns in der Ausbildung ging es strikt um die Anwendung der Schusswaffengebrauchsbestimmung, töten war darin nicht vorgesehen. Drum waren wir um beste Schießergebnisse bemüht, damit nicht versehentlich jemand getötet wird. Wir argumentierten, im schlimmsten Fall muss geschossen werden, warum man aber nicht getroffen hat, wird niemanden nachgewiesen werden können. Also gut daneben zielen und treffen!


Die Ausbildung hatte aber eigentlich mit dem späteren tatsächlichen Dienst an der Grenze so gut wie nichts zu tun.
Der Auftrag war zwar überall der gleiche, aber die Vermittlung des Auftrags wurde schon durch die direkten Vorgesetzten gestaltet.




rot Genau um diese Gestaltung geht es mir.

Wie lief das in den einzelnen Einheiten zwischen den den 60'ern bis in die 80'er Jahre ab. Wurde und wenn ja, wann, der Gebrauch der Waffe in den Vordergrund gestellt oder wurde es wirklich als das letzte Mittel befohlen?


andy



Hallo andy,

ich kann nur von der grünen Grenze (Rhön 1979/80) berichten:
Der Einsatz der Waffe war das "letzte Mittel" - Ausnahme: zur Verteidigung des eigenen Lebens - so lauteten alle Weisungen.
Ich habe das auf 2 Grenzkompanien so kennengelernt - Kaltenwestheim und Vacha.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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#22

RE: Schattenläufer - Der Kompaniechef

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.10.2013 19:24
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge | 1 Punkte
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Die Ausbildung wurde bei uns streng gemäß der Schusswaffengebrauchsbestimmung durchgeführt.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#23

RE: Schattenläufer - Der Kompaniechef

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.10.2013 20:32
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von LO-Fahrer im Beitrag #19
Es gab den §27 (Schusswaffengebrauch), den jeder aufmerksame Foren-User mittlerweile kennen sollte und auf den wurde in der Ausbildung unmissverständlich verwiesen. Inoffiziell hieß es bei uns "schießen nur im äußersten Fall von Notwehr".Einpeitscher und Sprüche im Stil eines Major P. sind mir persönlich weder im GAR noch am Kanten begegnet. Das war 88 - 90.

PS: Trotzdem bin ich heilfroh niemals in eine Situation gekommen zu sein eine Entscheidung treffen zu müssen, schießen oder nicht!!


Zu euch hat man tatsächlich so etwas gesagt?
Ich weiß ja nicht, aber bei den Grenztruppen wo ich war sollten Grenzdurchbrüche verhindert werden und da musste, wenn eine direkte Festnahme nicht möglich war, der GV angerufen werden um ihn zum Stehenbleiben aufzufordern, dann sollte ein Warnschuss abgegeben werden und wenn der GV daraufhin immer noch nicht stehenblieb sollte gezielt auf die Beine geschossen werden was allerdings auf größere Entfernung sehr schwer ist, mal ganz abgesehen davon das im Extremfall auch Aufregung vorhanden ist.


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.10.2013 20:39 | nach oben springen

#24

RE: Schattenläufer - Der Kompaniechef

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.10.2013 21:08
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge | 1 Punkte
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Wolle, so war es, es war aber das Äußerste, was man tun sollte. Ich wiederhole mich, ich hab immer gesagt, passt auf, dass ihr nicht daneben schiesst und ihn versehentlich tötet, also lieber etwas daneben halten. Mir war schon bewusst, dass ich mich damit in Gefahr bringe, es hätte ja mal einer petzen können. Das waren aber immer Vieraugengespräche auf dem Schießstand.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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