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#101

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 19:30
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Zitat von der 39. im Beitrag #92
Hoffe, ist nicht OT. Wie kann man zur Filmmusik vom Film "Schindlers Liste" kommen?
mal sehen ob es klappt...nee funkt nich.... ,,,,kann ich dir aber über deine e-mail senden fg.harry



zuletzt bearbeitet 25.11.2017 19:32 | nach oben springen

#102

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 19:39
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Zitat von der 39. im Beitrag #92
Hoffe, ist nicht OT. Wie kann man zur Filmmusik vom Film "Schindlers Liste" kommen?

Guckst Du hier:

https://www.google.de/search?source=hp&e...201.csp3kZCUVv0


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#103

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 19:39
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@der 39. siegfried ich habe es dir über gmail gesendet müßte angekommen sein mfg viel spass harry



zuletzt bearbeitet 25.11.2017 19:40 | nach oben springen

#104

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 19:53
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gelöscht


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#105

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 19:56
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #102
Zitat von der 39. im Beitrag #92
Hoffe, ist nicht OT. Wie kann man zur Filmmusik vom Film "Schindlers Liste" kommen?

Guckst Du hier:

https://www.google.de/search?source=hp&e...201.csp3kZCUVv0
läuft nur 4,16 minuten...org. 5,03 mp3 beste grüße...



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#106

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 20:01
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #95
Zitat von der 39. im Beitrag #94
Hoffe, ist nicht ot. Wie kann man zur Filmmusik vom Film "Schindlers Liste" kommen?


Ist jetzt irgendwas in meinem Tee oder warum sehe ich alles dreifach?
Einfach mal Schindler's List (Soundtrack) googeln

...
Bernd ich hatte wohl den gleichen tee schönen abend noch....



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#107

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 20:11
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" Die Glatzkopfbande"
https://www.youtube.com/watch?v=SkMoV2vSw_I
Wer kennt in noch?


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
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#108

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 20:18
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Weihnachten. Zwischen Frühstück und Gänsebraten
oder dien 4 Panzersoldaten oder auch sehr spannend, Archiv des Todes.Die DEFA und DFF haben viele schöne Filme gedreht.
Also, obwohl nur zwei Programme, aber die waren meistens gut gefüllt und man hatte einen vernünftigen Fernsehabend.
Heute 100 Programme und mehr und wenn man etwas niveauvolles sehen will, oft nur Wiederholungen,und viele Krimis.
Am meisten sehen wir MDR, bringt noch mit die besten Sendungen, auch sehr viel gute Erinnerungen an den DFF sowie ZDF info und Phönix



Ehli hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#109

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 20:21
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Zitat von Ehli im Beitrag #107
" Die Glatzkopfbande"
https://www.youtube.com/watch?v=SkMoV2vSw_I
Wer kennt in noch?
Ja den kennt mann, habe mal eine doku über diesen film gesehen von den betroffenen campern damals ,...da ist im film alles verdreht worden die wirklichkeit sah ganz anders aus ....



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#110

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 20:44
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Wir machen weiter:
"Der Staatsanwalt hat das Wort"
https://www.fernsehserien.de/der-staatsanwalt-hat-das-wort


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
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#111

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 20:56
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Ohne Kampf kein Sieg

Ein Film des Deutschen Fernsehfunks in 5 Teilen -

Regie: Rudi Kurz
Drehbuch: Rudi Kurz
(nach der gleichnamigen Biographie von Manfred von Brauchitsch)

Musik: Wolfgang Hohensee
Kamera: Horst Hardt

Inhalt:

Ginge es nach seinem traditionsbewussten Vater, so sollte Manfred von Brauchitsch Soldat werden. Doch bereits bei Beginn seiner Kriegsausbildung weiß er, dass der bedingungslose Gehorsam in der Armee nichts für ihn ist. Seine Leidenschaft gilt der schnellen Fahrt auf seinem Motorrad, das ihm Onkel Walther, ein angesehener und einflussreicher Militarist, schenkte. Bald ist Manfred besessen von dem Wunsch Rennfahrer zu werden und quittiert den Dienst bei der Armee. Unterstützt wird er von seinem Vetter Hans, der ihm seine Autos zur Verfügung stellt, ihm aber gleichzeitig rät, erst eine Lehre zu machen, um das nötige technische Verständnis zu bekommen. Während der Lehrzeit bei Mercedes lernt Manfred seinen späteren Mechaniker und treuen Freund Theo Hempel kennen, der mit ihm zusammen Übungsstrecken erarbeitet und ihm ein besseres Gefühl für die Maschine gibt. So fährt Manfred bald kleinere Touren, erlangt mit seiner "Zigarre" seinen ersten großen Sieg 1932 auf der Avus.

Der Name von Brauchitsch ist damit nicht länger unbekannt unter den Anhängern des Automobilsports. Er erhält einen Vertrag vom Mercedes-Chef Werlin, tritt sogar im Film auf und verkehrt in den höchsten Kreisen der Gesellschaft. Hitler regiert und auch Manfred jubelt mit, erhofft er sich vom Führer doch vor allem die Förderung des Rennsports, Geld für Rennstrecken, Wagen und Fahrer. Seit seinem Sieg hat für ihn eine Karriere als Rennfahrer begonnen, ein ständiger und unerbittlicher "Kampf um Meter und Sekunden", begleitet von einer Reihe gefeierter Erfolge am Steuer der neuen Silberpfeile, aber auch vielen Niederlagen, oftmals verschuldet durch unglückliche Umstände. Sein mitunter übertriebener Ehrgeiz und die enorm hohe Einsatzbereitschaft enden für Manfred auch mehrmals im Krankenhaus. Nach einer langen Pechsträhne geht er 1937 im Grand Prix von Monaco endlich wieder als strahlender Sieger hervor. Begleitet wird seine Laufbahn in der Presse durch die Artikel des jüdischen Journalisten Hans Levi, der nicht nur die Schnelligkeit des Rennfahrers sieht, sondern auch den Menschen dahinter. Privat verbindet ihn eine Freundschaft zu Manfred, welcher ungeachtet seines Rufes zu Levi hält und ihm in der mittlerweile bedrohlichen Lage für Juden hilft, sozusagen die Flucht ermöglicht.

Als sich die politische Situation in Deutschland weiter zuspitzt und es 1939 schließlich zum Krieg kommt, muss auch Manfred - dessen Interesse immer nur dem Sportteil der Zeitung galt - erkennen, welch grausame Gefahr die Nazi-Herrschaft darstellt. Um nicht an die Front eingezogen zu werden, bleibt er nach Kriegsausbrauch für einige Zeit in der Schweiz bei seinem Rennkollegen Caracciola. Seine Mutter jedoch erinnert ihn an seine Pflicht und appelliert an sein Ehrgefühl als Familienmitglied derer von Brauchitsch, seinem Vaterland allzeit die Treue zu halten. So fügt sich Manfred seinem Schicksal und kehrt nach Deutschland zurück. Dort arbeitet er während des Krieges zunächst als persönlicher Referent des Industriellen Dr. Koppenberg, später ist er dann als technischer Berater in der Rüstung und Kriegsproduktion, u.a. der Abteilung für Panzerentwicklung, tätig. Hier trifft er Theo wieder, der ihn stets vor der Macht des Nationalsozialismus warnte, und auch seine Soldaten-Vergangenheit holt ihn ein - in Form seines ehemaligen Ausbildungsoffiziers von Siegel und seines Freundes Claus von Stauffenberg, die die Sabotage an Panzern aufdecken sollen.

Bei einem Bombenangriff verlässt Manfred, angewidert vom luxuriösen Lebensstil der sogenannten besseren Gesellschaft in Zeiten der Not und des Elends für die einfachen Bürger, den Luftschutzbunker und begegnet bei seinem nächtlichen Spaziergang seiner zukünftigen Frau Gisela. Zusammen wohnen sie mit Manfreds Mutter in der Starnberger Familienvilla, von wo sie nach Kriegsende von den Amerikanern vertrieben werden. In ihrem neuen Zuhause, einer kleinen Waldhütte, verlebt das Ehepaar von Brauchitsch eine zwar von Entbehrungen gezeichnete aber dennoch glückliche Zeit. Gemeinsam mit Theo bastelt Manfred an der Konstruktion eines Motorrads, mit bescheidenen Mitteln zwar, aber dafür mit viel Enthusiasmus. Hans Levi, jetzt amerikanischer Staatsbürger namens James Levan, besorgt ihnen durch seine Beziehungen einige Ersatzteile. Der Rennsport kommt langsam wieder ins Rollen und Manfred wird Präsident des Automobilclubs von Deutschland. Allerdings bereitet ihm die Lage in seiner Heimat Unbehagen, scheint man doch im westlichen Teil nicht aus der Geschichte gelernt zu haben. Als er sieht, wie die Kriegsverbrecher von gestern heute bereits wieder in hohen Positionen agieren, fasst er den Entschluss, Deutschland zu verlassen.

Eine Einladung des argentinischen Automobilclubs bietet ihm Gelegenheit dazu. Sein Aufenthalt in Südamerika erweist sich angesichts der neuen Bekannten aus der deutschen Kolonie - millionenschwere Altnazis, die hier Unterschlupf gefunden haben bis sich die Situation in der Heimat beruhigt hat - jedoch als unerträglich und Manfred und Gisela kehren ernüchtert nach Starnberg zurück. Bald darauf reisen sie zu den Wintersportmeisterschaften der DDR in Oberhof. Trotz all seiner Skepsis gegenüber dem Kommunismus, beeindruckt Manfred die Begeisterung der Menschen und ihr fester Wille, den Faschismus auszurotten und einen sozialistischen Staat aufzubauen. Wieder in der Bundesrepublik, gründet er ein Komitee, das die friedliche Verständigung zwischen Ost und West mittels des Sports fördern soll. Manfred selbst nimmt in einer Eigenbaukonstruktion auf dem Nürburg-Ring letztmalig aktiv an einem Rennen teil und feiert trotz Niederlage einen würdigen Abschied, begleitet vom stürmischen Applaus der Zuschauer als er die letzten Kilometer ins Ziel zu Fuß zurücklegt. In der Presse verleumdet man ihn wegen seines Engagements für das Komitee und schürt damit die Propaganda gegen die DDR und die bevorstehenden Weltjugendspiele in Berlin. Auch den Regierungsbehörden wird er durch seine Kontakte zur Nachbarrepublik zunehmend unbequem, sodass kein westdeutscher Verlag seine Memoiren zu veröffentlichen wagt. Warnungen und Versuche, ihn von seiner Arbeit im Dienste der Völkerversöhnung abzubringen, lehnt Manfred ebenso entschieden ab wie das Angebot des amerikanischen Geheimdienstes, für sie als Spitzel zu fungieren. Unter fadenscheinigen Gründen wird er schließlich festgenommen und monatelang mit Verhören terrorisiert. Die Anklage lautet auf Hochverrat und Geheimbündelei. Während seine Frau fast zerbricht, widersteht Manfred dem Druck. Landesweite massive Proteste gegen seine Gefangenschaft erzwingen seine vorläufige Freilassung. Sofort macht sich Manfred mit seinen Verbündeten an die Vorbereitung des ersten deutschen Turn- und Sportfestes in Leipzig. Als eine erneute Verhaftung droht, flieht er mit Theos Hilfe - doch ohne Gisela, die nicht noch einen Neuanfang zu verkraften glaubt - in die DDR, wo er später vom Selbstmord seiner Frau erfährt.

defa-sternstunden

...


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)
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#112

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 20:59
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Und noch so ein grosses Werk
Dr. Schlüter

Fernsehfilm in 5 Teilen

Deutsche Erstausstrahlung: 04.12.1965 (DFF)

Der Chemiker Dr. Martin Schlüter ist jung und karrierebesessen - mit der Wissenschaft will er seine kleinbürgerlichen Verhältnisse abstreifen. Doch als er im Jahr 1934 einen Vertrag mit dem Industriellen Vahlberg abschließt, ahnt er noch nicht, was ihn diese Verbindung kosten wird: Er verliert seine große Liebe Eva und heiratet Vahlbergs Tochter. Der 2. Weltkrieg steht kurz bevor, und der Bitte seines Schwiegervaters, das Chemiewerk eines Konzentrationslagers zu übernehmen, kann Martin nur mit der Flucht an die Front entgehen. Aber auch hier kämpft er Tag für Tag mit der Gefahr, seine Menschlichkeit zu verlieren.

Martin entschließt sich zur Flucht in den Osten, in Sibirien hilft er beim Aufbau der chemischen Industrie. Jahre später kehrt er zurück nach Deutschland und sucht eine Möglichkeit, sein berufliches Lebenswerk zu vollenden. Doch die Schatten der Vergangeneit holen Martin ein.

Zitat:
Die Ideenkonstellation des Buches von Achim Hübner und Karl Georg Egel wendete sich wohl vorrangig an die Männer der Generationen der Kriegs- und Nachkriegszeit. Ihnen wird eine Möglichkeit gegeben ihre Vergangenheit zu reflektieren und ihren Platz in der neuen, der Nachkriegszeit zu finden. Erst im letzten Teil des Filmromans wird es dann auch zunehmend aktuell und parteipolitischer. Mit der Einsicht Schlüters im besseren Deutschland angekommen zu sein manifestiert sich auch die damalige kulturpolitische Sichtweise in der DDR.

Insgesamt stellt der Mehrteiler den Zeitgeist auf sehr anspruchsvolle Weise dar, in dem es nicht an Bezügen zu Goethes "Faust" oder Positionen zu philosophische Grundfragen fehlt. Der behutsame und langsame dramaturgische Aufbau der Handlung entspricht nicht mehr den heutigen Fernsehgewohnheiten.
Wer sich aber die Zeit nimmt, über den Sinn des Lebens, wissenschaftlicher Forschung oder den Wert des eigenen "Ichs" nachzudenken, der wird in den Dialogen zahlreiche Denkanstöße vorfinden. Der Straßenfeger "Dr. Schlüter" machte Otto Mellies seinerzeit einem breiten vor allem "DDR-Publikum" bekannt. Hochkarätig war die schauspielerische Besetzung, auch die der Nebenrollen. Beeindruckend bleibt, wie der damals noch junge Otto Mellies den durch das Leben geprägten und erfahrenen, reifen Mann spielt. Ebenso eindrucksvoll bleibt die schauspielerische Leistung Larissa Lushinas, die gleichermaßen Schlüters geliebte Eva und ihre Tochter Irene darstellte.

Mehr zur Handlung des Mehrteilers:
http://www.tv-kult.com/kritiken/2403-dr-...chiv-gg-40.html

....


Mein Erzgebirge,
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#113

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 21:12
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Noch einer:
"Wege übers Land"
https://www.youtube.com/watch?v=Jp0tRK-ssm4
Alle Teile sind bei You Tupe hinterlegt.
Krupp und Krause
https://www.youtube.com/watch?v=QFTba_3e-YE


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
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zuletzt bearbeitet 25.11.2017 22:06 | nach oben springen

#114

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 25.11.2017 22:23
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Und, findeste, dass da alle realistisch dargestellt werden und gut bei wegkommen sind bei der Gechichte der unterschiedlichen Wege übers Land- von Flucht, Vertreibung, Bodenreform und Gründung der LPG und der kommunistische Held auf dem Land, gespielt von Manfred Krug?

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 25.11.2017 22:36 | nach oben springen

#115

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 26.11.2017 14:55
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Zu #111 und #112: Man kann das Forum auch mit Gewalt an die Wand fahren: zwei Vollzitate von Webseiten ohne Quelle. Und die in ihre Abmahnpraxis 'unbescholtene' imfernsehen GmbH & Co. KG ... na was soll ich sagen. Ich drück mal das Meldeknöpfle.

Also nicht das ich was gegen Inhalte hätte ... woanders hat das doch dieser @Pentium auch hinbekommen mit der Quelle:
http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?t=8202
http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?t=8026


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#116

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 26.11.2017 15:11
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Jetze gehts aber los...Da darf aber der daniel druskat auch nicht fehlen...



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#117

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 26.11.2017 15:22
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #82
@der sturmbahn könig ,
habe dir einen Tipp gegeben, wegen den alten Filmprogrammen
Lies doch mal
tho.

Danke tho habe ich gefunden die seite..mfg harry



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#118

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 26.11.2017 15:29
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Zitat von Schlutup im Beitrag #60
Hallo @der 39

was für Filme suchst du?


Thomas,,sendest du dem siggi die serie,, das unsichtbare visier zu???? ... schönen nachmittag noch..



Schlutup hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#119

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 26.11.2017 15:41
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #114
Und, findeste, dass da alle realistisch dargestellt werden und gut bei wegkommen sind bei der Gechichte der unterschiedlichen Wege übers Land- von Flucht, Vertreibung, Bodenreform und Gründung der LPG und der kommunistische Held auf dem Land, gespielt von Manfred Krug?

Moskwitschka


Nenne einen Film, egal welches Grenre, egal aus welchem Land in dem 'Geschichte'; zumal Jüngere, objektiv dargestellt wird/wurde um deinem Anspruch zu genügen.

Die in dem Film angesprochenen Probleme, Vertreibung der polnischen Bauern im Generalgouvernemant und Besitznahme der verlassenen Höfe durch "deutsche Siedler", die Flucht vor der herannahenden Roten Armee zum Ende des Krieges hin, der schwere Anfang in der alten/neuen Heimat und die Skepzis und der Widerstand, vorrangig der Neubauern vor dem LPG Modell, ist für die Zeit, 1968, in der der Film in der DDR entstand durchaus bemerkenswert und deshalb schon sehr Realitätsnah.
So 10 Jahre später gedreht hätte er mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht das Licht des Bildschirms erblickt oder mit großer Verzögerung.
Wie etwa der Mehrteiler "Einzug ins Paradies", gedreht vom Fernsehen der DDR 1983, gesendet 1987 oder 1988

Die von H. Sakowski nachgereichten Bücher "Daniel Druskat", 1976 als 5 Teiler und "Verflucht und geliebt", 1908/81 ebenfalls als 5 Teiler verfilmt schildern die Entwicklung der sozialistischen Landwirtschaft mehr so wie es den führenden Genossen gefiel aber nicht mehr allzuviel mit der Realität zu tun hatte.
Erreichte 1968 "Wege übers Land" eine durchschnittliche Einschaltquoten von 77% sind über die Folgeserien keine diesbezüglichen Zahlen zu finden.

Wenn einem persönlich, aus welchen höchst subjektiven Gründen auch immer ein Film nicht zusagt sollte man es so benennen und nicht den politisch verbrämten Moralapostel geben der den Filmen welche in einem politischen System gedreht wurden, welches einem seriell, je nach persönlicher Stimmung, mal nicht behagt, gewohnheitsmäßige Geschichtsfälschung unterstellt.

PS.: Manfred Krug äußerte sich in einem Interview viele Jahre später auf die Rolle des Kommunisten Willi Heyer in Wege übers Land angesprochen sinngemäß so; er sei nicht umsonst ein guter Schauspieler und könne deshalb auch einen Kommunisten überzeugend darstellen ohne gleich einer zu sein .....


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#120

RE: Sendungen des frueheren DDR Fernsehens

in Leben in der DDR 26.11.2017 15:46
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https://www.youtube.com/watch?v=msXNAB7nDB4 DIE LETZTEN SENDEMINUTEN DES DFF----



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