Spurensuche GR4 (Heiligenstadt), 5.GK Teistungen

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09.09.2009 00:06
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#46
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Hi,
ja war Ende der 80iger, Der Turm war fast baugleich wie unsere Führungsstelle.
Das sie nicht für den E-Fall war konnten wir uns denken, eher schon, wenn es Probleme gab, waren ja nicht mehr die neusten...

Jens


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09.09.2009 00:24
avatar  TOMMI
#47
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Ich war mal drin in dem Ding.
Nun, was heißt voll funktionsfähig.
Das Ding hatte GMN-Anschluss und Stromanschluss.
Die Tür war über GSZ-Signalleitungen gesichert.
Aber keinerlei Einrichtungsgegenstände auch keinerlei Technik,
sieht man mal von dem Scheinwerfer auf dem Dach ab.
Sie war baugleich mit der aktiven FÜSt, aber ich glaube nicht,
dass diese zur Bataillonssicherung der diente.
Denn meinem Eindruck nach war diese jüngeren Datums.
Zu erkennen zB an den kupferfarben getönten Fenstern.
Dies hatte die Originalführungsstelle nicht.
Übrigens, Jens, wusstest Du, dass der B-Turm auf dem Mäuseberg
eine ehemalige Führungsstelle war?
TOMMI

EK 88/I
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09.09.2009 00:31
avatar  Mike59
#48
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Na es gab, ja immer so ne Erprobungseinheiten - Also bei uns waren alle neu gebauten BT oder Füst mit verspiegelten Fenstern ausgestattet. Egal ob die zwei Jahre später leer standen oder nicht.

Mike59


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09.09.2009 02:05
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#49
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Hey Mike59,

Zitat von Mike59
Mann Jungs - Reserve Füst ? für was? für den E Fall?


Also, Im E-fall, wenn der BBKF da mit sowas ankommt

auf die Fuehrungsstelle? Ich glaub' da haette ich mich im Wald versteckt, als bei den Zieluebungen in der ersten Reihe zu sitzen .

Ah, klar, ganz vergessen, der waer doch bestimmt im Sperrgraben haengengeblieben
-Th


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09.09.2009 21:13
avatar  Mike59
#50
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Na im Sperrgraben vielleicht nicht gerade

Aber der GSZ (Stacheldraht) ist eine Super Panzersperre - da musst du mal einen Panzerfahrer fragen die könne da ganze Arien von singen.

Mike59

BBKF ist klasse, oder?.


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09.09.2009 23:07
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#51
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( gelöscht )

Zitat von TOMMI
Ich war mal drin in dem Ding.
Nun, was heißt voll funktionsfähig.
Das Ding hatte GMN-Anschluss und Stromanschluss.
Die Tür war über GSZ-Signalleitungen gesichert.
Aber keinerlei Einrichtungsgegenstände auch keinerlei Technik,
sieht man mal von dem Scheinwerfer auf dem Dach ab.
Sie war baugleich mit der aktiven FÜSt, aber ich glaube nicht,
dass diese zur Bataillonssicherung der diente.
Denn meinem Eindruck nach war diese jüngeren Datums.
Zu erkennen zB an den kupferfarben getönten Fenstern.
Dies hatte die Originalführungsstelle nicht.
Übrigens, Jens, wusstest Du, dass der B-Turm auf dem Mäuseberg
eine ehemalige Führungsstelle war?
TOMMI



An den B-Turm auf dem Mäuseberg kann ich mich noch schwach erinnern,
leider konnten wir da nicht mehr rauf.
Es hieß immer er ist baufällig.
Da ist man doch nur durch eine Art Tunnel (Bunker) reingekommen. Oder?
Aber das das mal die ehemalige Führungsstelle war ist mir neu...

Ich habe mir mal deine Karte vom Grenzgebiet angeschaut, alle Achtung!!!
War am Tor Breite innen nicht auch ein Uhu? Mir war zumindest so...

Gruß Jens


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10.09.2009 17:36
avatar  TOMMI
#52
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Zitat von JensB


An den B-Turm auf dem Mäuseberg kann ich mich noch schwach erinnern,
leider konnten wir da nicht mehr rauf.
Es hieß immer er ist baufällig.
Da ist man doch nur durch eine Art Tunnel (Bunker) reingekommen. Oder?
Aber das das mal die ehemalige Führungsstelle war ist mir neu...

Ich habe mir mal deine Karte vom Grenzgebiet angeschaut, alle Achtung!!!
War am Tor Breite innen nicht auch ein Uhu? Mir war zumindest so...

Gruß Jens



Ich war mal im Mäusebergturm innen drin, damals galt er nicht als
baufällig. Ja, man kam über Bunker rein. Und in den Bunkern waren noch
Reste der Schlafkojen für die A-Gruppe zu erkennen.
Nun, da meine Dienstzeit schon erwas länger zurück liegt, erhebt meine
Karte keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich bin natürlich für jeden Hinweis
zur ergänzung dankbar. Schon möglich dass am tor Breite innen ein Uhu war, sowie
dass zu jeden Uhu außen einer innen gehörte. Wenn Dir noch Standorte von
Sprechstellen mit Postenpunkt-Nummern sowie Grenzsäulen einfallen,
kannste mir ja mal nen Tip geben. Sag mal, in welchem Zug warst Du eigentlich?

TOMMI

EK 88/I
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10.09.2009 21:34 (zuletzt bearbeitet: 16.06.2010 20:32)
#53
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Die Leuchtstoffröhre aus dem Kassenraum des Zollverwaltungsgebäudes der ehem. GÜST Worbis ist auch sehr interessant.

Stefan

______________
Alles wird gut!

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10.09.2009 23:12
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#54
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Hallo Tommi,

an die Reste der Schlafkojen im Bunker des Mäuseturms kann ich mich auch noch erinnern. War aber schon sehr verfallen alles.
An den Uhu am Tor Breite erinnere ich mich noch ganz gut, aber draussen stand keiner mehr....

Bei den Postenpunkten ist das schon etwas schwieriger. Nach 20 Jahren ist nicht mehr viel da. Die Nummerierung ging von rechts nach links. Die Engstelle war glaube ich PP32. Die ist in besonderer Erinnerung geblieben. Da habe ich manche Stunde verbringen müssen.....

Gruß Jens


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11.09.2009 17:45
avatar  TOMMI
#55
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Zitat von JensB
Hallo Tommi,

an die Reste der Schlafkojen im Bunker des Mäuseturms kann ich mich auch noch erinnern. War aber schon sehr verfallen alles.
An den Uhu am Tor Breite erinnere ich mich noch ganz gut, aber draussen stand keiner mehr....

Bei den Postenpunkten ist das schon etwas schwieriger. Nach 20 Jahren ist nicht mehr viel da. Die Nummerierung ging von rechts nach links. Die Engstelle war glaube ich PP32. Die ist in besonderer Erinnerung geblieben. Da habe ich manche Stunde verbringen müssen.....

Gruß Jens


Und genau vom BT an der Engstelle (Schweinestall-BT) hatte ich die Information, dass der wegen Baufälligkeit
gesperrt war.
Übrigens, du kennst doch auch Böseckendorf? Dann ist es ja fast Pflicht, den Film, der bald kommt,
anzuschauen. Alerdings habe ich den Verdacht, dass (da es sich um SAT1) handelt, die Geschichte total
verschnulzt wird. Nach einigen Ausschnitten habe ich da so einen Verdacht, dass da ne Menge dazu gesponnen
wird.

TOMMI

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15.09.2009 23:11
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#56
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Hallo Tommi,

habe vorhin im Fernsehen in der Programmvorschau die Ankündigung von "Böseckendorf" gesehen. Kommt am nächsten Dienstag um 20.15. Aber so wie die Ankündigung lief wird sicher die DDR nicht gut bei wegkommen. Es gibt halt immer zwei Sichtweisen von allen Dingen. Aber anschauen werde ich ihn mir sicher. Vielleicht erkennt man ja noch das eine oder andere. Als ich das letzte mal vor über 10 Jahren durch Böseckendorf gefahren bin, habe ich nicht mehr viel erkannt.

Die B-Türme wurden zu meiner Zeit an der Grenze nicht mehr besetzt. Ausnahme natürlich die Führungsstelle. Auf die Türme Engstelle, Reserveführungsstelle und Mäuseberg durfte man gar nicht mehr rauf. Auf die restlichen Türme nur sehr begrenzt. Der Turm auf der Breite war der interessanteste, der hatte eine schöne Eigenbewegung bei Wind....

Gruß Jens


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16.09.2009 08:48
avatar  TOMMI
#57
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Da durfte man auf keinen Turm mehr rauf? Auch nicht auf den Schusterberg-Turm und den Ida bei Böseckendorf? Letzterer war der modernste.
Im Winter standen in den Türmen auch Heizungen. Die musste ich im Sommer in der Werkstatt aufbewahren. Wenn der Hauptsfeld mal wieder Tauchsieder eingesammelt hatte, habe ich alle Heizungen angeschlossen, damit er ne gepfefferte Stromabrechnung bekommt.
Also den Fild schau ich mir an. bin zwar etwas skeptisch, aber warten wir es ab.

EK 88/I
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16.09.2009 22:51
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Die Türme wurden nur noch sehr selten besetzt, es hätte zu lange gedauert um im Fall der Fälle runterzukommen hieß es. Es waren zu wenig Posten draußen, um alles abzudecken. Ich hatte Schichten, da waren manchmal am Tage nur noch 2-3 Postenpaare im ganzen Grenzabschnitt.
Der Schusterbergturm war der einzige der offen war, war ja auch nur ein kurzer. Da haben wir öffters auf dem Dach gelegen... Aber in dem Abschnitt war ich selten eingesetzt. Ich war mehr in der Breite unterwegs.

Und Heizungen gab es bei uns gar nicht mehr... Hätte uns ganz gut getahn sich mal aufzuwärmen. Der Winter 88/89 war ganz schön hart. Es gab ja nicht mal genug Benzin um die Standheizungen der KFZ aufzufüllen.

Gruß Jens


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17.09.2009 18:05
avatar  TOMMI
#59
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Ich hatte fast schon sowas geahnt. Ab Mitte 1988 muss schon mächtig die Kacke am Dampfen gewesen sein. Von Nachzüglern habe ich gehört, mindestens 1 mal pro Woche Komapnie-Grenzalarm und solche Späße. War das wirklich so?

EK 88/I
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17.09.2009 22:55
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#60
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Ab Sommer 88 wurde es richtig lustig. Es gab mehrere Durchbrüche in den Nachbarkompanien. Dannach gabs dann vermehrt kurze Wechsel. Ich kann mich an 5 Wochen im Sommer erinnern mit Ausgangssperre und in jeder Nachtruhe mit der A-Gruppe rausgeflogen. Zum schlafen kam man nur so nebenbei.
Da war der LO noch nicht vom Hof runter, da hat man auf dem Notsitz hinter dem Fahrer schon wieder gepennt....
Der K2 wurde dann jede Nacht in bestimmten Bereichen abgelaufen. Mit Handlampen, wo man froh war, wenn der Akku durchhielt. Wer in den Urlaub wollte musste meist vorher noch in der Nacht den K2 ablaufen. Dann schaffte man früh den Bus noch der einen nach Leinefelde brachte. Wenn man dann aus dem Urlaub Mittags dann wieder zurück war, kam der K6 dran. Man hatte sich ja im Urlaub ausgeruht.... Da war unser Hauptfeld dann voll in seinem Element....

Wenn der Signalzaun zu bestimmten Zeiten auslöste, ist die ganze Kompanie rausgeflogen.... Das konnte dann Stunden dauern, bis wir wieder drinnen waren. Der normale Schichtdienst ging dannach trotzdem weiter.

Ich kann dir da ein paar Geschichten erzählen...

Gruß Jens


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