verramschte DDR-Betriebe

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03.10.2013 18:22 (zuletzt bearbeitet: 08.10.2013 22:05)
avatar  Lutze
#1
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war es nicht traurig anzusehen,
wie viele Betriebe der DDR verramscht wurden?,
die Treuhand hat manche Betriebe für 1 D-Mark verhökert,
ich fand das eine schlimme Situation nach der Wende
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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03.10.2013 18:31
avatar  seaman
#2
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
war es nicht traurig anzusehen,
wie viele Betriebe der DDR verramscht wurden?,
die Treuhand hat manche Betriebe für 1 D-Mark verhökert,
ich fand das eine schlimme Situation nach der Wende
Lutze


Ich empfand das einfach emotionslos.
Die Auflösung der DDR war mehrheitlich ein demokratischer Prozess.
Die Mehrheit der DDR-Bürger hat das so gewollt und darüber abgestimmt.."Freiheit" hat seinen Preis...

seaman


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03.10.2013 18:34
avatar  PF75
#3
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Was ist daran schlimm?
Die Firmen waren alle marode,die Belegschaft faul und wir dürfen doch froh seien das wir nicht noch die Entsorgung bezahlen mußten,so war (und ist doch noch teilweise) die offizielle Lesart.


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03.10.2013 18:34
#4
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Zitat von seaman im Beitrag #2
Zitat von Lutze im Beitrag #1
war es nicht traurig anzusehen,
wie viele Betriebe der DDR verramscht wurden?,
die Treuhand hat manche Betriebe für 1 D-Mark verhökert,
ich fand das eine schlimme Situation nach der Wende
Lutze


Ich empfand das einfach emotionslos.
Die Auflösung der DDR war mehrheitlich ein demokratischer Prozess.
Die Mehrheit der DDR-Bürger hat das so gewollt und darüber abgestimmt.."Freiheit" hat seinen Preis...

seaman




na bloß gut das es keine Zeitmaschine gibt


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03.10.2013 18:35
avatar  Pit 59
#5
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
war es nicht traurig anzusehen,
wie viele Betriebe der DDR verramscht wurden?,
die Treuhand hat manche Betriebe für 1 D-Mark verhökert,
ich fand das eine schlimme Situation nach der Wende
Lutze


Und einige Buden waren nicht mal die wert.


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03.10.2013 18:38
avatar  Lutze
#6
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und die heutigen Fabrik-Ruinen,gerade im Erzgebirge
ist mir das aufgafallen,ein sehr trauriger Anblick,
zum Tag der deutschen Einheit sollte man
vielleicht auch darüber nachdenken
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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03.10.2013 18:39 (zuletzt bearbeitet: 03.10.2013 18:42)
#7
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Wenn ich richtig gelesen habe, kommt demnächst von ARD eine Dokumentation darüber. Dieses thema hat in unserer zeitung (Thüringer Allgemeine) in den letzten Monaten eine größere Rolle gespielt.

Und von wegen alle marode. So möchten es einige, vor allem mit Wohnsitz West, gern darstellen. Es war alles dabei. Von Planierraupenfähig bis ziemlich modern. M.E. waren in der Treuhand, insb. nach Rohwedder nicht wenige beschäftigt, die in Verbindung mit ihren "Kunden" eine ziemliche kriminelle Energie entwickelt haben und nur in den allerwenigsten Fällen belangt wurden.


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03.10.2013 18:43
avatar  PF75
#8
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #5
Zitat von Lutze im Beitrag #1
war es nicht traurig anzusehen,
wie viele Betriebe der DDR verramscht wurden?,
die Treuhand hat manche Betriebe für 1 D-Mark verhökert,
ich fand das eine schlimme Situation nach der Wende
Lutze


Und einige Buden waren nicht mal die wert.



mit dem Spruch würdest du aber bei vielen ehemaligen Beschäftigten dieser "Buden" sicherlich nicht gut ankommen,wird ja ihre Arbeitsleistung damit diffamiert.


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03.10.2013 18:45
#9
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Zitat von Lutze im Beitrag #6
und die heutigen Fabrik-Ruinen,gerade im Erzgebirge
ist mir das aufgafallen,ein sehr trauriger Anblick,
zum Tag der deutschen Einheit sollte man
vielleicht auch darüber nachdenken
Lutze


manchmal sind auch noch die Besitzverhältnisse uneindeutig, siehe auch Erbengemeinschaft. Anders als bei Alleinerben.


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03.10.2013 18:47
avatar  Pit 59
#10
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War selber ein Beschäftigter,und der "Betrieb" oder der "Inhalt" hat mir ja mitgehört.

P.S. Ich wollte es aber auch gar nicht haben


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03.10.2013 18:48
avatar  Lutze
#11
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Zitat von Harra318 im Beitrag #9
Zitat von Lutze im Beitrag #6
und die heutigen Fabrik-Ruinen,gerade im Erzgebirge
ist mir das aufgafallen,ein sehr trauriger Anblick,
zum Tag der deutschen Einheit sollte man
vielleicht auch darüber nachdenken
Lutze


manchmal sind auch noch die Besitzverhältnisse uneindeutig, siehe auch Erbengemeinschaft. Anders als bei Alleinerben.

nach 23 Jahren der deutschen Einheit?,
auch noch so ein trauriges Thema
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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03.10.2013 18:51
avatar  Pit 59
#12
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manchmal sind auch noch die Besitzverhältnisse uneindeutig, siehe auch Erbengemeinschaft. Anders als bei Alleinerben.@harra318

Da wäre Erbengemeinschaft noch besser,denn dann braucht man den Abriss nicht alleine Zahlen


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03.10.2013 18:51
#13
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Zitat von Lutze im Beitrag #11
Zitat von Harra318 im Beitrag #9
Zitat von Lutze im Beitrag #6
und die heutigen Fabrik-Ruinen,gerade im Erzgebirge
ist mir das aufgafallen,ein sehr trauriger Anblick,
zum Tag der deutschen Einheit sollte man
vielleicht auch darüber nachdenken
Lutze


manchmal sind auch noch die Besitzverhältnisse uneindeutig, siehe auch Erbengemeinschaft. Anders als bei Alleinerben.

nach 23 Jahren der deutschen Einheit?,
auch noch so ein trauriges Thema
Lutze


in der Stadt in der ich Leben musste, war eine Gaststätte die gleich nach der Wende geschlossen wurde. Durch die unklaren Besitzverhältnisse wurde erst voriges Jahr begonnen,mit dem restaurieren.


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03.10.2013 19:02
avatar  ( gelöscht )
#14
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( gelöscht )

Das ist der Preis für die Übernahme einer Währung, die nicht der wirtschaftlichen Kraft entspricht. Lafontaine war damals der Einzige, der es ausgesprochen hat.
Übrigens auch einer der Wenigen bei den Linken, die finanzpolitische Kompetenz haben und sich für den Ausstieg der schwachen Staaten aus der Eurozone ausgesprochen haben. Damals wie heute hört nur keiner auf den Oskar.


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03.10.2013 19:06
#15
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #14
Das ist der Preis für die Übernahme einer Währung, die nicht der wirtschaftlichen Kraft entspricht. Lafontaine war damals der Einzige, der es ausgesprochen hat.
Übrigens auch einer der Wenigen bei den Linken, die finanzpolitische Kompetenz haben und sich für den Ausstieg der schwachen Staaten aus der Eurozone ausgesprochen haben. Damals wie heute hört nur keiner auf den Oskar.



vielleicht hat er mal seine Autorität verspielt


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