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#1

Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 09:02
von berlin3321 | 2.882 Beiträge | 1136 Punkte
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Moin moin Forumsleserinnen und Leser,

nach meiner/ unserer Exkursion an der ehemaligen Grenze in Hessen/ Thüringen, Wahlhausen, Lindewerra und Burg Hanstein stellt sich mir die Frage, wie man denn dem "Sozialismus" mit all der Mangelwirtschaft denn noch ernsthaft Glauben schenken konnte.

Angesprochen fühlen sollten sich speziell die Grenzer und auch die Vorgesetzten die aus den Großstädten Leibzig, Berlin, Halle, etc kamen in denen alles Grau in Grau war. Gern gelesen werden aber auch die Meinungen der Grenzer und Bewohner in grenznahen Dörfern wie z.B. Lindewerra oder Wahlhausen oder auch den regelmäßigen Westfernseh Sehern und derer, die regelmäßig Westkontakte zur Verwandtschaft hatten.

Denn krasser konnte es doch eigentlich nicht sein. Die Städte Grau in Grau, Farbe Mangelwirtschaft. Auto´s mit 20 Jahren Lieferzeit. Während die Westverwandtschaft alle 3 Jahre mit was "Neuem" um die ecke kam. Lieferzeit 6 Monate, um 1980 schon mit elektrischen Fensterhebern und Klimaanlage, während es bei Trabant und Co die Verbrauchs- und Schaltanzeige blieb.

Mir erschließt sich da der Blick zum Klassenfeind nicht, wo es eben beim blick über den Zaun (speziell in Regionen mit Blick "tiefer" in die BRD. Denn es hätten ja auch nur die vorderen Dörfer aus Propagandagründen schön in Farbe sein können.

Es würde mich auch interessieren was in den Köpfen der Wehrpflichtigen vorging, als sie die Anordnung der Sperranlagen sahen. Denn die Ausrichtung wie auch die Aufgabenstellung war ja klar freundwärts ausgerichtet. Mir war so, als hätte Grenzwolf davon schon mal geschrieben. Denn wenn die Grenzverletzer Ost- West alles Verbrecher und Kriminelle waren, warum wollte man die im Land behalten?

Irgendwie sehe ich da einen Zusammenhang mit dem Thema der Vorstellung von Geschichtsforscher: Was haben sie gewusst, waren sie Mitläufer, Mitschuldige?

Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, aber nach der Exkursion und der Erkenntnis von heute hätte die Wende deutlich eher stattfinden müssen und kam 20 Jahre zu spät. Alles in allem jedoch muss man sagen: Es ist gut das sie überhaupt kam und vor allem, dass sie friedlich verlief ohne das geschossen wurde.

Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...
thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 09:37
von DoreHolm | 8.050 Beiträge | 1193 Punkte
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #1
Moin moin Forumsleserinnen und Leser,

nach meiner/ unserer Exkursion an der ehemaligen Grenze in Hessen/ Thüringen, Wahlhausen, Lindewerra und Burg Hanstein stellt sich mir die Frage, wie man denn dem "Sozialismus" mit all der Mangelwirtschaft denn noch ernsthaft Glauben schenken konnte.

Angesprochen fühlen sollten sich speziell die Grenzer und auch die Vorgesetzten die aus den Großstädten Leibzig, Berlin, Halle, etc kamen in denen alles Grau in Grau war. Gern gelesen werden aber auch die Meinungen der Grenzer und Bewohner in grenznahen Dörfern wie z.B. Lindewerra oder Wahlhausen oder auch den regelmäßigen Westfernseh Sehern und derer, die regelmäßig Westkontakte zur Verwandtschaft hatten.

Denn krasser konnte es doch eigentlich nicht sein. Die Städte Grau in Grau, Farbe Mangelwirtschaft. Auto´s mit 20 Jahren Lieferzeit. Während die Westverwandtschaft alle 3 Jahre mit was "Neuem" um die ecke kam. Lieferzeit 6 Monate, um 1980 schon mit elektrischen Fensterhebern und Klimaanlage, während es bei Trabant und Co die Verbrauchs- und Schaltanzeige blieb.

Mir erschließt sich da der Blick zum Klassenfeind nicht, wo es eben beim blick über den Zaun (speziell in Regionen mit Blick "tiefer" in die BRD. Denn es hätten ja auch nur die vorderen Dörfer aus Propagandagründen schön in Farbe sein können.

Es würde mich auch interessieren was in den Köpfen der Wehrpflichtigen vorging, als sie die Anordnung der Sperranlagen sahen. Denn die Ausrichtung wie auch die Aufgabenstellung war ja klar freundwärts ausgerichtet. Mir war so, als hätte Grenzwolf davon schon mal geschrieben. Denn wenn die Grenzverletzer Ost- West alles Verbrecher und Kriminelle waren, warum wollte man die im Land behalten?

Irgendwie sehe ich da einen Zusammenhang mit dem Thema der Vorstellung von Geschichtsforscher: Was haben sie gewusst, waren sie Mitläufer, Mitschuldige?

Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, aber nach der Exkursion und der Erkenntnis von heute hätte die Wende deutlich eher stattfinden müssen und kam 20 Jahre zu spät. Alles in allem jedoch muss man sagen: Es ist gut das sie überhaupt kam und vor allem, dass sie friedlich verlief ohne das geschossen wurde.

Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion

Mfg Berlin


Grün: Für mich ganz persönlich habe ich nach der Wende immer gesagt: Sie kam für mich entweder 20 Jahre zu spät oder 20 Jahre zu früh. Mit Mitte 40 hängt man da irgendwie dazwischen. Man konnte sich noch nicht zurücklehnen und seinen Vorruhestand genießen, zählte aber auch nicht mehr zu den Jungen, die bei Jobvergaben zumindest damals wesentlich größere Chancen hatten als ein Mittvierziger.



zuletzt bearbeitet 16.09.2013 09:38 | nach oben springen
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#3

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 10:05
von ddr-bürger (gelöscht)
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Ich empfand nicht alles "grau in grau", vieles wird aus heutiger Sicht so behandelt. Ich habe vor einiger Zeit einen ARD "Tatort" mit Götz George wieder gesehen. Diese Krimireihe handelte im Ruhrgebiet, ich dachte Junge obwohl in Farbe ist doch auch alles "grau in grau"...
Sind deswegen die Menschen in dieser Region zum Sozialismus "konvertiert"?

Das Empfinden der Lebensqualität sind doch nicht nur die äußeren Faktoren und die Konsummöglichkeiten. Es gab im Alltag (meines Empfindens nach) eine bessere Lebensqualität als heute. Kein Generve von Versicherungsvertretern, kein suchen nach Fallstricken in Verträgen, wir brauchten noch nicht einmal eine "Steuererklärung auf dem Bierdeckel", keine Arbeitslosigkeit / Zeitarbeit und, und.

Dafür hatten wir nicht die Möglichkeiten des Konsum wie die Kollegen in der BRD. Die Frage müßte eigentlich gestellt werden was ist Dir im Leben wichtig und dann erst die Beurteilung was hat gefehlt? Jeder geht doch aus seiner Erwartungshaltung anders an die Themen heran.

Ich habe 1975 als Soldat in der Pionierkompanie am Bau der "neuen" Grenze mitgewirkt. Für mich war die Grenze selbstverständlich, notwendig. Ich habe an die Feindschaft der zwei Systeme geglaubt (Kapitalismus - Sozialismus).
Ich habe Westfersehen gesehen und habe auch die "schöne bunte Welt" registriert, aber für mich war irgendwie "Meister Nadelöhr" weniger Märchenhaft als das "Westfernsehen".
Für mich war die Grenze eine "Befestigungslinie" zwischen zwei Systemen und bei dem "kalten Krieg" gab es ja keine "offene" Kampfhandlungen. das Spiel funktionierte über wirtschaftliche Kriegsführung, "Zersetzung" und "Unterwanderung" auf gegenseitiger Ebene. Für mich waren Republikflüchtlinge auch oft "Schachfiguren" in dem kalten Krieg. Die Einstrahlung der Medien konnte nicht verhindert werden, so hat man versucht die "Auswirkungen" zu vermindern. Es war Krieg - "kalter Krieg".... Dieser "kalte Krieg" wurde von beiden Seiten betrieben.

Die Frage ob "Mitläufer oder Mitschuldige" ist in dem Zusammenhang für mich ohne Bedeutung. Diese Frage sollte im Bezug auf konkrete Straftaten gestellt werden.
Ich habe in der damaligen Zeit (für mich) richtig gehandelt, das ich heute die Mittel als untauglich ansehe ist eine andere Geschichte.


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#4

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 10:52
von schnatterinchen (gelöscht)
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Sag ich doch.
Das schönste an der DDR war der Blick nach Westen.
Ein ehemaliger Kollege im GWD bei den GT , gab öffters in der Nachtschichpause zum besten "Leute , ob ihrs glaubt oder nicht , auch das Gras ist im Westen grüner"
Heute wiessen wir , das es der intensiven Landwirtschaft geschuldet war.


P.S. :Ich muß mich berichtigen. Es muß heißen: Das schönste am Westen war der Blick von Osten.


zuletzt bearbeitet 16.09.2013 14:03 | nach oben springen
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#5

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 13:52
von Gohrbi | 575 Beiträge
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...wenn ich gleich zu Anfang diese Pauschalisierung lese....alles grau in grau...ja es gab in vielen Städten Dreckecken
...und ja es gab auch triste Plattensiedlungen in der DDR. Haben im Westen alle in Eigenheimen gewohnt? Waren alle Häuser nach dem
Muster "Hundertwasser" bunt? Was soll der Mist? Ich habe im Westen auch Dreckecken und Plattenbauten bewundern dürfen.
Das ist eben so...schau in den Ruhrpott oder andere Arbeitersiedlungen. Du kannst von Nord nach Süd und Ost nach West laufen.
Es gibt ÜBERALL schönes und verfallenes. Und trotzden merkt man den Unterschied wo man ist...rein optisch. Warum das so ist?
Keine Ahnung....ich/wir merken, wenn wir die Grenze überfahren haben gleich wo wir sind. Auch ohne den ehemaligen Grenzstreifen wahrzunehmen.... auch wenn wir durch Berlin streifen. An den Menschen, an den Häusern, der Umgebung ich kann es nicht sagen....

Mangelwirtschaft....der Westen war froh, dass er mit unseren Produkten billig die Kataloge füllen konnte.
Mit Beziehungen und gewußt "wo" hatte ich keinen Mangel im täglichen Leben. Ja, der Plattenspieler wurde in
Berlin gekauft, den "Multimax-Koffer" schleppte ich aus Eisenach, den Teppich aus Rostock....alles kein täglicher
Bedarf und mit Reiselust beschaffbar. Nebenbei lernte man noch die Republik kennen. im täglichen fehlte es mir an nichts.
Dann wurden eben die Rouladen nicht gegessen, wenn man es plante, sondern wenn man sie bekam. Das ist alles kein Mangel.
Auch im Westen konnte nicht jeder das kaufen, was er gerne hätte, denn es fehlte bei einigen einfach das Geld.
Darum sage ich auch nicht "im Westen gab es für jeden alles" oder "im Osten gab es für jeden nichts".

...und weil ich schon vor 89 im "Intershop" meine Feiertagsausrüstung gekauft habe, bin ich bei der 1. Westkaufhalle auch nicht
in Ohnmacht gefallen und habe, wo es ging, auch weiter in der HO eingekauft. Nicht "Dr.Oettger" nein unseren Puddig, es war nämlich der gleiche, nur preiswerter und nicht ganz so bunt.


DoreHolm, Küchenbulle 79 und Kurt haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.09.2013 13:55 | nach oben springen
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#6

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 13:59
von Udo | 1.289 Beiträge | 81 Punkte
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Gewundert habe ich mich immer, wie es sich rumsprach, wenn es irgendwo etwas gab. Woher kamen die Informationen von vorhandenen Kopfdichtungen für einen Dacia in Schwerin oder für Kotflügel für den 1600 Lada in Rostock. Diese Informationen gingen durch die ganze Republik und man setzte sich ins Auto und fuhr hin ( von Wittenberge). Wahnsinn!!!



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#7

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 14:00
von Pit 59 | 11.450 Beiträge | 6886 Punkte
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Ja Gohrbi,so wie Du schreibst, Beziehungen und Geld für den Intershop,da konnte man sehr gut Leben Was haben aber die gemacht die kein Westgeld oder diverse Beziehungen hatten



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#8

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 14:12
von Kurt | 933 Beiträge | 2 Punkte
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #1
Moin moin Forumsleserinnen und Leser,


Angesprochen fühlen sollten sich speziell die Grenzer und auch die Vorgesetzten die aus den Großstädten Leibzig, Berlin, Halle, etc kamen in denen alles Grau in Grau war.

Denn krasser konnte es doch eigentlich nicht sein. Die Städte Grau in Grau, Farbe Mangelwirtschaft. Auto´s mit 20 Jahren Lieferzeit. Während die Westverwandtschaft alle 3 Jahre mit was "Neuem" um die ecke kam. Lieferzeit 6 Monate, um 1980 schon mit elektrischen Fensterhebern und Klimaanlage, während es bei Trabant und Co die Verbrauchs- und Schaltanzeige blieb.

Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, aber nach der Exkursion und der Erkenntnis von heute hätte die Wende deutlich eher stattfinden müssen und kam 20 Jahre zu spät.

Mfg Berlin


Hallo @berlin3321 ,

Auch wenn ich im Bezirk Cottbus aufgewachsen bin, so war ich doch relativ oft in meiner Geburtsstadt Berlin unterwegs.
Insofern fühle ich mich von Deinem Beitrag angesprochen.
Ja, wenn man in den 70er Jahren auf dem S-Bahnsteig Plänterwald auf den nächsten Zug wartete und die schneeweiße Gropiusstadt mit den alten Gebäuden in Treptow verglich, dann war der Kontrast, welchen der Schein bot, recht groß.
Die tolle, bunte Glitzerwelt verführte bestimmt so manchen Menschen. Nun war es in meinem Fall aber so, daß fast die komplette Verwandtschaft (Großeltern, Tanten, Cousins usw.) in Westberlin, Hamburg und im Münsterland wohnte und noch dort wohnt. Überdies, fuhren meine Eltern ab und zu nach Westeuropa (BRD, Schweiz, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Belgien und Niederlande) und berichteten mir auch von Schattenseiten, welche von Fotos untermauert waren.
Im westlichen Paradies mußte man sehr hart arbeiten, um sich ein angenehmes Leben machen zu können, das "Wir-Gefühl" sei weniger stark ausgeprägt und dreckige Ecken gab es ebenfalls. Diese Aussagen bewahrheiteten sich, als ich 1990 zum ersten Mal selbst den Westen erleben durfte und ihn nicht nur durch Streckmetall hindurch sehen konnte.
Deshalb war für mich das Verlangen, dorthin auszuwandern, einfach nicht vorhanden.
Vater's Cousin hatte in Hamburg mehrere Fleischerläden, war ein erfolgreicher Geschäftsmann, der es "geschafft" hatte und wirklich alle drei Jahre mit einem anderem Porsche zu Besuch kam. Aber selbst er erzählte, daß er nur noch für die Firma lebt und keine Zeit mehr für Frau und Kinder hatte.
Ob ich "mitschuldig" war? Schuldig wofür? Ein Mitläufer war ich nicht. Wenn ich Fehler sah, habe ich diese im Staatsbürgerkundeunterricht auch angesprochen, auch wenn es dafür keine "eins" gab.
Aber ich habe an unseren Staat geglaubt und bin heute noch der Meinung, mich nicht verbiegen zu müssen.
Nach wie vor bin ich der Meinung, daß der Grundgedanke richtig war, nur mit der "Politik der Hauptaufgabe" die Weichen falsch gestellt wurden.
Darum denke ich auch nicht, daß die Vereinigung von DDR und BRD 20 Jahre zu spät kam. Bis 1975, der von Dir vorgegebenen Jahreszahl lief es gar nicht mal so schlecht. Die von Dir angesprochenen Wartezeiten für bestimmte Automodelle entwickelten sich erst gegen Ende der 80er Jahre, aus hier schon oft genannten Gründen.
Unser Einfamilienhaus hielten wir auch immer in Ordnung. Da bröckelte kein Putz. Schwerkraftheizung und Innentoilette hatten meine Eltern seit den 60iger Jahren.
An den Sozialismus glaubte ich damals und auch noch heute. Selbst wenn dieser nur in abgewandelter Form wiederkommen wird.

Viele Grüße,

Kurt


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.09.2013 14:23 | nach oben springen
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#9

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 14:21
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #7
Ja Gohrbi,so wie Du schreibst, Beziehungen und Geld für den Intershop,da konnte man sehr gut Leben Was haben aber die gemacht die kein Westgeld oder diverse Beziehungen hatten


Westgeld zu haben war m.E. kein richtiges Problem. Es fanden sich immer Leute, die welches hatten, mehr als sie benötigten und im Kurs 1 : 5 bis 1 : 10 damit handelten. Das waren meist Leute, die beruflich mit Leuten aus dem NSW zu tun hatten (Service-Berufe z.B., Gastronomie u.a.). Wer unbedingt welches brauchte, fand Mittel und Wege, sich welches zu beschaffen. Zu welchem Preis bzw. Kurs steht auf einem anderen Blatt.



Gohrbi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 14:30
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Hallo,

um es deutlich herauszustellen: Ich möchte niemanden persönlich angreifen und nichts pauschalisieren.

Und klar, es gibt auch noch immer im Westen Drecksecken, gab es immer und wird es immer geben, darum geht es auch gar nicht.

Aber eine Tatsache ist doch wohl nicht zu leugnen: Mit den Erträgen aus den Mieteinnahmen war doch der Wohnraum nicht vernünftig instand zu halten.

Ich war ja auch im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs häufig in Boizenburg bei der Verwandtschaft, kann mich da kaum an gestrichene Häuser erinnern, nur grauer Putz. Wir hatten das Thema auch mal, da hieß es, gibt keine (vernünftige?) Fassadenfarbe.

Und das die Versandhäuser Produkte Made in GDR billig versilbert haben, Gohrbi, dass ist ´ne ganz andere Sache. Passt hier nicht so ganz zum Thema.

Jo, Kurt, sollten wir beim nächsten Mal mit auf die Tagesordnung setzen

Edit: Name


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...
zuletzt bearbeitet 16.09.2013 14:31 | nach oben springen
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#11

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 14:37
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #10
Hallo,

um es deutlich herauszustellen: Ich möchte niemanden persönlich angreifen und nichts pauschalisieren.

Und klar, es gibt auch noch immer im Westen Drecksecken, gab es immer und wird es immer geben, darum geht es auch gar nicht.

Aber eine Tatsache ist doch wohl nicht zu leugnen: Mit den Erträgen aus den Mieteinnahmen war doch der Wohnraum nicht vernünftig instand zu halten.

Ich war ja auch im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs häufig in Boizenburg bei der Verwandtschaft, kann mich da kaum an gestrichene Häuser erinnern, nur grauer Putz. Wir hatten das Thema auch mal, da hieß es, gibt keine (vernünftige?) Fassadenfarbe.

Und das die Versandhäuser Produkte Made in GDR billig versilbert haben, Gohrbi, dass ist ´ne ganz andere Sache. Passt hier nicht so ganz zum Thema.

Jo, Kurt, sollten wir beim nächsten Mal mit auf die Tagesordnung setzen

Edit: Name

Im Zonnenrandgebiet sah es wirkich nicht immer gut aus. Da hast du vollkommen Recht.



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#12

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 14:39
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #10


Und das die Versandhäuser Produkte Made in GDR billig versilbert haben, Gohrbi, dass ist ´ne ganz andere Sache. Passt hier nicht so ganz zum Thema.

Edit: Name


...warum paßt das nicht? Wir haben produziert und der Westen hatte es....wenn das kein Gegensatz ist


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#13

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 14:42
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Zitat von Gohrbi im Beitrag #12
Zitat von berlin3321 im Beitrag #10


Und das die Versandhäuser Produkte Made in GDR billig versilbert haben, Gohrbi, dass ist ´ne ganz andere Sache. Passt hier nicht so ganz zum Thema.

Edit: Name


...warum paßt das nicht? Wir haben produziert und der Westen hatte es....wenn das kein Gegensatz ist



Und wer saß am Verhandlungstisch und hat die Preise vereinbart?

LG von der grenzgaengerin


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#14

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 14:49
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Zitat von Gohrbi im Beitrag #12
Zitat von berlin3321 im Beitrag #10


Und das die Versandhäuser Produkte Made in GDR billig versilbert haben, Gohrbi, dass ist ´ne ganz andere Sache. Passt hier nicht so ganz zum Thema.

Edit: Name


...warum paßt das nicht? Wir haben produziert und der Westen hatte es....wenn das kein Gegensatz ist


Ich denke jeder hat an diesen Geschäften gut verdient. Auch die Genossen.



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#15

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 15:16
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..warum paßt das nicht? Wir haben produziert und der Westen hatte es....wenn das kein Gegensatz ist@Gohrbi

Klar mussten wir es produzieren,um überhaupt weiter strampeln zu können.Ohne Devisen wäre einige Jahre vorher Schluss gewesen.



glasi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 15:17
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #15
..warum paßt das nicht? Wir haben produziert und der Westen hatte es....wenn das kein Gegensatz ist@Gohrbi

Klar mussten wir es produzieren,um überhaupt weiter strampeln zu können.Ohne Devisen wäre einige Jahre vorher Schluss gewesen.

Geld braucht jedes System.



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#17

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 15:22
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Geld braucht jedes System.@glasi

Freilich glasi,aber hier war frei Konvertierbare Währung gefragt,und dafür hat man eben alles getan



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#18

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

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Zitat von berlin3321 im Beitrag #10
Hallo,

um es deutlich herauszustellen: Ich möchte niemanden persönlich angreifen und nichts pauschalisieren.

Und klar, es gibt auch noch immer im Westen Drecksecken, gab es immer und wird es immer geben, darum geht es auch gar nicht.

Aber eine Tatsache ist doch wohl nicht zu leugnen: Mit den Erträgen aus den Mieteinnahmen war doch der Wohnraum nicht vernünftig instand zu halten.

Ich war ja auch im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs häufig in Boizenburg bei der Verwandtschaft, kann mich da kaum an gestrichene Häuser erinnern, nur grauer Putz. Wir hatten das Thema auch mal, da hieß es, gibt keine (vernünftige?) Fassadenfarbe.

Und das die Versandhäuser Produkte Made in GDR billig versilbert haben, Gohrbi, dass ist ´ne ganz andere Sache. Passt hier nicht so ganz zum Thema.

Jo, Kurt, sollten wir beim nächsten Mal mit auf die Tagesordnung setzen

Edit: Name


Rot: Acht-Familien-Mietshaus in EF-Mitte. Bj. 1938/39. Hypothek ca. 25.000,-Mark (Ost) bei Übernahme(Kauf) 1988. Jährliche Mieteinnahmen ca. 4.500,- Mark. Jährliche Hypothektilgung und Zinsen und Betriebskosten ca. 4.000,- Mark. Blieben ca. 500,- Mark (!) jährlich für Reparaturen und Instandhaltung. Das sagt wohl alles !



Küchenbulle 79 und Kurt haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#19

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 16:09
von Pit 59 | 11.450 Beiträge | 6886 Punkte
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Mehrfamilienhäuser wollte zu DDR Zeiten doch keiner geschenkt haben,ich kenne einige solche Fälle.



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#20

RE: Gegensätze DDR/ BRD, um 1975- 1989

in Leben in der DDR 16.09.2013 16:35
von berlin3321 | 2.882 Beiträge | 1136 Punkte
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Moin DoreHolm,

Du willst mir jetzt aber nicht erzählen, dass Du für 500 M Ost die Fassade hast streichen lassen?

Oder gab es für 500 m Fenster, wenn die moderig/ verschlissen waren?

Nur mal so, aus meinem Gedächtnis, war im ersten/ zweiten Quartal 1990, "Transit" mit LKW nach Berlin, Axel Springer, dort umladen, ging weiter nach PL, dass nur am Rande.

Wir fuhren über den Berliner Ring nördlich rein, Wandlitz vorbei, geradeaus unter den Linden, an Erich´s Lampenladen vorbei. Alle Häuser schön in Farbe, sah gut aus, nicht so, wie man es sonst kannte.Dann, eines Tages, Wochen später, eine Umleitung, Bauarbeiten, ich glaube an den Straßenbahnschienen.

Also rechts ab, die nächste links, parallel weiter, wieder links und zurück auf die alte Strecke. Darum geht´s aber nicht.

War man abgebogen und 90° von der Protokollstrecke weg war nach 100 m Schluss mit Farbe an den Häusern, in der Parallelstr sowieso, war man wieder in Richtung Protokollstrecke unterwegs waren 100 m davor die Häuser wieder "in Farbe".

Plauder doch mal aus dem Nähkästchen, DoreHolm, war Dein haus "in Farbe" oder grau, nur grauer Putz? Gab es "vernünftige Fassadenfarbe"?

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...
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