Nicht ohne Skepsis

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15.09.2013 16:43
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#1
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Hallo allerseits,

im Herbst 2014 jährt sich die Wende zum fünfundzwanzigsten Male. Es wird dann sicher eine Vielzahl von Publikationen geben. Auch das Forum, das sich ja schon in der Vergangenheit mit diesem Thema beschäftigt hat, wird sich gewiss dieser Sache erneut annehmen.
Wir vom Freundeskreis Braunschweiger Polizeigeschichte wollen zu diesem Jubiläum eine Studie mit Zeitzeugenberichten veröffentlichen. Ich habe das mehrfach im Forum erläutert und möchte mich nicht wiederholen. Bis zur Buchreife brauchen wir erfahrungsgemäß mindestens ein Jahr, daher greifen wir schon jetzt das Thema auf.
Um die Debatte anzuregen, stelle ich meinen eigenen Beitrag zu diesem Projekt (im Entwurf) ins Forum. Ich verbinde damit die Erwartung, dass sich eine rege Diskussion entwickelt, hoffe aber auch, dass sich ein paar User finden, die selbst ihre Erlebnisse aus der Wendezeit in Form eines Berichts zu dem Buch-Vorhaben beisteuern möchten. Fünf oder sechs Seiten mit Fotos reichen aus. Es kann aber auch mehr sein. Hauptsache, der Beitrag ist lebensecht und gut lesbar.
Um die Datenmenge nicht über Gebühr auszudehnen, gebe ich meinen Beitrag als PDF-Datei, ohne Fotos an diesen Beitrag angehängt ins Forum. Er trägt die Überschrift „Nicht ohne Skepsis“, womit die Grundrichtung meiner Aussagen bereits angedeutet ist.
Am Rande bleibt noch anzumerken, dass meine eigenen Erfahrungen mit der Wende nicht sehr ergiebig sind. Geschichtsbeflissene werden sich erinnern, dass nach der Landtagswahl vom Mai 1990 Gerhard Schröder in Niedersachsen die Regierung bildete. Ich bin damals ins Innenministerium gerückt und war mit anderen Aufgaben befasst, so dass ich zum Thema Wendezeit aus eigenem dienstlichem Erleben wenig beisteuern kann. Immerhin hat es für diesen Aufsatz gereicht.

Mit Gruß, Geschichtsforscher

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15.09.2013 18:49
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#2
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Zitat von Geschichtsforscher im Beitrag #1
Hallo allerseits,

im Herbst 2014 jährt sich die Wende zum fünfundzwanzigsten Male. Es wird dann sicher eine Vielzahl von Publikationen geben. Auch das Forum, das sich ja schon in der Vergangenheit mit diesem Thema beschäftigt hat, wird sich gewiss dieser Sache erneut annehmen.
Wir vom Freundeskreis Braunschweiger Polizeigeschichte wollen zu diesem Jubiläum eine Studie mit Zeitzeugenberichten veröffentlichen. Ich habe das mehrfach im Forum erläutert und möchte mich nicht wiederholen. Bis zur Buchreife brauchen wir erfahrungsgemäß mindestens ein Jahr, daher greifen wir schon jetzt das Thema auf.
Um die Debatte anzuregen, stelle ich meinen eigenen Beitrag zu diesem Projekt (im Entwurf) ins Forum. Ich verbinde damit die Erwartung, dass sich eine rege Diskussion entwickelt, hoffe aber auch, dass sich ein paar User finden, die selbst ihre Erlebnisse aus der Wendezeit in Form eines Berichts zu dem Buch-Vorhaben beisteuern möchten. Fünf oder sechs Seiten mit Fotos reichen aus. Es kann aber auch mehr sein. Hauptsache, der Beitrag ist lebensecht und gut lesbar.
Um die Datenmenge nicht über Gebühr auszudehnen, gebe ich meinen Beitrag als PDF-Datei, ohne Fotos an diesen Beitrag angehängt ins Forum. Er trägt die Überschrift „Nicht ohne Skepsis“, womit die Grundrichtung meiner Aussagen bereits angedeutet ist.
Am Rande bleibt noch anzumerken, dass meine eigenen Erfahrungen mit der Wende nicht sehr ergiebig sind. Geschichtsbeflissene werden sich erinnern, dass nach der Landtagswahl vom Mai 1990 Gerhard Schröder in Niedersachsen die Regierung bildete. Ich bin damals ins Innenministerium gerückt und war mit anderen Aufgaben befasst, so dass ich zum Thema Wendezeit aus eigenem dienstlichem Erleben wenig beisteuern kann. Immerhin hat es für diesen Aufsatz gereicht.

Mit Gruß, Geschichtsforscher



Ich begrüsse es,wenn Zeitzeugen ihre persönlichen Wahrnehmungen zur jüngeren deutschen Geschichte für die Nachwelt erhalten.
Wünsche dem Projekt viel Erfolg.

seaman


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15.09.2013 19:48 (zuletzt bearbeitet: 15.09.2013 19:48)
#3
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Noch mal 25 Jahre, dann gibt es die Zeitzeugen praktisch nicht mehr. Es wird Zeit, alle Erlebnisse zu dokumentieren, bevor wir in die Senilität und Demenz verfallen.


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16.09.2013 11:50
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#4
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #3
Noch mal 25 Jahre, dann gibt es die Zeitzeugen praktisch nicht mehr. Es wird Zeit, alle Erlebnisse zu dokumentieren, bevor wir in die Senilität und Demenz verfallen.

Hallo Forum.Es wird schon noch Zeitzeugen geben die in 25 Jahren berichten können,die zur Wendezeit gedient haben sind ja erst in den 40zigern aber es natürlich toll wenn man jetzt mit der Dokumentation weitermacht.Das beste Beispiel ist ja das Forum selbst,wo findet man sonst so viele Info`s über die Grenze und alle Fakten ,Bilder und Berichte.Ich wünsche dem Projekt jedenfalls viel Erfolg.LG andyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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16.09.2013 23:07 (zuletzt bearbeitet: 16.09.2013 23:43)
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#5
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94

Zitat von andyman im Beitrag #4
... wünsche dem Projekt jedenfalls viel Erfolg.

Möchte ich um den Wunsch nach viel Glück ergänzen. Wird's auch brauchen, wenn auch noch 'VoPos' zum Mitschreibendürfen gefunden werden wollen. Denn 'Nicht ohne Skepsis' las ich das angehängte Dokument, spätestens ab der ersten Fußnote auf Seite 3. Seit dem beim Studium erlernten Konspektieren fange ich in wissenschaftlich anmutenden Schriftsätzen eigentlich immer mit den Fußnoten an, oft kann man sich den Rest dann ersparen. Doch bei einem so flüssigen Stilergab sich das Weiterlesen von selbst ...
Nur warum der im Geiste noch immer verkrustete Duktus eines kalten Kriegers?
Mehr als eine Handvoll mal die Bezeichnung VoPo für AGT, naja. Da ist man ja dann fast schon dankbar, das nur von der Stasi (inzwischen als Begriff sogar salonfähig) und nicht vom SSD die Schreibe ist. Beim polizeilichen Gegenüber wiederum konnte ich mir dann ein Schmunzeln nicht verkneifen. Mir ist aus der Winter-/Frühsommerzeit 89/90 allerdings das grenzzolldienstliche Gegenüber viel symapathischer erinnerlich. Mit Hund war's wenigstens richtige Grenzer.
Doch welche Überraschung erlebt ich beim schon fast widerwilligen Weiterlesen so ab Seite 8, der 'Landnahme ?', mit Fragezeichen!
(Die Polizeioffizierin und die meuternden Grenzer waren bis dahin ..., na egal ist halt eine Geschichte und keine Geschichte *Fußnote 1). Um so schöner dann die teilweise sehr emotionale Schilderung eines manchmal von seiner Aufgabe überfordert erscheinenden, aber doch immer um Menschlichkeit bemühten Staatsdieners. Den Gedanken mit 'Bei aller Euphorie ...' (Seite 6 unten) hatte übrigens manch sich vom Zoni zum Ossi wandelten Schwesterbruder auch, wenn auch erst etwas später. In der Dresdner Neustadt konnte man, es war so um die Wahl der Märzgefallenen rum, ein sinniges Graffiti lesen ...
40 Jahre lang geschlafen, 4 Monate geträumt, Böses Erwachen!

So, nun genug gemeckert! Kann ebend aus meiner halben Ossihaut och ni raus, aber als Atonement (ohne Fußnote *grins*) möchte ich Dir lieber @Geschichtenforscher(zähler) einen Vorschlag für Dein Avatarbild in diesem Forum auch unterbreiten ...


*1) It's a story, not historie

P.S. Und achso, der russischen Sprache biste sooo nicht mächtig? Schade, dann hätteste vielleicht och verstanden was der mit dem Vaterländischen von Dir wollte. Aber die Sprache der andern Sieger kannste ja hoffentlich ...

gefunden bei ... http://demotivators.rublogs.org/slushaj-syuda-nub5101.html

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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17.09.2013 03:39
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#6
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ABV

Hier muss ich meinen Vorredner an einigen Stellen widersprechen: Jeder schildert eben seine Erlebnisse aus seiner eigenen Sicht. Da schleichen sich mitunter auch "eingeschliffene Bezeichnungen" ein. Da kann es schon mal passieren, dass wir Deutschen selbst nach dreiundzwanzig Jahren nicht immer die selbe Sprache sprechen. Na und? Irgendwie hat das ja auch etwas mit Authentizität zu tun, wenn jemand, um seinen damaligen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, konsequenterweise die damaligen Begriffe verwendet. Statt sich vor lauter Korrektheit den Hals zu verrenken.
Viel wichtiger ist es doch, dass Zeitzeugen, in Ost und West, in die Tasten hauen und die Erlebnisse für die Nachwelt festhalten.

Gruß Uwe

17.09.2013 04:00 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2013 04:23)
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#7
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Hallo 94,
danke für die Entgegnung. Ich habe gelernt, mit Kritik umzugehen und sehe sie grundsätzlich positiv. So auch diese. Der "verkrustete Duktus des Kalten Krieges" ist Absicht. Er soll um der historischen Wahrheit willen deutlich machen, wie wir damals dachten. Alles andere wäre Schönfärberei. Und habt Ihr nicht auch so gedacht? Daher habe ich auch manche Kürzel verwandt, die damals bei uns üblich waren (Vopo etc.).
Den zitierten Satz aus Dresden kannte ich noch nicht, kann ihn aber gut nachvollziehen. Auch dafür vielen Dank.
Abschließend: Als "Meckern" empfinde ich den Beitrag überhaupt nicht. Im Gegenteil: sehr erfrischend! Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass meine Darstellung ungeteilten Beifall findet. Und dazugelernt habe ich auch noch etwas.
Das "Avatarbild" werde ich übrigens auf keinen Fall übernehmen. Zu meinem langen Marsch gegen den Militarismus in der niedersächsischen Polizei empfehle ich unsere aktuelle Veröffentlichung "www.polizeigeschichte-miterlebt.de", auch zu haben bei Amazon als eBook. Dort wird vielleicht deutlicher, um was es mir ein Berufsleben lang ging.
Mit freundlichem Gruß
Geschichtsforscher


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17.09.2013 05:45
#8
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Morjen Geschichtsforscher,

ich habe Dein PDF mit Interesse gelesen, sehr interessant.

Als "Wessi" und nicht Polizist kann ich Dir, was eine erlebte Wendegeschichte angeht, nicht helfen, erlebt habe ich eine geschichtsträchtige Nacht am 24. 12 am Grenzübergang Horst/ Lauenburg. Es wurde erstmals das "Eintrittsgeld" ausgesetzt.

In der Zeit Januar ´90 bis Sommer ´90 dann die Rückgabe der Hofstelle, auf der mein Vater aufgewachsen war, mit Niedergang der LPG T, weiter ging es mit der LPG P.

Wie schon in einem anderen Fred dar gelegt, empfand ich die Dörfer und Städte ebenfalls als trist und grau, was allerdings einige User mehr oder weniger vehement versuchen zu bestreiten.

Mfg Berlin

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

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17.09.2013 06:54
#9
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Zitat von Geschichtsforscher im Beitrag #7
Hallo 94,
danke für die Entgegnung. Ich habe gelernt, mit Kritik umzugehen und sehe sie grundsätzlich positiv. So auch diese. Der "verkrustete Duktus des Kalten Krieges" ist Absicht. Er soll um der historischen Wahrheit willen deutlich machen, wie wir damals dachten. Alles andere wäre Schönfärberei. Und habt Ihr nicht auch so gedacht? Daher habe ich auch manche Kürzel verwandt, die damals bei uns üblich waren (Vopo etc.).
Den zitierten Satz aus Dresden kannte ich noch nicht, kann ihn aber gut nachvollziehen. Auch dafür vielen Dank.
Abschließend: Als "Meckern" empfinde ich den Beitrag überhaupt nicht. Im Gegenteil: sehr erfrischend! Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass meine Darstellung ungeteilten Beifall findet. Und dazugelernt habe ich auch noch etwas.
Das "Avatarbild" werde ich übrigens auf keinen Fall übernehmen. Zu meinem langen Marsch gegen den Militarismus in der niedersächsischen Polizei empfehle ich unsere aktuelle Veröffentlichung "www.polizeigeschichte-miterlebt.de", auch zu haben bei Amazon als eBook. Dort wird vielleicht deutlicher, um was es mir ein Berufsleben lang ging.
Mit freundlichem Gruß
Geschichtsforscher




Rot: Könntest du mir den Satz mal kurz erklären?

Intellektuelle spielen Telecaster


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17.09.2013 06:55 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2013 07:07)
#10
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #8


Wie schon in einem anderen Fred dar gelegt, empfand ich die Dörfer und Städte ebenfalls als trist und grau, was allerdings einige User mehr oder weniger vehement versuchen zu bestreiten.

Mfg Berlin


Ist wie bei einer vergangenen Liebe, irgendwann erinnerst du dich nur noch an die schönen Dinge........was beschissen war, wird ausgeblendet. Obwohl hier im Forum einige Beiträge eher was mit Ideologie als mit der Realität zu tun haben.

Intellektuelle spielen Telecaster


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17.09.2013 09:08 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2013 09:12)
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#11
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94

Zitat von ABV im Beitrag #6
Viel wichtiger ist es doch, dass Zeitzeugen, in Ost und West, in die Tasten hauen und die Erlebnisse für die Nachwelt festhalten ...
Hier muss ich meinen Vorredner an einigen Stellen widersprechen ...
Aha, na dann nehme ich die Verwarnung zur Kenntnis. Oder was sonst treibt einen Admin nachts um halber Viere an die Klaviatura?
Nur kann es sein, das Dir da noch bissel das moderate 'Werkzeug' fehlt?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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17.09.2013 09:24
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#12
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Der Sprachgebrauch "Vopo" hält mich u.a. auch davon ab, mich zu den Ereignissen 1989/90 in der Volkspolizei der DDR zu äußern. Nach meiner MfS-Zeit war ich Angehöriger des MdI, genauer gesagt, der Volkspolizei und später der Landespolizei Brandenburg. Den Umgestaltungsprozess auch aus der Sicht der Personalvertretungen in der Polizei habe ich aktiv miterlebt und im Bezirk Cottbus / später Land Brandenburg - angefangen von der Gründung der GdVP (Gewerkschaft der Volkspolizei) - den Zusammenschluß der GdVP mit der GdP (damals war noch Hermann Lutz Vorsitzender der GdP) bis zur Herausbildung der Personalräte auch persönlich mitgestaltet. Da ich bisher keine guten Erfahrungen in der "gemeinsamen Geschichtsaufarbeitung" gesammelt habe und immer wieder die Einseitigkeit bis heute erlebe, halte ich mich auch hier zurück.

Vierkrug


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17.09.2013 11:08
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#13
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@ABV

Über Deinen Beitrag #25 im Vorstellungsthread des Geschichtsforschers habe ich nur den Kopf geschüttelt. Immer wieder gegen die Einseitigkeit anschreiben, ist ein sinnloses Unterfangen. Zumal wenn alte DDR - Schwänke, die ich übrigens auch heute noch sehr gerne sehe, als Beispiel für Ventile zum Dampfablassen über die Unzulänglichkeiten des Alltages in der DDR herangezogen werden.

Was der Admin sagt und schreibt verlangt Respekt. Dem füge ich mich gerne und halte mein Schnäuzchen und werde den Admins nicht widersprechen.

LG von der grenzgaengerin


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17.09.2013 11:33
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#14
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Zitat von 94 im Beitrag #11
Zitat von ABV im Beitrag #6
Viel wichtiger ist es doch, dass Zeitzeugen, in Ost und West, in die Tasten hauen und die Erlebnisse für die Nachwelt festhalten ...
Hier muss ich meinen Vorredner an einigen Stellen widersprechen ...
Aha, na dann nehme ich die Verwarnung zur Kenntnis. Oder was sonst treibt einen Admin nachts um halber Viere an die Klaviatura?
Nur kann es sein, das Dir da noch bissel das moderate 'Werkzeug' fehlt?




@94 Das selbst Du noch staunen kannst ,freut mich ! Immer wachsam die Admins


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17.09.2013 13:24
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #9
Zitat von Geschichtsforscher im Beitrag #7
Hallo 94,
danke für die Entgegnung. Ich habe gelernt, mit Kritik umzugehen und sehe sie grundsätzlich positiv. So auch diese. Der "verkrustete Duktus des Kalten Krieges" ist Absicht. Er soll um der historischen Wahrheit willen deutlich machen, wie wir damals dachten. Alles andere wäre Schönfärberei. Und habt Ihr nicht auch so gedacht? Daher habe ich auch manche Kürzel verwandt, die damals bei uns üblich waren (Vopo etc.).
Den zitierten Satz aus Dresden kannte ich noch nicht, kann ihn aber gut nachvollziehen. Auch dafür vielen Dank.
Abschließend: Als "Meckern" empfinde ich den Beitrag überhaupt nicht. Im Gegenteil: sehr erfrischend! Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass meine Darstellung ungeteilten Beifall findet. Und dazugelernt habe ich auch noch etwas.
Das "Avatarbild" werde ich übrigens auf keinen Fall übernehmen. Zu meinem langen Marsch gegen den Militarismus in der niedersächsischen Polizei empfehle ich unsere aktuelle Veröffentlichung "www.polizeigeschichte-miterlebt.de", auch zu haben bei Amazon als eBook. Dort wird vielleicht deutlicher, um was es mir ein Berufsleben lang ging.
Mit freundlichem Gruß
Geschichtsforscher




Rot: Könntest du mir den Satz mal kurz erklären?


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