M. Wolf

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23.08.2013 19:08
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Nur durch Selbstmord oder Flucht.


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23.08.2013 19:17 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2013 22:11)
#17
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Zitat von Alfred im Beitrag #1
Ein kleiner Hinweis.

MDR am 25.August 2013 um 20.15 Uhr

" M. Wolf - Mielkes bester Mann "

http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeuts...us-wolf110.html



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23.08.2013 19:22
#18
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #8
Ich könnt mich jetzt für bekloppt halten, aber bei Markus Wolf bin ich sowas von tiefenentspannt

Für mich ist Markus Wolf ein Teil einer Familie, zu der vor allem Friedrich Wolf, sein Vater und Konrad Wolf, sein Bruder gehören. Und ich hoffe, dass ich eines Tages, wenn ich den Autor Friedrich Wolf nenne, nicht mehr zum Verständnis Markus Wolf hinterher schicken muss. Vor allem nicht bei der "Weihnachtsgans Auguste".

An dieser Stelle möchte ich an "Cyankali" und "Professoer Mamlock" von Friedrich Wolf erinneren.

LG von der grenzgaengerin



Für mich unvergesslich. Als Kind die Märchen und Tiergeschichten von Kiki, Lux, Pit Pikus, Purzel und wie sie alle hießen, die Tiere mit menschlichem Verhalten und Eigenschaften.


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23.08.2013 19:25
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#19
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Der Mann hat meine volle Achtung, er hat nicht wie andere seine Leute ausgeliefert, schade das es nicht mehr von seiner art gab...


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23.08.2013 19:27
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#20
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Wäre er mal lieber beim Kochbuchschreiben geblieben.


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23.08.2013 19:36 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2013 19:36)
#21
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #20
Wäre er mal lieber beim Kochbuchschreiben geblieben.


Warum ? Es wäre ein Anderer für die Auslandsaufklärung zuständig gewesen. Oder hätte es lieber ein Unfähiger gewesen sein sollen, z. B. solche Typen von Versagern wie die der NSU-Aufklärung ?


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23.08.2013 20:16
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#22
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Er hat seine "Talente" leider für eine völlig falsche Sache vergeudet. Auch die Radikalität und Brutalität des MfS war verkehrt. Dafür trägt er Mitverantwortung, auch wenn es ja keine strafrechtliche ist, wie das BVG entschieden hat. Der Zweck heiligt aber nicht die Mittel.

Er was sicher eine außergewöhnliche Figur unter den mittelmäßigen und farblosen DDR-Funktionären, geradezu bourgeois und dann noch mit seiner adelnden SU-Vergangenheit und den Frauengeschichten. Aber so jemand muss doch nicht beim Geheimdienst arbeiten? Vielleicht hätte er einen guten Arzt abgegeben? Am Ende ist es ziemlich einsam um ihn geworden.


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23.08.2013 20:53 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2013 20:53)
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#23
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Friedrich und Konrad Wolf haben mich mehr fasziniert mit ihrem Tun und ihrer Kunst.
Ich empfand M. Wolfs Auftritte zur Wendezeit als eher peinlich.


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23.08.2013 20:59
#24
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #22
Er hat seine "Talente" leider für eine völlig falsche Sache vergeudet. Auch die Radikalität und Brutalität des MfS war verkehrt. Dafür trägt er Mitverantwortung, auch wenn es ja keine strafrechtliche ist, wie das BVG entschieden hat. Der Zweck heiligt aber nicht die Mittel.

Er was sicher eine außergewöhnliche Figur unter den mittelmäßigen und farblosen DDR-Funktionären, geradezu bourgeois und dann noch mit seiner adelnden SU-Vergangenheit und den Frauengeschichten. Aber so jemand muss doch nicht beim Geheimdienst arbeiten? Vielleicht hätte er einen guten Arzt abgegeben? Am Ende ist es ziemlich einsam um ihn geworden.


Rot: Ach ja, Sein Talent hätte er da lieber den "Guten" vom BND, der CIA oder dem Mossad zur Verfügung stellen sollen.


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23.08.2013 21:55 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2013 22:02)
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#25
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Lies mal das von Dir Zitierte zu Ende, sonst wird das hier wie beim "Schwarzen Kanal".


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23.08.2013 22:37
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#26
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #7
Ich kann mich erinnern , daß mitte der 80er in Diskussionen der Name M.Wolf immer wieder als Reformer und Zukunftshoffnung in der DDR genannt wurde?
Berechtigt? Wie kam es dazu?


Die Fragen lassen sich mit zwei Wörtern beantworten: Die Troika


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23.08.2013 22:43
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#27
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #22
Am Ende ist es ziemlich einsam um ihn geworden.


Dein gesamtes Geschreibsel um Mischa Wolf enttarnt Dich als spekulierenden Ahnungslosen.
Er hatte bis zu seinem Tod treue Feunde und unzählige Kontakte in Deutschland sowie im Ausland.


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23.08.2013 22:44
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#28
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Er hat sich eben immer wieder aktiv ins Gespräch gebracht, könnte man auch sagen. Da wird die Stasi ja genug Mittel und Wege für gehabt haben. Der Eben-noch-Stasi-Generaloberst inszenierte sich am liebsten als intellektueller Freigeist. So richtig glaubwürdig fand ich das nie. Zumal er auch immer leicht verkniffen wirkte. Es gab mal ein großes Zeitungsinterview mit ihm in England nach der Wende. Am Ende stand das für Briten verheerendste Urteil: Er hätte keinen Humor.


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23.08.2013 23:01
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#29
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #22
Er hat seine "Talente" leider für eine völlig falsche Sache vergeudet.


Dann war also sein (und der der HV A) maßgeblicher Beitrag zur Entspannung zwischen den militärischen Blöcken an der Trennlinie zwischen der NATO und dem WV "leider für eine völlig falsche Sache vergeudet?"
Ich gehe davon aus, dass die HV A unter seiner Leitung durch militärische Aufklärung dazu beigetragen hat, dass die Sowjets bestimmte militärische Szenarien richtig einordnen konnten und das aus dem Kalten Krieg kein heißer Krieg wurde.


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23.08.2013 23:06 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2013 23:07)
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#30
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Das wäre jedenfalls die offizielle Propagandadarstellung. Die Stasi als Retter des Friedens, wie schön.
Ich persönlich bin Markus Wolf keinen Dank schuldig. Er war sicher ein erfolgreicher Geheimdienstler, aber das auch nur, weil er in der DDR jegliche Macht hatte und sein Gegner der relativ offene Westen war. Da kriege ich keinerlei Gänsehaut von. Lobhudelei ist nicht angebracht. Interessant finde ich seine Lebensgeschichte durchaus.


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