Militärisches Zeremoniell in historischen Uniformen am 09.05.2013 in Berlin Treptow

24.07.2013 15:46
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#1
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Mein lieber Scholli, ein Video dieser Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal in Berlin Treptow habe ich erstmalig hier im Forum gesehen.

Anlaß war der 68. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus am 08./09. 05.1945.

Ca. 30 Teilnehmer in Uniformen früherer Militäreinheiten der DDR, gedachten feierlich mit einem Kranzgebinde der Millionen Opfer, die der 2. Weltkrieg auf allen Seiten, in allen Ländern gefordert hatte. Unbestritten, den größten Blutzoll entrichtete die frühere Sowjetunion bzw. deren ruhmreiche " Rote Armee ".

Natürlich gibt es auch hier im Forum bestimmt unterschiedliche Ansichten zu dieser Gedenkveranstaltung. Die eine Seite wollte mit diesem Zeremoniell gegen das " Allgemeine Vergessen " ankämpfen. Daher meine Frage, fand aus Anlaß der Kapitulation eine offizielle Festveranstaltung der Stadt Berlin oder Bundesregierung statt???

Die andere Seite spricht von " Verhöhnung " der Opfer, aber bekanntlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Welche Opfer wurden denn verhöhnt??

Immerhin war diese Veranstaltung ordentlich beim Polizeipräsidium Berlin angezeigt und auch genehmigt worden.

Ich persönlich denke, eine derartige Veranstaltung erfordert wohl auch eine ziemliche Portion Mut.

Zahlreiche Besucher und Gäste wohnten dem Zeremoniell bei, es gab keinerlei Buhrufe oder gar Mißfallensbekundungen. Im Gegenteil, ich hörte in dem Video mehrfach Zustimmung in russischer Sprache, zahlreiche Fotografen und Kamerateams begleiteten diese würdige Kranzniederlegung.

Weitere Militärangehörige in verschiedensten Uniformen erwiesen dem Vorbeimarsch eine Ehrenbezeigung, wer kann die Uniformen hier im Forum erläutern??

Ich persönlich habe den Eindruck, Kranzniederlegungen am 17. 06., 20.07. und am 13.08. eines jeden Jahres passen besser in das Geschichtsbild unserer Bundesregierung bzw. in die Medienlandschaft. Die Tendenz einer gewissen Einseitigkeit erkenne ich schon.

Wie sehen Forumteilnehmer in allen Himmelsrichtungen diesen Aufmarsch vom 09.05.2013 ?

Würdige Erinnerung oder doch mehr Sehnsucht nach früherer Aufmerksamkeit???

P.S. Dürfen Uniformen der NVA/GT/Volksmarine problemlos öffentlich getragen werden? Und wie steht es mit ( ungeladenen, unbrauchbaren ) Waffen?


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24.07.2013 15:51
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Zitat von Wossi EK 83 1 im Beitrag #1
Mein lieber Scholli, ein Video dieser Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal in Berlin Treptow habe ich erstmalig hier im Forum gesehen.

Anlaß war der 68. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus am 08./09. 05.1945.

Ca. 30 Teilnehmer in Uniformen früherer Militäreinheiten der DDR, gedachten feierlich mit einem Kranzgebinde der Millionen Opfer, die der 2. Weltkrieg auf allen Seiten, in allen Ländern gefordert hatte. Unbestritten, den größten Blutzoll entrichtete die frühere Sowjetunion bzw. deren ruhmreiche " Rote Armee ".

Natürlich gibt es auch hier im Forum bestimmt unterschiedliche Ansichten zu dieser Gedenkveranstaltung. Die eine Seite wollte mit diesem Zeremoniell gegen das " Allgemeine Vergessen " ankämpfen. Daher meine Frage, fand aus Anlaß der Kapitulation eine offizielle Festveranstaltung der Stadt Berlin oder Bundesregierung statt???

Die andere Seite spricht von " Verhöhnung " der Opfer, aber bekanntlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Welche Opfer wurden denn verhöhnt??

Immerhin war diese Veranstaltung ordentlich beim Polizeipräsidium Berlin angezeigt und auch genehmigt worden.

Ich persönlich denke, eine derartige Veranstaltung erfordert wohl auch eine ziemliche Portion Mut.

Zahlreiche Besucher und Gäste wohnten dem Zeremoniell bei, es gab keinerlei Buhrufe oder gar Mißfallensbekundungen. Im Gegenteil, ich hörte in dem Video mehrfach Zustimmung in russischer Sprache, zahlreiche Fotografen und Kamerateams begleiteten diese würdige Kranzniederlegung.

Weitere Militärangehörige in verschiedensten Uniformen erwiesen dem Vorbeimarsch eine Ehrenbezeigung, wer kann die Uniformen hier im Forum erläutern??

Ich persönlich habe den Eindruck, Kranzniederlegungen am 17. 06., 20.07. und am 13.08. eines jeden Jahres passen besser in das Geschichtsbild unserer Bundesregierung bzw. in die Medienlandschaft. Die Tendenz einer gewissen Einseitigkeit erkenne ich schon.

Wie sehen Forumteilnehmer in allen Himmelsrichtungen diesen Aufmarsch vom 09.05.2013 ?

Würdige Erinnerung oder doch mehr Sehnsucht nach früherer Aufmerksamkeit???

P.S. Dürfen Uniformen der NVA/GT/Volksmarine problemlos öffentlich getragen werden? Und wie steht es mit ( ungeladenen, unbrauchbaren ) Waffen?



alter Hut, ist ausgiebig in diesem Forum dsikutiert worden. Bitte SuFu einschalten !


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24.07.2013 15:52 (zuletzt bearbeitet: 24.07.2013 15:54)
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ich gebe dir mal einen tip

SUCHFUNKTION!!!!!

thema:
Die Soldaten Sockenschuss
oder
68. Jahrestag der Befreiung


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24.07.2013 16:02
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Suchfunktion, zu den anderen Fragen einfach mal die Fragen die dabei waren. Sind genug hier angemeldet


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24.07.2013 17:10
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Suchfunktion? *lol*

Na wenigstens eine Frage will ich mal beantworten ...

Zitat von Wossi EK 83 1 im Beitrag #1
Und wie steht es mit ( ungeladenen, unbrauchbaren ) Waffen?
Hier ist der § 42a WaffG einschlägig, besonders der Punkt 3.
Ein berechtigtes Interesse nach Absatz 2 Nr. 3 liegt insbesondere vor, wenn das Führen der Gegenstände im Zusammenhang mit der Berufsausübung erfolgt, der Brauchtumspflege, dem Sport oder einem allgemein anerkannten Zweck dient.

Btw, gabs nun eigentlich eine Anzeige?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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24.07.2013 17:49
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#6
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Auch Ermittlungen, deshalb verschwanden in anderen Foren Threads dazu, aber wird wohl nichts bei rauskommen. Vielleicht informiert uns ja einer der Beteiligten über den Stand?


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