Grenzmeldenetz - GMN - In welchem ​​Jahr wurde sie eingeführt?

  • Seite 3 von 6
23.07.2013 15:42von ( gelöscht )
Frage
avatar
( gelöscht )
Grenzmeldenetz - GMN - In welchem ​​Jahr wurde sie eingeführt?

Hallo Jungs,

Ich war wondereing wenn jemand weiß, in welchem ​​Jahr die GMN eingeführt wurde? Ich habe eine Kopie von der Melde-und Informationsschema der Grenztruppen der DDR und der HAI / KGT aber ich habe keine Informationen darüber, was Jahr eingeführt wurde.

Auch in welchem ​​Jahr wurde alle Telegrafenmasten abgerissen und Kommunikations-Kabel unterirdisch verlegt? Ich habe gelesen, es war 1972, als der Alarm Border Netzwerk installiert wurde, aber ich dachte, das GSSZ iin wurde 1952 eingeführt oder ist das etwas anderes?

Danke

HK

English:

Hi Guys,

I was wondereing if anyone knows what year the GMN was introduced? I have a copy of the Melde-und Informationsschema der Grenztruppen der DDR und der HAI / KGT but I have no information on what year it was introduced.

Also what year was all the Telegraph poles taken down and communications cables laid underground? I have read it was 1972 when the Border alarm Network was installed but I thought the GSSZ was introduced iin 1952 or is this something else??

Thankyou

HK

30.10.2013 18:06von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Manchmal war man nicht an der Stelle, wo man eigentlich hätte sein müssen (z. B. beim Postentreff). Damit der Schwindel nicht auffliegt, mußte man natürlich wissen an welchen Strang des GMN man positioniert. In der FüSt vom Abschnitt 2 gab es insgesamt 4 Stränge, zwei am Kolonnenweg und zwei am Grenzsignalzaun (vorn links/ rechts und hinten links/ rechts). Manchmal hat man sich kurzzeitig aus dem Netz ausgeklinkt, wenn man zum Zweck der Beheizung den LO- Motor angeworfen hat, später hat man irgendein Wackelkontakt vorgegeben. Übrigens hatten wir für's Gummiohr auch noch devise Verlängerungskabel (Stichkabel) welche auch schon länger als 10m waren und es wurde gewaltig rumgeprotzt nach dem Motto "Wer hat das Längste?" Aber mit unseren Na. Uffz konnte man reden, will nicht wissen wieviel km Kabel unser Nachrichtenmensch so verbaut hat. Immerhin hat er ja auch in seiner Freizeit Ufos für's Kaffeekochen gebastelt.
Über GMN hat man sich mit Tarnzahl angemeldet aber nie die Postentabelle benutzt. Wenn Ltn. L. auf der FüSt war mußte sich aber stets der LO- Posten zusätzlich per Funk melden und zwar auf zwei Frequenzen. Ich denke, daß das GMN aber auch von anderen Stellen angezapft war. So daß wir jedes mal auch zur Funkdisziplin ermahnt wurden besonders bei Ltn. L.

Gruß Hartmut!

avatar
( gelöscht )
30.10.2013 18:08von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Dadurch, das bei uns das GMN ausgewechselt wurde, war immer genug Draht zum Basteln der Schlüsselanhänger da!
So verging die Zeit...........

avatar
( gelöscht )
30.10.2013 18:08von Diskus303
Antwort

0

0

1978/1979 im Sonneberger Sack: wir hatten ausschließlich das Gummiohr wie von @Hapedi gezeigt. Dazu hatte - so erinnerlich- fast jeder Postenführer eine kleine Rolle Klingeldraht oder ähnliches mit Stecker/ Buchse als Verlängerung dabei. Das war ganz praktisch, wenn man dazu aufgefordert war, irgendwelche Postenpunkte über längere Zeit besetzen zu müssen. Dann konnte man sich etwas abseits vom eigentlichen Postenpunkt unsichtbar machen (im Gebüsch)
Edith: achso: Postentabelle und Benutzung gemäß Codierung war bei uns Pflicht...

30.10.2013 18:11von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Und wenn man den Hörer verkehrt hingelegt hatte, auf den weißen Sprechknopf, hörte der Zugführer jedes gesprochene Wort mit.

avatar
( gelöscht )
30.10.2013 18:27von Hansteiner
Antwort

0

0

Wir hatten noch das alte Gummiohr im gebrauch. Ich weiss noch das die etwas empfindlich auf Nässe reagiert haben.
Manchmal sind auch welche "abgesoffen", bei starken Regen zb.
Und eine Rolle LFK hatte jeder PF bei uns, denn die Sprechsäulen standen manchmal an den dämlichsten Stellen nur nicht an der richtigen !

H.

30.10.2013 18:29von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Zitat von damals wars im Beitrag #34
Und wenn man den Hörer verkehrt hingelegt hatte, auf den weißen Sprechknopf, hörte der Zugführer jedes gesprochene Wort mit.

Wir haben unser Gummiohr in die Hosentasche gesteckt häufig noch ein Handschuh darüber gesteckt und Niemand hat uns gehört!

Gruß Hartmut!

avatar
( gelöscht )
30.10.2013 18:42von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Das Gummiohr war unser Radio draußen am Kanten. Wenn der Deutsche Soldatensender seine Sendung ausstrahlte , konnte man wunderbar Radio hören. Selbst der Deutschlandfunk war manchmal im GMN zu hören. Nachts hatten wir den Hörer meistens eingestöpselt, So konnte man mithören, was sich draußen an den Postenplätzen abspielte. Wenn zu viel krach im GMN war , dann meldete sich der Führungspunkt mit , alle Hörer rausziehen. Ratata

avatar
( gelöscht )
30.10.2013 19:39von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Zitat von ratata im Beitrag #37
Das Gummiohr war unser Radio draußen am Kanten. Wenn der Deutsche Soldatensender seine Sendung ausstrahlte , konnte man wunderbar Radio hören. Selbst der Deutschlandfunk war manchmal im GMN zu hören. Nachts hatten wir den Hörer meistens eingestöpselt, So konnte man mithören, was sich draußen an den Postenplätzen abspielte. Wenn zu viel krach im GMN war , dann meldete sich der Führungspunkt mit , alle Hörer rausziehen. Ratata

Oh ja man konnte auch die Rundfunkübertragung der Fußballoberliga mithören! Kam aber auch drauf an wer in der FüSt saß!

Gruß Hartmut!

avatar
( gelöscht )
24.02.2014 22:44von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Zitat von utkieker im Beitrag #38
Zitat von ratata im Beitrag #37
Das Gummiohr war unser Radio draußen am Kanten. Wenn der Deutsche Soldatensender seine Sendung ausstrahlte , konnte man wunderbar Radio hören. Selbst der Deutschlandfunk war manchmal im GMN zu hören. Nachts hatten wir den Hörer meistens eingestöpselt, So konnte man mithören, was sich draußen an den Postenplätzen abspielte. Wenn zu viel krach im GMN war , dann meldete sich der Führungspunkt mit , alle Hörer rausziehen. Ratata

Oh ja man konnte auch die Rundfunkübertragung der Fußballoberliga mithören! Kam aber auch drauf an wer in der FüSt saß!

Gruß Hartmut!

Zitat von utkieker im Beitrag #38
Zitat von ratata im Beitrag #37
Das Gummiohr war unser Radio draußen am Kanten. Wenn der Deutsche Soldatensender seine Sendung ausstrahlte , konnte man wunderbar Radio hören. Selbst der Deutschlandfunk war manchmal im GMN zu hören. Nachts hatten wir den Hörer meistens eingestöpselt, So konnte man mithören, was sich draußen an den Postenplätzen abspielte. Wenn zu viel krach im GMN war , dann meldete sich der Führungspunkt mit , alle Hörer rausziehen. Ratata

Oh ja man konnte auch die Rundfunkübertragung der Fußballoberliga mithören! Kam aber auch drauf an wer in der FüSt saß!

Gruß Hartmut!



Hallo,
habe vor 14 Tagen ein 2m Stück GMN-Kabel bei Ludwigstadt/Ottendorf gefunden und nach Hause geschleppt.Das Kabel hat einen Durchmesser von ca.20mm,hat eine Plastemantel außen,dann einen Bleimantel.Die mit 2 Lagen Papier umwickelte Seele besteht aus 39 einzeln isolierten,0,8mm Kupferleitungen.Zwischen den Papierlagen liegt längs ein Papierstreifen mit Maßangabe alle 10 cm und Herstellungsjahr -1978.

Gruß der Lange

avatar
( gelöscht )
03.03.2014 17:55von berlin3321
Antwort

0

0

Hmm, GMN?

Eher das der Anlage 501/ 701, würde ich sagen.

MfG Berlin

03.03.2014 18:17von holzwurm
Antwort

0

0

Hallo alle zusammen, 77/78 hatten wir im Raum Lockstedt- Schwanefeld noch Gummiohren mit Freileitung. Wurde dann auf Erd- GMN umgebaut. Bei Regen bzw. im Winter 77/78 soffen viele Schächte ab, so das die Verbindungen gar nicht oder nur mit Nebengeräuschen funktionierte.
Episode: Auf´n BT 11 das Gummiohr auf die Blechfensterbank gelegt und dann mit dem Seitengewehrgriff eine Tüte voll Haselnüsse zerklopt. Nach einer Viertelstunde kam ein Rundruf vom Diensthabenden wer seinen Turm nun abgerissen hat. Das Klopfen war sehr laut in der Führungsstelle zu hören gewesen. Er hat es trotzdem nicht rausbekommen.

Gruß, Holzwurm

03.03.2014 18:29von Hansteiner
Antwort

0

0

Hallo Holzwurm, da hat aber derjenige auf der Füst gute Nerven gehabt oder der hörte schwer

H.

25.03.2014 14:34von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Auf meiner letzten Reise an die Grenze, stieß ich auf dieses PoP bei Gust Hirschberg nevere einen gesehen, wie dies vor.



Kennt jemand etwas über diesen Entwurf?
Wer ist der Hersteller?

Auch, wie wurden die verschiedenen Linien auf einem PoP zugegriffen?

avatar
( gelöscht )
25.03.2014 16:54von Sonne
Antwort

0

0

g577p9601-Meldung-am-Spitzen-Winkel.html

https://files.homepagemodules.de/b150225/...humb_2ff5ec.jpg

Sowars 1966 im Harz

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
25.03.2014 17:55von Marbacher
Antwort

0

0

Hi H-K,

Ich kenne diese Teile/EVZ nur als Kabelverteiler. Wurden in der Regel benutzt um einen Aufschaltpunkt oder Verbindungspunkt für mehrere Kabel zu haben. Oder als Übergabe von Erdkabel zu Luftkabel oder in Kellern. In dem Gehäuse waren dann Stifte und man konnte hier dann verschiedene lose Schaltdrähte von einem zum anderen Stift legen. Hier wurde dieser Punkt wahrscheinlich auch als Meldepunkt genutzt. War aber nicht ab Werk so. Hatte sich vermutlich irgend jemand im `Neuerwesen Grenztruppen` einfallen lassen. Und die waren damals auch so groß weil die Wettersicher waren.





Zitat von H-K im Beitrag #43
Auf meiner letzten Reise an die Grenze, stieß ich auf dieses PoP bei Gust Hirschberg nevere einen gesehen, wie dies vor.



Kennt jemand etwas über diesen Entwurf?
Wer ist der Hersteller?

Auch, wie wurden die verschiedenen Linien auf einem PoP zugegriffen?

Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!