Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

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23.07.2013 14:54
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#1
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Kriegt er ihn noch zu Lebzeiten oder doch nicht? Hat er ihn verdient oder besser doch nicht?

Schon zu seinen Zeiten als aktiver Politiker hat Helmut Kohl stark polarisiert, glühenden Anhängern in Ost und West standen Millionen konsequenter Ablehner ( und Eierwerfer ) gegenüber.
Ich gebe ehrlich zu, schon beim Begriff " Kanzler der Einheit " schwillt mir der berühmte Kamm.

Alle Politiker, egal welcher Partei zugehörig, hätten die historische Chance zur Wiedervereinigung genutzt. Vielleicht mit anderen Zeitachsen und besserer Einbindung des " kleineren Partners ".

Wer hat denn die Wende wirklich eingeleitet, in welchen Orten waren hundertausende Bürger auf der Straße?

Oder stimmt doch das Gerücht, der Altkandesbunzler Kelmut Hohl hätte mit seiner beeindruckenden Körpermasse die Mauer eingedrückt und weggeschoben???

War nicht der Mauerfall auch ein Glücksfall für Helmut Kohl, da schon genügend Parteigenossen ( H. Geißler, L. Späth, K. Biedenkopf... ) an seinem Thron sägten??? So konnte er sich ja noch mal retten und auch einige Jahre halten, einfach Glück gehabt!

Darf/soll ein tief in einem Spendenskandal verstrickter Altbundeskanzler den Friedennobelpreis wirklich erhalten?

Dann stünde er in einer Reihe mit Willy Brandt, Mutter Teresa und Nelson Mandela, die wirklich überzeugt für den Frieden in der Welt gewirkt haben.

Nun ja, Politiker in Ost und West sind alle geil auf Auszeichnungen, Orden, lobtriefende Ehrenreden, Blitzlichtgewitter und Kameras. Da nehmen wir uns nicht viel!
Bekanntlich wird bei Beerdigungen, Ehrungen, vor der Wahl und nach der Jagd gelogen, bis sich die Balken der Geschichte biegen/ brechen!

Bekommt Helmut K. den Friedensnobelpreis 2013, kommt es zu Massenprotesten in Leipzig, Berlin, Dresden, Magdeburg... (darauf wette ich meine 100,- DM Begrüßungsgeld )

Ich freue mich auf interessante Wortmeldungen aus Ost und West. Hoffentlich sind wir bei Beitrag 89 nicht bei der Konsistenz von warmer Hundekacke angekommen!!!

P.S. Wir haben das vereinigte Haus BRD 1989 gemeinsam bezogen. Ein Teil trat durch die Haupttür ein, der andere Teil zwängte sich durch das Keller fenster ( für H.K. zu eng ).


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23.07.2013 15:00
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#2
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Er hat ihn genauso wenig verdient wie Obama ,dem er ja als Vorschuss verliehen wurde !

Wir sollten hier aus dem Forum ne Abordnung zum Komitee nach Oslo schicken ,angeführt von Gert,Lebensläufer und Feliks D. !


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23.07.2013 15:29 (zuletzt bearbeitet: 23.07.2013 15:30)
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#3
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Kohl hat rein gar nichts mit dem Ende des Kalten Krieges zu tun. Die Einheit ist garantiert nicht der Verdienst von Kohl und seiner Partei, sondern nur wie sie abgelaufen ist.


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23.07.2013 15:43
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#4
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Zitat von Fritze im Beitrag #2
Er hat ihn genauso wenig verdient wie Obama ,dem er ja als Vorschuss verliehen wurde !

Wir sollten hier aus dem Forum ne Abordnung zum Komitee nach Oslo schicken ,angeführt von Gert,Lebensläufer und Feliks D. !



Also danke für die Blumen. Ich schlage H.K. nicht für diesen Preis vor. Eine Begründung möchte ich aber hier nicht posten

Gruß


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23.07.2013 16:03
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#5
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Friedensnobelpreis?
Da fällt mir nur eins dazu ein: Bomben und Auszeichnungen fallen immer ins Hinterland und treffen die falschen!


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23.07.2013 16:04
#6
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Also ich hätte nur eine Frage an Kohl- Was war mit Leuna 2000, wer hat gespendet ?
Wieviel von der Viertelmilliarde France an Schmiergeldern sind für die CDU- Kasse rausgesprungen ?
Zwar hat Kohl den Friedensnobelpreis als Anteilsschein ja schon mit der Verleihung desselben an die EU erhalten, genauso wie Max Mustermann zusammen mit Bayern München Fußballmeister geworden ist.
Somit kriegt Herr Kohl ja auch eine ganze Menge Sonne ab während andere im Schatten stehen.
Für ihn allein hätte man den Preis wegen der Spendenaffäre nicht vor der Kommission durchgekriegt, ich glaube auch nicht mehr an den Einzeltitel, könnte mir aber vorstellen, daß er doch ein echter Patriot wäre, nämlich dann, wenn er durch einen möglichen Deal mit ELF Aquitaine gegen den Widerstand der deutschen Chemiekonzerne diese Raffinerie gerettet hätte.
Dann müßte ich vollkommen umdenken bei meiner Bewertung unserer Nachwendeordnung im entindustrialisierten Morgenthau- Deutschland - Ost.
Es gibt eine gewisse Wahrscheinlichkeit, daß Kohl voller Mißfallen diese Entindustrialisierungstendenzen betrachtet hat und mit ausländischen Partnern retten wollte, was wegen der Kapitalsituation Ost nicht mehr zu retten war, zumindest nicht mit den deutschen Dax- Konzernen.
Leuna- Spergau ist der größte Industriestandort (468. Platz in Gesamtdeutschland) in Sachsen- Anhalt und dort wäre heute eine Industriebrache mehr ohne die Franzosen und wer weiß, wer den Spendenskandal überhaupt in die Öffentlichkeit gebracht hat.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein aber kein Sofa.


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23.07.2013 16:16
#7
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Zitat von Fritze im Beitrag #2
Er hat ihn genauso wenig verdient wie Obama ,dem er ja als Vorschuss verliehen wurde !

Wir sollten hier aus dem Forum ne Abordnung zum Komitee nach Oslo schicken ,angeführt von Gert,Lebensläufer und Feliks D. !


Nee,Fritze-das kannste nicht vorschlagen.Das wäre ja dann wie bei den Nahostgesprächen,wo man versucht,die Palistinänser und die Juden an einen Tisch zu bringen.


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23.07.2013 16:28
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#8
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Der Kohl und den Friedensnobelpreis! Dass ich nicht lache! Wenn ich den ekligen Fettsack schon sehe, kriege ich Magenbluten, Wadenkrämpfe und Pickel im Gesicht. Was hat er eigentlich für den Frieden getan? Wenn er abpfeift, soll er verbrannt werden, da tut er wenigstens was Gutes und liefert Wärme in Berlin für ein ganzes Jahr.

Don Kohleone ist der Inbegriff von Politiker. Er ist eitel, arrogant, ignorant, machtbesessen, ein Egoist der ganz üblen Sorte und nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Wer seinen seichten Schinken: “Ich Wollte Deutschlands Einheit“ liest, kann sich selbst ein Bild von dem garstigen Typen machen. Nach seinem Reden hat er ganz im Alleingang die Einheit Deutschland herbeigeführt. All anderen waren nur Statisten, die DDR-Bürger eingeschlossen, die ihre Gesundheit und ihr Leben auf der Straße und bei Demonstrationen riskierten. Dass die Währungsunion und Wiedervereinigung total daneben gegangen sind, ist einzig und allein seine Schuld.

Ganz vergessen ist die Tatsache, dass bis zum Fall der Mauer, Kohl war der mit Abstand unbeliebtester
Kanzler, den Westdeutschland je gehabt hatte. Er wäre nach dem nächsten Bundestagswahl in die Versenkung verschwunden, wo er hingehört, aber dann kam die Wende. Und da war er genau der falsche Heini am richtigen Ort.

MsG


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23.07.2013 17:26 (zuletzt bearbeitet: 23.07.2013 17:27)
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#9
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Zitat von Bugsy im Beitrag #8
Der Kohl und den Friedensnobelpreis! Dass ich nicht lache!Wenn ich den ekligen Fettsack schon sehe, kriege ich Magenbluten, Wadenkrämpfe und Pickel im Gesicht. Was hat er eigentlich für den Frieden getan? Wenn er abpfeift, soll er verbrannt werden, da tut er wenigstens was Gutes und liefert Wärme in Berlin für ein ganzes Jahr.

Don Kohleone ist der Inbegriff von Politiker. Er ist eitel, arrogant, ignorant, machtbesessen, ein Egoist der ganz üblen Sorte und nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Wer seinen seichten Schinken: “Ich Wollte Deutschlands Einheit“ liest, kann sich selbst ein Bild von dem garstigen Typen machen. Nach seinem Reden hat er ganz im Alleingang die Einheit Deutschland herbeigeführt. All anderen waren nur Statisten, die DDR-Bürger eingeschlossen, die ihre Gesundheit und ihr Leben auf der Straße und bei Demonstrationen riskierten. Dass die Währungsunion und Wiedervereinigung total daneben gegangen sind, ist einzig und allein seine Schuld.

Ganz vergessen ist die Tatsache, dass bis zum Fall der Mauer, Kohl war der mit Abstand unbeliebtester
Kanzler, den Westdeutschland je gehabt hatte. Er wäre nach dem nächsten Bundestagswahl in die Versenkung verschwunden, wo er hingehört, aber dann kam die Wende. Und da war er genau der falsche Heini am richtigen Ort.

MsG


Genau so geht es mir wenn ich deinen Text lese.Läßt an Menschenverachtung nichts zu wünschen übrig Genosse.


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23.07.2013 17:36
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #9
[Genau so geht es mir wenn ich deinen Text lese.Läßt an Menschenverachtung nichts zu wünschen übrig Genosse.


Wir reden von Kohl, Schnattertyp, wohl der Ober-Menschenverachter! Zieh dir mal das Buch von seinem Sohn Walther rein, da wirst du sehen, was für einen "Vater" er war. Als Hannelore Kohl Selbsmord beging, wurde das dem Walther durch eine Sekretärin mitgeteilt, und nicht durch seinen Vater. Als Don Kohleone wieder heiratete, bekam Walther eine Postkarte vom Urlaubsort, dass beide sehr glücklich waren. Den Rest musste Walther aus der Zeitung erfahren.

MsG


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23.07.2013 18:26 (zuletzt bearbeitet: 23.07.2013 18:27)
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#11
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94

10. Mai 1991

In diesem Moment war er mir irgendwie menschlich, fast sogar sym-badisch.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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23.07.2013 18:37 (zuletzt bearbeitet: 23.07.2013 18:43)
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Zitat von Bugsy im Beitrag #8
Der Kohl und den Friedensnobelpreis! Dass ich nicht lache! Wenn ich den ekligen Fettsack schon sehe, kriege ich Magenbluten, Wadenkrämpfe und Pickel im Gesicht. Was hat er eigentlich für den Frieden getan? Wenn er abpfeift, soll er verbrannt werden, da tut er wenigstens was Gutes und liefert Wärme in Berlin für ein ganzes Jahr.

Don Kohleone ist der Inbegriff von Politiker. Er ist eitel, arrogant, ignorant, machtbesessen, ein Egoist der ganz üblen Sorte und nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Wer seinen seichten Schinken: “Ich Wollte Deutschlands Einheit“ liest, kann sich selbst ein Bild von dem garstigen Typen machen. Nach seinem Reden hat er ganz im Alleingang die Einheit Deutschland herbeigeführt. All anderen waren nur Statisten, die DDR-Bürger eingeschlossen, die ihre Gesundheit und ihr Leben auf der Straße und bei Demonstrationen riskierten. Dass die Währungsunion und Wiedervereinigung total daneben gegangen sind, ist einzig und allein seine Schuld.

Ganz vergessen ist die Tatsache, dass bis zum Fall der Mauer, Kohl war der mit Abstand unbeliebtester
Kanzler, den Westdeutschland je gehabt hatte. Er wäre nach dem nächsten Bundestagswahl in die Versenkung verschwunden, wo er hingehört, aber dann kam die Wende. Und da war er genau der falsche Heini am richtigen Ort.

MsG


Bis auf die sehr drastische Ausdrucksweise, stimme ich voll zu. Nur sollte man Meinungsäußerung nicht mit Beleidigung verwechseln.

Ergänzung:

Wie es in den Wald schallt, so..... Ich halte von vielen Politikern (auch amtierende) absolut gar nichts, nur sollte man bei der Beurteilung der Situation einen gewissen Stil nicht verlieren. ich möchte mich nicht auf solcher Ebene diskutieren. Wir fordern Sachlichkait und das wird wohl nichts in dieser Tonart.


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23.07.2013 18:39 (zuletzt bearbeitet: 23.07.2013 19:00)
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bendix


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23.07.2013 18:46
#14
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Die eine Hälfte des Preises für Helmut Kohl (für die Regierung der BRD), die andere für Lothar De Maizière (für die Regierung der DDR). So wäre es wohl 1991 oder 1992 möglich gewesen. Heute kriegt er den Preis bestimmt nicht mehr. Der Zug ist abgefahren.
Theo


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23.07.2013 18:46
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#15
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Zitat von Bugsy im Beitrag #8
Der Kohl und den Friedensnobelpreis! Dass ich nicht lache! Wenn ich den ekligen Fettsack schon sehe, kriege ich Magenbluten, Wadenkrämpfe und Pickel im Gesicht. Was hat er eigentlich für den Frieden getan? Wenn er abpfeift, soll er verbrannt werden, da tut er wenigstens was Gutes und liefert Wärme in Berlin für ein ganzes Jahr.

Don Kohleone ist der Inbegriff von Politiker. Er ist eitel, arrogant, ignorant, machtbesessen, ein Egoist der ganz üblen Sorte und nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Wer seinen seichten Schinken: “Ich Wollte Deutschlands Einheit“ liest, kann sich selbst ein Bild von dem garstigen Typen machen. Nach seinem Reden hat er ganz im Alleingang die Einheit Deutschland herbeigeführt. All anderen waren nur Statisten, die DDR-Bürger eingeschlossen, die ihre Gesundheit und ihr Leben auf der Straße und bei Demonstrationen riskierten. Dass die Währungsunion und Wiedervereinigung total daneben gegangen sind, ist einzig und allein seine Schuld.

Ganz vergessen ist die Tatsache, dass bis zum Fall der Mauer, Kohl war der mit Abstand unbeliebtester
Kanzler, den Westdeutschland je gehabt hatte. Er wäre nach dem nächsten Bundestagswahl in die Versenkung verschwunden, wo er hingehört, aber dann kam die Wende. Und da war er genau der falsche Heini am richtigen Ort.

MsG

Hey Bugsy. Sag mal hast du hier nichts gelernt? Ich meine deinen Aussetzter von vor 14 Tagen. Du hast ein benehmen. Aber mach ruhig weiter. Die Admins reagieren ja sowiso nicht.


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