Hochzeit während der Dienstzeit in Uniform ( der GT )

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17.07.2013 22:19
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#1
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Während meiner 3- jährigen Militärzeit in der NVA, habe ich im März 1981 geheiratet. Von meinem Kompaniechef wurde ich angesprochen, ob ich gegen einen Geldbetrag standesamtlich in Uniform heiraten würde.
Nach Rücksprache mit meiner Frau habe ich dieses Angebot freundlich abgelehnt. Sonderurlaub gab es trotzdem!

Wurden ähnliche Wünsche an Angehörige der GT der DDR gerichtet?

Ich denke, aus den Reihen der Offiziere wird es einzelne Zusagen gegeben haben. Aber ob dann auch alle Hochzeitsgäste damit einverstanden waren???

Gruß Wossi EK 83 1

P.S. Hauptfeld Hauptfeld, wenn im Herbst das Laub fällt. Wenn im Herbst die Eicheln knacken, werd' ich meinen Koffer packen!!!


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17.07.2013 22:22
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#2
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Meine Tante war gezwungen einen Stahlhelm der auf einem Stuhl lag, stellvertretend für ihren Mann, zu ehelichen, darum kam für mich so eine Sche...se nie in Frage.


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17.07.2013 23:07
avatar  Pitti53
#3
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Ich hab als Offiziersschüler im 3.Jahr in Uniform OHNE Zuwendungen geheiratet...War mir eine Ehre und sparte den teuren Anzug

Aber ne Kutsche war für teuer Geld drin.Mußten das Ding nur selber entmotten und 2 Tage putzen


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17.07.2013 23:58
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#4
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
Meine Tante war gezwungen einen Stahlhelm der auf einem Stuhl lag, stellvertretend für ihren Mann, zu ehelichen, darum kam für mich so eine Sche...se nie in Frage.

Gibt es da eine "Hintergeschichte? Das würde mich echt mal interessieren.

MsG


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18.07.2013 05:30
avatar  schulzi
#5
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Zitat von Bugsy im Beitrag #4
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
Meine Tante war gezwungen einen Stahlhelm der auf einem Stuhl lag, stellvertretend für ihren Mann, zu ehelichen, darum kam für mich so eine Sche...se nie in Frage.

Gibt es da eine "Hintergeschichte? Das würde mich echt mal interessieren.

MsG


Im dritten Reich gab es es die Ferntrauung da wurde simbolich ein Stahlhelm auf den Platz des Bräutigams gelegt,der Standesbeamte hatte die einwilligung des Bräutigams zur Hochzeit und die notwendigen Papiere so konnte die Trauung vollzogen werden.Das sparte der Wehrmacht den Hochzeitsurlaub.Zum Thema unser Kc und Polit sagten auf Anfrage eines Genossen wer in Uniform könne es tun das wäre seine Sache aber Geld gäbe es dafür keins.


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18.07.2013 07:08
#6
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Zitat von Wossi EK 83 1 im Beitrag #1
Während meiner 3- jährigen Militärzeit in der NVA, habe ich im März 1981 geheiratet. Von meinem Kompaniechef wurde ich angesprochen, ob ich gegen einen Geldbetrag standesamtlich in Uniform heiraten würde.
Nach Rücksprache mit meiner Frau habe ich dieses Angebot freundlich abgelehnt. Sonderurlaub gab es trotzdem!

Wurden ähnliche Wünsche an Angehörige der GT der DDR gerichtet?

Ich denke, aus den Reihen der Offiziere wird es einzelne Zusagen gegeben haben. Aber ob dann auch alle Hochzeitsgäste damit einverstanden waren???

Gruß Wossi EK 83 1

P.S. Hauptfeld Hauptfeld, wenn im Herbst das Laub fällt. Wenn im Herbst die Eicheln knacken, werd' ich meinen Koffer packen!!!


Hallo Wossi,

mir ist aus meiner Dienstzeit bei den Grenztruppen (1979 bis 1990) kein solcher Fall bekannt, in dem für eine Hochzeit in Uniform Geld geboten wurde. Es stand in dieser Zeit jedem, auch den Offizieren, frei, wie er sich in dieses Abenteuer stürzen wollte. Viele Offiziere sahen es aber durchaus als Ehre an, in Uniform zu heiraten. Aber auch da gab es keinen mir bekannten Fall, wo es "extra Zuwendungen" gab.

Ein anderer Fall fällt mir da nur ein. Die Tochter eines unserer Fähnriche heiratete 1988. Nun war er in mehrfachem Zwiespalt. Erstens sollte die Hochzeit kirchlich (Rhön - also katholisch) erfolgen, wo es nun zweitens nicht in Uniform erscheinen wollte/sollte (aus familiären, nicht aus offiziellen Gründen) und drittens wurde Westbesuch erwartet. Es brauchte Wochen und eine sich erkennbar zeigende Niedergeschlagenheit, bis er sich auf Drängen des Kompaniechefs erklärte. Er war sichtlich überrascht, als wir ihn fragten, wo sein Problem läge. Den Westbesuch solle er in einer kurzen Meldung angeben, alles andere sei familiäre Sache, in die wir uns nicht reinhängen. Er war sichtlich erleichtert. Mir, als Polit, gab die Sache allerdings zu denken. Er hatte nicht das Vertrauen gehabt, von selbst zu uns zu kommen. Und seine Ängste zeigten, was so alles an Vorurteilen in den Köpfen herumspukte. Man mag mich heute fragen: Und das wunderte Dich? Und ich müsste ehrlich antworten: Ja, das wunderte mich damals.

ciao Rainman


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18.07.2013 08:58
#7
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Ich kenne so einen Fall aus meiner DIenstzeit nicht,das jemand in Uniform geheiratet hat.Aber in Prinzip war es doch egal,musste doch jeder mit sich selber ausmachen.Es war doch kein--Muss--.Gibt es nicht heute,auch weltweit Hochzeiten.Wo in Uniform geheiratet wird und sicher wohl auch bei der Bundeswehr.


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18.07.2013 09:03
avatar  Pit 59
#8
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Zitat von Rostocker im Beitrag #7
Ich kenne so einen Fall aus meiner DIenstzeit nicht,das jemand in Uniform geheiratet hat.Aber in Prinzip war es doch egal,musste doch jeder mit sich selber ausmachen.Es war doch kein--Muss--.Gibt es nicht heute,auch weltweit Hochzeiten.Wo in Uniform geheiratet wird und sicher wohl auch bei der Bundeswehr.


Das war nicht egal Rostocker,man wollte die Bilder doch schließlich später dann auch mal zeigen

P.S. Ich kenne es auch nicht.


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18.07.2013 09:11
#9
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Habe 1971 auch ohne Uniform geheiratet ,war während der U-Schule,5 Tage Sonderurlaub und ein nettes Geschenk von der Truppe .Ausserdem habe ich deshalb das Nachtschiessen versäumt .


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18.07.2013 09:26
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#10
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Das gab es scheinbar auch: Trauung durch den Kompaniechef



http://www.google.de/imgres?q=NVA+Soldat...iw=1467&bih=644

In einem anderen Forum entdeckt. Ich hoffe, ich darf das verlinken.

LG von der grenzgaengerin


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18.07.2013 09:50
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#11
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Von einem ehemaligen Bundeswehrsoldaten (Wehrdienst 70/71) weiß ich, dass man bei der Bundeswehr, wenn man es wollte, eine besondere, qualitativ höher wertige Uniform für diesen Anlass erhielt. Und einen finanziellen Zuschuß.

Man hat sich doch vieles beim Westen abgeguckt?

LG von der grenzgaengerin


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18.07.2013 10:44
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#12
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Hallo miteinander.

Hochzeit in Uniform wäre für mich als Wehrpflichtiger nie in Frage gekommen, dass ein Berufssoldat darüber anders denkt, kann ich verstehen.
Ich war bereits 1/2 Jahr verheiratet, als ich im Herbst 78 Soldat wurde, mit 25 - somit stellte sich die Frage für mich nicht.
Fast hätte es im Frühjahr 79 eine Scheidung gegeben - ob mit oder ohne Uniform, wäre mir herzlich egal gewesen.

Und wenn ich hier lese, dass die Generation vor uns heiratete mit dem Stahlheln neben der Braut anstelle des Bräutigams - kommt bei mir irgendwie Bitterkeit hoch. Wenigstens das ist uns erspart geblieben......

Gruss Hartmut


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18.07.2013 11:23
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#13
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Ich habe auch nicht in Uniform geheiratet . Wenn ich für mich keinen gescheiten Anzug bekommen hätte , wäre es vieleicht ein Thema gewesen . Zu dieser Zeit bekam ich Maßgeschneiderte Uniformen . Aber ein schwarzer Anzug , der Stahlblau schimmerte , löste das Problem . An Angebote , um in Uniform zu Heiraten , kann ich mich nach fast 25 Jahren ( 8.8.88 ) nicht mehr erinnern . So sind unsere Hochzeitsbilder " neutral " .
Bei Beerdigungen hab ich sie schon mal getragen ( Schwiegermutter , Oma ) . Auch wenn mein Onkel aus DK dabei war .

HP6666


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18.07.2013 12:53
avatar  Gohrbi
#14
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....(der NVA) ... war nicht gefragt...


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18.07.2013 15:03
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#15
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( gelöscht )

Schön mit weißer Fliege vor 31 Jahren, hielt sogar 18 Jahre, nicht die Fliege


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