Erzählt mal wieder was

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14.07.2013 23:11
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#1
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Mittlerweile geht es ja hier heiß her über Syrien, diese NSA und die Giftpilze.
So als alter Kantenlatscher vermisse ich etwas die Grenzer-Geschichten, nicht das Grenzer-Latein, kennen wir ja alle, nein so richtige ernste Themen die uns bewegt haben und noch bewegen.
Manche Aktentaschen erzählen uns es gab gar keinen Schießbefehl und dann glauben wir das auch noch weil wir es einfach eventuell nach 30 oder 40 Jahren vergessen haben, oder viele getrauen sich gar nicht auch mal was zu schreiben weil sie als einfache ältere Leute Angst vor den Reaktionen von schreiberfahrenen haben.
Ist doch unsere erlebte Geschichte, habt Mut und schreibt darüber
Nur mitlesende alte Grenzsoldaten können auch hier etwas schreiben und wenn es nur ist "Ich saß unter einem Baum und schaute in den Westen und das war schön".
Wäre doch schon was.


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14.07.2013 23:14
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#2
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Ein Tipp. lieber Grenzwolf, erweiter Deine Überschrift um "über die Grenze", sonst komme ich noch auf die Idee

LG von der grenzgaengerin


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14.07.2013 23:15
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#3
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #2
Ein Tipp. lieber Grenzwolf, erweiter Deine Überschrift um "über die Grenze", sonst komme ich noch auf die Idee

LG von der grenzgaengerin


Erzähl einfach


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15.07.2013 10:23
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#4
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #1
Mittlerweile geht es ja hier heiß her über Syrien, diese NSA und die Giftpilze.
So als alter Kantenlatscher vermisse ich etwas die Grenzer-Geschichten, nicht das Grenzer-Latein, kennen wir ja alle, nein so richtige ernste Themen die uns bewegt haben und noch bewegen.
Manche Aktentaschen erzählen uns es gab gar keinen Schießbefehl und dann glauben wir das auch noch weil wir es einfach eventuell nach 30 oder 40 Jahren vergessen haben, oder viele getrauen sich gar nicht auch mal was zu schreiben weil sie als einfache ältere Leute Angst vor den Reaktionen von schreiberfahrenen haben.
Ist doch unsere erlebte Geschichte, habt Mut und schreibt darüber
Nur mitlesende alte Grenzsoldaten können auch hier etwas schreiben und wenn es nur ist "Ich saß unter einem Baum und schaute in den Westen und das war schön".
Wäre doch schon was.




Hallo Grenzwolf,

hier hab ich mal eine kleine Geschichte geschrieben....
Ein Sommertag in der Rhön
Zwar nicht direkt vom Grenzdienst damals, abe irgendwie schon...
Ansonsten:
"Ich saß unter einem Baum und schaute in den Westen und das war schön".
Ja, stimmt auch irgendwie für mich. Obwohl: So schön wars manchmal nun auch wieder nicht, 400 km von der Frau entfernt und noch Lichtjahre bis zum nächsten Urlaub. Aber man kann im Leben eben nicht immer alles zugleich haben.

Gruss Hartmut


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15.07.2013 12:41
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#5
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Hallo Grenzwolf, Dein Satz :viele getrauen sich gar nicht auch mal was zu schreiben weil sie als einfache ältere Leute Angst vor den Reaktionen von Schreiberfahrenen haben.
Stimmt das könnte durchaus zutreffen. Ich finde es nicht in Ordnung wenn es dumme Bemerkungen über Rechtschreibfehler oder Schreibstil gibt. Zum Anderen möchte ich zu bedenken geben das User auch noch im öffentlichen Leben stehen und durch Mitteilungen private Nachteile haben können. Nur ein Ex-Grenzer hat mir bei einem Treffen privat zugegeben das er geschossen hat. Macht das jemand öffentlich .wird daraus ein Mörder gemacht. Deshalb hab ich Verständnis ,das eben einiges nicht erzählt wird. Selbst hier im Forum wäre er mit Sicherheit Angriffen ausgesetzt. .Manchmal ist weniger besser, sie sind noch da die Schranken in den Köpfen. Aber so vom Grenzer Alltag, komischen Situationen , Heimliche Kontakte mit dem BGS wäre doch informativ. Von mir mal eine Frage ,an den Grenzanlagen muss es doch auch Wild gegeben haben ,das verletzt liegen blieb. Landete so eine Wildsau oder Reh in der Küche? Jemand zum fachgerechten ausnehmen und zerlegen wird es doch gegeben haben. Einen Dorfschlachter bestimmt auch.


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15.07.2013 15:25
#6
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Zitat von turtle im Beitrag #5
Hallo Grenzwolf, Dein Satz :viele getrauen sich gar nicht auch mal was zu schreiben weil sie als einfache ältere Leute Angst vor den Reaktionen von Schreiberfahrenen haben.
Stimmt das könnte durchaus zutreffen. Ich finde es nicht in Ordnung wenn es dumme Bemerkungen über Rechtschreibfehler oder Schreibstil gibt. Zum Anderen möchte ich zu bedenken geben das User auch noch im öffentlichen Leben stehen und durch Mitteilungen private Nachteile haben können. Nur ein Ex-Grenzer hat mir bei einem Treffen privat zugegeben das er geschossen hat. Macht das jemand öffentlich .wird daraus ein Mörder gemacht. Deshalb hab ich Verständnis ,das eben einiges nicht erzählt wird. Selbst hier im Forum wäre er mit Sicherheit Angriffen ausgesetzt. .Manchmal ist weniger besser, sie sind noch da die Schranken in den Köpfen. Aber so vom Grenzer Alltag, komischen Situationen , Heimliche Kontakte mit dem BGS wäre doch informativ. Von mir mal eine Frage ,an den Grenzanlagen muss es doch auch Wild gegeben haben ,das verletzt liegen blieb. Landete so eine Wildsau oder Reh in der Küche? Jemand zum fachgerechten ausnehmen und zerlegen wird es doch gegeben haben. Einen Dorfschlachter bestimmt auch.


Was sollte das Wild denn an den Grenzanlagen? Da gab es doch nicht einen Halm zu nagen. Als ich da war, gab es auch keine Minen mehr. Hab aber mal gesehen, wie ein Reh durch den Signalzaun gesprungen ist. Ist durch und weg wars. Wird wohl auch nicht oft vorgekommen sein, daß die A-Gruppe der FÜST eine GSZ-Auslösung meldete und dann noch solch eine Begründung dazu lieferte. Für Wild müßte es zwischen den Zäunen das Paradies gewesen sein,wenn da nicht die Obrigkeit auch reichlich gejagt hätte.


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15.07.2013 15:31
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#7
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Zitat von turtle im Beitrag #5
Hallo Grenzwolf, Dein Satz :viele getrauen sich gar nicht auch mal was zu schreiben weil sie als einfache ältere Leute Angst vor den Reaktionen von Schreiberfahrenen haben.
Stimmt das könnte durchaus zutreffen. Ich finde es nicht in Ordnung wenn es dumme Bemerkungen über Rechtschreibfehler oder Schreibstil gibt. Zum Anderen möchte ich zu bedenken geben das User auch noch im öffentlichen Leben stehen und durch Mitteilungen private Nachteile haben können. Nur ein Ex-Grenzer hat mir bei einem Treffen privat zugegeben das er geschossen hat. Macht das jemand öffentlich .wird daraus ein Mörder gemacht. Deshalb hab ich Verständnis ,das eben einiges nicht erzählt wird. Selbst hier im Forum wäre er mit Sicherheit Angriffen ausgesetzt. .Manchmal ist weniger besser, sie sind noch da die Schranken in den Köpfen. Aber so vom Grenzer Alltag, komischen Situationen , Heimliche Kontakte mit dem BGS wäre doch informativ. Von mir mal eine Frage ,an den Grenzanlagen muss es doch auch Wild gegeben haben ,das verletzt liegen blieb. Landete so eine Wildsau oder Reh in der Küche? Jemand zum fachgerechten ausnehmen und zerlegen wird es doch gegeben haben. Einen Dorfschlachter bestimmt auch.

Hallo Peter,

Ich bin sicherlich nicht der Typ Oberlehrer, der sich an Rechtschreibung und Schreibstil aufgeilt und es liegt mir fern, daß irgend Jemand hier im Forum an den Pranger der Öffentlichkeit zitiert wird. Ich denke häufig darüber nach, was wäre wohl wenn.... Irgendwie bin ich doch nur ein armes Würstchen und man sollte nicht mit Steinen werfen, wenn man selber tief im Glashaus sitzt.
Nun nochmal zu deiner Frage, über Wild an der Grenzanlage. Der KfZ- Sperrgraben unmittelbar vor dem Metallgitterzaun war auch für Wild ein kaum zu überwindenes Hindernis. Aber manchmal war der Graben so flach, daß Damm-, Rot- und Rehwild im Kontakt mit der Selbstschußanlage hatten und diese zur Auslösung brachten. Ich habe selbst eine solche Auslösung erlebt aber wie durch ein Wunder ist dem Reh nichts passiert.
Ein anderes Vorkommnis gab es freundwärts des Grenzsignalzaunes, wo unser Schirrmeister auf Jagd war und durch einen Schuß den Signalzaun auslöste und dabei auch das Hauptkabel beschädigte. Dies geschah auch noch kurz vor Feierabend, so daß wir noch drei Stunden ranhängten in der Abriegelung. Er hat sich später mit einem Dammhirsch revanchiert, welcher zu Wildgulasch verarbeitet wurde.

Gruß Hartmut!


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15.07.2013 15:55
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#8
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Zum Wild, der Grenzbereich wurde intensiv bejagt, meist durch Jäger die Angehörige der GT waren, aber die schossen das nicht für Grenzkompanie-Küchen, also an Wild das auf dem Speiseplan stand kann ich mich nicht erinnern.
Bei uns waren keine Bodenminen mehr, nur die am Zaun und da gingen Rehe und Wildschweine nicht ran, habe jedenfalls keine gesehen.


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15.07.2013 17:12
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #8
Zum Wild, der Grenzbereich wurde intensiv bejagt, meist durch Jäger die Angehörige der GT waren, aber die schossen das nicht für Grenzkompanie-Küchen, also an Wild das auf dem Speiseplan stand kann ich mich nicht erinnern.
Bei uns waren keine Bodenminen mehr, nur die am Zaun und da gingen Rehe und Wildschweine nicht ran, habe jedenfalls keine gesehen.


Konnte man bei euch nicht wild essen?


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15.07.2013 17:31
#10
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Doch, es war lecker, wir haben damals aber nichts davon bekommen.
Ich selbst habe zum Grenzdienst zum "anfüttern", mir fällt der Begriff aus der Jägerei nicht ein, auf der Fahrt zur Führungsstelle Bockelnhagen mitgenommen.
In der Nähe war eine Kanzel und das Wild fand sich dort zum fressen ein.
Es war ein leichtes, dieses dann zur "Fütterungszeit" zu erlegen.


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15.07.2013 18:31
#11
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Zitat von turtle im Beitrag #5
... Von mir mal eine Frage ,an den Grenzanlagen muss es doch auch Wild gegeben haben ,das verletzt liegen blieb. Landete so eine Wildsau oder Reh in der Küche? Jemand zum fachgerechten ausnehmen und zerlegen wird es doch gegeben haben. Einen Dorfschlachter bestimmt auch.

Hallo turtle,

in einem kompletten Abschnitt voller Minen am Zaun ("Selbstschussanlagen") gab es durchaus auch Minenauslösungen durch Wild. Allerdings gab es kaum Wild, das auch liegen blieb. Wenn ein Tier die Spanndrähte berührte, setzte bereits der Fluchtreflex ein. Wahrscheinlich wurden die Minen dann oft auch erst durch das Zucken der Muskulatur beim Antritt zur Flucht ausgelöst. In jedem mir bekannten Fall gab es nur "Kratzer", kaum "Schweißspuren" (Blutspuren für die Nichtjäger) und lediglich die Hufabdrücke ließen auf Wildschweine schließen, die am vorderen Zaun gewesen sein könnten. Die Auslöseursache "Wild" wurde auch eher akzeptiert, als die "technische Auslösung".

Was wäre nun passiert, wenn ein Wildtier tatsächlich durch die Minenanlage verletzt oder getötet worden wäre? Verletzt wäre schlecht gewesen, denn dann hätte offiziell ein Jäger rausgemusst, der dem Tier einen Gnadenschuss verpasst. Das hätte gedauert. Ob sich in solchen Fällen Grenzposten erbarmt hätten, ist mir in praktischen Fällen nicht bekannt. Wäre ein Tier getötet worden, oder hätte man einem Tier den Gnadenschuss verpasst, dann wäre es keinesfalls in die Küche gekommen. Die erste Adresse wäre der nächste Veterinär in der Kreisstadt. Dem musste das Tier vorgelegt werden, auch bei ungeklärten Todesfällen von Tieren im Abschnitt (wir hatten Wildschweine mit Lungenwurm, die apathisch waren oder verendet im Wald lagen; wir hatten ein Reh, dass beim Angriff durch einen Hund keinen Fluchtreflex gezeigt hatte). Ein Tier, das bei der Berührung mit den Auslösedrähten keinen Fluchtreflex gezeigt hätte, wäre von vornherein als krank eingestuft wurden. Aber selbst wenn der Tierarzt nichts feststellte, durfte das Tier nicht in die Töpfe. Diese Tiere kamen zum Abdecker.

Es durften nur Wildtiere in die Verpflegung, die waidgerecht erlegt und nach einer Fleischbeschau als unbedenklich eingestuft worden waren. Aber selbst dann war das nicht so einfach: Geben wir das mal in die Kompanieküche. Du brauchtest offiziell einen als Metzger ausgebildeten Koch, der das Tier fachgerecht zerlegen konnte. So die offizielle Version. Dass es andere Handhabungen gab, die an den Vorschriften vorbei gingen, ist mehr als wahrscheinlich, vor allem in den 60er und 70er Jahren. In den 80er Jahren waren die Vorschriften bereits sehr streng. Ich habe es in der Stabsküche nur ein einziges Mal erlebt, dass wir drei Rehe und ein Wildschwein, geschossen vom Jagdkollektiv des Regiments, in der Feldküche zu einem Wildgoulasch verarbeiten sollten. Wir hatten damals einen Unteroffizier im Wachzug, der ausgebildeter Metzger war. Dieser wurde für den einen Tag in die Stabsküche kommandiert, um die Tiere zu tranchieren.

Dazu die Geschichte (in den Tiefen dieses Forums schon erzählt, aber was soll's): Der Unteroffizier hatte sich einen der abgetrennten Rehköpfe auf die Hand gesteckt. Als eine der Küchenfrauen durch die Küche lief, kam ihr hinter einer Wand plötzlich ein blutiger Rehkopf auf Augenhöhe entgegen. Der Brüller hätte Jack the Ripper neidisch gemacht. Sie kam prompt zu mir. Ich war zu dieser Zeit nicht nur Polit der Stabskompanie, sondern auch noch Leiter des Küchenkollektives. Es gab eine offizielle Beschwerde. Ich ließ mir vom Unteroffizier die Geschichte erzählen, gab ihm einen sanften Anraunzer, den er mit einem Grinsen quittierte. In der Küche sagte ich, ich hätte ihm den Kopf gewaschen. Das konnte alles und nichts bedeuten. Und Frieden war. Dank unseres fachlichen Küchenleiters soll das Wildgoulasch ein Gedicht gewesen sein. Ich bekam leider selbst nichts davon ab.

ciao Rainman


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21.03.2014 20:28
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#12
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Ein paar Worte zum Thema Minen / Minen und Wild.

Wie bereits in anderen Beiträgen erwähnt, gab es Minenauslösungen durch Tiere. Was mich aber noch heute verblüfft, ist, dass ab und an Wild in die Bodenminensperre gelangten und dort herumliefen ohne Schaden zu nehmen.
Wie die die Biester (Wildschweine und Rehe) hinter die Streckmetallzäune kamen? Keine Ahnung, irgendwo muss es offensichtlich undichte Stellen gegeben haben.

Was Minen angeht, so habe ich einige Erlebnisse mit ihnen gehabt. Immer wieder wurden welche ausgelöst – am Ende meiner einjährigen Zeit am Kanten waren es 28 Stück.
Die Erste war eine Bodenmine, die die durch Selbstauslösung hoch ging. Als Neuling war ich mächtig verdattert, aber mein Postenführer ging die Sache gekonnt an.
Zum Glück war kein Mensch das auslösende Moment und Hinweise auf Tiere gab es ebenfalls nicht. Das Ding muss einfach von selbst hochgegangen sein.

Die meisten Explosionen, die ich erlebte, wurden von den sogenannten Selbstschussanlagen (SM70) verursacht. Zwei dieser Ereignisse sind mir besonders in Erinnerung geblieben.

Nummer 1: Es war ein brütend heißer Sommertag. Ich sah aus ziemlicher Entfernung durchs Fernglas in Richtung Westen und hatte auch den Zaun mit den unzähligen SM70 im Blickfeld als es passierte.
… es blitzte und blitze und blitzte. Dann folgte Donner auf Donner. Acht Minen waren infolge einer Kettenreaktion auf einmal in die Luft geflogen. Da rutschte einem schon das Herz in die Hose.
Die vor Ort gerufene Alarmgruppe stellte dann fest, dass ein Hase die Ursache für das Debakel war.

Nummer 2: Ich stand auf dem Kolonnenweg am 6-Meterkontrollstreifen, hinter dem sich ja nur noch der Kfz.-Sperrgraben und dann gleich die Selbstschussdinger befanden, und glotzte selbige direkt an.
… unerwartet gab es einen grellen Lichtblitz, der gepaart mit einem Donnerschlag samt einer gewaltigen Druckwelle auf mich einwirkte.
Diese "Dreieinigkeit" warf mich einige Schritte zurück und ich landete rücklinks auf einem Acker neben dem Kolonnenweg, wo es einige Zeit brauchte bis ich überhaupt einen halbwegs klaren Gedanken fassen und realisieren konnte, was geschehen war.
Da lag ich nun im Dreck und rappelte mich auf. Ich war geblendet, meine Ohren waren wie taub und Reste einer detonierten SM70 und Ackererde waren bis in meine Unterwäsche gedrungen; am Hals hatte ich Brandspuren von sogenanntem Pulverschleim.
Für den Rest der Schicht saß mir der Schreck gewaltig in den Gliedern und ich knapperte noch Tage an dem Erlebten.


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21.03.2014 21:41
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Ja ja der Grenzdienst.Das war so eine Sache.Ich war immer heil froh wenn er ohne Durchbrüche zu ende war.Hatte zu meiner zeit nur eine FF im GR 42.Diese beschäftigt mich noch bis heute.War damals im hinterland mit Hund.POP 23 .Wir nannten ihn Fluchtbahn.Wurde hier im Forum auch beschrieben.Der eine war ein Kumpel von mir.Er hatte nur noch 90 tage wie ich.Weiß bis heute nicht warum er es machte.


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22.03.2014 08:08
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Zitat von 85 bis 86 im Beitrag #13
Ja ja der Grenzdienst.Das war so eine Sache.Ich war immer heil froh wenn er ohne Durchbrüche zu ende war.Hatte zu meiner zeit nur eine FF im GR 42.Diese beschäftigt mich noch bis heute.War damals im hinterland mit Hund.POP 23 .Wir nannten ihn Fluchtbahn.Wurde hier im Forum auch beschrieben.Der eine war ein Kumpel von mir.Er hatte nur noch 90 tage wie ich.Weiß bis heute nicht warum er es machte.


In jeder Schicht oder Überhaupt ? Sollte er denn noch 89 Tage warten ? Frage Ihn doch einfach mal Warum ?

P.S ich kanns mir denken


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22.03.2014 09:31
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Zitat von turtle im Beitrag #5
Von mir mal eine Frage ,an den Grenzanlagen muss es doch auch Wild gegeben haben ,das verletzt liegen blieb. Landete so eine Wildsau oder Reh in der Küche? Jemand zum fachgerechten ausnehmen und zerlegen wird es doch gegeben haben. Einen Dorfschlachter bestimmt auch.


Auf der Rückfahrt von der Nachtschicht haben wir mal mit dem LO ein Reh erlegt. Da unser Hauptfeld Jäger war, wurde der Speiseplan dann kurzfristig umgestellt.

friedliche Grüße Andreas


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