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#581

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 27.11.2017 17:36
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Ein schnödes drücken des Button "Danke für den Beitrag" ist etwas zu wenig.
In #578 hat es @ 94, zumindest im ersten Teil geschafft, meine ähnlichen Gedanken zur Thematik in Worte zu fassen. Beim lesen der meisten Beiträge Genannter habe ich mich nämlich häufig gefragt wer ist denn hier nun der ewig Gestrige, der übrig gebliebene kalte Krieger, welcher nach über 28 Jahren mir zum Ersten, erklären muß wie falsch ich bis 1989 gedacht habe; und darüber hinaus, und ganz große Schande, ich so renitent bin meine durchaus linke Anschauung/Einstellung/Überzeugung; welche übrigen weder links-grün versifft noch links-extrem ist und ich streichle auch keine Bienen oder Schmetterlinge, weiterhin vertrete, so dass ich ständig das Gefühl habe durch diese Streiter in die Rechtfertigungsecke gedrängt zu werden. Warum wohl? Welche Defizite haben sie das sie so verbissen auf alles reagieren was sich außerhalb ihrer kleinen, schlichten Denkwelt abspielt ....

Ich finde es auch immer wichtig beim veröffentlichen der 'Schnurren' den ungefähren Zeitrahmen anzugeben, damit die freiheitlich, flammenden Streiter umgefähr eine Ahnung haben was wann wie in der DDR passierte.
Durchaus kann ich mir Vorstellen das meine Zeit der vormilitärischen Ausbildung oder wie das damals während meiner Lehrzeit zwischen 1967 und 1970 hieß völlig anders ablief als zu späterer Zeit als der Klassenkampf "zunahm" und es diesen unsäglichen Wehrkundeunterricht gab.
Die umfassende Militarisierung der Gesellschaft der DDR gab es nach meiner Empfindung erst in den achtziger Jahren, aber auch das ist ein anderes Thema.

Mit "lustigen" Geschichten aus der 18 monatigen Dienstzeit, egal wo kann ich nicht dienen, da ich wohl das Glück hatte einem geburtenstarken Jahrgang anzugehören und der Klassenkampf noch nicht ganz so ausgeprägt war so dass der Kelch einer Einberufung zum Ehrendienst an mir vorbeiging


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.11.2017 17:39 | nach oben springen

#582

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 27.11.2017 17:40
von Freienhagener | 7.776 Beiträge | 17941 Punkte
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@Pit 59 , anders ist die Dynamik der Ereignisse nicht zu erklären, als daß die Leute genug hatten - auch SED-Mitglieder, wie Du weißt. Auch damals "gärte es an der Basis" und Austritte häuften sich - schon vor´89.

Tatsache ist, daß die Mehrheit auch der erwachsenen Bevölkerung in keiner Partei war.

Und mal ehrlich: Wer muß heute noch verheimlichen, daß er mal SED-Mitglied war?

Ich war keins.

Letztendlich ging es doch darum, einigen westdeutschen Forenfreunden zu erläutern, daß die DDR-Bevölkerung eben generell nicht übermäßig indoktriniert war.............


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Hapedi, Kontrollstreife und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.11.2017 17:47 | nach oben springen

#583

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 27.11.2017 17:41
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #580
[quote="Freienhagener"|p645242]Ein Beleg dafür sind die Ereignisse von ´89.
Kaum lockerte sich die Herrschaft, brach sich die wirkliche Einstellung zu SED und Staat unaufhaltsam die Bahn.

Auch so ein Phänomen was mir immer auffällt,wenn man heute fragt "warste eigentlich in der SED" kommt immer die Antwort nee,nee, ich doch nicht.
Einer Ja,wohnt ja bei mir, aber die restlichen habe ich noch nicht getroffen.






Ich gehöre mit 100 % iger Sicherheit nicht zu denen die in ihrem Abzeichen zwei linke Hände hatten .
Wenn man mir auch beim Rat des Kreises mal sagte , ich sei Mitglied beim Mfs .
Das nahm ich mit einem lauten Lachen entgegen und sagte nur daß es für mich vollkommen Neu sei .

hapedi


Mein Profil ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt . Ehrlich


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#584

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 27.11.2017 18:58
von linamax | 2.643 Beiträge | 3124 Punkte
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Zu 580 Ja , Peter da wirst du auch keine finden . Ich frage mich dann immer, wenn über das Parteivermögen der SED gesprochen wird . Es dürfte doch keins geben , es war doch keiner in der Partei .


Hapedi, Grenzläufer, IM Kressin und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#585

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 27.11.2017 20:54
von Grenzläufer | 3.761 Beiträge | 13237 Punkte
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Die humanistischen Einstellung des marxismus-leninis

Zitat von 94 im Beitrag #578
Ich stelle mir gerade vor was für einen flammenden Streiter für eine gerechte Sache der Kressin abgegeben hätte, wenn es dem Schicksal beliebt hätte ihn auf der andern Seite des Zauns in eine bewaffnete Laufbahn zu schubsen. Ob er dann auch schon mitbekommen hätte das der kalte Krieg nun seit geraumer Zeit Geschichte ist? Jetzt mal ernsthaft die Frage und auch an Grenzlaufer ... meint ihr wirklich das was und wie's es damals so geschrieben wurde, wurde es auch so ernst genommen? Na vielleicht können das die Westgeborenen nun wirklich nicht wissen, ja nicht mal erahnen wie diese Idoktrination von Kindesbeinen an eher zu einer gewissen Gleichgültigkeit und Abgestumpftheit gegenüber diesen Parolen führte. Zumindest bei der Masse der gelernten DDR-Bürger. Es war eine Mischung von (Zitat) eine eigentümliche Mischung von militärischem Drill und zukunftslosem Schlendrian wie Ch.Sachse in 'Aktive Jugend' feststellt.
Na wie auch immer, ganz wichtig ist, also falls man sich mal wirklich mit diesem Thema auseinandersetzen will es vielleicht in einem seperatem Thread zu behandeln. Diese Thema war eigentlich für Anektdoten und Schwänke aus der Dienstzeit gedacht wie zum Beispiel als mein Polit mal vom Spieß beim Kohlenklau 'erwischt' wurde. Oder andere Räuberpistolen aus der Dienstzeit, na wie auch immer. Wenn hier auch oT, nochmal zum Thema 'Wehrpolitische Erziehung in DDR'. Ganz wichtig ist dabei das 11. Plenum, aber auch der VIII.Parteitag. Meinungen aus der Zeit danach mit Quellen aus der Zeit davor zu belegen, oder auch umgedreht, gilt für beide Meilensteine, na das ist nun wie sag'chs am diplomatischsten ... na egal, also im besten Fall belustigend.


Ausgerechend du muss so etwas los lassen, Uleu?
Du lebst doch bist heute noch an deiner Grenze Ende der 1980iger Jahren und kommst aus deinem DDR Denken nicht heraus.
Ich finde es aber köstlich wenn Ewig-Gestrige ihre Räuberpistolen erzählen.

Also, Baseballkapp uffgesetzt und von alten DDR-Zeiten geträumt.
Deine Beiträge belustigen mich immer @94 igääär


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zuletzt bearbeitet 27.11.2017 20:55 | nach oben springen

#586

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 27.11.2017 21:02
von der alte Grenzgänger | 1.773 Beiträge | 4258 Punkte
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war Unsinn..


"Das Verlangen, von uns selbst zu sprechen und unsere Fehler ins rechte Licht zu rücken, macht einen großen Teil unserer Aufrichtigkeit aus."
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#587

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 27.11.2017 21:44
von bürger der ddr | 8.122 Beiträge | 31529 Punkte
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #580
[quote="Freienhagener"|p645242]Ein Beleg dafür sind die Ereignisse von ´89.
Kaum lockerte sich die Herrschaft, brach sich die wirkliche Einstellung zu SED und Staat unaufhaltsam die Bahn.

Auch so ein Phänomen was mir immer auffällt,wenn man heute fragt "warste eigentlich in der SED" kommt immer die Antwort nee,nee, ich doch nicht.
Einer Ja,wohnt ja bei mir, aber die restlichen habe ich noch nicht getroffen.





@Pit 59 , ich war in der SED und stehe noch heute dazu. Nur mit dem Unterschied, ich stehe zu der Mitgliedschaft mit dem damaligen Wissen. Vieles hat sich gedanklich heute für mich geändert, mit dem Wissen von heute würde ich nicht in der SED gewesen sein.
Doch das zählt nicht, heute ist heute und die Vergangenheit ist ein anderes "Ding". Auf der einen Seite finde ich interessant wie meine Erinnerungen an den "Schei...haufen" hier noch heute an Resonanz und Gedanken losgetreten hat, doch zurück zu den "Schwänken"....


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


thomas 48 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#588

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 27.11.2017 22:10
von DoreHolm | 9.320 Beiträge | 8623 Punkte
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RE: Erzählt mal wieder was • Absender: Pit 59, Heute 17:32
quote Diesen Beitrag zitieren

[quote="Freienhagener"|p645242]Ein Beleg dafür sind die Ereignisse von ´89.
Kaum lockerte sich die Herrschaft, brach sich die wirkliche Einstellung zu SED und Staat unaufhaltsam die Bahn.

Auch so ein Phänomen was mir immer auffällt,wenn man heute fragt "warste eigentlich in der SED" kommt immer die Antwort nee,nee, ich doch nicht.
Einer Ja,wohnt ja bei mir, aber die restlichen habe ich noch nicht getroffen.

Die haben alle keinen Arsch in der Hose. Wie nach den ersten Wahlen nach der Wende, als die CDU die Alleinherrschaft bekam und die Beschäftigten massenweise stempeln gehen mußten. Da hatte auch keiner CDU gewählt. Jetzt hat keiner (oder nur sehr wenige Prozente) die AfD gewählt. Ist doch immer das Gleiche.
In meiner Fa. West bin ich damit zwar nicht klingeln gegangen, aber wenn das Gespräch darauf kam, habe ich weder aus meiner SED-Mitgliedschaft noch zu meiner Grenzerzeit einen Hehl gemacht. Wer damit nicht klar käme, sein Problem. Meine Parteifunktion wird der GF ohnehin bekannt gewesen sein. Dafür wird schon unser alter GF Ost gesorgt haben, der nach der Wende versucht hatte, mich loszuwerden. Es ist mir nichts auf die Füße gefallen. Entscheidend war meine fachliche Arbeit, so lange ich in der Fa. nicht politisch aktiv werde. Allerdings sagte mir unser Betriebsratsvorsitzender mal, als er von meiner Gewerkschaftsmitglieschaft erfuhr, daß solle ich ja nicht erzählen. Ach du wunderschöne westliche Freiheit !



LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.11.2017 22:13 | nach oben springen

#589

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 28.11.2017 12:01
von Freienhagener | 7.776 Beiträge | 17941 Punkte
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Ja, in den 90ern war das "heiß", heute bestenfalls "lauwarm".
In paar Jahren interessiert die SED-Mitgliedschaft keinen mehr.

Heute haben die Meinungsmacher ein Problem mit der AfD. Die DDR ist deswegen aus dem Fokus. Die SED-Nachfolgepartei ist plötzlich salonfähig. Man baut vor. In Zeiten schwindender Zustimmung zu den sogenannten Volksparteien wird jede Kraft gegen "rechts" gebraucht.
Rot-Rot-Grün war ja schon eine Option, welche die Ausgrenzung nach links beendete.
Das alles nur aus der Not heraus, nicht weil man Links wirklich mag.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


thomas 48 und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.11.2017 12:09 | nach oben springen

#590

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 28.11.2017 14:09
von Hanum83 | 8.670 Beiträge | 15494 Punkte
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Als ich mal 2013 den Faden hier aufgemacht hab sollte der für schöne Erzählungen sein, nicht für den alten SED-Quatsch.
Nicht das hier auch noch der Zuschließer kommt.
Also erzählt mal wieder was schönes


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


thomas 48, Büdinger, Rothaut, bürger der ddr und andyman haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.11.2017 14:10 | nach oben springen

#591

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 28.11.2017 15:46
von damals wars (gelöscht)
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Beim Thema : Kalter Krieger fällt mir sofort der hier ein



es war sicher sehr hilfreich, das er als Bettvorleger bei Erich landete, und
Als die Grünen dann mit ihre "lieber rot als tot" kamen, wurde klar, das ein militärische Auseinandersetzung nicht zwingend war!


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#592

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 28.11.2017 17:11
von 94 | 12.344 Beiträge | 6638 Punkte
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Was genau ham'mer jetzt an #590 nicht verstanden?!

Zu FJS gibts einige Anekdoten, sicher ... aber die passen wohl kaum zur Bitte des Threaderstellers *wink*

Also hier jetzt mal die Geschichte vom Polit beim Kohlenklau ...

Um kuhle Sprüche war Hptm. R. selten verlegen, siehe Der Polit im Grenzdienst ... (136). Nicht ganz so der Spieß dagegen der ehrlich gesagt nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte war. Rein menschlich konnten die Beiden, also Polit und Haupftfeld sich garnicht ab. Das dienstliche Miteinander oft lief nicht gerade professionell-sachlich, sondern nahm schon mal die Form eines Kleinkrieges an. Wobei der Polit dank seiner Eloquenz öfters Sieger nach Punkten in den verbalen Scharmützeln war.
Weiterhin verstand der Hauptfeld auch mit 'seinen' Zivilangestellte sich nicht besonders. Als nun im Herbst die Kohlenlieferung, es waren ein paar Tonnen, für die Kompanie kam, ließ er die Fuhre auf den Kompaniehof kippen statt gleich in den Kohlenkeller. Denn seiner Meinung nach hatten die faulen Säcke von Hausmeistern sowieso nix zu tun und sollten nun den Haufen per Hand in den Keller schaufeln.
Darüber waren die Hausmeister nun nicht gerad erfreut und ersannen eine 'Vergeltung'.
Doch dazu später, erstmal noch ein Detail zum Polit. Obwohl unbeweibt hatte er im Wohnblock der Berufssoldaten im Dorf eine Dreiraumneubauwohnung mit Kachelofen. Allerdings nutzte er in der kalten Jahreszeit nich die Öfen, sondern eine Batterie von Heizlüftern um seine Wohnung beheizen. Heutzutage unbezahlbar, aber in der DDR mit 8Pf/kWh ein Klacks. Weiterhin besaß der Polit ein Fahrrad mit einem Korb auf dem Gepäckträger. Dieses stand wenn er in der Kompanie weilte in der Remise zwischen Tankcontainer und Wachposten.
Und nun die Hausmeister wieder; die Schnauze voll vom Kohlenschippen und obwohl schon ein Weile zugange kein Ende absehbar. Der Haufen wurde einfach nicht kleiner auf dem Hof. Und doch gönnten sie sich eine 'Fuffzehn' mit Rondokaffee türkisch gebrüht in ihrem Kabuff. Natürlich fiel über den Hauptfeld kein gutes Wort und so reifte ein Plan ...
Man suchte aus dem Haufen ein gutes Dutzend besonders schöne REKORD-Briketts und packte diese dem Polit in seinen Fahrradkörbchen. Darüber und herum ein 'Neues Deutschland', damit es nicht gleich auffiel. Dann tappte der Hausmeister, welcher noch einigermaßen mit dem Hauptfeld konnte zu diesem und eröffnete mit vertraulich-verschwörerischer Mine 'Du, Hauptfeld, ich glaube der Polit klaut Kohlen.'
Jetzt muß ich noch schnell einschieben, die andern Berufssoldaten welche auch im Dorf wohnten nutzten die Kompanielieferung oft mit um auch ihre privaten Kohlen sich liefern zu lassen. Bei dieser Gelegenheit tönnte der Polit immer lauthals das er von dem dreckigen Verfeuern der Blumenerde wenig hielt und lieber ... siehe oben.
Also der Hauptfeld nun angefixt wittert die Gelegenheit dem Polit endlich mal was zurück zuzahlen und eilt mit durchgedrückten Knien zum Fahrradschuppen.
Und richtig ... 'DER POLIT KLAUT KOHLEN!'
Er schnappt sich als Beweis eines der Briketts und noch einen Schritt schneller zurück stürmt er ins Dienstzimmer des Polits und knallt diesem das Corpus Delicti auf den Besprechungstisch.
'Was ist dasz?!'
'Ein Brikett' entgegnet der überraschte Polit.
'Nein, also schon klar, das weiß ich ... aber was ist das?!'
...
Nawie auch immer ging das so noch eine Weile und der Polit trug mal wieder einen Punktsieg davon. An das breite Grinsen der Hausmeister, welche sich inzwischen auch neben der Waffenkammer eingefunden hatten mag ich mich noch gern erinnern und den Rest vom Haufen schaufelten sie dann auch etwas fröhlicher in den Keller.

Achso anders Thema noch, leicht oT. Zu solchen Gelegenheiten waren die Bestrafung von aufgeklatschten Delikten, meist wurden die ja untern Teppich gekehrt denn man kämpfte ja um den Bestentitel. Aber hier kam dann eine Bestrafung schon mal vor. Nach 010/0/006 gabs dann eine Arbeitsverrichtung außer der Reihe.

P.S. wäre vielleicht auch mal was fürs Forum ... für jeden Beitrag neben dem Thema muß man ein Beitrag aus dem Wiki des NF ins hiesige transkribieren.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Rothaut, bürger der ddr, LO-Wahnsinn, Hanum83, Klauspeter, Rudi66, Rainman2 und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.11.2017 17:20 | nach oben springen

#593

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 28.11.2017 18:17
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Zitat von damals wars im Beitrag #591
Beim Thema : Kalter Krieger fällt mir sofort der hier ein






Ach der, welcher mit seinem Kredit Erich geholfen hat ....

Realpolitiker eben, anders als Murksel


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bürger der ddr und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.11.2017 18:18 | nach oben springen

#594

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 28.11.2017 18:57
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Um einfach hier die Kurve zu bekommen (wenn auch etwas krampfhaft)....
Weihnachten war irgendwie schon öde auf der Kompanie. In Mühlhausen GR I wurde Heiligabend auf dem langen Flur Tische gestellt und es gab ein gemeinsames Abendessen und sogar 1 Flasche Bier pro Grenzer.
Es kam aber keine Stimmung auf, man war in Gedanken wo anders....
- bei der Familie
- bei der Freundin
Ich kann mich an das krampfhafte erinnern. Nach dem Abräumen und Revierreinigen ging es dann bis Nulluhr (Nachtruhe wurde geändert) an den privaten Teil.
Manche hockten sich auf der Bude zusammen und die eingeschleuste "Buddel" ging die Runde, andere trafen sich im Klubraum beim TV (das Programm war wirklich nicht schlecht) und manch einer verkroch sich einfach.

An diesen Feiertagen gab es kaum Alk-Kontrollen, man ließ uns zum Glück einfach in Ruhe.

Ich kann mich nur sehr schwer an diese Tage erinnern, irgendwie verdrängt, ich weiß es nicht.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


Kontrollstreife, Freienhagener, Klauspeter, vs1400, IM Kressin und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#595

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 28.11.2017 19:19
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Kenne das aus der Ausbildung. Da wurde eine lange Tafel aufgestellt und pro Nase gab es 1 oder gar 2 Flaschen Bier(0,33). Nach dem Essen kamen dann Nüsse und Pfefferkuchen auf den Tisch. Die Walnüsse wurden längs über die Tafel gerollt und mit der Faust zerschlagen. Schalen und Kern flogen durch den Raum. An den Tagen kein Sackgang, weil kaum ein Sacki da war. Nur Notbesatzung.

KS


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#596

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 28.11.2017 19:23
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Ich hatte im letzten Halbjahr auch Weihnachten 18 Uhr den Abschnitt des Tages. Das zählte (wortwörtlich).


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zuletzt bearbeitet 28.11.2017 19:29 | nach oben springen

#597

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 28.11.2017 19:27
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Wie unser Hauptfeld seinen Laden in Schwung hatte haben wir im Feldlager gesehen. Beim ersten öffnen der im Keller deponierten Thermokübel haben uns eine ganze Herde weißer Pferde angegrinst.
Mir wars egal, denn ich hatte für die drei Tage vorgesorgt und war eigentlich nicht auf die Feldküche angewiesen. Konnte ja auch zwischendurch bei Dienstfahrten noch etwas einkaufen.
Hauptproblem des Hauptfeldes war die Anleitung des Bauteams für den Donnerbalken und die Kontrolle der Rasur und der Kragenbinden.

KS


Klauspeter und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.11.2017 20:55 | nach oben springen

#598

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 28.11.2017 20:06
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Einige Beiträge weiter vorn wurde mal über die politische Schulung in der NVA gesprochen.
Ich möchte mal etwas zur gesellschaftswissenschaftlichen Weiterbildung der Offiziere bringen.

Also 2 kleine Episoden über die politische Weiterbildung der Offiziere der NVA:

In der NVA gab es auch eine politische Weiterbildung der Offiziere.
Meist nicht allzu beliebt, weil etwas trocken und oft wirklichkeitsfremd. Diese monatliche Weiterbildung begann immer
mit einem 2stündigen Vortag zu Themen aus der Politik, der Ökonomie oder der Militärkoalition.
Die Vorträge kamen von der PHV, sollten möglichst wörtlich vorgetragen werden; an einigen Stellen kam dann der Verweis,
praktische Beispiele aus dem Truppenleben einzufügen.
Theoretisch sicher auf hohem Niveau, aber nichts für Truppenoffiziere, denen andere Dinge auf den Nägeln brannten. "Von Professoren - für
Professoren" hörte ich manchmal.

Den Vortrag hatten die jeweiligen Kommandeure vor ihren Offiziren zu halten. Als ich dann selbst Vorgesetzter von Offizieren war, fiel mir
diese Aufgabe zu.
Ich merkte bald, dass das Interesse nicht allzu groß war - um das mal geschönt auszudrücken.
Dann hatte ich eine Idee: Ich erläuterte diese Idee meinen Leuten und fand volles Verständnis. Ich legte unter dem Siegel der Verschwiegenheit
fest, dass jeder Offizier den Vortrag selbst "durcharbeitet" , das Vortragsheft von Offizier zu Offizier weitergereicht wird und jeder auf dem
Vortragsheft mit seiner Unterschrift bestätigt, dass er das Heft gelesen hat. Anschließend das Heft wieder zu mir.
Monat für Monat habe ich jeweils das Heft ausgegeben, aber nie kam ein Heft an mich zurück. Auf mystische Weise verschwand das Heft jeweils nach kurzer Zeit. Nachfragen, wo es abgeblieben ist, blieben stets ohne Ergebnis.

Ich habe mich gefreut, dass alle dicht hielten. War ja auch im Interesse aller Beteiligten.

Dann kam die Wende.
Ich wartete auf die Antwort auf mein Entlassungsgesuch, das ich für den September 1990 eingereicht hatte. Es kam Ende Dezember.
Die GWW der Offiziere gab es nicht mehr.

Eines Tages rief mich der Schulkommandeur an. Da ist ein Vortrag vor den Stabsoffizieren zu halten. Der Vortrag kommt von der
Bundeswehr - die Rolle der Streitkräfte im vereinten Deutschland, oder so ähnlich. Heute 14 Uhr in der Stabsklasse, kommste vorher bei mir vorbei und holst dir den Vortrag ab.
Ich trabte beim Kommandeur vorbei und holte mir das Material, dann in die Stabsklasse. Die Offiziere kamen gerade vom Mittagsessen, der Raum war gefüllt und gemütlich warm.

Ich nannte das Thema und erklärte, dass ich wörtlich vorlese, auch die Dinge, zu denen ich eine andere Meinung habe. Kein Widerspruch und so ging es los.
Nach 15 Minuten blickte ich auf und erschrak. 3 Kategorien Offiziere saßen vor mir:
Die Kategorie der eifrigen Offiziere - aufrecht sitzend, die Augen kramfhaft offengehalten, das weiße in den Augäpfeln war zu sehen; die Müdigkeit hatte sie übermannt.
Die 2.Kategorie der gleichgültigen Offiziere - schlafend vornüber gebeugt und stark bemüht, dass der Kopf nicht auf die Tischplatte fällt. Auch sie hatte die Müdigkeit übermannt.
Die 3. Kategorie hatte die Köpfe nach hinten gebeugt. Ich hatte Angst, dass die Halswirbelsäule knackend nachgibt. Es musste was passieren. Ein lautes "Achtung" wäre gemein gewesen. Ich machte den Vorschlag, einfach den Text zu kürzen. Da kein Widerspruch kam, überblätterte ich einige Seiten.
So kürzte ich mehrfach und angesichts der Müdigkeit schlug ich dann vor, die Thematik abzuschließen und wer möchte, kann im Vortragsheft nachlesen.

Die Offiziere verließen die Stabsklasse. Das Vortragsheft blieb auf dem Tisch liegen.

Bis heute weiß ich nicht, ob der Text zu langweilig war, ob das Mittagsessen zu kräftig war oder der Raum überheizt, oder meine eigene Müdigkeit den Ausschlag gab.

Egal, ist ja heute auch völlig uninteressant...








Rothaut, vs1400, IM Kressin und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.11.2017 20:13 | nach oben springen

#599

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 29.11.2017 16:51
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Zum Kohlehaufen fällt mir noch eine G'schichte ein. Es muß in einem andern Herbst gewesen sein als der in #592 erwähnte. Der Kohlehaufen lag diesmal vor dem Kohlenkeller, also direkt an der Hauswand der Kompanie. Es war auch die Zeit schon als vierteljährlich gezogen wurde. Das heißt es gab nun zwei verschiedene gültige Bandmaßlängen auf der Kompanie.
Natürlich war es verpöhnt das ein Zwischengänger mit dem längerem Bandmaß dieses auch nur ansatzweise zeigt, falls ein Gänger mit kürzerm Band anwesend war. Was nun aber garnicht ging war das ein Zwischengänger einen Gänger 'vergatterte'.
Doch Einer konnte es nicht lassen. Schon mehrmals wurde er von den EKs ermahnt, zahlte auch einige Boiler und die andern üblichen Sachen. Es half nix, er konnte es nicht lassen. Also durchsuchte man während er schlief seine Sachen und fand auch sein Maßband. ... [Fortsetzung folgt]


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Huf3 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.11.2017 16:52 | nach oben springen

#600

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 29.11.2017 18:12
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Scheiße - du arbeitest mit "hang over" - das ist nicht fair.



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